Im Champions-League-Spiel bei Zenit St.Petersburg geht RB Leipzig in der 14. Minute in Führung. Vermeintlich. Denn nach längerer Betrachtung durch den Videoschiedsrichter und den Ref auf dem Platz entscheidet dieser: Kein Tor! Denn in der Entstehung des Treffers berührte Christopher Nkunku den Ball leicht mit der Hand.
Gemäss den aktuellen Regeln darf ein Tor in keinem Fall zählen, wenn bei der Entstehung ein Spieler des angreifenden Teams ein Hands begeht. Und dabei spielt es keine Rolle, wie er den Ball mit Hand oder Arm spielt. Es ist wie beim Kinderkriegen: Es gibt nicht «ein bisschen schwanger». Insofern hat der israelische Schiedsrichter Orel Grinfeld völlig richtig entschieden – auch wenn sein Entscheid kleinlich wirken mag. Die neuen Regeln liessen ihm schlicht keine andere Wahl.
Leipzig schoss dann doch Tore, die zählten. Die Deutschen gewannen mit 2:0 und haben damit beste Chancen, in die Achtelfinals zu kommen. (ram)
Trotz Länderspielpause gab es an diesem Fussball-Wochenende einiges zu sehen – aus den Nationalmannschaften oder Klubs in den tieferen Regionen. Das waren die Aufreger des Wochenendes
Für Fussballzwerge wie Andorra gibt es kaum jemals etwas zu holen, wenn Mannschaften wie Vize-Europameister England zu Besuch kommen. So auch dieses Mal. Mit einem verhältnismässig gnädigen 5:0 setzen sich die «Three Lions» am Samstag in den Pyrenäen durch.
Den Spielern Andorras ist dies natürlich auch bewusst, doch immerhin nehmen sie einzigartige Erfahrungen mit. Und dass sie ab hohen Niederlagen den Humor nicht verlieren, beweist Ildefons Lima Sola. Der 41-Jährige postet nach dem Spiel ein …
