Eismeister Zaugg
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Die Berner Marc Kaempf, rechts, und Vincent Praplan zeigen Enttaeuschung nach der Niederlage im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag, 15. Februar 2020 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Den Grossverdienern im Schweizer Hockey geht es wohl bald an den Kragen. Bild: KEYSTONE

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Das Schweizer Hockey vor der grössten Revolution: Ein Salary-Cap ab 2024

Seit Jahren träumen die Klubbosse von einem «Salary Cap». Nun arbeitet die Liga zum ersten Mal an der konkreten Umsetzung. Im Idealfall wird die Lohnobergrenze bereits im August beschlossen und nach einer dreijährigen Übergangsfrist für die Saison 2024/25 vollumfänglich durchgesetzt.



Der «Salary Cap» ist ein schwerer Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Den Klubs wird von der Liga vorgeschrieben, wie viel Geld sie für Löhne ausgeben dürfen. Die Auseinandersetzung zwischen der NHL und der Spielergewerkschaft war bei der Einführung der Lohnobergrenze so heftig, dass eine ganze Saison lang nicht gespielt wurde (2004/05). Die Klubbosse haben sich durchgesetzt. In der NHL wird die Lohnobergrenze von Jahr zu Jahr neu festgesetzt. Die Klubs dürfen nur die Hälfte der Einnahmen als Saläre an die Spieler weitergeben.

Blick in die Eishalle, vor dem dritten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem SC Bern, in der Resega Halle in Lugano, am Donnerstag, 7. April 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Auf Teufel komm raus: Es muss gespart werden. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Coronavirus-Krise hat endlich die viel zu hohen Spielersaläre in unserer National League zum Thema gemacht. Zwei Massnahmen zur Senkung der Löhne werden nun konkret vorbereitet. Eine Erhöhung der Anzahl Ausländer und der «Salary Cap.» Eigentlich sollte die neue Ausländerregelung bei der nächsten Liga-Versammlung am 17. Juni für die Saison 2021/22 beschlossen werden. Inzwischen ist klar, dass die Zeit zu knapp wird. Der neue Fahrplan: die Ausländerregelung und die Lohnobergrenze sollen in einer weiteren Liga-Versammlung im August beschlossen werden.

7 Millionen als Obergrenze

Wie sieht der «Salary Cap» aus? Es wird eine Ober- und Untergrenze geben. Es wird also festgeschrieben, wie viel ein Klub für Saläre ausgeben darf. Aber auch, wie viel ein Klub mindestens für Saläre ausgeben muss. So wird die Konkurrenzfähigkeit sichergestellt.

Die Obergrenze wird nicht in Prozent der Einnahmen definiert. Sondern mit einem Maximal-Betrag. Die Obergrenze wird voraussichtlich bei 7 Millionen Franken liegen. Die Untergrenze bei 5 Millionen. 5 Millionen geben schon heute alle Klubs für Löhne aus. Kein Problem also. Hingegen müssen mehrere Klubs mit den Löhnen runter, wenn sie diese Obergrenze einhalten wollen. Wer dazu nicht in der Lage ist, wird zu einer sogenannten «Luxussteuer» verknurrt. Also zu einer Abgabe in einen Topf, der dann unter den Klubs aufgeteilt wird, die sich an die Obergrenze halten.

Denis Vaucher, Direktor National und Swiss League, trinkt Wasser waehrend einer Medienkonferenz nach einer ausserordentlichen Ligaversammlung ueber die Entscheidungen betreffend dem Schweizermeister sowie den Auf- und Abstiegen fuer die Saison 2019/20, am Freitag, 13. Maerz 2020, in Ittigen. Anlaesslich einer ausserordentlichen Ligaversammlung am Donnerstagvormittag stellte die Ligaleitung und saemtliche Clubvertreter der National League und Swiss League fest, dass der Spieltrieb wegen der Coronavirus-Epidemie nicht mehr aufrechterhalten werden. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Liga wird ihren Teil zur Kontrolle der Löhne beitragen müssen. Bild: KEYSTONE

Das stärkste Argument gegen die Einführung einer Lohnobergrenze war bisher die fehlende Kontrollmöglichkeit. Nun, in der Not besinnen sich die Klubbosse darauf, dass eine Kontrolle möglich ist. Jeder Spielervertrag muss bei der Liga eingereicht werden und so wird die Gesamtlohnsumme ersichtlich.

Aber was ist, wenn ein Klub einem Spieler neben dem ordentlichen, bei der Liga eingereichten Vertrag weitere finanzielle Zuwendungen macht – beispielsweise durch ein Mandat bei einer anderen Firma, die niemand kontrollieren kann? Das wäre in der Tat «Betrug» im Sinne der neuen Regelung. Aber dagegen wird nun ein verblüffend einfaches, aber einleuchtendes Argument vorgebracht. Ein hoher Funktionär sagt es so: «Ich kann mir ganz einfach nicht vorstellen, dass Persönlichkeiten wie Walter Frey, Hans-Peter Strebel, Peter Jakob, Gaudenz Domenig, Marco Werder oder Marc Lüthi solche Schlaumeiereien dulden würden.»

Das mag auf den ersten Blick naiv tönen. Aber genau so dürfte es sein. Es hat schon einen Grund, warum IIHF-Präsident René Fasel, der ranghöchste Hockey-Funktionär der Welt sagt: «Der Salary Cap ist die grosse Chance für das Schweizer Eishockey und wenn jetzt die Einführung nicht gelingt – wann dann?»

Welche Ausländerregelung kommt?

Bis zur Liga-Versammlung im August soll ein konkreter Vorschlag zur Abstimmung vorliegen. Die Einführung ist mit einer einfachen Mehrheit ab der übernächsten Saison (2021/22) möglich, erfordert allerdings eine zwei bis dreijährige Übergangsfrist. Rechtskräftig wird der «Salary Cap» also wohl erst für die Saison 2024/25. Der Grund dafür ist klar: Im Sinne der Rechtssicherheit (die zu jedem Rechtsstaat gehört) sind bestehende Verträge so weit wie möglich zu respektieren und die Klubs brauchen eine Übergangsfrist, um die Saläre im Rahmen der Kaderplanung nach und nach anzupassen. Eine Auseinandersetzung mit der Spielergewerkschaft wie in der NHL wird es nicht geben. Unsere «Spielergewerkschaft» ist eine lächerliche Operettenorganisation, die in dieser Sache getrost ignoriert werden kann.

Zuerichs Marco Pedretti jubelt nach seinem 2:1 Tor im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri-Piotta am Freitag, 21. Februar 2020, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Salary Cap wird die Liga ausgeglichener machen. Bild: KEYSTONE

Zur umfassenden Reform gehört auch eine neue Ausländerregelung. Dabei geht es um eine Erhöhung der zugelassenen ausländischen Spieler (bisher vier pro Spiel). Noch ist es nicht gelungen, einen konkreten Vorschlag zu formulieren. Die Hardliner wollen eine komplette Öffnung – also keinerlei Beschränkung mehr bei der Verpflichtung von ausländischen Spielern, inklusive Abschaffung der «Lizenz-Schweizer».

Die Pragmatiker sehen eine sanftere Öffnung mit einer Erhöhung von vier auf acht Ausländer und der Abschaffung der Lizenz-Schweizer (also der ausländischen Spieler, die mit einer Schweizer Lizenz das Ausländer-Kontingent nicht belasten).

Die Vernünftigen wollen die bisherige Regelung beibehalten. Eigentlich sollte über die Ausländerregelung an der nächsten Liga-Versammlung am 17. Juni abgestimmt werden. Nun zeichnet sich ab, dass auch dieses Traktandum erst in der Ligaversammlung im August zur Abstimmung kommt. Die Liga-Versammlung am 17. Juni dürfte mehr oder weniger im Zeichen der Diskussion über die grösste Revolution unseres Hockeys stehen.

Allen Beteiligten ist allerdings klar, dass eine umfassende Ligareform mit dem Kernstück «Salary Cap» nur möglich ist, solange die Schockwirkung der Viruskrise anhält. Die Zeit drängt schon ein wenig.

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    Alle Leser-Kommentare
  • lfc 15.05.2020 09:32
    Highlight Highlight Super Idee!

    max. 50 Mann Kader
    max. 7 Millionen zu Verfügung
    = 140'000 Franken Jahreslohn im Schnitt pro Spieler

    Das reicht locker um weiterhin 4-5 starke Ausländer zu beschäftigen, da die Jungen in den ersten Jahren nicht Ansatzweise an diesen Schnitt kommen und mit 50 Spieler im Kader ist auch eher weniger zu rechnen.

    Liga dazu noch schliessen und wir haben ausgeglichenes Eishockey von Team 1 bis x.
  • humpalumpa 14.05.2020 20:14
    Highlight Highlight und bitte jetzt noch eine geschlossene Liga!
  • SGR 14.05.2020 16:53
    Highlight Highlight Ein Salary Cap macht doch eigentlich nur in einer geschlossenen Liga wirklich Sinn.
    Oder gibt es NLB-Teams die sich ein 5mio-Kader leisten können ? 🤔
    Betreffend Ausländer Regelung bin ich mir nicht mehr so sicher dass eine Erhöhung schlecht sein muss für's Ch-Eishockey.
    Da sich die NHL-Teams nun in der Schweiz bedienen dürfen, werden die besten Talente erst recht nach NA abwandern. Ausserdem dürfte es auch den ein oder anderen Spieler "im besten" Hockeyalter nach NA ziehen.
    und das Beispiel DEL
    9 Ausländer dürfen pro Spiel eingesetzt werden. und trotzdem ist DE vor der CH im Worldranking 😉

    • AndOne 15.05.2020 03:43
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass sich auf einmal viele Schweizer in der NHL etablieren können. Auch die NHL hat nur eine gewisse Anzahl Plätze frei und die Konkurenz ist riesig.
    • hockeylife 15.05.2020 06:49
      Highlight Highlight Ein NLB Team muss sich ja auch kein 5 Mio. leisten. Nach dem Aufstieg wird das Budget hochgefahren, wie das bereits heute praktiziert wird. Bei einem Aufstieg steigen nicht nur die Kosten sondern auch die Einnahmen. Glaube kaum das Langnau oder Rappi mit einem NLB Budget in der NLA operieren. Mit einem Salary Cap sollte es für den Aufsteiger einfacher sein, sich den Budgets der anderen Teams anzunähern als es heute der Fall ist.
  • stayhome 14.05.2020 14:51
    Highlight Highlight Endlich geht was im Schweizer Eishockey und es wird der nötige Druck auf die verwöhnten Schweizer Eishockey-Cracks ausgeübt. Eine Erhöhung auf 8 Ausländer wird die Qualität der Liga nochmals erhöhen. Was haben doch etliche Exponenten des Schweizer Eishockeys nach den teils blamablen Auftritten in der CHL immer wieder von sich gegeben? Genau, es fehle in der Schweiz schlicht die nötige Konkurrenz um dieses Niveau auch in der heimischen Liga spielen zu können. Mittel- bis langfristig wirdauch die Qualität der Schweizer Spieler von dieser erhöhten Konkurrenz profitieren. Ohne Druck kein Diamant!!
  • Kuba 14.05.2020 14:19
    Highlight Highlight Salary Cap ist zu begrüssen, wenn aber bereits der finanzschwächste Verein über 5 Mio. an Spielergehälter zahlen kann, frage ich mich ob die 7 Mio nicht etwas tief gerechnet sind? Wäre daher interessant zu sehen was die Finanzstärksten Vereine wie Bern, Lugano oder Zürich so ausgeben.

    Zu den 8 Ausländern kann ich mir aber nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.....
    • Bacchus75 14.05.2020 15:16
      Highlight Highlight Sie können ja darüber liegen, müssen einfach eine Busse bezahlen die unter den Vereinen die die Obergrenze nicht überschreiten verteilt wird.
  • herzblut 14.05.2020 14:16
    Highlight Highlight Dieser Salary Cap mit einem Maximum Lohn kann doch sehr leicht umgangen werden, von denen welche jetzt schon mehr bezahlen, indem man dem Spieler dann einfach eine Wohnung oder Haus verspricht, dass man ihm Autos zur Verfügung stellt und die Kosten übernimmt (ok, machten einige Sponsoren auch schon vorher so), dazu könnten Steuern vom Verein bezahlt werden, Krankenkassen, Reisen, Flüge usw... Die Liste kann beliebig verlängert werden ohne dabei offiziell die Lohnkosten des Spielers zu erhöhen und dann sind wir wieder gleich weit, wie jetzt...
  • Think Twice 14.05.2020 11:55
    Highlight Highlight Mmmhhh.... Mehr Ausländer und gleichzeitig Salary-Cap. Das könnte klappen. Schade einfach für die Talente, die werden weniger Eiszeit erhalten. Allerdings gehen die Besten in der Zwischenzeit eh nach NA um da besser zu werden.
  • ironmike 14.05.2020 11:48
    Highlight Highlight habe irgendwie das Gefühl dass der aktuelle Vorschlag des Salary Cap ein Witz ist, Obergrenze 7 mio heisst das praktisch alle Vereine darüber sein werden, sowieso in ein paar Jahren. wenn man schon einen Cap einführt sollte man dies Aufgrund logischer kriterien machen, nicht alle in einen Topf werfen, ist ein Unterschied ob man 10'000 oder 5'000 Fans in der Halle hat, so macht es keinen Sinn.
    • hockeylife 15.05.2020 03:08
      Highlight Highlight Es geht nicht darum alle in einen Topf zu werfen, sondern darum die Löhne zu senken und die Liga gleichzeitig ein wenig ausgeglichener zu machen. Wenn der Cap über den aktuellen Lohnsummen liegen würde, können die Löhne nicht reduziert werden.

      Kennen Sie die Gesamtlohnsummen der Teams? Bisher wurden jeweils nur die Budgets publiziert, welche nicht vergleichbar waren (teilweise mit Gastro, mit/ohne Nachwuchs, etc.).
  • kanu 14.05.2020 11:17
    Highlight Highlight Einen Mist wird es.
    Diese Variant funktioniert auch in Russland nicht.
    In den letzten Jahren übertreffen sich Fans, Clubs, Sportchefs, Schreiberlinge mit Ideen die samt Alle dem Produkt Eishockey schaden. So wird der schöne Eishockeysport an den Abgrund gefahren.
    Es haben es auch ALLE so weit gebracht, dass eine Bundesrätin von überrissenen Löhnen spricht und den Sport in den Dreck zieht.
    Wie zum Gucker kennt sie die Löhne? Es ist wohl jedem Club selber überlassen was er bezahlen möchte. Die Behauptungen er müsse solche Löhne bezahlen ist so was von bescheuert.
  • Pesche Buri 14.05.2020 11:01
    Highlight Highlight Hoffentlich kommts gut, der Salary Cap ist in meinen Augen das beste Mittel um der Lohntreiberei ein Ende zu setzen.

    Wieso nicht NL mit 14 Teams, 4x gegen jeden. 1 - 8 Playoff, 9 - 12 Saison zu Ende, 13 und 14 Ligaquali gegen SL Finalisten / SL Meister + SL Qualisieger.

    Aber bitte beerdigt das CH Eishockey nicht mit mehr Ausländischen Söldnern 4 maximal 5 aber nicht auch das lieber nicht.
    • Bacchus75 14.05.2020 15:18
      Highlight Highlight Weil bei 14 Teams in der NLA kein Verein mehr in der SL mehr sein wird, der ernsthaft aufsteigen kann.
  • Nathan der Weise 14.05.2020 10:56
    Highlight Highlight Schade, dass ich lesen muss wie gerade der mühsame Aufbau des Schweizer Eishockeys (Nati und Nachwuchs) über den Haufen geworfen wird. Wir werden mit mehr Ausländern in der Liga in die Belanglosigkeit abdriften😭.
  • Iceman_69 14.05.2020 10:06
    Highlight Highlight 1. Meines erachtens ist ein Salary-Cap sicher ein guter Fortschritt.
    Aber ich sehe dabei ein Problem: Falls ein B-Meister Aufsteigen will/kann, wird es ihm kaum möglich sein auf die Untergrenze von 5Mio zu kommen. So gesehen wird kaum ein Aufstieg möglich.
    Ich sehe den Salary-Cap nur, wenn eine Obergrenze festgelegt wird.

    2. Wiso diskutiert man immernoch die Anzahl Ausländer?
    Seit Jahren will man die Junioren weiter fördern. Dann baut diese gefälligst in die 1.Mannschaft ein, statt noch mehr Ausländer zu beschäftigen und unsere Junioren wegzujagen.
  • Antiklaus 14.05.2020 10:01
    Highlight Highlight Beides ist der falsche Ansatz und würde zu einer Schwächung des Schweizer Eishockey führen. Bei 8 Ausländer würde die Qualität der Ausländer bei gleichzeitigem Salary Cap schlechter dazu gehen Plätze für junge CH Spieler verloren. Mit einem Salary Cap verliert unsere Liga an Attraktivität gegenüber anderen europ. Ligen Auch wenn die heutigen Uebertreibungen unschön sind überwiegen die Nachteile solcher Massnahmen.
  • PostFinance-Arena 14.05.2020 09:46
    Highlight Highlight Wäre interessant zu wissen, wieviel Clubs wie Zürich, Bern, Zug oder Lugano aktuell für die Löhne ausgeben...ich schätze so im Bereich von 400'- im Schnitt über das ganze Kader? Entsprecht müsste mit Obergrenze bei 7Mio der durchschnittliche Lohn um 110'- gekürzt werden (bei 24 Spielern gerechnet). Schon noch happig, rund 25% Kürzung...
  • Staal 14.05.2020 09:20
    Highlight Highlight Gute Sache sofern die Buchhaltung dann auch kontrolliert wird. Denn wir erinnern uns ja noch an die schwarzen Kassen aus Lugano. Gespannt darf man dann sein wie dies der ZSC macht, wenn Herr Frey nicht mehr jede Defizit Mio stopft
    • Er hät es Zipfeli 14.05.2020 14:20
      Highlight Highlight Oder der Kristallklub in Davos...
  • Ranger55 14.05.2020 08:50
    Highlight Highlight Ein Salary Cap wird sicherlich Clubs bevorzugen, welche über eine gute Infrastruktur und Nachwuchsorganisation verfügen. Für die anderen Clubs, bei welchen dies weniger der Fall ist, dürfte die Konkurrenzfähigkeit unter Druck geraten.

    Item, Aus nach der Regular Season
  • Bobby Sixkiller 14.05.2020 08:49
    Highlight Highlight Salary Cap Ja, Acht Ausländer Nein!!!!!!
    • Antiklaus 14.05.2020 10:05
      Highlight Highlight Beides nein, wir haben freie Marktwirtschaft und wenn ein Club übertreiben will und dabei Konkurs geht, dann sei es so.
    • Pesche Buri 14.05.2020 11:04
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus der Seele
  • kupus@kombajn 14.05.2020 08:47
    Highlight Highlight Der Cap ist sehr zu begrüssen, und mit der Obergrenze von 7 Mio. dürften die Löhne hinter NHL noch immer klar an 2. (oder auch hinter KHL (weiss nicht genau, wo die lohntechnisch stehen) an 3. Stelle) liegen, womit auch in Zukunft garantiert ist, dass man sich gute Ausländer leisten kann und die besten Schweizer, welche es nicht in die NHL schaffen, nicht in andere europäische Ligen wechseln.

    Die viel grössere Baustelle ist jedoch die Förderung des Sports insbesondere im Nachwuchsbereich. SWE oder FIN verfügen noch immer über viel mehr (und bessere) Infrastruktur, Vereine und Spieler.
    • släppschött 14.05.2020 11:03
      Highlight Highlight Das ist DiE CHANCE für die Nachwuchsförderung! Mit der Festgelegten Obergrenze müssten die Klubs auch mehr Geld für die Nachwuchsförderung zur Verfügung haben.
    • kupus@kombajn 14.05.2020 11:23
      Highlight Highlight @släppschött: Nicht zwingend. Jene, welche durch die Obergrenze Überschüsse erzielen, schon.

      Ein grosses Problem ist die Infrastruktur, und da sind eben in der Regel nicht die Vereine sondern die Gemeinden Betreiber. Wir haben in der Schweiz viel zu wenig Eis, noch zu viele offene Eisflächen und auch marode Anlagen. Kt. ZH hat 1,5 Mio Einw. und nur 14 Hockeyfelder, davon 3 offen und 2 nur mit Zeltdach. Wallisellen hat sich immerhin endlich bewegt und macht etwas. Bülach ist jämmerlich. Aber vielleicht können die Clubs dann auch da allfällige Überschüsse investieren.
  • Hoefi14 14.05.2020 08:46
    Highlight Highlight Endlich wird über den Salary Cap diskutiert. Wurde auch Zeit. Hoffe das dieser auch wirklich kommt, ob es dann effektiv noch einen Sinn macht die Ausländer Regelung zu verdoppeln (8 inkl. Lizenz CH) werden wir dann sehen. Bringt ja dann nicht viel wenn heute schon ohne Salary cap viele Mühe haben, 4 Top Ausländer zu haben bzw. zu finden. Bin auf auf alle Fälle sehr gespannt.
  • Tikkanen 14.05.2020 08:44
    Highlight Highlight ...tatsächlich scheint der Salary Cap die einzige Lösung zum Problem der durch die Preistreiberei einzelner Mäzenenklubs explodierenden Spielergehälter. Ohne Cap wären auch grundsolide Vereine wie der SCB irgendwann gezwungen, sich irgendeinen spendablen "Gönner" alà HP Strebel anzulachen. Denn alleine mit der seriösen und vorbildlichen Geschäftspolitik des in der Gastro Branche mit Knochenarbeit erchrampften Budgets lassen sich die Kosten einer kompetitiven Mannschaft schier nicht mehr bezahlen.

    Item, Schweizermeister!
    • tinu77 14.05.2020 09:06
      Highlight Highlight Schweizermeister?? 🤦 Wohl eher Playoffverpasser! 🤣
    • egemek 14.05.2020 09:11
      Highlight Highlight Wie wärs zur Abwechslung mal damit, die zweifellos vorhandenen Junioren auch mal zu fördern und einzusetzen? Aber Hauptsache dem Strebel ans Bein pissen...
    • PostFinance-Arena 14.05.2020 09:42
      Highlight Highlight Tikki, um ernst genommen zu werden müsste mal wieder was Sachliches von dir kommen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faceoff 14.05.2020 08:39
    Highlight Highlight Naja. Die Klubs, welche sich höhere Lohnsummen leisten können, dürften auch mit der Strafzahlung kein Problem haben. Und von den Strafzahlungen haben die Kleinen auch nicht viel – sie dürfen trotzdem nur bis zum Cap Löhne zahlen.

    Der Salary Cap passt in dieser Form nicht zu unserem System. In der NHL macht das Sinn – in Verbindung mit einer starken Liga, den Franchises als «lose Filialen» der Liga, dem Draft, den Trades, den Farmteams, den öffentlich gemachten Vertragsdeals etc.

    Ich zweifle daran, ob man aus diesem System einfach so ein Zahnrädchen entnehmen und hierzulande einbauen kann.
    • Rumpelstilz 14.05.2020 09:06
      Highlight Highlight Richtige Beobachtung. Wir bräuchten einen "Hard Cap", also eine fixe Salärobergrenze. Die "Luxussteuer" würde das Ungleichgewicht im Endeffekt nur vergrössern.
    • släppschött 14.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Kommt darauf an wie teuer diese Luxussteuer ist. Würde man diese so fest legen dass die Differenz zwischen Überschreitung und Obergrenze ebenfalls an alle Capkonformen Teams gezahlt werden muss ist dies nicht lukrativ.
    • Pesche Buri 14.05.2020 11:13
      Highlight Highlight Mir geht es auch noch zu wenig weit. Salary Cap ohne Luxussteuer, Verträge öffentlich machen, wer schon während des laufenden Vertrags bei der Konkurrenz unterschreibt wird per sofort ohne Bezahlung bis zum Ende der nächsten Spielzeit gesperrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regius 14.05.2020 08:25
    Highlight Highlight Wie viele, bin auch ich der Meinung, dass der Salary Cap notwendig ist und Sinn macht. Ein Nein der Klubbosse würde mich überraschen, da dies wohl die einzig dauerhafte Möglichkeit ist, die Lohnkosten wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen. Was die Ausländerregelung angeht, so sollte der SCHWEIZER-Sport im Vordergrund stehen und somit eine Öffnung der Ausländerkontingente nicht in Frage kommen.
  • Hayek1902 14.05.2020 08:24
    Highlight Highlight Salary Cap und Auf-Abstieg beisst sich ein bisschen. Ich finde die Idee grundsätzlich gut, und wie es aussieht wird ein soft cap wie in der nba angestrebt (wenn ich das richtig im kopf habe) und nicht ein hard cap wie in der nhl. Über einen salary cap kann man auch zusätzlich e anreize generieren für die ausbildung von spielern, z.b. bonuscap für eingesetzte U20 spieler oder ausgebildete spieler bei anderen clubs etc.
    • Pesche Buri 14.05.2020 11:14
      Highlight Highlight Guter Ansatz
  • Kain E. Ahnung 14.05.2020 08:17
    Highlight Highlight Mehr Ausländer? Schaut doch mal nach Österreich, was dabei raus kommt - und sehen könnt ihr es dort nicht nur beim Hockey, sondern auch beim Tschutten.
  • ELMatador 14.05.2020 08:11
    Highlight Highlight Naja ich denke, dass Zweitanstellungen dann auch überwacht werden könnten solange es keine Schwarzarbeit ist.

    Ich habe eher Bedenken bei nicht monetären Zuwendungen (Fringe Benefit), du arbeitest beim SCB, HCL, ZSC hier ein Auto gesponsert vom Casino oder der Emil Frey, hier ein Haus gesponsert von Mantegazza's Baufirma. Das Haus gehört nicht dir aber du darfst drin wohnen solange du für uns spielst.
  • egemek 14.05.2020 08:11
    Highlight Highlight Wenn der Salary Cap kommt wird die ganze Ausländer Diskussion hinfällig. Das Hauptargument für mehr Ausländer, die Senkung der Löhne, wird ja mit dem Salary Cap sowieso erreicht, egal ob hier 0, 4 oder 8 Ausländer spielen.

    Bin ganz klar für einen Salary Cap und gegen eine Erhöhung der Ausländerzahl. Wobei eh fraglich ist wie viele Ausländer noch hier spielen möchten, wenn sie in der AHL gleich viel verdienen würden.
    • ELMatador 14.05.2020 08:28
      Highlight Highlight Ich denke das Niveau ist ausschlaggebend, die SHL und NL bieten neben der KHL die einzigen Konkurrenzfähigen Ligen auf der Welt an. Möchte ein Spieler in seiner kariere evtl noch einmal NHL Luft schnuppern ist eine Relegation in der AHL verglichen zur NL, leistungsmäsig einen Abstieg.

      Mir ist bewusst dass Nordamerika ein sehr Vitamin B lastiges Pflaster ist und es Ausländer (die nicht durch die normale Kanäle gegangen sind wie z.b. OHL) schwer haben. Trotzdem sieht man am Fall Auston Matthews dass die NL als fähige Liga gewertet wird.
    • egemek 14.05.2020 08:49
      Highlight Highlight Gerade, wenn ein Spieler NHL Luft schnuppern will, ist er in der AHL viel näher am NHL Team dran. Eine Verletzungswelle und ein Trainer, der auf dich setzt und schwupps, bist du oben und darfst dich für ein paar Spiele beweisen. In der NL kommst du dank guten Skorerwerten vielleicht für die nächste Saison mal in Frage.
    • kupus@kombajn 14.05.2020 08:52
      Highlight Highlight @egemek: Weisst du, was AHL durchschnittlich verdienen? Etwa 50-60k Brutto. Auch mit der Obergrenze von 7 Mio. würden Spieler nur in der NHL oder im Schnitt vermutlich auch in der KHL mehr verdienen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumpelstilz 14.05.2020 08:07
    Highlight Highlight «Ich kann mir ganz einfach nicht vorstellen, dass Persönlichkeiten wie Walter Frey, Hans-Peter Strebel, Peter Jakob, Gaudenz Domenig, Marco Werder oder Marc Lüthi solche Schlaumeiereien dulden würden.»

    Sorry, aber diese Aussage ist grenzenlos naiv. Das war doch bis jetzt schon das Problem. Wenn man einen Spieler unbedingt will, dann holt man einfach noch ein paar Nötli aus dem Tresor. Oder findet dann eben sonst ein Schlupfloch. Der Sport ist viel zu emotional, als dass da an die Vernunft appelliert werden kann. Das hat die Vergangenheit zur Genüge gezeigt.
  • Füdlifingerfritz 14.05.2020 07:59
    Highlight Highlight Salary-Cap: grosser Einschnitt in die wirtschaftliche Freiheit der Klubs, daher aus liberaler Sicht unschön. Aber kann die Beweggründe dahinter nachvollziehen.
    Mehr Ausländer: gugus
  • manolo 14.05.2020 07:55
    Highlight Highlight wenn der Salary Cap eingeführt wird, was ich gut fände, ist den Verantwortlichen hoffentlich klar, dass bei der Öffnung des
    Ausländerstatus nur noch 2.oder 3. klassige Spieler in die Schweiz kommen würden. Das Niveau würde sinken, die jungen Talente würden immer später in die 1. Mannschaft eingegliedert, weil die Ausländischen Spieler ihnen den Platz wegnehmen würden!
    Sehr schlecht für das CH-Eishockey!
    • bokl 14.05.2020 08:47
      Highlight Highlight CH-Spieler welche sich nicht mal gegen drittklassige Ausländer durchsetzen können, bringen das CH-Hockey kaum weiter.
    • manolo 14.05.2020 12:24
      Highlight Highlight @ bokl- du bist aber ein Globi! wenn die Ausländer einmal da sind und einen Vertrag haben der viel Geld kostet, werden die Klubs sicher nicht die teuren Ausländer auf die Tribüne schicken!
    • bokl 14.05.2020 14:17
      Highlight Highlight Dachte bis jetzt immer der Trainer stellt nach Leistung auf und nicht nach Bruttolohn ...

      Zudem sollen ja - laut Befürworter der Öffnung - die zusätzlichen Ausländer ja wenig(er) kosten.
  • PostFinance-Arena 14.05.2020 07:41
    Highlight Highlight Eine Lockerung der Ausländerregel bringt finanziell nix und wäre eine Katastrophe! Am Schluss hat man DEL-Verhältnisse...das will kein Fan haben!
  • N. Y. P. 14.05.2020 07:39
    Highlight Highlight Gehts noch ?

    Unbegrenzte Anzahl Ausländer ?

    Schon 4 ist hart an der Grenze. Diese 4 verdrängen meist Schweiter auf wichtigen Posiionen.

    Vor allem: Es ist doch jetzt genau so, wie wir das alles wollen. Wir haben eine ausgeglichene Liga.

    Fehlt nur noch die Orgelmusik in den Stadien. Dann wäre ich aber nicht mehr im Stadion.
    • Kasatanov 14.05.2020 22:21
      Highlight Highlight Nun der stimmungstötende Lärm der von hockeyignoranten DJs zu den unpassensten Gelegenheiten produziert wird, ist auch nicht gerade ein Hochgenuss
    • N. Y. P. 14.05.2020 23:20
      Highlight Highlight In welchem Stadion läuft solcher Seich ?
    • Kasatanov 15.05.2020 18:15
      Highlight Highlight In Bern und in Langnau werden die Choreografien der Fans so zerstört und dann beklagt man sich hinterher über fehlende Stimmung
  • bullygoal45 14.05.2020 07:07
    Highlight Highlight Sehr cool! Bin gespannt was raus kommt 😉!

    Hoffendlich werden sich die Clubs bald um die jungen U-20 Nati Spieler streiten 😃!

    Und dann kommt 2030 der Draft 😏😏
    • SGR 14.05.2020 17:51
      Highlight Highlight Um unsere guten Jungen streiten sich in Zukunft wohl eher die NHL-Teams...
  • Paia87 14.05.2020 07:02
    Highlight Highlight Dann muss aber zwingend auch über den Modus des Auf/Abstiegs diskutiert werden!
    Oder ist es angedacht in der SL ebenfalls einen Cap einzuführen? Mit den Farmteams eigentlich unmöglich...
    Ohne Cap könnte zum Beispiel im jetztigen Fall Kloten locker über diesem Cap Spieler finanzieren und sich so den Aufstieg für die Relegation fast erkaufen.
    Mit Cap (bestimmt kleiner als NL) wäre es wiederum „fast“ unmöglich aufzusteigen.
    Mehr Ausländer nur unter einer Bedingung: die NL müsste auf 14 Teams aufgestockt werden.
    Etwas Gutes hat das Ganze ja: Es wird endlich mal diskutiert!
    • super_silv 14.05.2020 10:29
      Highlight Highlight Ich kann dem ganzen eben gar nichts gutes abgewinnen, ausser vielleicht der Salary Cup.

      Aber je mehr Ausländer du hast desto weniger werden die jungen Spieler in Situationen eingesetzt wie PP, BP, emty net, etc..

      Aber genau da lernen Sie am meisten. Im Unihockey werden die Clubs angehalten junge Spieler in genau solchen Drucksituationen zu bringen um das zu lernen. Weil man als Schweizer eben meist im Spiel gut mithält und wens drauf ankommt Versagt (Verlängerung, Vorsprung über die Zeitbeingen etc). Same im Eishockey
    • Paia87 14.05.2020 10:39
      Highlight Highlight Nicht falsch verstehen, ich bin auch gegen die Erhöhung des Ausländerkontigents! Aber wenn es wirklich 8 sein müssen, dann nur mit 14 Teams! Denn genug gute Schweizer kann man auf 12 Teams locker verteilen, auf 14 wird dies schon schwieriger, somit müssten dann auch immer 2-3 jüngere Spieler Einsatzzeit erhalten
  • Snuffinator 14.05.2020 06:56
    Highlight Highlight Endlich! Man dankt über die einfachste Lösung für zu hohe Gehälter nach.
    Sogar dem Verband ist aufgefallen das die Vereine selber nicht die Kosten regulieren und macht einen guten Vorschlag.

    Bravo
  • MacB 14.05.2020 06:54
    Highlight Highlight Salary Cap --> bin positiv gespannt darauf.
    8 Ausländer und mehr --> "schliifts?"
  • Eyeore 14.05.2020 06:50
    Highlight Highlight Bei einem Salary Cap macht die eigene Jugendabteilung attraktiver aber geht man dann davon aus, dass die Strukturen bei allen Vereinen verbessert werden oder bilden die guten Jugendorganisationen einfach die Spieler für das ganze Land aus? Falls zweiteres gibt es sicher noch Diskussionen für zusätzliche Entschädigung. So oder so, der Cap ist sicherlich eine gute Idee.
    • michiOW 14.05.2020 08:55
      Highlight Highlight Diese Entschädigung gibt es bereits.
    • Antiklaus 14.05.2020 10:02
      Highlight Highlight Nicht nur für das ganze Land sondern auch für andere Ligen.
  • GoldjungeKrater 14.05.2020 06:43
    Highlight Highlight Ich würde den Salary Cap sehr begrüssen, auch wenn die finanzstarken Clubs sowieso bescheisssen werden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Man müsste hohe Strafen für Clubs, Spieler und Spielervermittler definieren.

    Trotz Corona Krise glaube ich aber, dass der Salary Cap scheitern wird. Die Tabelle würde in Zukunft ganz anders aussehen und es würde regelmässig andere Meister als immer nur der ZSC oder der SCB werden. Und genau das werden die einflussreichen Geldclubs zu verhindern versuchen!

    Eine massive Erhöhung der Ausländer hat Vor- und Nachteile. Ich bin hier sehr gespalten.
    • Apfel Birne 14.05.2020 08:45
      Highlight Highlight Das mit den Strafen kannst du vergessen, weil es keine rechtliche Handhabe gibt. Der Salary Cap basiert auf einem Gentlemen-Agreement und nicht auf einer rechtlichen Grundlage. Wenn es einem Club nicht mehr passt kündigt er das Agreement und zahlt so viel Lohn wie er will, da sind der Liga die Hände gebunden.
    • hockey-bro 14.05.2020 10:24
      Highlight Highlight @Apfel Birne: So en Chabis. Die Liga kann selber bestimmen, welche Teams in der Liga spielen. So kann die Liga z.B. (Minimum-)Kriterien festlegen die für einen Aufstieg in die NL erfüllt werden müssen (Finanzen, Infrastruktur, etc.). Genauso könnte man auch festlegen, dass keine Teams geduldet werden, die Regeln brechen und betrügen. Wer mit illegalen Mittel den Salary Cap umgeht, wird in die MSL zwangsrelegiert. Wenn so drastische Strafen drohen , würde bestimmt kein Team auf die Idee kommen.
    • hockeylife 14.05.2020 10:49
      Highlight Highlight Das würde durchaus funktionieren. Die Liga kann die Kriterien für eine Aufnahme in die Liga selber festlegen. So kann sie z.B. (Mindest-)anforderungen für den Aufstieg festlegen (Finanzen, Infrastruktur, etc). Man könnte also auch Regelbrecher und Betrüger mit dem Ausschluss aus der Liga (NL und SL) bestrafen. Wenn einem Club die Zwangsrelegation in die Mysports-League droht, wird ganz bestimmt niemand auf die Idee kommen den Salary-Cap mit illegalen Mitteln zu umgehen.
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