Wirtschaft
Schweiz

Arbeitsmarkt: Rekordzahl an KI-Stellen in der Schweiz

Rekordzahl an KI-Stellen in der Schweiz

15.06.2026, 13:1415.06.2026, 13:14

Die Nachfrage nach Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) hat in der Schweiz stark zugenommen. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Stellenangebote mit KI-Bezug um rund 9000 auf den Rekordwert von 25'000, wie aus dem am Montag veröffentlichten KI-Jobbarometer des Beratungsunternehmens PWC hervorgeht.

Trotz des starken Wachstums machten KI-Stellen erst 1,8 Prozent aller ausgeschriebenen Jobs aus. Gesucht werden dabei vor allem Mitarbeitende, die KI im Berufsalltag anwenden können. Die Nachfrage nach KI-Entwicklern nahm deutlich weniger stark zu.

Besonders verbreitet sind KI-Stellen in den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation. Gleichzeitig breitet sich der Einsatz der Technologie zunehmend auch auf andere Branchen aus.

Laut PWC profitieren Beschäftigte mit KI-Kenntnissen von überdurchschnittlichen Löhnen, besonders in den Bereichen Gesundheit und Energie. Die Studie basiert auf einer Auswertung, die insgesamt mehr als eine Milliarde Stellenanzeigen in 27 Ländern untersuchte. (hkl/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
«Erinnert an DOGE»: Der neue Fed-Chef startet eine kleine Revolution
Trump hin oder her: Am Mittwoch wurde klar, dass in den USA vielmehr mit einer Leitzinserhöhung gerechnet werden muss als mit einer Senkung. Die eigentliche Neuigkeit lag aber woanders.
Geht es um den Entscheid einer Zentralbank, sind sie das Wichtigste: Worte. Das weiss natürlich auch der neue Chef der US-amerikanischen Notenbank, der Federal Reserve (Fed). Doch bei seinem ersten Auftritt als solcher gab es von Kevin Warsh nur wenige Worte.
Zur Story