Sport
Sport kompakt

Viagra hilft vielen Männern, aber Fussballern, die in der Höhe kicken müssen, bringt es nichts

River Plate hat's getestet

Viagra hilft vielen Männern, aber Fussballern, die in der Höhe kicken müssen, bringt es nichts

20.02.2015, 18:3021.02.2015, 15:45
San Josés Angel Orué feiert sein 1:0 gegen River Plate.
San Josés Angel Orué feiert sein 1:0 gegen River Plate.Bild: STRINGER/REUTERS

Es hat schon viele Teams gegeben, welchen in der Höhe der bolivianischen Fussballplätze die Luft ausging und böse Schlappen kassierten. So beispielsweise auch Argentinien, als man ein WM-Qualifikationsspiel in Bolivien am 1. April 2009 1:6 verlor.

River Plate Buenos Aires hatte diese Klatsche wohl noch im Hinterkopf, als man in der Copa Libertadores gegen San José auf 3800 Metern antreten musste. Doch der Teamarzt glaubte, ein Zaubermittel gegen die Höhenluft gefunden zu haben: Ein Mix aus Viagra, Koffein und Aspirin. Wie die die argentinische Zeitung «Clarin» berichtet, bestätigte ein Mitglied der Medizinabteilung des Hauptstadt-Klubs die Verabreichung der «Geheimwaffe» und erklärte: «Viagra stimuliert die Sauerstoffzirkulation im Blut und hilft den Fussballern besser zu atmen.»

Ob's wirklich genutzt hat, ist unklar. River Plate verlor nach zwei späten Treffern in der 81. und 88. Minute 0:2. Da war scheinbar in der entscheidenden Phase das Stehvermögen dann doch nicht mehr wie gewünscht vorhanden. (fox)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Arno Del Curto, Josh Holden und der «Hockey-Urknall»
Beinahe ist im Lärm um Nationaltrainer Patrick Fischer vergessen gegangen, dass ja auch noch Hockey gespielt wird. Und wie! Im Playoff-Final wird der nationale Titel ausgespielt und es ist die perfekte Paarung. Der Rekordmeister (Davos, 31 Titel) gegen die Untitelbaren (Gottéron, nie Meister).
Andere Zeiten, andere Hauptdarsteller, anderes Hockey. Vergleiche zu früher sind fast nicht möglich, ja ein wenig unseriös. Aber es gibt eine Ausnahme. Kein anderer Klub hat seinen Stil im Laufe dieses Jahrhunderts praktisch nicht verändert. Der HC Davos. Nach der letzten Meisterfeier (2015) schien es zwar nach dem Rücktritt von Arno Del Curto einen Moment, als sei auch «sein» HCD-Hockey auf dem Müllhaufen der taktischen Hockeygeschichte gelandet. Für immer dahin. Nicht nur HCD-Romantiker trauerten den wilden, von «Arno-Hockey» geprägten und mit sechs Titeln gekrönten Jahren nach (2002, 2005, 2007, 2009, 2011, 2015) nach. Inzwischen ist klar: Es wird wieder «Arno-Hockey» gespielt. Oder?
Zur Story