Schweiz
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Der Holzsteg in Rapperswil, der Sonnenaufgang auf dem Schnebelhorn, die Dampfbahn bei Bauma und der Schreizer Giessen: Da kommen wir überall vorbei.

10 Tage Sommerferien in der Schweiz – hier kommt der fixfertige Urlaubsplan Vol. 3

Nach den Ferienvorschlägen für den Jura und die Innerschweiz entdecken wir heute ein eher unbekanntes Gebiet: im und um das Zürcher Oberland. Ideal auch mit Kindern. Viel Spass!



Auch wenn die Grenzen doch noch öffnen: Ferien in der Schweiz dürfte für viele die Realität bedeuten. Damit wir nicht alle an den bekannten Hotspots die schönsten Tage im Jahr verbringen müssen, zeigen wir euch hier einige Vorschläge. Nach der Entdeckung des Juras und der Innerschweiz zieht es uns in der dritten Folge etwas nordöstlicher: von Winterthur via Tösstal ins Zürcher Oberland bis Rapperswil.

Warum? Der Autor kommt aus der Gegend. Eine Arbeitskollegin aus dem Aargau meinte kürzlich zu mir: «Ich fuhr erstmals mit dem Töff durch das Zürcher Oberland. Ist noch schön da, schöner als erwartet.» Hach, wenn sie wüsste, dass es abseits der Hauptstrassen noch viiiiel schöner ist.

Einpacken müssen wir für unsere Ferientage vor allem Wanderschuhe und Badekleider. Und gute Laune. Logisch.

Die Tour

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Tag 1: Anreise nach Winterthur, Kyburg und Wildpark Bruderhaus

Wir beginnen an einem Montag in Winterthur, das mit dem Zug einfach zu erreichen ist. Achtung, der Montag ist für den Verlauf der Reise (siehe Tag 7 entscheidend).

Als erstes schlendern wir durch die Altstadt, gönnen uns vielleicht noch einen Kaffee und deponieren unser Gepäck im Hotel Loge, wo wir übernachten werden.

Der Tag ist aber noch jung und so mieten wir am Bahnhof Velos für eine kurze Fahrt bis zum Wildpark Bruderhaus. Wir beobachten Luchse, Wölfe, Wisente und Co. und gönnen uns ein stärkendes Mittagessen.

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Den Wolf suchen im Wildpark Bruderhaus bei Winterthur. bild: reto fehr

Denn nachher geht es weiter auf die Kyburg. Das sind zwar nur 30 Minuten Velofahrt, aber auf dem letzten knappen Kilometer bewältigen wir 200 Höhenmeter – wer sich ein E-Bike mietete, ist klar im Vorteil.

Wisent Wildpark Bruderhaus

Wisente im Wildpark Bruderhaus bei Winterthur. bild: reto fehr

Nach der Schlossbesichtigung begeben wir uns auf den Rückweg. Damit wir nicht den gleichen Weg zurück müssen, radeln wir erst noch ein paar Meter hinauf und dann via Brünggen hinunter zur Töss, bevor es zurück nach Winterthur geht.

Kyburg

Der Blick auf Kyburg und das Schloss. Was man nicht sieht: Hinter dem Schloss geht es steil nach unten. bild: shutterstock

Den verdienten Znacht gönnen wir uns grad hinter dem Bahnhof im Stricker's. Zum Abschluss schlendern wir durch die Altstadt, genehmigen uns einen Schlumi in einer Bar oder gar einen Film im Kino beim Hotel.

Tag 2: Zum Schreizer Giessen

Heute setzen wir uns in den Thurbo, den vielleicht langsamsten Turbo der Welt und schaukeln durch das Tösstal bis Turbenthal. Wir deponieren im B&B Casa Almeida unser grosses Gepäck und ziehen mit Wanderschuhen und Badekleider weiter.

Wer will, kann sich die erste Wanderstunde auch schenken und mit dem Bus bis Freckmünd fahren (10 Minuten). Von dort folgen wir der Strasse ein Stück weiter, bevor es links ins wilde Tobel geht. Wir wandern bis zum Schreizer Giessen, wo wir eindrücklich unter der Nagelfluhwand und hinter dem Wasserfall durchwandern. Solche Wasserfälle (hier Giessen genannt) mit diesen Halbhöhlen (hier Gubel genannt) zeichnen die Region aus und wir werden in den nächsten Tagen noch mehrere davon sehen.

Schreizer Giessen

Der Schreizer Giessen (Wasserfall) hinter welchem man dem Gubel (Halbhöhle) nach durchwandert. Grössere Personen müssen sich hier teilweise etwas bücken. bild: reto fehr

Wenig später erreichen wir Sitzberg und setzen die Wanderung dem bewaldeten Grat entlang bis Chabishaut fort, von wo es dann hinunter an den Bichelsee geht. In der Seebadi gönnen wir uns einen Sprung ins kühle Nass (durch welches die Kantonsgrenze zwischen Zürich und Thurgau verläuft), verweilen etwas und fahren dann mit dem Bus in etwas mehr als 30 Minuten zurück zur Unterkunft.

Vom Hügel hinter dem See kommen wir her. Die Seebadi befindet sich rechts.

Tag 3: Ruine und Tag am Wasser

Tag 3 und wir nehmen den Thurbo für die kurze Fahrt bis Bauma. Hier haben wir den ganzen Tag zur Verfügung, um kleinere Exkursionen zu machen. Ein Besuch der Ruine Altlandenburg lohnt sich sicher. Wir können auch einfach der Töss entlang spazieren oder Velo fahren (mieten z.B. bei Eisenhut Bikes). Gelegenheiten, um zu baden oder für Kinder am Wasser zu spielen, gibt es immer wieder.

Altlandenburg, Bauma

Eine der Feuerstellen auf der Ruine Altlandenburg mit herrlichem Blick auf Bauma. bild: reto fehr

Wer Lust auf eine kurze Wanderung hat, kann ins Lochbachtobel (da gibt's mehr Giessen und Gubel). Als Schlechtwetterprogramm würde sich das Hallenbad Bauma anbieten.

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Der Blick auf Bauma von der Altlandenburg aus. bild: reto fehr

Übernachten werden wir gleich beim Bahnhof im Hotel Adler. Wir nutzen den Tag auch, um noch Proviant für die anstehende dreitägige Wanderung zu besorgen. Da werden wir zwar nicht weg von der Zivilisation sein, aber an Einkaufsmöglichkeiten kommen wir nicht mehr vorbei.

Tag 4: Wanderung aufs Hörnli

Heute beginnt die erste Etappe der 3-Tageswanderung. Die reine Marschzeit beträgt gut drei Stunden. Wir haben aber diverse Möglichkeiten für Pausen. So beispielsweise beim Wasserfall vor dem Hagherenloch oder bei dieser alten Höhle selbst. An beiden Orten laden Grillstellen zum Verweilen ein.

Hagherenloch Bauma, Bild: Reto Fehr

Eingang zum Hagheerenloch (30m tief, 15m breit). Früher war sie deutlich grösser, der Sage nach soll es gar eine Verbindung bis zur Burg Sternsberg gegeben haben. bild: reto fehr

Danach folgt Sternenberg – bekannt aus der gleichnamigen Komödie. Wer nicht grilliert hat, kann hier in einem Restaurant einkehren.

Anschliessend geht die Wanderung über die Zürcher Oberländer Hügel mit schönen Ausblicken bis an den Bodensee weiter auf das Hörnli. Den Sonnenuntergang auf der Terrasse mit Blick von den Glarner bis zu den Berner Alpen und dem Jura sollte man dort nicht verpassen.

Hörnli, Bild: Christian Rüegg, Instagram phx.ch

Sonnenuntergang auf dem Hörnli. bild: instagram/christian rüegg

Die Zimmer sind einfach, es gibt auch die Möglichkeit eines Massenlagers. Es fühlt sich schon fast ein wenig wie in den «richtigen» Bergen an.

Tag 5: Zum höchsten Punkt von Zürich

Die zweite Wanderetappe dauert gut vier Stunden. Wir wandern dabei ein gutes Stück auf der Grenze zwischen dem Zürcher Oberland und dem Toggenburg. Höhepunkt ist sicherlich das Schnebelhorn (1291m), der höchste Berg im Kanton Zürich.

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Wer Chancen auf so ein Farbenspektakel haben will: früh aufstehen und den Sonnenaufgang auf dem höchsten Punkt von Zürich geniessen. bild: reto fehr

Für Abenteuerlustige gibt es danach allerdings noch einen Geheimtipp (für das Goldloch und die Zusatzschlaufe gut 90 Minuten einrechnen): Holt euch im Restaurant Tierhag den Schlüssel für das Goldloch am Dägelschberg. Mit Stirnlampen ausgerüstet kann man dieses dann erkunden. Auf dem Rückweg den Schlüssel wieder im Tierhag abgeben und weiter zur Meiersalp.

Goldloch Dägelschberg,

Stockdunkel ist es im Goldloch. Es geht 20 Meter rein, eine senkrechte 10-m-Leiter runter, nochmals 10 Meter rein und nochmals eine 5-m-Leiter runter. bild: reto fehr

Hier fühlt man sich definitiv wie irgendwo auf einer SAC-Hütte. Die 18 Plätze im Massenschlag sind in einem alten Kuhstall, das Beizli herzig hergerichtet. Für den Sonnenuntergang lohnt sich der kurze Aufstieg zum Bänkli über der Alp – herrlich.

Einige Impressionen rund um die Meiersalp. 1. Bild: Blick ins untere Toggenburg und bis zum Bodensee. 2. Bild: Blick ins Toggenburg, rechts beginnt der Alpstein. Bild 3: Das Sonnenuntergangsbänkli oben in der Mitte. Bild 4: Der Grat Richtung Chrüzegg und Blick auf St.Galler und Glarner Alpen. Bild 5: Gratweg. Bild 6: Oben rechts das Schnebelhorn, Mitte der Weg zur Meiersalp.

Du willst lieber ins Berner Seeland und den Jura? Hier lang:

Tag 6: Gratwanderung zum Atzmännig

Schon ist der letzte Tag unserer Wanderungen gekommen. Wir wandern bis zum Tweralpspitz, bleiben dabei bis zur Chrüzegg, aber wenn immer möglich auf dem Grat, was nicht immer der angegebene Wanderweg ist. Märchenhaft wird es dabei im Wald vor der Chrüzegg, wo wir einkehren können.

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Auf der Gratwanderung Richtung Tweralpspitz mit Blick auf den Zürichsee (hier im Nebel) und die Alpen. bild: reto fehr

Danach empfiehlt sich der Weg über den Tweralpspitz, der herrliche Blicke aufs Toggenburg mit den Churfirsten und den Säntis bietet.

Wer sich die letzten 40 Minuten Abstieg zum Atzmännig schenken will, der kann auf die Sesselbahn. Man sieht dann schon die rasante Rodelbahn, auf welcher sich eine Fahrt mindestens lohnt. Für Kinder bietet der Atzmännig auch weitere Attraktionen wie Trampoline, Streichelzoo oder einen Seilpark. Wir übernachten dann in einem der Podhäuschen auf dem Campingplatz. So haben wir Camping-Feeling, müssen aber nicht auf den Komfort eines Bettes verzichten.

Tag 7: Mit der Dampflok zum Aussichtsberg

Heute geht es mit dem Bus und Zug zurück nach Bauma, wo wir ja unser restliches Gepäck noch deponiert haben. Wir lassen dieses nochmals im Hotel Adler, weil wir die Nacht dort verbringen werden.

Doch zuerst machen wir eine Fahrt in die Vergangenheit: Mit der Dampfbahn fahren wir in 40 Minuten auf sonst kaum gebrauchten Gleisen nach Hinwil. Achtung: Die Dampflok verkehrt bis am 3. September NUR am Sonntag. Vom 4. September bis 18. Oktober dann täglich. Im Idealfall nehmen einen der frühen Züge, so haben wir genügend Zeit für das folgende Programm.

Dampfbahn Bauma Hinwil. Bild: DVZO/Hugo Wenger

Die Dampfbahn auf der grossen Brücke bei Neuthal. Bild: DVZO/Hugo Wenger

In Hinwil steigen wir auf den Bus um und fahren bis zur Haltestelle Dorf in Wernetshausen. Nach rund einer Stunde Aufstieg erreichen wir den Bachtel. Hier gönnen wir uns erst einen späten Zmittag. Natürlich besteigen wir auch den Bachtelturm auf diesem beliebten Ausflugsberg mit einem grossartigen Panoramablick.

Anschliessend wandern wir auf dem Grat bis zum Ghöch, wo wir uns im Restaurant Berg einen feinen Dessert gönnen und den Blick auf den Hügelzug richten können, auf welchem wir die letzten drei Tage entlang wanderten. Die fehlenden 90 Minuten wandern wir vorbei am Baschlisgipfel und Sunnenhof (Trinkpause?) zurück nach Bauma. Vom 4. September bis 18. Oktober fährt hier gar täglich zweimal ein Oldtimer-Bus nach Bauma oder Bäretswil (Fahrplan checken!).

Im Hotel Adler erholen wir uns von den Wanderungen. Die Wanderschuhe benötigen wir für die letzten Tage nicht mehr.

Tag 8: MTB-Tour mit Geniesser-Znacht

Wir steigen am Morgen wieder in den Thurbo und fahren nach Wald. Dort werden wir im Hotel Bleiche übernachten, das in alte Fabrikhallen gebaut wurde und mitten im ehemaligen «Manchester der Schweiz» steht. Die Textilindustrie-Geschichte begleitet uns hier auf jedem Schritt.

Wir wollen aber die umliegenden Hügel entdecken und mieten bei HRF Bikes Mountainbikes (wer will auch E-Bikes). Touren für einen Tag im Grünen gibt es viele, ich schlage den Weg zum Wisse Gubel (Giessen und Gubel) bei Ried vor.

Weiter geht es über den Bachtelweiher – wer hat Lust auf ein kurzes Bad? – und den Bachtelspalt (nicht nur Kinder werden ihn lieben). An allen drei Stellen kann gebrätlet werden. Aber es bieten sich auch immer wieder Möglichkeiten in einer kleinen Gastwirtschaft.

Zum Abschluss gönnen wir uns ein Alpenbad im geheizten Holzpod. Das Wasser ist geheizt, es gibt ein feines Znacht und die Aussicht auf die Berge und die Lichter am Zürichsee sind einmalig. Normalerweise wird um 24 Uhr geschlossen. Aber denk dran: Wir sind ja mit dem Velo unterwegs und fahren am Schluss noch 10 Minuten zurück nach Wald. Es geht alles hinunter, anstrengend ist es also nicht, aber konzentriert muss man sein.

Mit dieser Aussicht erholen wir uns von der MTB-Tour und geniessen im Holzpod das Abendessen.

Tag 9: Rapperswil entdecken

Heute geht es – ein letztes Mal mit dem Thurbo (oder auch mit dem direkten Bus) – nach Rapperswil. In der Rosenstadt fühlen wir uns wie irgendwo im Süden, während wir durch die Altstadt schlendern oder uns am Ufer des Zürichsees ein Glace gönnen. Das Schloss sollte unbedingt besucht werden, der Kinderzoo würde Abwechslung bieten, man kann Pedalos mieten, beim Erlebnisbauernhof Bächlihof vorbeischauen oder über den historischen Holzsteg nach Hurden spazieren.

Holzsteg Rapperswil Hurden Zürichsee

Auf dem Holzsteg über den Obersee nach Rapperswil. Im Hintergrund ist links der Mitte der Bachtel zu sehen. bild: shutterstock

Wir können aber auch einfach in der Sonne liegen und einen Tag am See geniessen. Zu empfehlen ist ein Ausflug auf die Insel Lützelau. Ein Shuttleschiff (keine Reservation möglich) bringt Gäste zum Restaurant auf der Insel – oder wer genügend Power für die gut 1500 Meter Luftlinie in den Beinen hat, legt die Strecke im gemieteten Pedalo zurück.

Ufenau, Lützelaum, Bild: Rapperswil zürichsee Tourismus

Die Inseln Ufenau (vorne) und Lützelau vor Rapperswil. Die Ufenau ist mit dem Kursschiff erreichbar, das Restaurant auf der Lützelau nur mit dem Shuttle oder eigenem Gefährt. Im Hintergrund der Seedamm und Rapperswil-Jona. bild: rapperswil zürichsee tourismus/boris baldinger

Am Abend übernachten wir mitten in der Altstadt im Hotel Jakob. Für das Abendessen suchten wir uns schon am Tag ein schönes Restaurant an der Seepromenade aus.

Tag 10: Mit dem Schiff nach Zürich & Rückreise

Schon ist der letzte Tag unserer Reise angebrochen. Falls wir gestern etwas in Rapperswil noch nicht machen konnten, ist jetzt die letzte Chance dazu. Für den Abschluss fahren wir mit dem Kursschiff über den See und erreichen 2:30 Stunden später Zürich.

Ein Stopp auf der Insel Ufenau wäre eine Möglichkeit für den Abschluss der Reise.

Das Mittagessen kann es auf dem Schiff geben. Man könnte aber auch irgendwo unterwegs kurz aussteigen. Oder wer nach den Tagen in der Natur vor der Rückkehr etwas Städtisches will: Bei der Ankunft in Zürich noch eine kleine Stadtbesichtigung anhängen und sich irgendwo verpflegen, bevor es mit dem Zug zurück nach Hause geht.

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Patho 20.05.2020 17:35
    Highlight Highlight Dem sage ich nicht Ferien machen, sondern nach Hause gehen, schön ischs da woni härchum😀
  • M.A.S.H2020 19.05.2020 17:30
    Highlight Highlight Oder man geht ins Tirol Wellnessen oder nach Schweden, im Herbst ist Vancouver oder die Westküste der USA auch sehr schön.
  • Stambuoch 18.05.2020 17:49
    Highlight Highlight Vol. 4 ist dann der Region Basel/Nordwestschweiz gewidmet? ;)
    • maylander 19.05.2020 17:06
      Highlight Highlight Das Watson Highlight eine Woche in und um Olten.
  • John Galt 18.05.2020 10:11
    Highlight Highlight Ich kenne die Region selber recht gut, und die Tour ist wirklich gut.
    ABER! In Winti nehmt ihr besser den Bus oder geht zu Fuss ins Bruderhaus, vor allem mit Kindern, die Strecke ist dem Velo nicht so schön. Das selbe gilt für die Kyburg, am besten das Velo unten am Waldlehrpfad parkieren, und zu Fuss hoch.
  • Pitefli 18.05.2020 08:45
    Highlight Highlight Liebes watson Team
    Vielen Dank für die schönen Zusammenstellungen. Wie wäre es mit einer Ferienserie für Eltern mit kleinen Kindern?
  • Sverige 17.05.2020 23:22
    Highlight Highlight Das Zürcher Töss und vor allem Zürcher Oberland ist sehr schön. Die ganze Schweiz ist schön. Aber wenn so viele in der Schweiz Ferien machen wollen, werden das sehr mühsame Ferien. Hotels, Pensionen oder Campingplätze überfüllt, bei vielen Bergbahnen dumm und dämliches anstehen... wir gegen in diesem Jahr nach Kreta oder Kap. Inseln. Letzteres ist sogar Virus frei. In diesem Jahr in der Schweiz Ferien machen bedeutet nichts anderes als Stress ohne Erholung. Wir gehen nächstes wieder in die Bündner Berge, dann, wenn viele wieder ins Ausland fahren oder fliegen.
    • Knety 18.05.2020 11:57
      Highlight Highlight “Hotels, Pensionen oder Campingplätze überfüllt, bei vielen Bergbahnen dumm und dämliches anstehen... ” ist ja sonst nicht so. 🙄
  • Coffeetime ☕ 17.05.2020 22:26
    Highlight Highlight Meine Wahlheimat 😍

    Aber ob ich wirklich viel mehr Ausflügler hier haben möchte? 🤔 weiss es nicht so ganz. 🤷🏻‍♀️
  • Notabik 17.05.2020 15:17
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein super schönes Reiseland. Wenn nur die vielen Ausflügler nicht wären. Zum Beispiel: Ich sitze hier, total auf dem Land, gemütlich im Garten. Die Luft ist erfüllt von Motorrad Lärm und über mir brummen Motorflieger. Wirklich erholen kann man sich in der Schweiz leider nicht mehr. Zu viele Menschen missbrauchen unsere Natur als Festhütte.
    • atorator 17.05.2020 17:57
      Highlight Highlight Super schön, ist so. Aber reise mal mit 3 Kindern und Partnerin ins Wallis. Nur schon die Reise kostet mich schon 532 Franken retour mit der SBB. 2 Kinder muss ich für den Preis allerdings zu Hause lassen.
    • Coffeetime ☕ 17.05.2020 22:13
      Highlight Highlight @Atorator Junior Karte schon gehört?
    • kobL 20.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Spartageskarte: 29.- x 2
      Kindertageskarte: 16.- x 3
      Total pro Tag: 106.-

      Hin und zurück ist also mit Halbtax ab 212.- möglich und das von jedem Punkt in der Schweiz.

      Mit normalen Tageskarten (75.-) kostet es 242.- mehr. Zudem gibt es auch noch die Tageskarte Gemeinde und die normalen Sparbillette.
  • kwo 17.05.2020 12:26
    Highlight Highlight Schöne Zusammenstellung aus einer schönen Gegend. Falls man die Kyburg auch von innen besichtigen möchte, sollte man sich dafür aber nicht ausgerechnet den Montag aussuchen. Dann ist sie nämlich wie alle Museen in der Region geschlossen.
  • 3-blettligs-chleeblatt 17.05.2020 11:23
    Highlight Highlight Oh, ich bin so aufgeregt, ich muss gleich noch einen Kommentar zu Winterthur machen 😍😍😍. 10 Tage Winti-Ferien, glaubt mir, es hört sich vielleicht absurd an, aber es könnten die besten Ferien mit den besten Begegnungen werden. Oh Watson, gibt mir doch nur ein einziges Mal einen klitzekleinen Platz für einen klitzekleinen Liebes-Artikel an Winterthur😍. Ich würde euch nicht enttäuschen. Ahja, damit ihr mal noch was musikalisches aus und über Winterthur habt, hier noch etwas vom Winterthurer Künstler "Tüli" und friends für euch:

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    • sheshe 17.05.2020 11:56
      Highlight Highlight Deine Liebe für Winti in aller Ehren, aber es gibt nur ein wahres Winti Lied:

      8406!!
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    • 3-blettligs-chleeblatt 17.05.2020 12:35
      Highlight Highlight Haha, jap das ist auch geil! Und wie wäre es damit, ein wenig Fussballhommage an FCW:
      Play Icon
    • SanchoPanza 17.05.2020 14:46
      Highlight Highlight Quatsch, dass einzige Winthi Lied das zählt ist das hier! ;)
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    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 17.05.2020 11:18
    Highlight Highlight 10 Urlaub und dann durchs Land hetzen?
    Nope. Für mich ist Urlaub ein voller Kühlschrank, genügend Holzkohle und Gas im Vorrat, ein paar Kisten kaltes Bier im Keller und ansonsten Ruhe im Garten. Macht gute zwei Kilo mehr auf der Waage...
    Das Wetter wird sowieso gut werden.
    • atorator 17.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Freunde und Familie dürfen dann aber schon mal vorbei kommen?
    • dmark 17.05.2020 14:33
      Highlight Highlight @atorator:
      Die habe ich das ganze Jahr über um mich herum. Du weisst schon - kannste mal "schnell", du kennst dich doch da aus usw...

      Urlaub ist Urlaub. Nein, keine Familie, keine Nachbarn, keine Freunde... ausser es stirbt jemand. Ich will mich ja schliesslich erholen ;)
    • atorator 17.05.2020 14:46
      Highlight Highlight Kenne ich nur zu gut. Nur weil ich anwesend bin, brauche ich keine Aufgabe oder Fragen beantworten. Findet halt selbst raus, weshalb der Rasenmäher "spinnt".

      Beste Ferien für mich ever: alleine auf einem Maiensäss mit genügend Vorräten. Empfang gab es nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3-blettligs-chleeblatt 17.05.2020 11:13
    Highlight Highlight Winterthuuuuur 😍😍😍😍!!!! Woah ihr könnt auch 10 Tage in Winti verbringen, ihr werdet die glückseeligsten Menschen der Welt, versprochen 🤗🥰
    • Ho_pe 17.05.2020 11:37
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass dieses Portal vor allem von Deutschschweizern gelesen wird. Daher ist wohl nicht davon auszugehen, dass potentielle Touristen der Stadt Winterthur auch dort übernachten werden, da Distanzen zum Wohnort für die meisten ein Katzensprung ist.
    • 3-blettligs-chleeblatt 17.05.2020 11:51
      Highlight Highlight Ach kommt schon ihr blitzenden Stadtzürcher, ein bisschen mehr Nachbarnliebe bitte 🤗🥰!
    • 3-blettligs-chleeblatt 17.05.2020 12:31
      Highlight Highlight @Ho_pe: Ja stimmt absolut!

      Mein Liebesgesang an Winterthur ist ja auch - in Bezug auf ein ernsthaftes Ferienprogramm - nur halb so ernst gemeint :D.

      Obwohls wirklich Geiles Zeugs zu sehen und machen gibt 🤩
    Weitere Antworten anzeigen
  • atorator 17.05.2020 11:09
    Highlight Highlight Wer sich nicht auskennt in Winterthur, in der Altstadt würde ich als Übernachtungsmöglichkeit das Albani empfehlen. Sonst das Hostel im Industriegebiet. Man möchte sich und seine Familie ja nicht schon am ersten Tag ruinieren.

    Den Tierpark hat man schnell gesehen, ich würde, gerade mit Kindern, noch den nahe gelegenen Bruderhaus-Turm besteigen. Also zu Fuss, nicht wie die Karnickel im Frühling.

    An einem regnerischen Tag kann man mit den Kindern auch den Skills Park besuchen.
    • 3-blettligs-chleeblatt 17.05.2020 11:59
      Highlight Highlight Super Tipps :))! Und bei schönem Wetter kann man dann seine ganze Grillade und sein Badezeugs einpacken und es sich an einem der vielen schönen Plätze an der Töss entlang bequem machen. 🤗

      Bei schlechtem Wetter ist das Technorama natürlich auch zu empfehlen. Für Klein und Gross🤗
    • Eltriangoli 18.05.2020 14:59
      Highlight Highlight Das mit dem Hotel Albani täte ich zumindest am Wochenende seinlassen. An Schlaf ist nicht zu denken mit den Parties ;)
  • tina76 17.05.2020 11:07
    Highlight Highlight Ein wahrer Kenner, merci.
    Der Schreizer Giessen ist wirklich super und so unerwartet im Flachkanton Zürich. War grad kürzlich wieder da. Der Weg schien zwar offiziell gesperrt, aber gut passierbar. Und danach an der Grenze zur Neuen Welt nach, einer Nackt-Kommune. Aber keine Angst, man sieht nichts😂
    • atorator 17.05.2020 11:13
      Highlight Highlight Ich hatte mal ein schlimmes Erlebnis mit gesperrten Wege. Im Wallis im Mai. Dachte, die haben einfach das Schild vergessen. Musste nachher einen frischen Lawinenhügel übersteigen und oberhalb des Waldes kamen wir an Steinen und Geröll vorbei, voraus Drähte ragten, weil gesprengt.

      Nie wieder werde ich so dämlich sein und Wegsperrungen ignorieren.
  • Gubbe 17.05.2020 11:01
    Highlight Highlight Für Zurcher die idealen Schweizferien.
  • NumeIch 17.05.2020 10:51
    Highlight Highlight Wenn alle in der Schweiz bleiben, dann sind wohl die Flüge ins Ausland noch billiger, fänd ich gut.
    • atorator 17.05.2020 11:10
      Highlight Highlight Aber nachher nicht staatlich rückfliegen lassen und auch mal ohne Geld 3 Monate in Vietnam aushalten. Deal?
    • NumeIch 17.05.2020 14:29
      Highlight Highlight Warum dieser Kommentar? Wein doch.
    • atorator 17.05.2020 15:00
      Highlight Highlight Wein Du doch in einem Isolationscamp in Thailand mit deinen "Traveller"-Kumpels.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mitchfuchs 17.05.2020 10:33
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel und die ganze Serie. Eine völlig unterschätzte Gegend. Kenne diese gut und kann sie nur empfehlen. Mehr davon.
  • N. Y. P. 17.05.2020 10:20
    Highlight Highlight Cool, dieser Bachtelspalt, danach kann man noch Bräteln. Das Zürcher Oberland ist allgemein ein sehr schönes Wander- und Gümmelergebiet.
  • Sandro Kifer 17.05.2020 10:10
    Highlight Highlight Einfach nicht vergessen den Sicherheitsabstand zu wahren. Könnte zu Overcrowdungen kommen.

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