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epa07074458 Bayern's heach coach Niko Kovac reacts the German Bundesliga soccer match between Bayern Munich and Borussia Moenchengladbach in Munich, Germany, 06 October 2018.  EPA/DANIEL KOPATSCH CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Zwei Spiele verloren und schon der Buhmann: Nico Kovac. Bild: EPa

Nicht Kovac steht auf dem Platz – die Bayern-Stars müssen ihre Arroganz ablegen

Arne Siegmund / watson.de



Sieben Spiele, vier Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen. Macht 13 Punkte, liest sich eigentlich gar nicht so schlecht. 17 von 18 Bundesligisten würden dazu sagen: Guter Start, darauf lässt sich aufbauen.

Bei einem von 18 Bundesligisten ist das aber anders. Beim FC Bayern. Der Rekordmeister steht mit besagten 13 Punkten aus sieben Spielen aktuell «nur» auf Platz sechs der Tabelle. Die 0:3-Heim-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach war das vierte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg.

Vor vier Jahren, am 30. Spieltag der Saison 2013/14 gegen Dortmund, gab's für Bayern zuletzt eine so hohe Niederlage (0:3) im eigenen Stadion.

Woran liegt's? Am Trainer? Oder sind's vielleicht die Spieler?

100 Tage ist Niko Kovac in dieser Woche als Bayern-Trainer im Amt. Nach einem traumhaften Start mit den Münchnern muss er nun schon um seinen Job kämpfen. 

«Ich kenne die Mechanismen im Fussball, ich weiss, dass die Zeit beim FC Bayern anders läuft als anderswo.»

Niko Kovac nach dem Gladbach-Spiel

Statt wie nach seinen sieben Siegen (!) in den ersten sieben Pflichtspielen der Saison (!!) als neuer Münchner Erfolgscoach gefeiert zu werden, steht der Kroate jetzt in der Kritik. Matthias Sammer hält es für «pervers», dass schon jetzt, nach einer kleinen Durststrecke, über ihn diskutiert wird. («Kicker»)

Die Spieler müssen auch mal liefern

Klar: Kovac ist der Trainer, trägt die Verantwortung, ist bei Misserfolgen das schwächste Glied in der Kette. Aber: Die Lösungen auf dem Platz müssen auch die Spieler finden. Die fanden sie in den vergangenen vier Partien aber nicht.

Thomas Müller, am Samstag wirkungslos, sprach nach der erschütternden Leistung von einer «Mischung aus Fehlern, Unvermögen und eben einem gewissen Antilauf». 

epa07074398 Gladbach's Oscar Wendt (L) and Bayern's Thomas Mueller in action during the German Bundesliga soccer match between Bayern Munich and Borussia Moenchengladbach in Munich, Germany, 06 October 2018.
CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.  EPA/DANIEL KOPATSCH CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Weder Ball noch Gegner im Blick: Weltmeister Müller. Bild: EPA

Gegen Gladbach hatten die Bayern mehr als 70 Prozent der Zeit den Ball, doch sie wussten nichts damit anzufangen. 

«Es ist nicht so, dass wir so viele Chancen versemmelt haben. Wir hatten einfach keine.»

Joshua Kimmich

Sky-Experte Lothar Matthäus befand, dass die Einstellung nicht da gewesen sei: «Deshalb kommt es zu solchen Ergebnissen. Es hat so ausgesehen, dass einige Spieler nicht die Motivation haben. Lewandowski zum Beispiel. James läuft herum, als ob er nicht dazu gehört, ist aber beleidigt, wenn er nicht von Beginn an spielt.»

Viel Arroganz, wenig Selbstkritik

Matthäus brachte es auf den Punkt: «Unzufriedene und beleidigte Spieler – wie soll so etwas funktionieren? Einem FC Bayern darf so ein Spiel nicht passieren.»

Erstes Beispiel: Kolumbiens Superstar James Rodriguez ist eingeschnappt, weil er bisher nicht immer in der Startelf stand. Über Spielweise und Trainingsinhalte soll er gezischelt haben: 

«Wir sind hier nicht in Frankfurt!»

James vs. Kovac BILD»)

Zweites Beispiel: Die alternden Flügelstürmer Arjen Robben und Franck Ribéry sind regelmässig bockig, wenn sie auf der Bank sitzen – obwohl sie bisher nicht gerade mit Überleistungen geglänzt haben und daher eigentlich nicht in der Position sind, es zu kritisieren, wenn sie aus Rotationsgründen nicht in der Startelf stehen bzw. ausgewechselt werden.

epa06924011 Munich players Franck Ribery (L) and Arjen Robben stretch themselves during the training camp of German Bundesliga club FC Bayern Munich, in Rottach-Egern, Germany, 02 August 2018.  EPA/PHILIPP GUELLAND

Immer noch sehr gut, aber schon weit über 30: Ribéry (links) und Robben. Bild: EPA

Drittes Beispiel: Die Körpersprache von Mats Hummels beim dritten Tor der Gladbacher durch Patrick Hermann. Beim Einwurf der Gäste, der schliesslich zum Tor führte, stand Hummels im Strafraum – mit den Händen in der Hüfte – viel zu weit von Hermann weg. Das war demonstrative Null-Bock-Attitüde.

Mats Hummels, left, player of the German first division, Bundeliga, soccer team FC Bayern Munich, and his wife Cathy Hummels, right, arrive at the 'Oktoberfest' beer festival in Munich, Germany, Sunday, Oct. 7, 2018. (Matthias Balk/dpa via AP)

Am Tag nach dem 0:3 mit Gattin Cathy am Oktoberfest: Mats Hummels. Bild: AP/dpa

Dietmar Hamann, Ex-Bayern-Spieler, sagte am Sonntag bei «Sky», dass er die Befürchtung habe, dass die Mannschaft charakterlich nicht zusammenpasse: «Einige ziehen das eigene Wohl dem Gesamtwohl vor. (...) Die Spieler finden ja immer Ausreden. Alles, was ich von der fehlenden Spielidee jetzt höre, sind Alibis.»

Es erinnert ein wenig an die Aussagen und die Haltung der Spieler, bevor es Ex-Trainer Carlo Ancelotti vor knapp einem Jahr an den Kragen ging: Falsches Training, fehlende Ideen, schlechte Kommunikation. 

Es soll also schon wieder am Trainer liegen? Das ist zu einfach.

Bei Bayern spielen Nationalspieler, erfolgsverwöhnte Stars wie Hummels, Lewandowski, Thiago. Alle sind sie aktuell im Formtief. Selbstkritik? Fehlanzeige! 

Vom vielzitierten «Mia san mia» ist auf dem Platz gerade wenig zu sehen bzw. scheint das bayerische Selbstverständnis gerade zur Selbstgefälligkeit zu verkommen. Die Sonst-Fast-Nie-Verlierer outen sich als schlechte Verlierer.

06.10.2018, Bayern, Muenchen: Fussball: Bundesliga, Bayern Muenchen - Borussia Moenchengladbach, 7. Spieltag in der Allianz Arena. Robert Lewandowski vom FC Bayern Muenchen setzt sich im Zweikampf gegen Nico Elvedi von Borussia Moenchengladbach durch und trifft das Tor. Sein Treffer wird wegen Abseitsposition nicht gewertet. (KEYSTONE/DPA/Matthias Balk)

Ladehemmungen: Lewandowski traf in zehn Pflichtspielen in dieser Saison erst ein Mal. Bild: DPA

Schlimmer geht immer

Wir halten fest: Niko Kovac hat von elf Pflichtspielen als Bayern-Trainer nur zwei verloren. Das ist – für Münchner Verhältnisse – weder besonders gut, noch besonders mies.

Kovacs Bilanz ist ein kleines bisschen schlechter als die von Carlo Ancelotti aus dessen ersten elf Spielen in der Saison 2016/17 (8 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen). Aber auch ein kleines bisschen besser als die Saisonstart-Bilanz von Louis van Gaal (Saison 2009/10: 6 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen aus den ersten elf Pflichtspielen). 

epa07064638 Former head coach of Bayern Munich Louis Van Gaal (L) and head coach Niko Kovac of Bayern Munich (R) ahead of the UEFA Champions League Group E soccer match between Bayern Munich and Ajax Amsterdam in Munich, Germany, 02 October 2018.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS

Kovac (rechts) und einer seiner Vorgänger Van Gaal. Bild: EPA

Van Gaal gelang es nach seinem wackligen Start, das Spielsystem der Bayern auf einen attraktiven, auf Ballbesitz basierenden Angriffsfussball umzustellen. Ausserdem setzte er auf Talente wie Müller, Badstuber. Am Ende der Saison war Bayern Meister...

Alles halb so wild. Ruhig Blut, Bayern. Das wird schon.

Und apropos Blut: Uli Hoeness hat Kovac nach den vier sieglosen Spielen den Rücken gestärkt: «Ich werde Niko Kovac verteidigen bis aufs Blut», sagte der Präsident dem «Kicker». Ausserdem: «Bei uns herrscht die totale Ruhe.» Mal sehen, wie lange noch. Die Spieler sind jetzt in der Pflicht. Sie sollten nicht versuchen, sich aus der Affäre zu ziehen.

Du denkst, dass die Leute in deinem Zug komisch sind?

«Gott hat mir keine Beine gegeben, aber Talent»

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 09.10.2018 14:38
    Highlight Highlight ribery und robben müsste man aussortieren schon nur die JUBEL-Geste....
    frischer Wind in diesem Bereich würde Bayern guttun, hat man auch bei YB gesehen als Rochat usw weg waren
  • why_so_serious 09.10.2018 14:29
    Highlight Highlight Kovac muss nun ausbaden, dass man verabsäumt hat, vor einige Jahren einige neuen Stars nach München zu holen.
    Robbery: beide schon über dem Zenit
    Boateng: wollte weg und spielt nun auch so
    Thiago: genialer Fussballer, der dies nur selten unter Beweis stellt
    Lewa: gleich, wie bei Boateng; war letzte Saison schon nicht immer in Höchstform
  • Nik G. 09.10.2018 14:22
    Highlight Highlight Hochmut kommt vor dem Fall. Dies passiert früher oder später bei jedem langen erfolgreichen Club, Staat, Organisation usw. Es ist immer nur eine Frage der Zeit.
  • Fulehung1950 09.10.2018 14:18
    Highlight Highlight 2017 stammten nicht weniger als 41 Spieler in Top-Ligen aus „„La Fábrica“ von Real, davon spielten 8 bei Real (Platz 1). Aus „La Masia“ waren es 34, davon spielten 7 Barça (Platz 2). Bayern folgt irgendwo auf Platz 22 mit 18 Spielern, davon 4 (!) im eigenen Team!

    https://www.realtotal.de/bester-nachwuchs-real-hat-mehr-talente-in-top-ligen-als-barca-und-co/

    Anmerkung: die Zahlen basieren auf einer Studie des Centre international d‘études sportives CIES, das seinen Sitz in Neuchâtel hat.
  • Fulehung1950 09.10.2018 14:08
    Highlight Highlight Bayern war schon immer gespickt mit Stars. Mehr als die Hälfte der 74er-Weltmeistermannschaft waren Bayern. Damals waren es aber „echte“ Bayern. Man hätte Hansli Wurst zum Trainer machen können, es hätte trotzdem hingehauen. Weil die Persönlichkeiten um Maier, Beckenbauer, Breitner und Hoeneß genau wussten, wo‘s langgeht und was zu tun ist.

    Heute stehen da Leite aif dem Platz, die Null Bindung zu Bayern und zu München haben, ausser der Nabelschnur zum Geldbeutel. Das Problem des FCB liegt darin, dass er keine Jugendausbildung vergleichbar mit „La Masia“ oder „„La Fábrica“ hat. 1/2
  • Salvador Al Daliente 09.10.2018 13:43
    Highlight Highlight Des Bayern München liebt man oder man hasst es. Ich verabscheue diese von einem dekadenten Wurstfabrikanten geführte "Edeldamertruppe".
  • Hashtag 09.10.2018 13:35
    Highlight Highlight Bayern hat den Umbruch insofern verpasst, dass sie jetzt viele Spieler mit einem hohen Status in der Mannschaft haben aber die Leistung stimmt bei weitem nicht mehr.

    Sinnbildlich ist Müller der scheinbar immer noch fast unantastbar ist, jedoch seit Jahren nicht mehr viel liefert.

    Gegen diese Spieler ist Kovac wohl fast machtlos und er hat zu wenig Reputation um sich durchzusetzten...im Gegensatz zu Jupp
    • Amboss 09.10.2018 14:54
      Highlight Highlight Ja da hast du sicher recht. Ich glaube einfach, dieses "Mia san Mia-Geklüngel" wie es bei den Bayern herrscht, das passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit. Denn dabei werden einzelne Personen überhöht und die kritische Aussensicht auf den Verein wird kaum wahrgenommen. "Der Franz und der Uli führen den Verein, vorne macht der Thomas die Tore , ach nen Trainer braucht's ja auch noch. Naja egal, wenns nicht läuft holama den Jupp, so hammas immer gmacht, so bleibt es".

      Konstanz in der Führung ist ja grundsätzlich mal gut, aber so passt es einfach nicht mehr in die heutige Zeit
    • R10 09.10.2018 15:05
      Highlight Highlight Amboss, ja Mia san Mia passt tatsächlich nicht mehr in die heutige Zeit. Jedoch reden wir hier von einer Zeit, in der Oligarchen und Scheichs über den Fussball bestimmen und in denen ein Neymar das Vorbild für junge Spieler ist. Da sind mir Einstellungen und Slogans wie Mia-san-Mia oder echte Liebe etc. noch um einiges lieber, als Fussballtrikots mit Air Jordan Logos und Ablösesummen im dreistelligen Mio-Bereich.
    • Amboss 09.10.2018 15:46
      Highlight Highlight @R10: Sorry, aber als Beispiel für dein "reinen", "echte liebe" Fussball sind die Bayern nun wirklich das falsche Beispiel (auch wenn bei ihnen einiges doch noch ein bisschen vernünftiger abläuft).

      Zu fest sind sie Teil des ganzen Gigantismus. Haben zwar keinen Scheich im Hintergrund dafür einen verurteilten Steuerhinterzieher als Präsi. Auch sie finanzieren sich weltweit, beziehen zB auch Gelder aus Katar, machen ihre Asia-Tour, ihr Publikum ist auch zu einem grossen Teil ein VIP oder Event- statt ein "echte Liebe"-Publikum
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  • piedone lo sbirro 09.10.2018 13:33
    Highlight Highlight arrogant sind nicht nur gewisse spieler, sondern auch die führungsetage, die glaubt mit ribéry und robben könne man noch die CL und 20 jahre lang die bundesliga gewinnen.

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