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Der geschäftsführende Leiter der US-Bundesgefängnisbehörde, Hugh Hurwitz, muss seinen Posten nach dem Suizid des Unternehmers Jeffrey Epstein abgeben. Die Behörde soll demnach künftig von Kathleen Hawk Sawyer geleitet werden.

Der geschäftsführende Leiter der US-Bundesgefängnisbehörde, Hugh Hurwitz, muss seinen Posten nach dem Suizid des Unternehmers Jeffrey Epstein abgeben. Die Behörde soll demnach künftig von Kathleen Hawk Sawyer geleitet werden. Bild: AP

Nach Epstein-Tod: Personalwechsel an Spitze von US-Gefängnisbehörde



Nach dem Suizid des US-Unternehmers Jeffrey Epstein in einer Gefängniszelle in New York kommt es an der Spitze der US-Bundesgefängnisbehörde zu einem Personalwechsel. Der geschäftsführende Leiter Hugh Hurwitz soll eine andere Aufgabe übernehmen.

Dies gab Justizminister William Barr am Montag bekannt. Die Behörde soll demnach künftig von Kathleen Hawk Sawyer geleitet werden, die den Direktorposten schon von 1992 bis 2003 innehatte.

Justizminister Barr sprach von «schweren Unregelmässigkeiten»

Der in elitären Kreisen bestens vernetzte Epstein hatte sich Anfang dieses Monats in einer Haftanstalt in Manhattan das Leben genommen, nachdem er erneut wegen der Missbrauchsvorwürfe vor Gericht gebracht werden sollte. Der Geschäftsmann wurde beschuldigt, Dutzende Minderjährige sexuell missbraucht zu haben.

Justizminister Barr hatte «schwere Unregelmässigkeiten» in der Haftanstalt beklagt und eine gründliche Untersuchung des Falles angekündigt. In der vergangenen Woche wurde der Direktor des Gefängnisses in New York auf Veranlassung von Barr versetzt. (tam/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • snowleppard 20.08.2019 10:46
    Highlight Highlight Ja, in Amerika sind Gefängnisse Business. Millionen Menschen dürfen dort für Konzerne ind 23 Cents/Std. arbeiten. Drum sind auch die Absitzzeiten von kleinen Verbrechen so drakonisch. Also moderne Sklaverei - die USA wurde ja auf den Rücken der Sklaven gebaut.
  • bebby 20.08.2019 07:12
    Highlight Highlight Wieso soll der Gefängnisdirektor den Kopf hinhalten, wenn der Staat ihm nicht genügend Mittel zur Verfügung stellt, um Leute anzustellen?
    • snowleppard 20.08.2019 10:50
      Highlight Highlight ... oder einfach die CIA zum killen vorbeischickt.
      Die Geschichte wird wie die von Kennedy enden. Sie hat nämlich den gleichen Inhalt. Es geht um grosse Schweine, die einer grossen Schweinerei angehört haben. Der offiziellen Presse, würde ich nicht mal ein Komma glauben.
  • Nickoseli 19.08.2019 23:31
    Highlight Highlight Und das wars. Damit wurden die Konsequenzen gezogen. Das Bauernopfer gefunden. Wie der eine kleine Banker damals, der nach dem grossen Immobilienschwindel in den Knast kam...

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