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FILE - This March 20, 2018, file photo shows the Uber app on an iPad in Baltimore. Uber is providing a look under the hood of its business in the lead-up to its hotly anticipated debut on the stock market. Documents released Thursday, April 11, 2019, offered the most detailed view of the world’s largest ride-hailing service since its inception a decade ago. (AP Photo/Patrick Semansky, File)

Symbol der Sharing Economy: Die Uber-App. Bild: AP/AP

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3,7 Milliarden Dollar Verlust: Kann Uber je rentieren?

Uber geht an die Börse. Doch das Vorzeigeunternehmen der Sharing Economy hat noch nicht bewiesen, dass es im Markt bestehen kann – und dass sein Businessmodell nicht in eine dystopische Techno-Zukunft führt.



Am kommenden Freitag steht der Wall Street eine Techparty der besonderen Art bevor: Uber wird eine Publikumsgesellschaft. Rund 60 Milliarden Dollar soll das IPO (Initial Public Offering) in die Kassen spülen. Damit wird Uber das grösste IPO aller Zeiten der Hi-Tech-Branche.

Uber kann die Milliarden gut gebrauchen. Nach wie vor verbrennt das Unternehmen nämlich Geld, sehr viel Geld. In den letzten 12 Monaten betrug der kumulierte Verlust 3,7 Milliarden Dollar. Das ist selbst für die in der Startphase an Verluste gewohnte Hi-Tech-Branche viel.

«Niemand verdient in Ubers Kerngeschäft Geld. Es ist kein Problem eines einzelnen Unternehmens. Das Businessmodell funktioniert schlicht nicht.»

Aswath Damodaran

Dara Khosrowshahi, der CEO von Uber, nimmt es gelassen. «Wir werden nicht voraussehbar profitabel sein», erklärte er im November an einem Vortrag an der Stanford University. «(…) Wer das will, soll eine Bank kaufen. Wir denken langfristig.»

FILE - In this Sept. 5, 2018 file photo, Uber CEO Dara Khosrowshahi speaks during the company's unveiling of the new features in New York. Ride-hailing service Uber announced on Tuesday, March 26, 2019 it has acquired Mideast competitor Careem for $3.1 billion, giving the San Francisco-based firm the commanding edge in a region with a large young, tech-savvy population. (AP Photo/Richard Drew, File)

Denkt langfristig: Uber-CEO Dara Khosrowshahi. Bild: AP/AP

All das erinnert an Amazon. Auch Jeff Bezos hat lange Jahre keine Gewinne gemacht und seine Investoren vertröstet. Inzwischen ist Amazon ein führendes IT-Unternehmen und Bezos der reichste Mann der Welt. Ob Uber dies ebenfalls gelingen wird, ist mehr als fraglich. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Uber muss sich gegen harte Konkurrenz durchsetzen. In den USA macht ihm Lyft das Leben schwer. In China musste es Didi den Vortritt lassen und dieses chinesische Gegenstück zu Uber greift das Original nun auch in Südamerika an. Das Resultat sind ruinöse Preiskriege.

Ubers hochfliegende Pläne – selbstfahrende Autos und Drohnen – und seine Ausweitung in andere Geschäftsfelder – Auslieferung von Essen und E-Scooter – stehen ebenfalls auf wackligen Füssen. Allein in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat Uber rund eine Milliarde Dollar verloren.

One of Otto's self-driving, big-rig trucks leaves the garage for a test drive during a demonstration at the Otto headquarters on Thursday, Aug. 18, 2016, in San Francisco. Uber announced that it is acquiring self-driving startup Otto, which has developed technology allowing big rigs to drive themselves. (AP Photo/Tony Avelar)

Ein selbstfahrender Lastwagen von Otto. Uber hat dieses Startup kürzlich erworben. Bild: AP/FR155217 AP

Es gibt ernstzunehmende Stimmen, die überzeugt sind, dass es kein Ende dieser Misere geben wird. Aswath Damodaran, Finanzprofessor an der New York University, erklärt gegenüber dem «Wall Street Journal»: «Niemand verdient in Ubers Kerngeschäft Geld. Es ist kein Problem eines einzelnen Unternehmens. Das Businessmodell funktioniert schlicht nicht.»

Zum Glück können sich Khosrowshahi & Co. von Uber auf einen reichen Paten verlassen. Der japanische Milliardär Masayoshi Son und sein 100-Milliarden-Dollar-Fund Softbank haben sich bei Uber eingekauft und halten das Unternehmen über Wasser.

SoftBank Group Corp. Chief Executive Masayoshi Son speaks during a press conference in Tokyo Monday, Nov. 5, 2018. Son denounced the killing of Saudi journalist Jamal Khashoggi, but defended the Japanese technology giant’s investment fund, which includes Saudi money, as work that needs to be finished. (Daiki Katagiri/Kyodo News via AP)

Ubers reicher Pate Masayoshi Son. Bild: AP/Kyodo News

Das ist für viele Investoren ein Grund, ebenfalls einzusteigen. Son hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass er einen guten Riecher für kommende IT-Giganten hat. So war er ein früher Geldgeber bei Alibaba und hat damit ein Vermögen verdient.

Uber gilt als Vorzeigeunternehmen der Sharing Economy und ist damit wegweisend für ein neues Wirtschaftsmodell der Zukunft. In seiner Vision werden dereinst selbstfahrende Autos die Menschen befördern. Für kurze Strecken benützt man ein E-Bike oder einen E-Scooter. Drohnen werden Pizzas und andere Dinge ausliefern und Robotrucks werden die Autobahnen bevölkern. All dies wird von Uber-Algorithmen gesteuert werden.

Die klassische Teilung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird verschwinden. Uber versteht sich als Plattform, als Vermittler zwischen selbstständigen Unternehmern und Kunden. Ein Algorithmus regelt das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. «Ein faszinierender Aspekt von Ubers Selbstverständnis ist die Tatsache, dass es seine Fahrer nicht als Angestellte betrachtet – sie sind ‹Konsumenten› ihrer Technologie, genauso wie die Passagiere», schreibt Alex Rosenblat in ihrem Buch «Uberland».

(Ein Gericht in Lausanne hat jedoch soeben entschieden, dass Uber ein traditioneller Arbeitgeber ist. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Uber ist so Vorreiter der sogenannten Gig Economy geworden, eines Wirtschaftsmodells, das idealerweise davon ausgeht, dass Menschen künftig als freie Unternehmer selbstbestimmt arbeiten können. Will heissen: Smarte Algorithmen sorgen für eine perfekte Abstimmung von Angebot und Nachfrage. Es braucht keine Mittelsmänner mehr. Jeder kann arbeiten, wann und wo es ihm passt.

Bei Uber hat dieses Ideal einer nüchternen Realität Platz gemacht. Die Algorithmen sind keineswegs objektiv und fair. Sie können vom Management willkürlich geändert werden und die Fahrer müssen sich dem Diktat unterwerfen.

Schlimmer noch: Die Fahrer werden von den Algorithmen der Uber-Zentrale Big-Brother-mässig überwacht und können aus dem System gekickt werden, wenn sie die Regeln verletzen, beispielsweise unfreundlich zu Passagieren sind oder zu hart bremsen.

epa07463615 Rideshare drivers from the Los Angeles area protest during a one-day strike outside the Uber Greenlight offices in Redondo Beach, California, USA, 25 March 2019. The 25-hour strike by Rideshare Drivers United was in opposition to a 25 percent driver pay cut announced by Uber.  EPA/EUGENE GARCIA

Für die Uber-Fahrer bleibt wenig übrig. Bild: EPA/EPA

Der Traum des selbstständigen Unternehmers wird so zum Albtraum eines von Algorithmen kontrollierten Sklaven. Nur das oberste Kader profitiert von diesem Modell: «Die kulturelle Differenz zwischen Ubers Fokus auf technischen Fortschritt und die täglichen Erfahrungen seiner Fahrer kann nicht unterschätzt werden», so Rosenblat. «Während Uber international gesuchte Experten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz anheuert, haben die Fahrer Mühe, ein WC zu finden.»

Ethik-Frage: Die Gefahr der selbstfahrender Autosn

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Philip Reber 07.05.2019 15:22
    Highlight Highlight Wer seine Arbeitskraft freiwillig zur Verfügung stellt und nicht zufrieden mit der Bezahlung ist soll sich mit Arbeitskollegen organisieren oder den Job wechseln!

    Wenn Uber für die Fahrer kein attraktiver Arbeitgeber wäre, würden wir diese Diskussion hier gar nicht führen.
  • Tomtom64 07.05.2019 13:31
    Highlight Highlight Wer sich etwas in die Logik der Preisfindung für solche IPOs einlesen möchte, dem sei dieser NZZ-Artikel empfohlen:

    https://epaper.nzz.ch/#article/6/Neue%20Z%C3%BCrcher%20Zeitung/2019-05-03/29/242960728


  • Bits_and_More 07.05.2019 12:58
    Highlight Highlight Uber hat vor allem Erfolg, wegen schlechtem Taxi-Service welcher lange nicht innovativ war.
    Kunden werden mit Umwegen abgezockt, Kurzstrecken abgelehnt und man steht einfach mal auf der Strasse und wird nicht mitgenommen. Die Taxiunternehmen /-fahrer konnten sich so ein Verhalten leisten, es gab halt keine Alternative / Konkurrenz.

    Bei Uber werden nun nicht die Kunden, sondern die Fahrer abgezockt...

    Persönlich nutze ich im Ausland gerne Uber (wenn Öv zu mies ist) und gebe dem Fahrer ein gutes Trinkgeld in bar.
  • Kramer 07.05.2019 08:41
    Highlight Highlight Uber hat nichts mit Sharing zu tun. Uber ist ein Taxiunternehmen, das die Unterhaltskosten für die Flotte, und die Sozialkosten für die Mitarbeiter an diese auslagert, und somit Kosten spart.
    Das Konzept funktioniert aber nicht, da es im Taxibusiness kaum Skalierungseffekte gibt. Denken wir weiter an selbstfahrende Autos; da kann jeder ein paar Autos auf die Strasse stellen, die Leute herumfahren, gekoppelt mit einer einfachen App von ein paar Studies programmiert.
    Uber wird den Markt nie so dominieren können, dass sie das Geld von ihrem Verdrängungskampf wieder rein holen.
  • ströfzgi 06.05.2019 20:07
    Highlight Highlight Kann Uber je rentieren? Warum nicht? Schiessen jetzt ja eine Horde Vollidioten 60 Mrd. ein. Nach uns die Sintflut und lange Gesichter.

    Die Geschichte wiederholt sich…
  • chicadeltren 06.05.2019 18:51
    Highlight Highlight Ist es jetzt schlecht, dass Uber schlechte und unfreundliche Fahrer rausschmeisst? 🤔 http://Se
  • Oh Dae-su 06.05.2019 18:49
    Highlight Highlight Uber ist für mich momentan der grösste Wohltätigkeitsverein der Welt. Es nimmt massenhaft Geld von reichen Investoren und verteilt es in Form von Rabatten und Extrazahlungen an Kunden und Fahrer. ^^
  • Bert der Geologe 06.05.2019 18:13
    Highlight Highlight Ich würde eher ein Rentier kaufen, als eine Uberaktie. Das "rentiert" auch ohne Allgorithmen.
  • Pisti 06.05.2019 18:09
    Highlight Highlight Wieso schreiben die eigentlich so hohe Verluste? Das Geschäftsmodell ansich hat ja null Risiken, bleibt ja alles an den Fahrern hängen. Dazu operieren sie in dutzenden Ländern illegal und dürften dort wohl null Steuern zahlen.
    • Bert der Geologe 06.05.2019 18:20
      Highlight Highlight @Pisti: Investitionen in startups, die vorerst nur kosten. Und den Staat bescheissen braucht Anwälte und Berater.
    • Mutzli 06.05.2019 19:02
      Highlight Highlight @Pisti

      Ist im Artikel angetönt: Preiskriege. D.h. der Versuch eben möglichst "disruptiv" zu sein.

      Nicht nur anderen Taxi-Apps wie Lyft gegenüber, sondern gegenüber ÖV und besonders dem bestehenden Taxibusiness, mit seinen Regulationen, Lizenzen & (zu einem gewissen Grad) Arbeitsnehmerschutz.

      Da versucht man halt mit möglichst tiefen und eigentlich (in einem vernünftigen System) unmöglich ruinösen Preisen die Konkurrenz zu eliminieren um dann in einer Machtposition die Preisschraube andrehen zu können.

      ...Oder wie Lyft mit Börsengang Kohle machen und möglichst schnell abspringen.
    • sputniqq 06.05.2019 19:59
      Highlight Highlight Das beantworter ja nur weshalb man nicht genügend Umsatz macht, allerdings nicht die eigentlichen Kosten.
  • Couleur 06.05.2019 18:02
    Highlight Highlight Uber mit Amazon wegen den Verlusten zu vergleichen ist schlicht weg falsch. Denn viel wichtiger als eine Gewinn/Verlust Betrachtung ist der Cashflow. Und der Cashflow war bei Amazon immer positiv. Und so konnte Amazon das Wachstum meistens aus dem Cashflow finanzieren. Bei Uber ist das nicht so. Die sind daher auf Träumer angewiesen, die immer mehr Kapital reinwerfen. Bei Tesla ist der Fall übrigens gleich.
  • TimK 06.05.2019 18:00
    Highlight Highlight Ich war gerade in New York und verstehe Uber nicht ganz: die sind ja auch nicht wirklich billiger. Für nur ein paar Dollar billiger nehme ich weiterhin die gelben Taxis. Für mich, zumindest in New York, hat Uber keinen Mehrwert. Oder ich mache etwas falsch :-)
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 06.05.2019 18:25
      Highlight Highlight Also das kann ich nicht nachvollziehen. War auch in NYC. Das gelbe Taxi fuhr nicht nach Brooklyn und der Fahrer hatte keine Ahnung und musste von uns gelotst werden. Wir sind dann auf Uber umgestiegen. Der hatte ein Navy. Ebenso zu empfehlen und noch etwas freundlicher ist Lyft. Beide empfehle ich wärmstens in den USA.
    • EndrisM 06.05.2019 18:25
      Highlight Highlight Ich finde Uber unnötig, allerdings macht Uber gerade in NYC absolut Sinn. Mittlerweile gibt es zwar die App "Curb", so dass man auch Taxis per App bestellen kann. Das war aber bis vor Kurzem noch nicht so. Auch kann man Taxis nicht per Anruf bestellen (dafür gibt es (teurere) Anbieter wie die schwarzen Limos). Taxis kann man nur heranwinken!

      Wenn Sie also nachts irgendwo in Flushing oder sonst in einem abgelegenen Viertel sind, wo kaum Taxis unterwegs sind, sehen sie alt aus. Mit Uber etc. kommt man nun aber auch in von Taxis wenig frequentierten Gebieten wieder nach Hause.
    • chicadeltren 06.05.2019 18:54
      Highlight Highlight Weil der Service besser ist und mal als Touri nicht mit Umwegen abgezockt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zweiundvierzig 06.05.2019 17:38
    Highlight Highlight Uber hat nichts mit Sharing Economy zu tun. Ganz im Gegenteil, Uber ist ein Paradebeispiel des Ultrakapitalismus: Die Angestellten haben keine Arbeitsverträge mehr, sondern nur noch einen Login zu einem App, welcher einem einfach abgestellt werden kann. Uber setzt sich solange über Gesetze und Gerichtsentscheide hinweg, bis lokale Geschäftsführer eingebuchtet werden. Das ganze Risiko für Fahrzeuge wird ausgelagert, dafür ein aberwitziger Anteil des Umsatzes abgezweigt. Das hat nichts mit Zukunft zu tun, das ist (hoffentlich bald) übelste Vergangenheit.
    • DasGlow 06.05.2019 20:30
      Highlight Highlight Das bedeutet dann für die Zukunft, dass wir wieder Geld an überaus unfreundliche Taxifahrer in Zürich ausgeben müssen?! Zum Glück hab ich einen guten ÖV-Anschluss. Den Taxifahrern in der Schweiz gebe ich kein Geld mehr!
  • Gawayn 06.05.2019 17:35
    Highlight Highlight Uber ist eine Seuche übelster Art.
    Ganz so wie Amazon Zalando und Konsorten.

    Ein paar ganz Wenige machen das große Geld.
    Für Alle kleinen Angestellten, bleibt kaum mehr was zum Leben übrig.

    Wobei Zalando und Amazon, haben im Gegensatz zu Uber noch Angestellte, die mit dem miesen Lohn, wie die Uber Fahrer kaum überleben können.

    Aber Uber nimmt die noch nicht mal als Vertragspartner war.
    Nur als Mittel zum Zweck.
    Bahn frei ein Schwellenland zu werden.
    • Michele80 07.05.2019 13:56
      Highlight Highlight Uber ist international tätig... wer wird denn jetzt ein Schwellenland (und wieso)?
    • Gawayn 08.05.2019 11:19
      Highlight Highlight Michele
      Denk mal nach worin sich ein Schwellenland
      Von einem Entwicklungsland unterscheidet.

      Solltest du das nicht wissen oder nicht verstehen, werden 600 Zeichen nicht ausreichen es dir zu erklären
    • Michele80 08.05.2019 14:59
      Highlight Highlight Ich versteh ganz ehrlich das Grundargument nicht: von welchem Land (oder Ländern?) sprichst du konkret?

      Was ein Schwellen- rsp. Entwicklungsland ist, ist mir klar. Auch dass ein Schwellenland traditionell zu der Gruppe der Entwicklungsländer gezählt wird 😉
  • Flexon 06.05.2019 17:29
    Highlight Highlight Uber wird elegant und algorithmisch von den Robotaxis abgelöst werden.
    • Bosshard Matthias 07.05.2019 05:32
      Highlight Highlight In den nächsten 20 Jahren wohl kaum.
      Solange wird es nämlich noch mindestens gehen. Schon lustig wie die Leute meinen nur weil es zur Zeit primitive Versuche autonom zu fahren gibt man könne schon morgen so fahren.
      So ist es aber nicht da nichts im Strassenverkehr wirklich genormt ist und schon gar nicht Weltweit wird es noch lange Fahrer brauchen.
  • Raphael Stein 06.05.2019 17:08
    Highlight Highlight Was anderes erwartet?

    ...wird so zum Albtraum eines von Algorithmen kontrollierten Sklaven. Nur das oberste Kader profitiert von diesem Modell: 
  • bisch debii 06.05.2019 17:02
    Highlight Highlight Betreff nehmend auf den Titel „3,7 Milliarden Dollar Verlust: Kann Uber je rentieren?“ -

    Es ist einfach eine sehr grosse und lange Wette der Investoren ob es möglich ist all die anderen ‚normalen‘ Unternehmen wie Taxi oder ÖV (Bus, Zug, Bahn, S-Bahn, U-Bahn) über so lange Zeit zu konkurrenzieren bis diese aufgeben müssen- dann holt man das viele Geld ganz schnell wieder herein...
    • Garp 06.05.2019 17:54
      Highlight Highlight Dann müssten sie aber noch den Strassenbau vorantreiben. Geht alles über die Strasse wird man nur noch im Stau stecken. Sie bräuchten dann Taxidrohnen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 06.05.2019 18:28
      Highlight Highlight Also betreffend Taxi sind sie in den USA meilenweit den Taxis voraus. Mag sein, das die in einigen Städten aufholen. Aber auf breiter Basis ist das nichts so. Ausserdem haben die meisten sowieso keine Ahnung über die Situation in USA. In den weiten Gebieten ist Uber, nebst dem eigenen Auto, oft die einzige Möglichkeit irgendwohin zu kommen. Da gibt's kein Bus, kein Taxi und keine S-Bahn.
    • Garp 06.05.2019 18:44
      Highlight Highlight Uber operiert ja nicht nur in den USA. Und es ist eine Schweinerei den Angestellten vorzugaukeln sie seien Unternehmer. Dann müsste für die Unternehmer mehr abfallen, damit sie ihre Sozialleistungen auch selber finanzieren können, und sie wären nicht kündbar, wegen Unfreundlichkeit, es liegt ja am Unternehmer, wie er mit seinen Kunden umgehen will.
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