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Bild: shutterstock/watson

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Rassismus bei «Scrubs» und «The Office» ++ Neuer «Constantine»-Film

Viel zu erfahren ihr noch habt. Darum gibt's hier die spannendsten Kurznews rund um die Themen Filme, Serien und Games.



Studios streichen Episoden aus diversen Serien wegen Rassismus

Die Black-Lives-Matter-Bewegung ist inzwischen auch in Hollywood angekommen und veranlasst diverse Studios dazu, ihre Inhalte zu überdenken. Das führte jüngst dazu, dass diverse Folgen aus beliebten Serien wie «Scrubs», «Brooklyn Nine-Nine», «30 Rock», «The Office» oder «Community» verschwunden sind.

Alle Episoden haben gemein, dass sie Szenen enthalten, die rassistisch sind oder als rassistisch empfunden werden können. Während bei «The Office» nur eine einzelne Szene entfernt wurde, hat man bei «30 Rock» und «Scrubs» gleich ganze Folgen gestrichen. Sie alle zeigen weisse Schauspieler mit schwarzem Make-up.

Scrubs Blackfacing

Eine der problematischen Szenen aus «Scrubs». Bild: ABC

Auch die Serienmacher von «Brooklyn Nine-Nine» überdenken ihre Schöpfung aktuell gründlich. In einem ersten Schritt hat man Drehbücher für neue Folgen der achten Staffel verworfen. Für die Produzenten stelle sich die Frage, wie man mit der ganzen Polizeithematik umgehen soll. Vor allem der Punkt, ob es moralisch überhaupt noch vertretbar sei, eine Comedy-Serie über die US-Polizei zu machen, beschäftigt das Kreativteam. Damit beginnt die Arbeit an der achten Staffel ganz von vorne, womit sich die neue Staffel um Monate verzögern dürfte.

Neuer «Constantine»-Film in Arbeit

Nach dem Erfolg der Matrix-Reihe war Schauspieler Keanu Reeves 2005 in einem Film zu sehen, der ein weiteres, grosses Franchise hätte begründen sollen: «Constantine». In der Comic-Adaption spielte Reeves einen kettenrauchenden Exorzisten, der in den Kampf zwischen Himmel und Hölle involviert ist.

Trotz mehrheitlich positiver Kritiken konnte der Film seine Produktionskosten von 100 Millionen nur knapp wieder einspielen. Ein zu grosses Risiko für Warner Bros., welches die geplanten weiteren Filme auf Eis legte.

Constantine Film

Bild: Warner Bros.

2014 versuchte man sich schliesslich mit einer Serie, bei der Keanu Reeves allerdings nicht beteiligt war. Auch da blieb der Erfolg aus, was das Ende nach Staffel 1 bedeutete. Immerhin fand der Charakter des Constantine aus der Serie danach Einzug ins «Arrow»-Serienuniversum von Warner Bros. Dort ist er seither zu einem regelrechten Fanliebling herangewachsen.

Dies könnte womöglich der Grund sein, weshalb Warner sich nun an einem neuen «Constantine»-Film versuchen soll. Das will zumindest die Seite The Direct von einer gut informierten Quelle erfahren haben. Angeblich sollen Regisseur J. J. Abrams und seine Produktionsfirma Bad Robot mit dem Projekt betraut worden sein.

FILE - In this March 2, 2017 file photo, director-producer J.J. Abrams poses for a portrait to promote

J. J. Abrams. Bild: Christopher Smith/Invision/AP/Invision

Das erscheint durchaus plausibel, da Abrams im Herbst 2019 einen Exklusiv-Deal mit Warner Media unterschrieben hat, der 250 Millionen Dollar schwer ist. Dafür produziert der Hollywood-Titan exklusive Inhalte für Warner. Ein erstes Projekt ist unter anderem eine TV-Serie zu «Justice League Dark».

Viel mehr als das ist momentan noch nicht bekannt. So weiss man also auch nicht, ob es sich beim Film um eine Fortsetzung mit Reeves oder ein Reboot handeln wird.

Neue Film-Trailer

«The Photograph»

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Video: YouTube/KinoCheck

«Persischstunden»

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Video: YouTube/KinoCheck

«Out of Play»

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Video: YouTube/KinoCheck

«Harriet»

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Video: YouTube/KinoCheck

Neue Serien-Trailer

«Street Food: Latin America»

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Video: YouTube/Netflix

«Brave New World»

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Video: YouTube/JoBlo TV Show Trailers

«World's Toughest Race»

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Video: YouTube/JoBlo TV Show Trailers

Neue Game-Trailer

«Animal Crossing: New Horizons – Free Summer Update: Wave»

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Video: YouTube/GameTrailers

«Call of Duty: Warzone – Official Verdansk Air Trailer»

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Video: YouTube/GameTrailers

«Halo Infinite – Official Teaser Trailer»

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Video: YouTube/GameTrailers

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    Alle Leser-Kommentare
  • beaetel 10.07.2020 00:01
    Highlight Highlight Rassismus ist, wenn man jemanden hasst, oder sich als etwas Besseres vorkommt, alleine wegen der Herkunft, Farbe, Geschlecht, Nationalität etc. Es ist boshaft und hat nichts mit Humor zu tun. Scrubs als rassistisch hinzustellen finde ich einfach gesucht. Jemanden als Chocobär zu betiteln, dazu auch noch liebevoll gemeint, ist nicht rassistisch. Geh zurück, wo Du herkommst!, das ist rassistisch. Oder wir haben die besseren Gene als ihr, ebenfalls.
  • Pram 09.07.2020 23:09
    Highlight Highlight Schade das BrooklyNN sich schwer mit dem Thema tut. Vor allem, weil sie bei ernsteren Themen nicht einfach einen auf Comedy machten, sondern zum Nachdenken anregten. Da gibt es zum Beispiel die eine Folge die lange vor der BLM Bewegung gedreht wurde, und sich mit der Problematik des Profiling auseinandergesetzt haben. Weisser Polizist haltet die Waffe vor Terry welcher selbst Polizist ist, nur eben nicht im Dienst und ohne Uniform -> grosser dunkler Afroamerikaner = Gefährlich. Diese Assoziation der Weissen gegenüber Afroamerikaner ist Tatsache. Die Serie hätte einiges aufzeigen können schade
  • DocShi 09.07.2020 21:08
    Highlight Highlight Oh Mann, ich raffe es immer noch nicht wieso die Serie Constantine kein Erfolg wurde.
    Gute Darsteller, tolle Geschichten. Hätten vermutlich mehr Werbung machen sollen. Andererseits ist Constantine zwar beliebt bei Fans und Kennern aber nicht wirklich Mainstream. Schade, Schade.
    Und Abrams, naja, hoffentlich schreibt er nicht das Drehbuch sondern ist nur Regisseur und/oder Produzent.
    Nach nem guten Start ins grosse Kinobuissness (Star Trek) folgten leider nicht wirklich logisch durchdachte Filme (wenngleich finanziell erfolgreich).
  • Peter Vogel 09.07.2020 15:25
    Highlight Highlight Hä? Die Scrubs Folge mit dem bemalten Gesicht geht ja eben genau auf die Problematik ein. JD wird ja fast verhauen deswegen...
  • baumi92 09.07.2020 05:31
    Highlight Highlight Wisst ihr was das Problem ist, dass durch solche Überreaktionen entsteht? Whitewashing.
    Zukünftig werden einfach weniger heikle Rollen mit Menschen aus aller Welt besetzt. Die Personen die man vor Rassismus schützen will, werden schlimmstenfalls als unwichtige Nebenfiguren an den Rand gedrängt, damit Produzenten keinen Skandal heraufbeschwören.
    Und das finde ich persönlich sehr schade und vor allem viel rassistischer als etwas böser Humor.
    Gibt auch lustige Weissen-Witze, so wird bei Sarkasmus und Comedy jeder Mal durch den Kakao gezogen
  • Friedhofskapelle 08.07.2020 22:11
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
  • Phillsen 08.07.2020 19:42
    Highlight Highlight BLM und die ganze Rassismusdebatte wird (leider) immer lächerlicher. Statt die Probleme tatsächlich anzugehen werden uralte Serien nach Pseudorassismus durchsucht.
    Es ist so schwachsinnig...
    • blueberry muffin 09.07.2020 11:09
      Highlight Highlight Das hat wenig mit BLM zu tun. Das machen Firmen von sich aus. Und nein, BLM ist nicht lächerlich.
  • Majoras Maske 08.07.2020 19:30
    Highlight Highlight Dann müsste man ja alle Szenen mit Turk zensieren, denn immerhin wird er ja als Schoggobär bezeichnet, was eindeutig Bezug auf seine Hautfarbe nimmt. Oder man akzeptiert einfach das Dinge sich ändern und sie noch nicht von Anfang an so waren...
  • Srslyguys? 08.07.2020 19:05
    Highlight Highlight Danke! Denke der Rassismus ist nun durch weiteres zensieren besiegt worden.... Es fehlen aber noch sämtliche Filme zwischen 1910 bis 1980... vor allem die alten frauenverachtenden (Frau als Hausfrau und gehört in die Küche, werden geohrfeigt) schwarz-weiss...Entschuldigung... "fabiger-weiss" Schinken aus Amerika und Europa, sowie fast sämtliche Komödien (wie Harold und Kumar oder Friday). Wenn wir dann noch Zeit haben können wir uns endlich den filmischen tiefgreifenden Meisterwerken von Michael Bay widmen und sie in ihrer Glorie geniessen.
  • What’s Up, Doc? 08.07.2020 19:05
    Highlight Highlight Ich bekomme es nicht mehr auf die Reihe. Bill Lawrence sagt im Podcast von Braff und Faison, "ihm seien die Szenen aus heutiger Sicht peinlich." Das ist aus heutiger Sicht ja mehr als okay, aber die Folgen sind 15 Jahre alt. Schlauer wäre es eine Einblendung zu machen und auf das Problem der Szene hinzuweisen. Wenn du das so Abgedreht hast dann steh dazu und konfrontiere den Zuschauer mit der Problematik. Die Produzenten von Brooklyn Nine-Nine haben ein Problem mit der Polizei in einer Polizeiserie und überlegt wie sie das Lösen? Ganz einfach, dreht blos keine neue Staffel.
  • loquito 08.07.2020 18:38
    Highlight Highlight JD und Turk sind doch genau das Beispiel, welches alle befolgen sollten. Es ist zentraler Bestandteil im Umgang mit allen meinen Freunden :) egal ob Weiss oder Schwarz, Rot oder Grün... Wenn es alle beteiligten lustig und gut finden, kann es nicht rassismus sein. Und das sahe ich als weisser Latibo mit Freunden aus mindestens 30 Nationen und X Kulturen... Ahh und mein ehemaligen Nachbarn und Bruder im Herzen nenne ich seit ich 2 Jahre alt bin Negrito. Er mich Chelito oder. Guerito...
  • Nik G. 08.07.2020 17:45
    Highlight Highlight Dazu kommt noch bei der Szene mut dem Blackfacing geht es genau um das Problem des Rassimus und das Black oder Whitefacing falsch ist.
  • Nik G. 08.07.2020 17:30
    Highlight Highlight Sorry das ist einfach nur noch lächerlich. Scrubs und Brooklyn 99 die sich sowas gegen Rassismus und Sexismus sind sollen Rassistisch sein?! Ich bin sehr für Political Corectness aber man muss aufpassen den Bogen nicht zu überspannen. Humor ist erwas sehr wichtiges und darf auch Geselschaftskritisch sein
  • Tomsen2 08.07.2020 17:17
    Highlight Highlight Genau wie bei me Too ist der Grundgedanke gut. Man muss etwas dagegen tun. Wieder wird jedoch völlig über das Ziel hinaus geschossen. Statt das man das wirkliche Problem angeht, wird Schönfärberei betrieben.
  • Palpatine 08.07.2020 17:08
    Highlight Highlight Vanille-Bär und Chocolat-Bär sollen rassistisch sein? Lächerlich, echt!
  • Füdlifingerfritz 08.07.2020 17:07
    Highlight Highlight Das Grundziel der BLM-Bewegung ist schon längst in den Hintergrund gerückt. Jetzt geht es primär um Aufmerksamkeit, Macht und darum, dass ein oder andere gut bezahlte Ämtchen zu ergattern. Wie bei zig anderen Bewegungen davor.
  • Füdlifingerfritz 08.07.2020 17:05
    Highlight Highlight Aktivisten hatten halt noch nie Humor... Traurig für Fans dieser zu 100%ig unbedenklichen und zu keinem Zeitpunkt rassistischen Serien.
    • invisible 08.07.2020 19:43
      Highlight Highlight Hab zufällig grad die Folge gesehen in der JD vor seiner neuen dunkelhäutigen Freundin einen Spruch über Sklaven macht, sich sofort hektisch entschuldigt und die Antwort bekommt er soll sich entspannen weil schon lange her. Schon ziemlich drüber jetzt ausgerechnet an Scrubs rumzuschrauben.
  • uicked 08.07.2020 16:53
    Highlight Highlight und das weil sich ca. 3% der Welt-Bevölkerung angegriffen fühlt.
  • Mooncat 08.07.2020 16:43
    Highlight Highlight Yay, Constantine! Ein grandioser Film, eine grandiose Serie und ja, bin so froh, hat Constantine ein Plätzchen bei LoT gefunden ... Ein neuer Film ist da eine vielversprechende Aussicht.

    Was Zensur angeht: einfach nein. Man kann ausgestrahltes nicht auslöschen oder entfernen. In Kontext setzen, bitte, und es jetzt und in Zukunft besser machen, aber lasst das alte Zeug, wie es war.
  • Kaspar Floigen 08.07.2020 16:40
    Highlight Highlight Und schon hat man den Extremisten perfekte Vorlagen geliefert, die immer mit dem "slippery slope"-Argument kommen, wenn Statuen von echten Rassisten abgerissen werden.
    • Zyniker haben es leichter 08.07.2020 21:40
      Highlight Highlight Ja, böser George Washington, scheiss Rassist... Es ist eben ein slippery slope, bitte auch endlich alle Machwerke der Pädophilen entfernen, ich denke an Charlie Chaplin, Elvis oder Jakson... Nein? Wie willst du diese Doppelmoral rechtfertigen? Vielleicht, ganz vielleicht ist es möglich zu bedenken, dass diese Menschen nicht für ihre fragwürdigen Seiten gewürdigt wurden und werden. Wenn wir dabei sind doch bitte die Lehren von Marx verbieten, die töten noch heute unzählige Menschen. Und btw. die ganze Black music... Ihr wollt + ermöglicht das und ihr werdet damit auf die Schnauze fallen.
    • Kaspar Floigen 09.07.2020 16:50
      Highlight Highlight Die meisten Statuen von Generälen in den Südstaaten wurden während der Jim Crown Ära gebaut. Wofür glaubst du wurden die gewürdigt?
  • John Henry Eden 08.07.2020 16:18
    Highlight Highlight Schöne neue Welt.
  • Bubalibre 08.07.2020 16:16
    Highlight Highlight Scrubs soll rassistisch sein?
    Warum muss sich jede Bewegung früher oder später immer selber lächerlich machen. Nur um Gesprächsthema zu bleiben?
    Wenn ich ein solches Anliegen hätte, möchte ich jedenfalls ernst genommen werden.
    Aber heutzutage zählt wohl nurnoch wie laut der Aufschrei in den sozialen Medien ist und nicht der Inhalt des geschreis.
  • pacoSVQ 08.07.2020 16:14
    Highlight Highlight Ich hoffe mal Tropic Thunder wird nicht zemsiert
    • Bartli, grad am moscht holä.. 09.07.2020 15:16
      Highlight Highlight Schon passiert..
  • Froggr 08.07.2020 16:06
    Highlight Highlight Wer bitte denkt dass der Rassismus so annehmen sollte? Denkt man sich jetzt: Ja stimmt schon, ist schon rassistisch wenn sich ein Schwarzer weiss und ein Weisser schwarz anmalt. Wird nicht eher das Gegenteil erreicht: Jeder sollte merken, dass das kompletter Schwachsinn ist. Dies könnte sich auf die berechtigten Anliegen der BLM negativ auswirken.
  • Hamudi Dudi 08.07.2020 15:53
    Highlight Highlight Dies ist einer der Gründe, weshalb ich manche Serien, Filme und Alben, die mir besonders gefallen, trotz Netflix und Spotify noch physisch oder immerhin als Download erwerbe.
  • TheGoblin 08.07.2020 15:53
    Highlight Highlight Turk und JD sind wohl das Paradebeispiel einer ausgewogenen und v.a. belastbaren Freundschaft. Wer hier die R-Keule schwingen muss tut mir leid. Traurig hier, dass man vorschnell Selbstzensur übt, obwohl Scrubs das Thema Rassismus ernsthaft aufgreift. Wie man so schön sagt: "als rassistisch empfunden werden könnte". Man kann beleidigt sein - oder nicht. Jedem seine Entscheidung.
    Und so leid es mir tut: wir haben tagtäglich echten Rassismus den wir zuerst gemeinsam bekämpfen sollten. Oder habe ich verpasst, dass ein -ic im Name bei keinem mehr ein Nasenrümpfen auslöst?
  • Brockoli 08.07.2020 15:41
    Highlight Highlight Ich zweifle mal daran, dass jemand nachdem er die besagte Szene bei The Office sah spontan einen Mitgliedsantrag beim Ku Klux Klan gestellt hat. Eine Sendung, die mit Dwight einen weissen Klischeehinterwäldler durchgehend durch den Kakao gezogen hat - und das äusserst gelungen.
  • Octavius 08.07.2020 15:36
    Highlight Highlight Das ganze,scheint aus dem Ruder zu laufen. Auch wenn es gutgemeint sein soll,scheinen diese Leute das Hirn auszuschalten.
  • Basul 08.07.2020 15:34
    Highlight Highlight Statt die entsprechenden Folgen zu löschen, wären Einblendungen wohl sinnvoller, die dabei helfen, zu kontextualisieren und aufzuklären. Es sind schliesslich Zeitzeugen und im weitesten Sinne auch Kulturgut. Das Gleiche gilt für unzählige Gemälde, filmische und literarische Werke aus den letzten Jahrhunderten, die gespickt sind mit unterschiedlichsten diskriminierenden Inhalten (Sexismus, Homophobie, Rassismus etc.). Eine kritische historische Einordnung und Auseinandersetzung ist meiner Meinung nach deutlich zielführend als die Tilgung aus dem kollektiven Gedächtnis
    • ujay 08.07.2020 17:29
      Highlight Highlight @Basul........nein, bitte nicht!.....oder läuft dein Kommentar unter Sarkasmus?
    • Basul 08.07.2020 20:10
      Highlight Highlight Warum denn nicht? Es gibt so viele Klassiker, bei denen wohl früher oder später eine solche Diskussion aufflammen wird (siehe Gone with the Wind). Die Wahrnehmung von kulturellen Produkten verändert sich mit der Zeit. Diese dann einfach zu verbieten, ist keine konstruktive Lösung.
      "Blackfacing" steht - wie das N-Wort - in den USA geschichtlich klar im Zusammenhang mit der Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung und ist deshalb grundsätzlich eine problematische Praxis - auch wenn natürlich in keinem dieser Fälle eine rassistische Absicht vorlag
  • DrBill 08.07.2020 14:51
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, selbst als Befürworter von BLM geht mir die Diskussion langsam auf den Sack und vor allem wird sie momentan ad absurdum geführt!
    Hier werden Szenen und Folgen zensiert/geänder/gecancelled welche bisher kein Schwanz Interessiert hat. JD und Turk sind doch das beste Beispiel für eine Weiss/Schwarze Bromance welche fernab von Rassismus funktioniert.
    Brooklyn Nine-Nine habe ich ebenfalls nie als rassistisch empfunden, ok Terry wurde in einer Folge als Ebony-Falcon bezeichnet, das wäre dann aber auch alles.
    Nine-Nine macht sogar auf die Rassismusproblematik aufmerksam. Weird World.
    • Ruefe 08.07.2020 15:38
      Highlight Highlight Im Moment versuchen sich alle mit Symbolpolitik zu übertreffen und einige Leute die diese Entscheidungen treffen hoffen wohl dass die Proteste nach drei Monaten wieder vorbei ist. Dabei geht es BLM denke ich doch vorallem um die konkreten Lebensumstände der Afroamerikaner, nicht um Symbolpolitik. Finde es ebenfalls sehr schade als Befürworter
    • supremewash 08.07.2020 16:15
      Highlight Highlight Ich finde dass 99 viele gesellschaftliche Themen sehr gut aufgreift, gerade auch deshalb weil die Charaktere Polizisten sind und einen Unterschied in der Gesellschaft ausmachen können/wollen und darum oftmals mit sich selbst ringen.
  • bUxx Plague 08.07.2020 14:22
    Highlight Highlight Ist fangs nur noch lächerlich

    Lasst uns jedes hinterletzte Detail suchen dass iiiirgendwie anecken könnte...
    Das scrubs Beispiel ist derart idiotisch

    kotz
  • leed 08.07.2020 14:21
    Highlight Highlight Nach der Fragmentierung im Streaming Business (Netflix, Hulu, HBO, Disney+, Amazon etc) beginnen sie jetzt zu Zensieren oder gar ganze Folgen zu streichen...

    Ich dachte sie wollten Piraterie bekämpfen, nicht anfeuern.
  • Revan 08.07.2020 14:11
    Highlight Highlight ganz unschuldig sind die Serien- und Filmemacher sicher nicht. Filmpoliziste die gerne mal exzessive Gewalt an ihren Verdächtigen ausüben sind eher die Regel als die Ausnahme.
    • invisible 08.07.2020 19:52
      Highlight Highlight Eventuell weil Filme ab und zu auch ein bisschen spannend sein sollen? Und nur FILME sind? Was passiert wenn du Lake View Terrace siehst? Da ist der Pöse ein schwarzer Bulle und vor allem privat ein ganz mieser Rassist. Mannmannmann.....
    • LeVasseur 08.07.2020 20:18
      Highlight Highlight Polizeigewalt à la Brooklyn Noin-Noin spätestens ab 1:25 😂
      Play Icon
    • Revan 09.07.2020 10:17
      Highlight Highlight @invisible. auch ich liebe viele dieser Filme, aber es ist halt schon so, dass im Film gerne mal ein verdächtiger aus dem Hochhaus gehängt wird damit er redet, und trotzdem betrachten wir die cops in dem Fall als die guten. Oftmals wird dann noch über die Presse oder Politik lamentiert, die nicht versteht dass sie das tun müssen um die echten Bösewichte zu schnappen. Der Unterschied zur Realität ist hier allerdings, dass Verdächtige aller Ethnien dran kommen, während es in der Realität meistens Farbige trifft. Der Kommentar bezog sich übrigens nicht auf B99 oder Scrubs sondern h5o und ähnlich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.07.2020 13:58
    Highlight Highlight Wieso soll diese Szene bei Scrubs rassistisch sein?
    Es geht ja gerade darum, dass es ja eigentlich nicht rassistisch wäre, wenn sich beide anmalen, wenn es jedoch nur einer tut hingegen schon.
    Sorry, aber das ist jetzt echt übertrieben.
    • leed 08.07.2020 14:18
      Highlight Highlight Ich finde es viel Rassistischer, dass sich die USA anmutet Blackface weltweit als negative aufzuzwingen. Nur weil ihre Vergangenheit diesbezüglich schmutzig ist. Es zeigt wie wenig Respekt sie vor anderen Kulturen haben.

      Kann mir keiner behaupten, dass die Sternsinger rassistisch motiviert sind.
    • louie louie 08.07.2020 16:26
      Highlight Highlight "Da spricht die White Fragility in dir..."

      ... die sich einen mörderischen Kampf mit der Critical Whiteness liefert
  • insert_brain_here 08.07.2020 13:51
    Highlight Highlight Das passiert wenn PR-Abteilungen von grossen Konzernen unbedingt auf den "Virtue Signaling"-Zug aufspringen wollen, ohne sich auch nur ein bisschen mit der eigentlichen Problematik und erst recht nicht mit Lösungsansätzen auseinandergesetzt zu haben. Dabei ist Comedy ein hervorragendes Mittel um Vorurteile abzubauen. Menschen sind oft dazu bereit ihr eigenes Verhalten zu überdenken wenn sie merken, dass sie soeben über eine Parodie ihrer selbst gelacht haben.
  • fuegy 08.07.2020 13:25
    Highlight Highlight Nun haben es die "Empörten" endlich geschafft, einen Fuss in die Tür zur Zensur von Comedy zu erzwängen. Als nächstes kommen dann Stand-up Comidiens unter den Hammer. Die Welt wird wohl noch etwas weniger zu Lachen haben. Cancel-Culture lässt güssen.
  • Tom Garret 08.07.2020 13:17
    Highlight Highlight Ich denke damit macht man der Bewegung keinen Gefallen.
  • RichiZueri 08.07.2020 13:10
    Highlight Highlight Ein Weisser malt sich schwarz und ein Schwarzer malt sich weiss an. Eine bessere Grundlage gäbe es wohl nicht, darüber zu lachen. Aber hey, war sicher extrem rassistisch und nicht humoristisch gedacht. Gesellschaftliche Akzeptanz impliziert für mich, dass wir, sofern nicht beleidigend, auch gemeinsam darüber lachen können...
    P.S. wird der Film "white chicks", wo zwei Schwarze zwei offensichtlich dämliche weisse Frauen spielen, nun auch nicht mehr ausgestrahlt? Ich wäre ja dagegen, aber konsequenterweise müssten nun etliche Filme gestrichen werden, das ist doch Schwachsinn...
    • bUxx Plague 08.07.2020 14:35
      Highlight Highlight ist halt nur das blackfacing rassistisch, white lifes tun ja nicht mattern

      *sarcasm off
  • TanookiStormtrooper 08.07.2020 13:09
    Highlight Highlight Da freut man sich seit langem über die Gerüchte, dass Guillermo del Toro an einem Constantine/Justice League Dark Film arbeitet und dann kommt Warner mit "Jar Jar" Abrams um die Ecke. 🤬
    Ich hätte ja sehr gerne mal eine vernünftige Verfilmung der Hellblazer-Comics. Mit del Toro wäre das immerhin im Bereich des Möglichen gewesen.
    • louie louie 08.07.2020 17:53
      Highlight Highlight Ich schätze, Warner/DC wird zuerst mal schauen, ob mit WonderWoman 2 und The Batman wieder genug Kohle reinkommt. Corona hat diese vermeintlichen quick wins zunichte gemacht. Ob, wie und wann neue DC-Projekte ins Kino kommen, steht noch in den Sternen. Ausserdem war Birds of Prey ein Flop. Von dem her glaube ich erst daran, wenn ich es sehe. Aber del Toro sollte Mountains of Madness machen! Ihm traue ich die erste brauchbare Lovecraft-Verfilmung zu, denn er hat sowohl Form wie auch Inhalt im Griff.
    • Pascal Scherrer 08.07.2020 19:27
      Highlight Highlight @louie louie: Einen Film hast du noch vergessen: Das Soft-Reboot von "Suicide Squad", das James Gunn inszeniert und von vielen Fans heiss erwartet wird.

      Der kommt vermutlich sogar vor Batman raus, da die Produktion weiter fortgeschritten ist.
    • Eltriangoli 08.07.2020 20:17
      Highlight Highlight @louie louie: Schau dir doch mal Call of Cthulhu von 2015 oder Die Farbe von 2010 an. Es gibt schon gute Lovecraft Verfilmungen. Obwohl der erstgenannte ist ziemlich Trashig
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hana Meier 08.07.2020 13:08
    Highlight Highlight Das ist doch sowas von lächerlich. Gerade Brookly 99, welches in meinen Augen ein besonders gutes Bild von Toleranz vermittelt hat, sollte sich keine Sorgen um politische Korrektheit machen. B99 zeigt Leute die homosexuell sind, aber sich vor allem durch ihren individuellen Charakter definieren, nicht durch ihre Sexualität. Captain Holt ist mit einem Mann verheiratet, wirkt aber trotzdem selber maskulin, stark und nicht unnötig sexualisiert. In keiner Serie/Film wirkt das Thema natürlicher. Ich bin zwar hetero, aber ich denke mal wenn ichs nicht wäre, wollte ich genau so dargestellt werden.
    • AdiB 08.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Es geht nicht um homosexuelle sondern um rassismus. Sind zwei verschiedene par schuhe. Homosexuelle können auch rassisten sein. Nur weil eine serie homosexuellenfreundlich ist, bedeutet das nicht dass sie nicht rassistisch sein kann.
    • Pascal Scherrer 08.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Ja, da ist tatsächlich ein sehr dummer Fehler in Form eines Tippfehlers passiert. In der Meldung, die wir erhalten haben stand "neun Episoden" statt "neue Episoden".

      Also: Die neuen Episoden wurden alle gestrichen, nicht neun bisherige Episoden. Es ist nun korrigiert.
    • Heidi Weston 08.07.2020 14:11
      Highlight Highlight AdiB
      Captain Hold ist schwarz und sein Mann ist weiss. Ich liebe Brooklyn 99 und mit Rassismus hat diese Serie bei weitem nichts zu tun!

    Weitere Antworten anzeigen
  • c-bra 08.07.2020 12:56
    Highlight Highlight Gibts denn ein besseres Vorbild zu diesem Thema als die Bromance zwischen Turk und JD? (Übrigens auch im echten Leben sehr gut befreundet).
    Scrubs zu zensieren finde ich sehr unglücklich und lächerlich.
    • saukaibli 08.07.2020 13:25
      Highlight Highlight Vor allem diese Szene, die zeigt ja nur, dass JD sich zum Trottel macht. Oder ist das Problem, dass sich Turk weiss geschminkt hat? Man kann es echt übertreiben.
      So etwas zieht die BLM-Bewegung ins Lächerliche, anstatt sie zu unterstützen.
    • achsoooooo 08.07.2020 14:34
      Highlight Highlight Insbesondere, da Turk in der Szene mit dem "Blackface" dafür weiss geschminkt ist, und die ganze Szene m.M.n. nicht rassistisch aufgebaut ist, sondern das Thema gut aufgreift und sich JD später dann sogar noch blamiert mit seiner Schminke.
    • Basul 08.07.2020 15:08
      Highlight Highlight Ich empfehle da den Podcast von Zach Braff und Donald Faison (JD und Turk) "Fake Doctors, Real Friends". In einer der aktuellen Folgen sprachen sie mit dem Showrunner von Scrubs Bill Lawrence über das Thema und erklären sehr ausführlich und schlüssig, weshalb sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Zudem sollen die Folgen wieder freigegeben werden, nachdem die beiden betroffenen Szenen entfernt wurden. Geht in beiden Fällen um "Blackfacing"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spüdlifalt 08.07.2020 12:36
    Highlight Highlight Ich finde es richtig, dass das Thema breit abgestützt diskutiert wird. Es einfach auszublenden finde ich aber dennoch problematisch.
    Besonders Scrubs empfand ich bisher als gutes Beispiel. Zwischen JD und Turk wurde das Thema Rassismus mehrfach behandelt und es wurden auch Grenzüberschreitungen als solche gekennzeichnet…
    Auch Stereotype und Vorurteile gegenüber Menschen aus Lateinamerika wurden mehrfach aufgezeigt und diskutiert.
  • dä dingsbums 08.07.2020 12:32
    Highlight Highlight "In einem ersten Schritt hat man neun Folgen, die als problematisch erachtet wurden, entfernt"

    Welche Folgen sollen das genau gewesen sein?

    Gerade mit Folge 4.16 ( https://en.wikipedia.org/wiki/Moo_Moo_(Brooklyn_Nine-Nine) ) hatten sie das Thema Rassismus vor Jahren schon sehr gut aufgegriffen.
    • Pascal Scherrer 08.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Ja, da ist tatsächlich ein sehr dummer Fehler in Form eines Tippfehlers passiert. In der Meldung, die wir erhalten haben stand "neun Episoden" statt "neue Episoden".

      Also: Die neuen Episoden wurden alle gestrichen, nicht neun bisherige Episoden. Es ist nun korrigiert.

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Rund drei Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ernähren sich vegan. Nach wie vor herrschen viele Vorurteile über die ausschliesslich auf Pflanzen basierende Ernährung. Die Dokumentation «The Game Changers», welche seit kurzem auf Netflix zu sehen ist, versucht mit diesen aufzuräumen – und auch den übrigen 97 Prozent eine vegane Ernährung schmackhaft zu machen.

Wenn du bereits jetzt Schnappatmung bekommst und dich um dein Steak fürchtest, bleib doch noch schnell dran! Denn die Doku ist …

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