Schweiz
Solothurn

In Olten regt sich Unterstützung für das «Läufelfingerli»

In Olten regt sich Unterstützung für das «Läufelfingerli»

In der Dreitannenstadt hat sich ein Komitee für die Beibehaltung des «Läufelfingerli» gebildet. Das Komitee will sich für die längerfristige Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs und gegen den Ersatz des Läufelfingerlis durch Busse einsetzen.
24.06.2016, 17:0824.06.2016, 17:08
In Olten hat sich nun ein Komitee gebildet, das das Läufelfingerli beibehalten will.
In Olten hat sich nun ein Komitee gebildet, das das Läufelfingerli beibehalten will.

In Olten hat sich ein überparteiliches Komitee für die Beibehaltung des Bahnbetriebs auf der Bahnlinie Olten–Läu-felfingen–Sissach («Läufelfingerli») gebildet. Die Koordination liegt bei Felix Wettstein (Olten), Kantonsrat und Präsident der Grünen Kanton Solothurn. Zur Mitarbeit im Komitee hätten sich bisher vor allem Personen aus Olten und Trimbach bereit erklärt, sie gehörten sechs verschiedenen Parteien an und seien teilweise auch nicht parteipolitisch aktiv, teilte Wettstein am Freitag mit.

Mit von der Partie ist der SP-Nationalrat und SEV-Gewerkschafter Philipp Hadorn (Gerlafingen). Das Komitee setze sich für die längerfristige Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs und gegen den Ersatz des Läufelfingerlis durch Busse ein, sagte Wettstein.

Jetzt auf

Diese Woche war bekannt geworden, dass sich der Kanton Solothurn beim Kanton Basel-Landschaft erfolgreich gegen die vom Landrat beschlossene Umstellung der drei letzten Kurspaare der S9 auf Busbetrieb gewehrt hat. Somit bleibt der Bahnbetrieb auf der S9 zumindest für den Fahrplan 2017 unverändert bestehen. (cva/szr)

(bzbasel.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Mehr Anrufe, unklare Zukunft: Giftnotruf unter Druck
Die Anfragen beim Giftnotruf 145 steigen. Im letzten Jahr gingen durchschnittlich 123 Anrufe pro Tag ein. Gleichzeitig bleibt die langfristige Finanzierung offen.
Ein Schluck aus der falschen Flasche, ein Griff zum falschen Pilz, eine Verwechslung von Pflanzen: Vergiftungen passieren schneller als gedacht. In diesen Momenten hilft es, zum Telefon zu greifen und die Nummer 145 zu wählen. Der Giftnotruf der Stiftung Tox Info Suisse bietet rund um die Uhr und kostenlos Beratung zu Vergiftungen.
Zur Story