Coronavirus
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epa08585243 A young Romanian bicycle courier wearing a face mask, backed by a government awareness poster for wearing surgical masks, waits for the green light at a crosswalk in Bucharest, Romania, 05 August 2020. The poster reads: 'I am wearing a mask because we have to be careful. Wear a mask, show you care!'. Bucharest's Municipal Committee for Emergency Situations (CMSU) decided on 03 August that wearing a protective mask should become mandatory in the pedestrian area of the Old Town commercial district of the Capital, in squares, fairs, railway stations, subway and bus stations. In Romania, after two months of gradually easing lockdown measures implemented to stem the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus, local authorities started to implement safety specific measures as the rate of infection started to rise over 1,000 new cases a day.  EPA/ROBERT GHEMENT

In Rumänien nehmen die Fallzahlen von positiven Coronatests aktuell stark zu. Bild: keystone

In diesen europäischen Ländern nehmen die Fallzahlen wieder zu – und in diesen vier ab

Der Sommer in Europa stand im Zeichen der Beruhigung. Massnahmen wurden gelockert, das öffentliche Leben hochgefahren und die Corona-Kurven zeigten nach unten. Doch jetzt haben die Corona-Zahlen vielerorts wieder zugelegt.



Die erste Welle war Anfang Juni in der Schweiz definitiv vorbei. Die täglichen Zahlen fielen mehrere Tage auf unter 20, die Situation beruhigte sich – nicht nur in der Schweiz. Im Hochsommer schafften viele europäische Länder, die Kurve entscheidend zu brechen und die Corona-Krise in den Griff zu bekommen.

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Mittlerweile steigen die Zahlen – nach den Lockerungen erwartungsgemäss – wieder an und europaweit warnen diverse Experten vor einer zweiten Welle. Doch wo sind die Zahlen in Europa tatsächlich wieder gefährlich am steigen?

Untenstehende Karte zeigt den Trend der letzten Tage bei positiven Fällen in den Ländern Europas. Bei unserer Übersicht haben wir berücksichtigt, dass gewisse Länder trotz steigender Kurve nach wie vor überschaubare Fallzahlen ausweisen.

Länder, die insgesamt bisher wenig von der Pandemie betroffen waren und total unter 200 positive Fälle pro 100'000 Einwohner ausweisen, haben wir entsprechend grün/grau eingefärbt, auch wenn der Trend in einigen Ländern nach oben zeigt (siehe weiter unten).

Für die Auswertung haben wir uns auf die Betrachtung der positiven Tests beschränkt. Die Testhäufigkeit, die Positivitätsrate und die Frage, wer überhaupt getestet wird, wurden ausgeklammert. Das Resultat lässt sich darum nur mit Abstrichen als übergreifender Ländervergleich nutzen. Es gibt einen Überblick, in welchem Land die Zahlen in der Tendenz wieder steigen – und wo nicht.

Länder mit abnehmenden Trend

In Schweden, Portugal, Weissrussland und Serbien ging die Anzahl positiver Tests in den letzten Tagen zurück. Die Situation ist aber sehr unterschiedlich.

Tägliche Fälle in Schweden seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Während sich bei Portugal und Weissrussland seit Wochen ein guter Trend zeigt, ist dies bei Schweden erst seit Juli der Fall. Serbien hatte gar schon einen zweiten Höhepunkt zu verzeichnen, scheint diesen jetzt aber überstanden zu haben.

Wie Schweden könnte das Land bei weiterhin fallenden Zahlen bald auch unter die Grenze der 60 Fälle pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen fallen und damit womöglich bei einem nächsten Update der BAG-Risikoländerliste davon verschwinden.

Tägliche Fälle in Serbien seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Länder mit konstantem Trend

Zur grossen Gruppe gehören in Europa diejenigen Länder, die seit einigen Wochen einen ziemlich konstanten Trend auf ähnlichem Niveau zeigen. Beispielsweise Österreich reagierte dazwischen zwar mit verschärften Massnahmen, aber die Zahlen konnten so gehalten werden.

Tägliche Fälle in Österreich seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Auch für Italien, Deutschland oder Grossbritannien, welches lange mit der ersten Welle kämpfte, gilt: Im Moment bleiben die Fallzahlen seit Tagen ungefähr gleich.

Tägliche Fälle in Grossbritannien seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Länder mit leicht zunehmendem Trend

Die zweite grosse Gruppe der Länder in Europa ist jene, deren Fallzahlen zuletzt leicht nach oben zeigten. Hier gehört auch die Schweiz dazu. Allerdings gehören wir hier zu den wirklich weniger ansteigenden Ländern.

Tägliche Fälle in Albanien seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Schon eine deutlichere Zunahme verzeichnen unter anderem Holland, Belgien oder Albanien. Für Belgien und Albanien gilt gar: Die beiden nähern sich mit aktuell rund 50 Fällen auf 100'000 in den letzten 14 Tagen langsam, aber sicher der Schweizer Quarantänegrenze von 60.

Trotzdem unterscheiden sich die drei Länder. Während Albanien aktuell so viele Fälle melden muss wie nie zuvor, hatten Holland und Belgien bereits im März/April einen ersten Peak erreicht und könnten am Beginn der zweiten Welle stehen.

Tägliche Fälle in Holland seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

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Länder mit stark zunehmendem Trend

Kommen wir noch zu den zwei Ländern, die aktuell die schlechteste Entwicklung durchmachen: Rumänien und Spanien. Beide kommen darum auch ab dem 8. August auf die BAG-Risikoländer-Liste und wer aus einer der beiden Nationen in die Schweiz einreist, muss ab dann 10 Tage in Quarantäne (Spanien nur Festland).

Tägliche Fälle in Rumänien seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Ähnlich wie oben gilt auch hier: Während sich in Spanien womöglich schon eine zweite Welle ankündigt und man noch weit entfernt von den Höchstzahlen im April ist, sind die Fallzahlen in Rumänien erstmals so hoch.

Tägliche Fälle in Spanien seit dem 15. Februar

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Die Minus-Zahlen Ende Mai sind eine Korrektur der Fälle. bild: worldometers.info

Länder mit wenigen Fällen, aber zunehmend

Blicken wir noch auf diejenigen Länder, welche bisher nur wenig von der Pandemie getroffen wurden und noch immer bei der totalen Anzahl Fälle unterhalb von 200 pro 100'000 liegen.

Tägliche Fälle in Polen seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Ins Auge sticht da Polen, das zuletzt sehr viele neue Fälle vermelden musste. Ebenfalls wohl bald über der 200er Grenze pro 100'000 Einwohner dürften Bulgarien und die Ukraine sein.

Tägliche Fälle in der Ukraine seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Länder mit wenigen Fällen und abnehmend

Die letzte Gruppe ist diejenige der Länder, welche bisher wenig vom Coronavirus heimgesucht wurden und auch aktuell die Zahlen tief halten können. Dazu gehören insbesondere die nordischen Länder Finnland und Norwegen, aber auch Ungarn oder Kroatien.

Tägliche Fälle in Finnland seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Kroatien verzeichnete allerdings nach dem ersten kleinen Peak Ende März auch Mitte Juli wieder vermehrt Fälle. Diese sind aber wieder rückläufig und waren mit einer Spitze von nicht mal 150 positiven Tests bei rund vier Millionen Einwohnern an einem Tag auch nie wirklich hoch.

Tägliche Fälle in Kroatien seit dem 15. Februar

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In allen Ländern wurden nur die positiven Fälle angeschaut, veränderte Testvolumen wurden nicht berücksichtigt. bild: worldometers.info

Daten und Quellen

Die Daten stammen von Worldometers und dem ECDC, Stand 6. August, 12 Uhr. Berücksichtigt wurden die Anzahl positiver Fälle seit dem 15. Februar. Da alle Länder während den letzten Wochen unterschiedliche Testvolumen auswiesen und ihre Test-Massnahmen laufend anpassten, macht ein Vergleich der Länder hier wenig Sinn. Es gilt, jede Nation für sich zu betrachten.

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • soulpower 07.08.2020 21:21
    Highlight Highlight In der Schweiz gehen die Zahlen nur nach oben, es ist keine Stabilisierung in Sicht. Was läuft falsch im Vergleich zu den Ländern in Europa, wo die Zahlen tief und stabil sind?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 07.08.2020 21:52
      Highlight Highlight Im Vergleich zu letzter Woche sinken die Zahlen in der Schweiz wieder.
  • CalibriLight 07.08.2020 11:14
    Highlight Highlight Dann machen wir es doch einfach wie Schweden:

    Versammlungsverbot für Mengen über 50 Personen. Gilt auch für Demos, Sportveranstaltungen etc. Nur sitzende Gäste in Restaurants und Bars bedienen, Besuchsverbot in Altersheimen.

    Ausser dass man im ÖV Masken tragen muss, sind in der Schweiz die Massnahmen viel lockerer.
    • darkgrey 07.08.2020 14:10
      Highlight Highlight Was Du zu Schweden noch wissen musst:
      Zwar 1.5 Mio mehr Einwohner als die Schweiz aber 10x grössere Fläche.
      Zur Zeit ist in Schweden Ferien. Schulen sind alle zu. Die meisten Firmen haben zu oder minimal Belegschaft. Viele Schweden sind in ihren Ferienhäuser in der Pampa. Das ist quasi ein halber Lockdown. Spannend wirds dann wieder ab mitte August.
    • Bata 07.08.2020 23:36
      Highlight Highlight @darkgrey
      Aufpassen, 80 % von Schweden ist unbewohnt! Das heisst die Bevölkerung lebt auf 20% der Fläche, somit steigt die effektive Bevölkerungsdichte.
      Kommt dazu, dass 80% der Schweden in Städten mit bis zu 5000 Einwohnern pro Quadratkilometer wohnen!
  • chicadeltren 07.08.2020 10:29
    Highlight Highlight Excusez-moi aber in Serbien kann man noch kaum sagen, ob es eine Trendwende gab (sicherlich aber nicht seit Wochen), während die Fälle in Schweden seit einem Monat runter gehen... Auch Portugal hatte im Juni wieder ansteigende Fallzahlen, die seit anfangs Juli nun wieder sinken.
  • Fanthom 07.08.2020 10:04
    Highlight Highlight Den Zahlen aus Belarus würde ich mla nicht blind vertrauen. Schweden und Portugal sind aber sehr interessant, beides Länder mit sehr schwachen Restriktionen - und mit vielen freiwilligen Massnahmen. Das wäre doch jetzt eine vertiefte Analyse, inkl. Testvolumen, Hospitalisierungsrate und einem kulturellen Vergleich zu den Nachbarn Spanien, bzw. Norwegen, Finnland, Dänemark wert. Könnte es am schluss sein, dass weniger strikte Massnahmen eben doch besser sind, da sie länger durchgehalten werden, während überall sonst Müdigkeit auftritt und der Peak dann halt einfach später kommt?
    • Varanasi 07.08.2020 10:29
      Highlight Highlight Portugal hat wenig Restriktionen?
      Maskenpflicht herrscht dort überall in öffentlichen Räumen.
      Versammlungsverbot von mehr als 20 Personen. Alkohol im öffentlichen Raum verboten...

      Und zu Schweden habe ich anderweitig schon etwas geschrieben.
    • JasCar 07.08.2020 12:40
      Highlight Highlight Portugal hat sehr wohl Restriktionen.
      Auch wenn sie hier als "Empfehlungen" benannt werden, so sind sie nicht wirklich freiwillig.
      Maskentragepflicht in geschlossenen Räumen von Anfang an, gehören Masken hier schon längst zum Alltag. Viele tragen sie auch draussen freiwillig.
      Einzig auf den Strandausflug will wohl kaum einer verzichten, dort fehlt oft jegliche Disziplin.
      Die Leden- und Restaurantöffnungszeiten werden regional und situativ immer wieder angepasst.
      Also kommt gerne in den Urlaub, aber seid euch bewusst, ihr werdet euch massiv einschränken müssen...
  • Einer Wie Alle 07.08.2020 07:42
    Highlight Highlight Auch sehr spannend:
    Legt man die Hospitalisierung für die Zahlen des ersten Peaks und für die heutigen Fallzahlen übereinander, erkennt man, dass der Prozentsatz der Hospitalisierung deutlich abgenommen hat. Das bedeuted nicht, dass das Virus schwächer wurde (denke ich zumindest). Sonder dass massiv mehr Leute getested werden (ca. Faktor 5-10).
    Dies bedeuted, dass man die momentanen 180 Fälle nicht mit 180 Fällen vor 3 Monaten vergleichen kann.
    Ich denke dies wäre ebenfalls mal einen Artikel wert!
    • SJ_California 07.08.2020 08:56
      Highlight Highlight Und weil die Hospitalisierungen (wie auch Todesfälle) erst Wochen später eintreten.
      Leg die Kurven in 2-3 Wochen nochmals übereinander und vergleiche es dann
    • Wetterleuchten 07.08.2020 09:38
      Highlight Highlight Es stecken sich offenbar derzeit mehr Junge an und da ist die Hospitalisationsrate statistisch sehr viel tiefer, als bei älteren Infizierten.
    • Einer Wie Alle 07.08.2020 09:49
      Highlight Highlight @SJ_California: Genau das habe ich vor einer Woche getan:
      blaue Linie sind die Fälle
      rote Linie die Todesfälle mit dem Peak übereinander gelegt.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burn 07.08.2020 07:21
    Highlight Highlight Gut gemachter Überblick, danke. Ich denke ihr habt die Grenze zur tiefen Kategorie bei 200 Fälle pro 100'000 gezogen und nicht bei 2000 wie unten im Text geschrieben wird.
    • Reto Fehr 07.08.2020 07:40
      Highlight Highlight @Burn: Stimmt natürlich, ist korrigiert.
  • Thadic 07.08.2020 07:14
    Highlight Highlight @Watson: es wäre wichtig auch mal einen Ländervergleich über die Testhäufigkeit und die entsprechende Positiv-Rate zu machen.
    • bbelser 07.08.2020 09:52
      Highlight Highlight Auf worldometers täglich sauber erfasst.
    • Thadic 07.08.2020 21:41
      Highlight Highlight @bbelser danke, die positiv-Rate ist dort aber nicht zu finden.
  • San_Fernando 07.08.2020 07:11
    Highlight Highlight Ich finde es wahnsinnig spannend, dass die Medien den PCR-Test als solchen gar nie in Frage stellen...
    Ist Euch klar, dass der Test in der jetzigen Phase nicht wirklich aussagekräftig ist? Er weist „nur“ Virusfragmente nach und sagt nicht ob jemand überhaupt krank oder gar infektiös ist. Deshalb kann eine immune Person mehrfach positiv sein.
    Kritischer Journalismus sieht für mich anders aus...
    • Sagensturm 07.08.2020 08:50
      Highlight Highlight Der PCR Test liefert einige false positives. In den Statistiken sind das dann fälschlicherweise geheilte Personen. Ein extrem Beispiel ist hier Tönnies im Kreis Gütersloh mit dem massiven Ausbruch. Dort gibt es dann aber wenig später auch tausende geheilte Personen, als die echten Labortests gemacht wurden. Es ist die blaue Kurve, wer es sich ansehen will: https://www.kreis-guetersloh.de/aktuelles/corona/
    • Talken 07.08.2020 09:08
      Highlight Highlight Also kein Problem oder was?
    • Cogglesnatch Lingerie 07.08.2020 13:04
      Highlight Highlight Wieso sollte eine Person sich mehrfach testen lassen, wenn sie wie du sagst, immun UND nicht krank sei?

      Bisher habe ich auch nie was gelesen welcher PCR Test nun so schlecht sei.

      Ausserdem weist ein PCR Test immer nur Fragmente nach. Nämlich spezifische. So läuft ein PCR Test..

      Und bezüglich PCR und Labor Tests: Was für Labor Tests? Die Labor Tests SIND PCR. So weisst man heutzutage allgemein Viren nach. Daneben gibt es den Antikörper Test, doch der taugt nur um nachzuweisen, dass man Antkörper irgendwann gebildet hat, nicht ob gerade akut eine Infektion besteht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SolidaritätmitdenJungendiezahlen 07.08.2020 06:48
    Highlight Highlight Interessant ist die Tatsache, dass in zwei von vier Ländern in denen die Zahlen sinken, eine andere Strategie gewählt wurde.
    • Varanasi 07.08.2020 07:46
      Highlight Highlight Schweden hat im Moment strengere Massnahmen als die Schweiz, z.B. immer noch ein Besuchsverbot in Altersheimen oder ein Versammlungsverbot ab 50 Personen.
      Und ob man den Zahlen aus Weissrussland trauen kann, das ist sehr fraglich, wenn man sich anschaut, wer dort regiert.
    • bbelser 07.08.2020 10:02
      Highlight Highlight Wenn du dann alle anderen Faktoren*, in denen sich diese Länder unterscheiden, miteinbeziehst, wird es eventuell interessant.
      Oder es wird sehr komplex.

      *Ökonomie, Kultur, Mentalität, Vertrauen in die Regierung, effektiv getroffene Massnahmen, Altersverteilung, Gesundheitssystem etc. etc.

      Einfache Antworten auf komplexe Fragen: damit geben sich nur Populisten zufrieden.
  • Rigol 07.08.2020 06:20
    Highlight Highlight Die Zahlen aus Weissrussland (Belarus) sind aufgrund der am Sonntag anstehenden Präsidentschaftswahl wohl eher als Propaganda Instrument zu verstehen. In einem TV Interview welches gestern auf TVR1 ausgestrahlt wurde brüstete sich der Langzeitherrscher damit besser als jedes demokratische westliche Land durch die Krise gekommen zu sein.
    • Pisti 07.08.2020 13:12
      Highlight Highlight Der Bund traut den Zahlen offensichtlich. Auch hatte Belarus die WHO im Lande zur Prüfung der Zahlen.
      Besser der eigenen Demokratie sorge tragen, als mit dem Finger auf andere zeigen.
  • Meinung 07.08.2020 06:17
    Highlight Highlight Diese Statistik ist exakt so gut, wie die jeweils gemeldeten Zahlen Korrekt erfasst wurden.
    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Zahlen deutlich abweichen und der Herbst wird wohl dann die wahrheit an den Tag bringen.
    Es bleibt zu hoffen...
    • Rabbi Jussuf 07.08.2020 09:39
      Highlight Highlight Die Zahlen können korrekt erfasst sein, sagen aber noch immer nichts über irgendwelche Trends aus, da die Fehlerquote bei einer niedrigen Durchseuchung extrem hoch ist: weit über 50% und man meines Wissens die Trefferquote der Tests noch immer nicht exakt weiss: Irgendwas zwischen 97% und 99%.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.08.2020 06:11
    Highlight Highlight Finnland unter der linken Premierministerin Sanna Marin hat's in Europa mit Abstand am besten hinbekommen und steht auch im globalen Vergleich ausgezeichnet da. Sag' ich ja immer wieder. Aber die patriotischen Eidgenossen mögen es überhaupt nicht, wenn andere schlicht besser sind als die Helvetier.
    • felixJongleur 07.08.2020 08:13
      Highlight Highlight Hmm, wäre mir jetzt in der ganzen Corona Geschichte nicht aufgefallen. Es hat durchs Band Länder die besser davon kommen und das wird auch offen diskutiert. Keine Ahnung wie du darauf kommst.
    • Lioness 07.08.2020 08:16
      Highlight Highlight Finnland war mindestens 1 Woche mit der Infektionsentwicklung hinter Europa und konnte sich so besser darauf vorbereiten und früher reagieren. Es gab sogar Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Der Tourismus ist extrem zurückgefahren, dürfen doch erst seit Mitte Juni 6 Nachbarländer einreisen und für schweizer Touristen waren die Grenzen gerade mal 2 Wochen offen. Zu Schweden und Russland sind die Grenzen immer noch zu. Ist Schweden nicht auch linksregiert?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.08.2020 08:41
      Highlight Highlight @Lioness: Ja schon, aber eben von einem älteren, wenig attraktiven Herrn mit Krawatte und so...
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