DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sylvain Lefebvre, hier noch Cheftrainer der Laval Rocket, wurde von Columbus entlassen.
Sylvain Lefebvre, hier noch Cheftrainer der Laval Rocket, wurde von Columbus entlassen.
Bild: IMAGO / Icon SMI

NHL-Team entlässt Assistenztrainer, weil er sich nicht impfen lässt

14.09.2021, 08:4714.09.2021, 13:02

Sylvain Lefebvre ist vielleicht einigen Schweizer Hockeyfans noch ein Begriff: 2003/04 stiess der Verteidiger zum SC Bern, skorte in 26 Spielen zwölf Punkte und gewann den Schweizer Meistertitel.

Die Saison in Bern war gleichzeitig Lefebvres letzte seiner Spielerkarriere. Danach gab es für den mittlerweile 53-jährigen Kanadier diverse Trainerjobs. Unter anderem bei Colorado als Assistenztrainer in der NHL oder bei Hamilton und St.John als Cheftrainer in der AHL. Auf diese Saison hin hätte er wieder in die NHL befördert werden sollen – als Assistenztrainer der Columbus Blue Jackets.

Doch dazu wird es nicht kommen. Sylvain Lefebvre wurde von den Blue Jackets wieder entlassen, bevor er auch nur eine Trainingseinheit geleitet hätte. Der Grund: Er lässt sich nicht gegen Covid-19 impfen. Damit verstösst Lefebvre gegen das NHL-Protokoll. Denn die Liga hat kürzlich beschlossen, dass Klubangestellte, die sich in unmittelbarer Nähe der Spieler aufhalten, sich impfen lassen müssen.

Jarmo Kekäläinen, General Manager von Columbus betont: «Lefebvre hat nicht gekündigt, wir haben ihn entlassen.» Der Finne erklärt weiter: «Wir mussten uns von ihm trennen, weil er seinen Job nicht ausführen kann. Er könnte nicht in der Garderobe sein, nicht mit der Mannschaft auf der Bank oder im Flugzeug sitzen. Wir brauchen einen Coach.»

Lefebvre war erst Ende Juni als Assistent des neuen Columbus-Trainers Brad Larsen vorgestellt worden. Ersetzt wird der entlassene Assistent durch den zweifachen ZSC-Meisterverteidiger Steve McCarthy (40). Bei den Blue Jackets stehen mit Grégory Hofmann, Dean Kukan und Tim Berni drei Schweizer im Kader. Die NHL-Saison beginnt am 12. Oktober. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL

1 / 14
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL
quelle: ap/fr170793 ap / mark zaleski
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Du bist ein echter Eishockey-Fan? So kriegst du das Stadion-Feeling zuhause hin.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Weil Eric Lindros nicht nach Quebec will, gewinnt Colorado den Stanley Cup

2. Oktober 1991: Der kommende NHL-Superstar Eric Lindros kündigt an, nie im Leben einen Vertrag bei den Quebec Nordiques zu signieren. Deshalb gibt das Team seinen Nummer-1-Pick ab – und macht damit ein Bombengeschäft.

Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre sind die Quebec Nordiques eines der schwächsten Teams der NHL. Im Draft 1991 dürfen sie deshalb als Erste ein Talent auswählen. Und obwohl Eric Lindros im Vorfeld klargemacht hat, keinesfalls bei den Nordiques zu unterschreiben, entscheiden sich diese für den 18-jährigen Kanadier.

Zu gross ist der Reiz, denn der junge Lindros verzückt Fans und Experten mit einem Mix aus überragender Technik und starker Physis: Er ist 1,93 Meter gross und über 100 …

Artikel lesen
Link zum Artikel