Gesellschaft & Politik
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Tschüss Schweiz: Nach der teuren Ausbildung müssen ausländische Studis oftmals wieder ausreisen. bild: watson

Kaum das Diplom im Sack, müssen ausländische Studis ausreisen – das soll sich jetzt ändern

Erstmals zeigen Zahlen, wie viele Studierende aus Drittländern wegen den geltenden Gesetzen direkt nach ihrer Ausbildung in der Schweiz ausreisen. Die derzeitigen Regeln seien unsinnig, findet ein FDP-Nationalrat und will sie ändern. SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi will davon nichts wissen. Er verlangt höhere Studiengebühren für Ausländer.



Wenn die Schweiz teure Spezialisten ausbildet, sollen diese auch hier arbeiten können. Das fordert FDP-Nationalrat Marcel Dobler in einer Motion, die kommende Woche im Ständerat behandelt wird. Der Nationalrat hatte ihr im September 2018 zugestimmt.

Dobler schreibt, schon lange sei bekannt, dass ausländische Hochschulabsolventen wichtige Fachkräfte für den Schweizer Arbeitsmarkt darstellten. Deshalb müsse man die Voraussetzungen schaffen, um in der Schweiz ausgebildete ausländische Studenten einfach und unbürokratisch in der Schweiz behalten zu können.

«Die Schweiz investiert jedes Jahr insgesamt rund 180 Millionen Franken in die Ausbildung von Studierenden aus Drittstaaten.»

Rudolf Minsch, Chefökonom bei Economiesuisse

Der St. Galler Nationalrat greift mit seiner Motion ein Thema auf, das auch dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse schon lange ein Dorn im Auge ist. In einer neuen Untersuchung kommt der Verband zum Schluss, dass die Schweiz im internationalen Vergleich in diesem Bereich besonders schlecht aufgestellt ist. Personen aus Nicht-EU/EFTA-Ländern, die hier studiert haben, werden nach ihrer Ausbildung kaum in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert.

In dem Papier, das watson vorliegt, schreibt Economiesuisse: «Die Schweiz investiert jedes Jahr insgesamt rund 180 Millionen Franken in die Ausbildung von Studierenden aus Drittstaaten. Doch nur 10 bis 15 Prozent all dieser Absolventen bleiben danach in der Schweiz, um hier zu arbeiten.» Zum Vergleich: In der EU liegt dieser Wert bei 15 bis 29 Prozent.

Rudolf Minsch, Chefökonom bei Economiesuisse, findet das problematisch: «In Zeiten von Fachkräftemangel nimmt der weltweite Wettbewerb um die besten Köpfe stetig zu. Viele Länder versuchen, ausländische Studierende anzuziehen und sie erfolgreich in den inländischen Arbeitsmarkt zu integrieren.»

«Die Schweiz schneidet sich mit ihrer Politik im Kampf um die weltweit besten Talente ins eigene Fleisch.»

Rudolf Minsch

Bei Personen aus den EU- und EFTA-Staaten tue die Schweiz dies erfolgreich mittels des Personenfreizügigkeitsabkommens. Doch für Studierende aus anderen Ländern seien die Bedingungen hier zu bleiben alles andere als attraktiv. «Deshalb steht die Schweiz im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente nicht gut da», so Minsch.

«Die Schweiz schneidet sich mit ihrer Politik im Kampf um die weltweit besten Talente ins eigene Fleisch», meint der Economiesuisse-Mann. Die Schweiz müsse Uni-Abgängern aus Drittstaaten endlich bessere Bedingungen bieten: Nur so könnten hoch qualifizierte, junge Personen, die die Schweiz gut kennen, aber noch nicht über eine ausreichende Arbeitserfahrung verfügen, längerfristig an den Standort gebunden werden.

Rudolf Minsch, Chefoekonom economiesuisse, referiert anlaesslich einer Pressekonferenz

Rudolf Minsch fordert ein Umdenken in der Politik. Bild: KEYSTONE

«Diese Praxis schreckt potenzielle Talente davon ab, hierzulande nach Abschluss eine Arbeit zu suchen.»

Rudolf Minsch

In ihrer Untersuchung weist die Economiesuisse auf verschiedene Hindernisse für Studierende aus Drittstaaten hin. Besonders stossend ist der Umstand, dass viele Studierende nur an eine Schweizer Hochschule zugelassen werden, wenn sie vorab versichern, dass sie nach der Ausbildung wieder ausreisen. Obwohl diese Regelung 2011 abgeschafft wurde, wird laut Chefökonom Minsch in der Praxis nach wie vor eine Wiederausreiseverpflichtung eingefordert. «Warum das so ist, blieb uns unklar. Klar hingegen ist, dass diese Praxis einerseits potenzielle Talente abschreckt und andererseits Drittstaatenabsolventen davon abhält, hierzulande nach Abschluss eine Arbeit zu suchen», sagt Minsch.

Studierende aus Drittstaaten sind dem Ausländergesetz unterstellt. Nach ihrer Ausbildung können sie eine einmalige Verlängerung des Visums um weitere sechs Monate beantragen. Diese Frist ist für die Suche nach einer Arbeitsstelle vorgesehen. Doch während dieser Frist ist nur eine Arbeit von bis zu 15 Stunden pro Woche erlaubt. Ein Vollzeitpraktikum ist demnach nicht möglich. In anderen Ländern ist der Zugang zum Arbeitsmarkt wesentlich einfacher.

Verbleibfrist nach Abschluss in diversen Ländern

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tabelle: economiesuisse / bfs

Eine weitere Hürde für Studierende aus Drittstaaten ist die Kontingentierung der Arbeitsmigranten. Auch das grösste Talent erhält keine Arbeitsbewilligung, wenn das Kontingent bereits ausgeschöpft ist. Laut der Economiesuisse-Untersuchung lag die Kontingentierung für Erwerbspersonen aus Drittstaaten bei 3500 Aufenthaltsbewilligungen. Im laufenden Jahr wurden sie nochmals um weitere 1000 auf 4500 aufgestockt. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass die Kontingente regelmässig ausgeschöpft seien, so Minsch. Insbesondere in Kantonen mit einem hohen Anteil an internationalen Unternehmen wie Basel, Zürich oder Genf seien die Kontingente oft bereits in der ersten Jahreshälfte aufgebraucht.

Marcel Dobler, FDP-SG, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 13. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Will die Abwanderung von hier ausgebildeten Spezialisten ins Ausland bremsen: FDP-Nationalrat Marcel Dobler. Bild: KEYSTONE

Auf diese Problematik weist auch FDP-Nationalrat Marcel Dobler in seiner Motion hin. Wegen den ausgeschöpften Kontingenten würden hierzulande ausgebildete Spezialisten ihre Erstanstellung im Ausland finden und gingen für den Schweizer Arbeitsmarkt verloren. Jährlich verliessen rund 1700 Masterabsolventen oder Doktoranden aus Drittstaaten die Schweizer Hochschulen, schreibt Dobler. Ungefähr 1000 davon stammten aus dem MINT-Bereich oder der Medizin: «Disziplinen, in welchen in der Schweiz ausgewiesener Fachkräftemangel besteht».

Thomas Aeschi, SVP-Fraktionschef und Nationalrat aus Zug, widerspricht der Diagnose von Minsch und Dobler. Er habe keine Freude daran, dass mit Schweizer Steuergeldern die teure Ausbildung von ausländischen Studierenden finanziert werde: «Aber hier ist das grösste Problem, dass wir ihre Ausbildung subventionieren anstatt von ihnen höhere Studiengebühren zu verlangen.» Aeschi verweist darauf, dass britische oder amerikanische Universitäten von Ausländern viel höhere Studiengebühren als die Schweiz verlangen.

«Das grösste Problem ist, dass wir die Ausbildung von ausländischen Studenten subventionieren anstatt von ihnen höhere Studiengebühren zu verlangen.»

Thomas Aeschi

Die Forderung, Hochschulabgänger von den Drittstaat-Kontingenten auszunehmen, lehnt Aeschi ab: «Das würde eine weitere Aufweichung der vom Volk angenommenen Masseneinwanderungs-Initiative bedeuten.» Erhielten Drittstaat-Hochschulabgänger automatisch Zugang zum Arbeitsmarkt, gäbe der Staat die Kontrolle über die Zuwanderung an die Universitäten ab: «Wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann entscheiden die Aufnahmekriterien der Hochschulen darüber, wer dann später in der Schweiz ein Recht auf Niederlassung und Zugang zum Arbeitsmarkt erhält.»

Thomas Aeschi, SVP-ZG, spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. Maerz 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi hält nichts von den Economiesuisse-Vorschlägen. Bild: KEYSTONE

Es brauche jetzt ein Ja zur Begrenzungs-Initiative, welche voraussichtlich 2020 zur Abstimmung kommt und mit der die SVP das Personenfreizügigkeitsabkommen (PFZ) mit der EU kündigen will: «Nur so können wir die Zuwanderung wieder selber steuern», sagt Aeschi. Danach könne man mit Kontingenten gezielt diejenigen Arbeitskräfte in die Schweiz holen, auf welche die Wirtschaft angewiesen sei.

SVP-Fraktionschef Aeschi sagt, er sei sich der Bedeutung der besten Talente aus aller Welt für die Schweizer Hochschulen bewusst: «Mir ist klar, dass gewisse ausländische Hochschulabsolventen mit dem richtigen fachlichen Hintergrund auch einen wirtschaftlichen Gewinn bringen können, wenn sie nach dem Abschluss hier bleiben.» Die SVP werde im Falle einer Annahme der Begrenzungs-Initiative Hand dafür bieten, hier pragmatische Lösungen im Interesse der Schweiz zu ermöglichen.

Wenn Vorstellungsgespräche ehrlich wären ...

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schaaggi 18.03.2019 07:54
    Highlight Highlight Meine Erfahrung zeigt: Der Ärztemangel ist ein Märchen. Meine Frau, ausgebildete Ärztin mit Berufserfahrung, findet in der Schweiz keine Assistenzstelle. Diese ist nötig um gemäss BAG ihr Diplom (von ausserhalb EU/EFTA) anerkennen zu lassen.
    Bei mehreren Vorstellungsgesprächen wurde ihr von Chefärzten gesagt, sie würden sie gerne einstellen, aber erst sobald ihr Diplom anerkannt sei.
    Klassischer Deadlock und weggeworfene Möglichkeiten.
  • wolge 17.03.2019 08:17
    Highlight Highlight Da investieren wir jöhrlich 180 Millionen Steuergelder in das Studium von ausländischen Studenten und wollen sie danach nicht mal behalten... Wie blöd ist dass denn? Geldvernichtung hoch 2
  • Schneider Alex 17.03.2019 05:54
    Highlight Highlight
    Schweiz subventioniert ausländische StudentInnen: Einseitiger Europa-Vertrag!

    Unglaublich: Die Schweiz subventioniert jede ausländische Studentin und jeden ausländischen Studenten mit 8'000 – 15'000 CHF pro Jahr. Deren Herkunftsländer zahlen keinen Rappen. Was haben unsere Europa-Freunde wieder für einen einseitigen Vertrag ausgehandelt!
    • ands 18.03.2019 00:09
      Highlight Highlight Wir könnten die Studienkosten den Herkunftsländern der Studenten verrechnen. Dafür entschädigen wir diese Länder für die Arbeitskräfte, für deren Ausbildung sie aufgkommen sind und die nun bei uns arbeiten. Das wäre fair. Es würde uns aber vermutlich einige Millionen pro Jahr mehr kosten.
      Welchen Vertrag du meinst, erschliesst sich mir nicht. Mir ist nicht bekannt, dass die Schweiz einen Vertrag über Studiengebühren mit Nicht-EU-Staaten abgeschlossen hat.
  • P. Silie 17.03.2019 00:07
    Highlight Highlight Die sollen gefälligst raus hier! Holen wir uns lieber noch viele Sozialhilfebezüger in die Schweiz statt zukünftigen Steuerzahlern.
  • HerrLich 16.03.2019 21:00
    Highlight Highlight Ja behaltet sie noch hier, dann kann die Wirtschaft noch länger zu Praktikumslöhnen absahnen.
  • Fairness 16.03.2019 19:48
    Highlight Highlight Die Studiengebühren sind eh viel zu tief. Drittland-Studenten, deren Eltern nie einen Franken Steuern in der Schweiz bezahlt haben, sollen gefälligst nicht praktisch gratis auf Kosten von uns dummen Steuerzahlern studieren können. Eventuell könnte man Topleistungen belohnen per gesponsorten Studiengebühren. Amerika macht es vor.
  • Fairness 16.03.2019 19:24
    Highlight Highlight Wofür gibt es denn bitte das Ausländergesetz, Herr Minsch? Keine Ausnahme für Drittland-Studenten und Verrechnung der vollen Kosten, es sei denn man findet, wie n den USA, Sponsoren für Studenten mit Topleistung, die die vollen Studiengebühren übernehmen. Wir Steuerzahler sind einfach immer die Dummen!
  • Muselbert Qrate 16.03.2019 19:17
    Highlight Highlight Wichtig ist einfach, dass nicht noch mehr Ausländer in unsere Sozialwerke immigrieren!
  • DrFreeze 16.03.2019 19:05
    Highlight Highlight Das sind die seltenen Momente, wo ich mit der SVP übereinstimme. Wir bezahlen Ausländer die Ausbildung und im Gegenzug nehmen diese unseren Absolventen die Arbeitsplätze weg. So geht es nicht.
    • ands 16.03.2019 23:11
      Highlight Highlight Für die meisten dieser Absolventen gibt es mehr als genug Arbeitsplätze. Deshalb holen wir sie ja ins Land und bilden sie aus.
    • Vinnie 17.03.2019 01:49
      Highlight Highlight Finde ich auch. Vorallem studieren gewisse Leute bei uns da es fast gratis ist. Was ist def Sinn das wid für Ausländer Ausbildungen bezahlen? Natürlich sollte das nur für nicht RU Staaten gelten, wir können ja auch Europaweit gratis studieren
  • Baron Swagham IV 16.03.2019 18:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • walsi 16.03.2019 18:11
    Highlight Highlight Das Ausland beklagt sich, dass wir ihn die gut ausgebildeten Leute wegnehmen. Gut ausgebildet Syrer z.B. die nun in ihrer Heimat fehlen um das Land wieder aufzubauen. Wir bilden also nun Leute aus und schicken sie wieder zurück in ihre Heimat, damit sie dort das gelernte anwenden können. Das wollen unsere Politiker nicht. Wenn die Länder wirtschaftlich nicht voran kommen, wollen die Leute zu uns kommen. Was den Migrationsdruck steigert. Wie wäre es wenn die Leute mal ein bisschen weiter als nur die eigene Nasenspitze denken würden?
  • Multitalent 16.03.2019 18:10
    Highlight Highlight Die ausländischen Studenten nehmen nach dem Studium den Schweizer Studenten den Job weg. Und diese können dann ins Ausland gehen. Macht das Sinn?
    • ands 16.03.2019 23:19
      Highlight Highlight Ja, der Austausch von Wissen und Erfahrung über die Landesgrenzen hinaus macht Sinn.
  • Evan 16.03.2019 17:20
    Highlight Highlight Wenn jemand Arbeit findet, soll er doch bleiben dürfen, warum nicht?
    • Fairness 16.03.2019 19:26
      Highlight Highlight Weil er günstiger arbeitet und jemandem den Job wegnimmt. Ein weiterer ü45, der u.U. jahrelang bei der Sozialhilfe landet.
    • Evan 16.03.2019 20:14
      Highlight Highlight @Fairness, so funktioniert das nicht. Es gibt keine absolute Begrenzung der Jobs,
  • atomschlaf 16.03.2019 17:13
    Highlight Highlight Über höhere Studiengebühren für Ausländer kann man reden, schliesslich zahlen deren Eltern hier keine Steuern.
    Aber die Studis gleich nach dem Abschluss zwingend nach Hause zu schicken ist einfach nur dumm.
  • Cpt_so_mal_so 16.03.2019 16:34
    Highlight Highlight Sie klauen unsere Jobs! Oder so
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.03.2019 16:03
    Highlight Highlight Ein sehr schweizerisches Verhalten, zuerst sehr viel Geld in die Ausbildung der Menschen investieren (davon fliesst die Hälfte in den Beton), dann aber nicht die Rahmenbedingungen schaffen, dass diese Potenzial auch genutzt werden kann.
    Krippen? Individualbesteuerung? Eine lächerlich restriktive Politik für Menschen, die hier studiert haben?
    Das der einzige subtanzielle Beitrag der SVP wieder darin besteht, etwas zu verunmöglichen ist klar. Wegen den Phil 1 wird wohl kaum einer kommen, die sind an der ETH! Das sollte ihn doch freuen, Geisteswissenschaften sind doch für unnötig.
    • ands 16.03.2019 18:18
      Highlight Highlight Neoliberaler Populismus halt. Es braucht äusserst restriktive, aber ingesamt wirkungslose Regelungen, um die rechten Wähler der Unterschicht bei Laune zu halten und gleichzeitig die reichen Geldgeber und Parteigrössen, welche auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind, nicht zu verärgern.
  • Hierundjetzt 16.03.2019 15:50
    Highlight Highlight Ach dieser schliiiiimmme Fachkräftemangel von Personen aus Russland, China, dem Kongo oder den USA.

    Ist ja nicht so, das wir von unseren europäischen Nachbarn extrem gute Talente erhalten 🙄

    Ich kanns nicht mehr hören.

    Und in der Rezession, wird dann die Super Fachkraft mit Inselbegabung, Alter 25+, Lebenserfahrung: Expatblase, auf dem RAV landen weil keiner diesen super typen einstellen will?

    Und: um wieviele gehts wirklich? 100? 50? Studis?

    Es wäre an der Zeit den super Fachkräften von ausserhalb Europa endlich die vollen Studienkosten zu verrechnen.

    Das kann es ja nicht sein😡
    • derEchteElch 16.03.2019 15:59
      Highlight Highlight Danke.. Sehr gut geschrieben..
    • vescovo 16.03.2019 17:23
      Highlight Highlight Bezahlen wir in dem Fall Deutschland auch die vollen Studienkosten für jeden deutschen Arzt der in der Schweiz arbeitet?
    • Watson - die Weltwoche der SP 16.03.2019 17:45
      Highlight Highlight @vescovo ein bisschen Textverständnis schadet nie.

      "Es wäre an der Zeit den super Fachkräften von ausserhalb Europa endlich die vollen Studienkosten zu verrechnen. "
    Weitere Antworten anzeigen
  • Armend Shala 16.03.2019 15:41
    Highlight Highlight Ist doch alles verlogen. Rumänische Ärzte & Pfleger ehen nach Deutschland, Rumänien hat keine mehr, Deutsche wiederum kommen in die Schweiz, wo sie auch fehlen. Der grösste Witz ist Bologna zusammen mit der Personenfreizügigkeit, wo der Mensch zur Ware der Wirtschaft wurde. Ein rumänisches Zahnarztstudium setzt keine praktischen Tätigkeiten an einem Menschen voraus. Und die CH mimimi keine Ärzte, aber Geld in die Hand nehmen für zusätzliche Studienplätze in der Medizin, nein siiiicher nicht. Der Lohn des inländischen Arbeitnehmers wird immer weiter gedrückt. SP verlogen, FdP & SVP verlogen.
    • ands 16.03.2019 18:35
      Highlight Highlight Das ist ein Problem. Aber um dieses Problem geht es hier nicht. Die Ärzte, die du ansprichst, haben ja im Ausland studiert.
    • Neruda 16.03.2019 18:39
      Highlight Highlight Es ist sicher nicht gut, dringend benötigte Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen, aber est ist nun mal auch so, dass viele Menschen (und vor allem auch Frauen) aus Osteuropa in Länder wie Schweden reisen um zu studieren und vor allem dort bleiben wollen, weil sie die Schnauze voll haben vor ihren gesellschaftspolitisch rückständigen Ländern. Habe das in Schweden selber viele Male erlebt. Da müssen sich halt diese konservativen Kulturen auch selber an der Nase nehmen. Frauen dauernd diskriminieren und dann jammern, dass sie massenhaft auswandern geht halt nicht.
  • Stormrider 16.03.2019 15:24
    Highlight Highlight Es leuchtet mir auch nicht ein weshalb wir diese Leute ausbilden und dann gehen lassen wenn uns ganau solche Talente in der Wirtschaft fehlen. Die SVP ist wieder mal am verhindern. Ich hoffe die Linkskonservativen der SP springen nicht auch noch auf diesen Zug.

Widerstand gegen Cannabis-Versuche im Nationalrat: Das musst du jetzt als Kiffer wissen

Der Nationalrat ist gegenüber Versuchen zur kontrollierten Abgabe von Cannabis grundsätzlich positiv eingestellt. Trotzdem gibt es noch Widerstand gegen den Experimentierartikel. Wann die ersten Versuche in Schweizer Städten starten und was du sonst noch dazu wissen solltest, liest du hier.

2018 gab der Ständerat grünes Licht für die Cannabis-Versuche und einen neuen Experimentierartikel. Der Ball lag damit beim Nationalrat. Hier hat sich nun Widerstand gegen die Vorlage formiert. Die Gesundheitskommission des Nationalrates hat auf Stichentscheid des Kommissionspräsidenten die Vorlage knapp abgelehnt.

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