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Herzzerreissend! Doku zeigt, wie emotional NBA-Star Rose auf den Trade nach NY reagierte



Derrick Rose ist in Chicago geboren und 2008 ging sein grosser Traum in Erfüllung: Das Basketball-Talent wurde im NBA-Draft an erster Stelle von den Chicago Bulls gedraftet. «D-Rose» sollte in der «Windy City» in die Fussstapfen von Michael Jordan treten und die Bulls wieder zu Meisterehren führen.

Doch die Fussstapfen waren zu gross: 2011 wurde Rose zwar MVP der Regular Season, weiter als in die Conference Finals konnte er die Bulls aber nie führen. Immer wieder warfen ihn Knieverletzungen zurück. Im Sommer 2016 dann der bittere Moment: Weil er Ende der Saison Free Agent geworden wäre, tradeten ihn die Bulls zu den New York Knicks.

Wie nahe ihm der Abgang aus seiner Heimatstadt Chicago damals gegangen ist, zeigt die gestern auf «Stadium» ausgestrahlte Dokumentation «Pooh: The Derrick Rose Story». Der 1,91 Meter grosse Point Guard spricht in einem Interview gerade über seine Zukunft in Chicago, als das Telefon klingelt und ihm sein Agent BJ Armstrong schliesslich vom perfekten Trade nach New York erzählt.

Der NBA-Star ist sichtlich geschockt und bricht vor Enttäuschung in Tränen aus. Auch wenig später im Interview kann er seine Emotionen nicht kontrollieren, mit leerem Blick antwortet er auf die weiteren Fragen. Herzzerbrechend ... (pre)

» Hier kannst du die ganze Doku «Stadium 24/7» sehen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • RandomRuedi 12.04.2019 21:21
    Highlight Highlight Na ja, da zerreissts mir jetzt das Herz nicht komplett. Man würde meinen, einer der sein Leben mit Basketball verbringt und dabei 30-40 Mio. $ im Jahr macht, sagt irgendwie auch ja zum System.
    • J_bravo 13.04.2019 22:45
      Highlight Highlight Du hast einige Punkte vergessen.
      1. DIe Amis haben eine andere Stellung zum Sport als Europäer. Derrick Rose gilt als das Sohn von Chicago, verglichen wie Dirk zu Dallas oder Lebron zu Cleveland.
      2. D.Rose war der jüngste MVP in der Geschichte der Nba, jemand der alle großen Rekorde brechen sollte.
      3. Alles kam anders. Durch viele ging seine Karriere den Bach runter. Krezbandriss links und 1 Jahr später rechts.
      4. Er spielt dadurch für ein Minimalvertrag und versucht grad in Minnesota seine Karriere wieder i.O. zu bringen.

      PS: Schau dir mal seine 50pts Video an, was er vor Monaten hat
  • Bud Spencer 12.04.2019 18:51
    Highlight Highlight Ist schon hart gegen deinen Willen getradet zu werden, aber die Präsenz des Kamerateams ist schon verdächtig...
  • San_Fernando 12.04.2019 17:48
    Highlight Highlight Natürlich ist es herzzerreissend, andererseits sind die Ligen genau wegen diesem System unglaublich ausgeglichen und kompetitiv. Und wenn ich sehe welche Privilegien sich in Europa Fussballer in die Verträge reinschreiben lassen, dann ist mir das US-System lieber. Der Klub ist immer wichtiger als der einzelne Spieler.
  • Schso 12.04.2019 15:49
    Highlight Highlight Ich kenne nur das System der NFL genauer. Dort ist der Draft selbst schon ok. Das Trade System bevorteilt allerdings die Teams bzw Owner ungemein. Man muss sich vorstellen: Es gibt einen Vertrag zwischen Team und Spieler. Der Spieler muss diesen Vertrag einhalten und hat keinen echte Freiraum, seinerseits einen Wechsel anzustreben. Das Team hingegen kann den Spieler jederzeit an ein anderes Team abgeben - ob dieser will oder nicht.
    • Schso 12.04.2019 16:10
      Highlight Highlight Klar kann man jetzt argumentieren, dass die Spieler ja viel verdienen und zufrieden sein sollen. Das ist nicht nur etwas zynisch, da es sich immernoch um Menschen mit zT Familien handelt, sondern vergisst auch, dass die Owner der Teams noch ungleich mehr verdienen und profitieren, als die Spieler selbst...
  • Score 12.04.2019 14:11
    Highlight Highlight In den Amerikanischen Profi Ligen ist das schon auf die Spitze getrieben. Haben auch die Interviews mit den beiden Schweizern die in der NHL getradet wurden gezeigt. Immer wieder liest man von Spielern die gar während eines Spieles getradet werden... Dass der Spieler praktisch keine Wahl hat ist schon bedenklich. Und bei all dem Geld welches sie verdienen trotzdem nicht ok. Ich denke die grossen vier in den USA werden kaum darum herumkommen sich dieses Themas früher oder später anzunehmen... Es braucht wohl eine Art Bosman-Urteil um dem ein Ende zu setzen...
    • Basubonus 12.04.2019 14:52
      Highlight Highlight Sehe ich komplett anders. Genau durch Draft/Trade-etc sind die US-Ligen kompetitiv und plusminus ausgeglichen. Unterschiede gibt's im Gegensatz zu Europa nicht, weil irgendwelche Milliardäre ein Spielzeug kaufen und dann Trophys sammeln wollen, sondern durch Kompetenz in der Organisation.

      Wer will denn bitteschön die ganzen 5-0 der Barca/City/Bayern gegen fast alle Gegner sehen incl CL? Da geht doch jede Spannung und damit jedes Interesse verloren?


      Dann lieber das US-Modell. Der Spieler weiss ja, worauf er sich einlässt. Die fetten Checks werden Trost genug sein.
    • Baron Minshew 12.04.2019 15:09
      Highlight Highlight ja ehm nein. Du bist ja in Deiner Stadt nicht nur Sportler sondern auch Mensch. Du baust Dir etwas auf, hast Beziehungen, unterstützt lokale Projekte und möglicherweise gehen Deine Kinder da zur Schule oder die Frau hat einen Job. Und plötzlich musst Du innerhalb von einem Tag weg. Darauf könnte ich gut verzichten. Auch bei fetten Checks
    • Basubonus 12.04.2019 15:18
      Highlight Highlight Versetzungen gibt's in vielen Jobs. vA wenn du in den USA bei einer grossen Company arbeitest. "Herr Miller, in 2 Wochen fangen sie dann in XYZ an".
      Ich denke, in Intresse des Sportes ist es bei diesen Salären absolut zumutbar, wenn ein Spieler sich für den begrenzten Zeitraum seiner Karriere diesem System unterwirft. Zum Mitmachen wird Keiner gezwungen, man kann jederzeit aufhören oder nach Europa/Asien wechseln (je nach Sportart).
      Und klar, es sind auch Menschen, aber sie wissen ganz genau, worauf sie sich eingelassen haben, und eben Schmerzensgeld ist genug da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 12.04.2019 14:08
    Highlight Highlight Ich bin froh gibt es das Draft-System nur in Amerikanischen Sportarten.

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