Sport
FC Barcelona

21 Monate Gefängnisstrafe für Lionel Messi

21 Monate auf Bewährung: Lionel Messi wegen Steuerbetrug verurteilt

06.07.2016, 13:0006.07.2016, 16:40

Lionel Messi wird für seinen Steuerbetrug mit 21 Monaten Gefängnisstrafe auf Bewährung und zwei Millionen Euro gebüsst, dies berichtet «El Périodico». Zur gleichen Strafe wurde sein Vater Jorge verurteilt. Dieser muss zudem 1,5 Millionen Euro Busse zahlen.

Lionel Messi: 21 Monate auf Bewährung.
Lionel Messi: 21 Monate auf Bewährung.
Bild: POOL/REUTERS

Laut spanischem Recht kann bei einem unbescholtenen Bürger eine Haftdauer von unter zwei Jahren auf Bewährung ausgesetzt werden. Daher ist es unwahrscheinlich, dass der argentinische Star des FC Barcelona hinter Gitter muss. Gegen das Urteil kann vor dem spanischen Höchstgericht Berufung eingelegt werden.

Messi wurde verurteilt, weil er in den Jahren 2007, 2008 und 2009 4.1 Millionen Euro von Einnahmen aus Bildrechten am Fiskus vorbeigeschleust haben soll. Der Fussballstar behauptet weiterhin, dass er «nichts von den finanziellen Angelegenheiten wusste». Er habe seinem Vater vertraut und wisse nicht, was er alles unterschrieben habe.

Die Kläger hatten für die beiden je 22 Monate und 15 Tage gefordert, der Verteidiger 18 Monate nur für Vater Jorge.  (fox)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
22 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
TanookiStormtrooper
06.07.2016 13:10registriert August 2015
"Messi wechselt für nur 4,1 Millionen Euro in die Justizvollzugsanstalt Barcelona! Er konnte dort für 21 Monate verpflichtet werden."

Kommt schon Watson, der Titel liegt auf der Hand... ;)
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Randy Orton
06.07.2016 13:19registriert April 2016
Jeder Normalbürger wäre bei solch massivem Steuerbetrug über so lange Zeit ein paar Jahre im Knast.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Luca Brasi
06.07.2016 13:08registriert November 2015
Zufälligerweise sind solche Strafen immer unter 24 Monaten, sodass man nicht hinter Gitter muss. How convenient.
00
Melden
Zum Kommentar
22
Zurbriggen witzelt mit von Allmen – in Crans-Montana trafen sich Ski-Ikonen
160 Tage vor der Heim-WM treffen sich Schweizer Ski-Grössen aus zwei Epochen. Während Pirmin Zurbriggen in Erinnerungen schwelgt, lässt Michelle Gisin offen, ob sie 2027 als Athletin dabei sein kann.
Pirmin Zurbriggen fühlt sich in der Zeit zurückversetzt. «Es ist nächstes Jahr zwar schon 40 Jahre her, aber jetzt, wenn ich hier stehe, kommt sehr vieles wieder hoch», sagt der 63‑Jährige. 1987 hat er an der Ski-WM in Crans-Montana zweimal Gold und zweimal Silber gewonnen und war massgeblich an den erfolgreichsten Weltmeisterschaften eines Schweizer Skiteams in der Geschichte beteiligt. 14 Medaillen wurden es insgesamt.
Zur Story