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Weitere Anwärter für das SP-Präsidium + Glättli will an die Spitze der Grünen

Balthasar Glaettli, Nationalrat GP-ZH, spricht vor Regula Rytz, Nationalraetin GP-BE, waehrend einer Medienkonferenz der Gruenen nach den Bundesratswahlen, waehrend der Wintersession der Eidgenoessisc ...
Balthasar Glättli nach den Bundesratswahlen an einer Medienkonferenz.Bild: KEYSTONE

Weitere Anwärter für das SP-Präsidium + Glättli will an die Spitze der Grünen

26.01.2020, 11:0526.01.2020, 12:29

Der Kampf um das Parteipräsidium der SP verschärft sich. Die Zürcher Nationalrätin Priska Seiler Graf und der Unterwalliser Nationalrat Mathias Reynard bewerben sich gemeinsam für die Nachfolge von SP-Präsident Christian Levrat.

Dies berichten die «NZZ am Sonntag» und die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche». Damit bekommt das Duo um Cédric Wermuth/Mattea Meyer weitere Konkurrenz. «Wenn schon ein Co-Präsidium, dann sollte auch die Romandie vertreten sein», sagte Seiler Graf zur «NZZ am Sonntag». Am SP-Parteitag im April kommt es damit zu einer Kampfabstimmung.

Im Gespräch mit Angelo Barrile für ein allfälliges Co-Präsidium an der Parteispitze der SP: die Zürcher Nationalrätin Priska Seiler Graf. (Archivbild)
SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf.Bild: KEYSTONE

Vor wenigen Tagen hatte zudem der Zürcher SP-Nationalrat Angelo Barrile bestätigt, sich eine Co-Kandidatur für das SP-Präsidium mit einer Frau zu überlegen. Dabei war neben Seiler Graf auch Franziska Roth (SP/SO) im Gespräch gewesen.

Vor Weihnachten hatten die Zürcher Nationalrätin Mattea Meyer und der Aargauer Nationalrat Cédric Wermuth ihre gemeinsame Kandidatur angekündigt. Das Duo der zwei ehemaligen Jungsozialisten tritt dezidiert links auf und fordert unter anderem eine neue Steuer für Superreiche.

Auch die Grünen suchen neue Parteiführung

Derweil kandidiert Nationalrat Balthasar Glättli für das Präsidium der Grünen Schweiz. Dies teilte er in einem Communiqué am Sonntagmorgen sowie in mehreren Interviews in der Sonntagspresse mit.

Die Kantonalpartei Zürich habe ihn formell für die Nachfolge von Regula Rytz nominiert, schrieb Glättli in der Mitteilung. Und in einem Brief an die Grünen erklärte er, er stehe für eine Politik, die angesichts der Klimakatastrophe und des Artensterbens «eine glaubwürdige und positive Alternative» zeichne.

Weitere Kandidatinnen und Kandidaten für die Präsidentschaft müssen bis zum 31. Januar angemeldet werden. Die Wahl des Präsidiums der Grünen Schweiz findet am 28. März in Brugg AG statt. Derzeit gibt es noch keine anderen Kandidaten. (sar/sda)

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