DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Infektionskrankheit ohne Therapie

Kleinkind in Berlin an Masern gestorben

23.02.2015, 14:3323.02.2015, 15:22

In Berlin ist ein Kleinkind an Masern gestorben. Das Kind im Alter von anderthalb Jahren sei am 18. Februar in einem Spital der Infektionskrankheit erlegen, sagte Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja am Montag. Wie es sich angesteckt hatte, ist noch unklar.

In der deutschen Hauptstadt grassiert seit Oktober eine Masern-Welle. Von Ausbruchsbeginn bis zum 23. Februar wurden 574 Masern-Fälle gemeldet. Eine Sekundarschule in Berlin-Lichtenrade blieb am Montag vorsorglich geschlossen.

Schweiz will Masern bis Ende 2015 eliminieren

Die Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, die Masern bis Ende 2015 zu eliminieren. Ob das gelingt, ist fraglich. Für einen wirksamen Schutz gegen Masern sind zwei Impfdosen nötig. Viele Erwachsene sind aber nur einmal oder gar nicht geimpft worden, da die Masernimpfung erst seit 1976 empfohlen wird, die Impfung mit zwei Dosen erst seit 1996.

Auch heute geht bei Kindern manchmal die zweite Impfung vergessen, etwa weil die Familie nach der ersten Impfung umzieht. Mit einer Nachholimpfung kann der Impfschutz aber auch später noch erreicht werden.

Masern sind ein viraler Infekt und verursachen bei den Patienten einen erheblich geschwächten Allgemeinzustand mit hohem Fieber und rotem Hautausschlag. Lebensbedrohliche Lungen- und Hirnentzündungen können die Folge sein. Es gibt keine spezifische Therapie, aber eine Impfung als Prävention. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Review

Pfleger greift in «Arena» SVPlerin an: «Was denken Sie, was ich den ganzen Tag mache?»

Applaus allein reicht für Pflegende nicht: Darüber waren sich in der SRF «Arena» zur Pflegeinitiative alle einig. Ansonsten herrschte wenig Harmonie. Besonders eine Teilnehmerin geriet unter die Räder.

In der SRF «Arena» stehen wieder die Abstimmungen auf dem Programm. Als Erstes wurde in der Sendung gestern Freitag die Pflegeinitiative diskutiert, die am 28. November an die Urne kommt.

Die Initiative «Für eine starke Pflege» will den Pflegeberuf per Verfassungsartikel stärken. Sie fordert unter anderem, dass Bund und Kantone angemessene Arbeitsbedingungen schaffen und eine Ausbildungsoffensive starten. Dem Bundesrat und Parlament geht das jedoch zu weit. Sie möchten den Pflegemangel auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel