Drogen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

In diesen grünen Kisten sind keine Bananen – sondern Italiens Rekord-Kokain-Fund



FILE - This 2010 photo shows an aereal view of the Gioia Tauro port, southern Italy. On Tuesday, Feb. 11, 2014, a joint Italian-U.S. anti-Mafia blitz is underway with numerous arrests reported on both sides of the Atlantic. Italian anti-Mafia police said the

Der Hafen von Gioia Tauro Bild: AP

In grünen Packungen zwischen Bananen findet die Polizei in Italien Kokain im Wert von Hunderten Millionen Euro. Der teure Stoff sollte nach Deutschland. Der Fundort ist ein von der Mafia durchzogener, berüchtigter Ort.

Kokain in Rekordmengen mit dem Ziel Deutschland hat die Polizei in Italien beschlagnahmt. Fast 1200 Kilo mit einem Marktwert von mehr als 250 Millionen Euro seien im Hafen Gioia Tauro in der süditalienischen Region Kalabrien in Bananenkisten entdeckt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Fracht kam aus Südamerika.

«Es handelt sich um eine der grösste Drogenbeschlagnahmungen, die jemals auf nationalem Gebiet gemacht wurden», hiess es in der Mitteilung. Die 1176 Kilo reines Koks wurden bereits am Montag in 144 grünen Packungen in einem Kühlcontainer für Bananen entdeckt. Für welche Gegend das Kokain in Deutschland bestimmt war, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen.

Der Containerhafen in Gioia Tauro ist einer der weltweiten Hauptumschlagplätze von Kokain. Nur in den letzten zwölf Monaten seien dort mehr als 2.5 Tonnen Kokain beschlagnahmt worden, so die Polizei.

Verwickelt in die Geschäfte ist vor allem die kalabrische Mafia 'Ndrangheta, die als die mächtigste kriminelle Organisation im weltweiten Drogenhandel gilt.

Drogen kommen meist über Schiffsrouten nach Europa und werden oft in Bananen- oder Kaffee-Ladungen versteckt. Im April 2018 fand die spanische Polizei in der Hafenstadt Algeciras zum Beispiel knapp neun Tonnen Kokain. Es war die grösste Menge, die je in Europa in Containern entdeckt und beschlagnahmt worden sei, erklärte Spaniens damaliger Innenminister Juan Ignacio Zoido. Die belgische Polizei fand im Sommer darauf fast zwei Tonnen Kokain im Hafen von Gent.

Reines Kokain wird oft mit krebserregenden Stoffen auf die dreifache Menge gestreckt, bevor es auf den Markt kommt.

Laut Uno-Drogenbericht, der sich auf 2017 bezieht, greifen weltweit 271 Millionen Menschen zu Drogen wie Cannabis, Kokain, Opium oder zu synthetischen Substanzen. Verglichen mit 2009 sei die Zahl der Nutzer damit um 30 Prozent gestiegen. (aeg/sda/dpa)

Drogen-Funde aus aller Welt

Weisse Strände in Frankreich

Play Icon

Alles rund um Drogenbarone

Er muss es wissen: Pablo Escobars Sohn findet 28 Fehler in «Narcos» (*ACHTUNG SPOILER*)

Link zum Artikel

Mit 15 hatte er seine eigene Marihuana-Plantage – wie «Chapo» Guzman zum mächtigsten Drogenbaron Mexikos aufstieg

Link zum Artikel

Eine halbe Tonne Kokain in kolumbianischen Fussballfan-Bussen gefunden (… und nein, das ist keine neue Folge von «Narcos»)

Link zum Artikel

Pablo Escobars Vermächtnis: «Narcos» und 50 wilde Flusspferde

Link zum Artikel

Narcos im realen Leben: Mächtige Kartellchefin in Mexiko gefasst

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Alles rund um Drogenbarone

Er muss es wissen: Pablo Escobars Sohn findet 28 Fehler in «Narcos» (*ACHTUNG SPOILER*)

18
Link zum Artikel

Mit 15 hatte er seine eigene Marihuana-Plantage – wie «Chapo» Guzman zum mächtigsten Drogenbaron Mexikos aufstieg

2
Link zum Artikel

Eine halbe Tonne Kokain in kolumbianischen Fussballfan-Bussen gefunden (… und nein, das ist keine neue Folge von «Narcos»)

0
Link zum Artikel

Pablo Escobars Vermächtnis: «Narcos» und 50 wilde Flusspferde

0
Link zum Artikel

Narcos im realen Leben: Mächtige Kartellchefin in Mexiko gefasst

0
Link zum Artikel

Alles rund um Drogenbarone

Er muss es wissen: Pablo Escobars Sohn findet 28 Fehler in «Narcos» (*ACHTUNG SPOILER*)

18
Link zum Artikel

Mit 15 hatte er seine eigene Marihuana-Plantage – wie «Chapo» Guzman zum mächtigsten Drogenbaron Mexikos aufstieg

2
Link zum Artikel

Eine halbe Tonne Kokain in kolumbianischen Fussballfan-Bussen gefunden (… und nein, das ist keine neue Folge von «Narcos»)

0
Link zum Artikel

Pablo Escobars Vermächtnis: «Narcos» und 50 wilde Flusspferde

0
Link zum Artikel

Narcos im realen Leben: Mächtige Kartellchefin in Mexiko gefasst

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum44 14.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Geldverschwendung. Die Nachfrage bestimmt das Angebot auf dem Markt.
  • sheshe 14.11.2019 14:27
  • 262d 14.11.2019 12:35
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • Trashbag 14.11.2019 14:23
      Highlight Highlight Ich denk jetzt mal nicht, dass die CIA damit zu tun hat. Aber trotzdem Herz wegen Archer
  • w'ever 14.11.2019 12:26
    Highlight Highlight wieviel wurde wohl wirklich gefunden?
    • Snowy 15.11.2019 12:07
      Highlight Highlight In Rotterdam gibt es einige Hafenmitarbeiter, welche unter mysteriösen Umständen zu viel Geld gekommen sind.
  • DerewigeSchweizer 14.11.2019 12:24
    Highlight Highlight "Verglichen mit 2009 sei die Zahl der Nutzer damit um 30 Prozent gestiegen."

    Scheint ganz, dass die, die mit Präventionsmillionen um sich schmeissen,
    die Effizienz ihrer Präventionskampagnen analysieren,
    bezüglich "Erfolgsbilanz".

    Aber, aha, kapiert, das wollen die gar nicht, denn von ihrer "Präventionsarbeit" leben die ja.
    • Judith I 14.11.2019 21:34
      Highlight Highlight Meine Vermutung ist eher, dass 2009 konservativer die Anzahl Nutzer geschätzt wurde und heute mit neuen Daten, die Zahl nach oben korrigiert werden musste.

      Anhand dieser Zahlen auf die Wirksamkeit der Prävention zu schliessen, würde ich weniger empfehlen.
  • WalterWhiteDies 14.11.2019 12:14
    Highlight Highlight Schade um das gute koks..
  • Snowy 14.11.2019 11:54
    Highlight Highlight „Reines Kokain wird oft mit krebserregenden Stoffen auf die dreifache Menge gestreckt, bevor es auf den Markt kommt.“

    Dann legalisiert Drogen endlich!!

    Es ist so lächerlich... während diese Tonnen an Kokain gefunden wurden, kamen andernorts zig Tonnen unbehelligt an.

    Aufklärung, Besteuerung und geschützte Abgabe ist die einzige Lösung.
    • Musikuss 14.11.2019 23:35
      Highlight Highlight Ohne Drogenkonsumenten gäbe es keine Drogenmafia! Und Du willst diese Sch... auch noch legalisieren???
    • Snowy 15.11.2019 11:44
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bild
  • Eliaz54 14.11.2019 11:26
    Highlight Highlight Schade, hätte der Mafia die Euros gegönnt. Jetzt wird der staat die kilos verkaufen :)
  • Noob 14.11.2019 11:09
    Highlight Highlight "Wir haben fast 1200kg Kokain gefunden!"
    "Wie viel?"
    "Fast 1100kg"
    "Also knapp eine Tonne?"
    "Richtig, ca. 900kg"
    "Aha, wohin bringt ihr die 800kg?"
    "700kg um genau zu sein..."
    • giandalf 14.11.2019 15:26
      Highlight Highlight musste laut lachen im zug. passiert mir selten, danke!
  • Fumia Canero 14.11.2019 10:21
    Highlight Highlight Oh, was für ein Zufall! Die Dinger sehen Bananen ja wirklich zum verwechseln ähnlich...

US-Amerikaner tötet Carabinieri: Die unfassbare Geschichte eines gescheiterten Drogendeals

Ein junger US-Amerikaner hat in der Nacht auf Samstag gestanden, in Rom einen Polizisten getötet zu haben. Er war am Freitag festgenommen worden.

Mit acht Messerstichen in der Brustgegend soll er den 35-jährigen Carabiniere Mario Cerciello Rega im römischen Nobelviertel Prati unweit des Vatikans erstochen haben.

Der US-Bürger hatte mit einem Freund von einem Drogendealer Kokain gekauft. Die beiden 20-jährigen Nordamerikaner, die sich angeblich als Touristen in der italienischen Hauptstadt …

Artikel lesen
Link zum Artikel