Wirtschaft
Auto

Toyota ruft weltweit 3,4 Millionen Autos zurück – wegen des Airbags

Toyota ruft weltweit 3,4 Millionen Autos zurück – wegen des Airbags

22.01.2020, 06:2222.01.2020, 06:22

Der Automobilhersteller Toyota ruft aufgrund eines Airbagdefekts weltweit rund 3.4 Millionen Fahrzeuge zurück. Die Fahrzeuge verfügten möglicherweise über eine elektronische Steuereinheit, die keinen ausreichenden Schutz vor elektrischem Lärm bei Crashs biete.

Das könne zu einem unvollständigen oder einem Nicht-Auslösen der Airbags führen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Rückruf betrifft vor allem Autobesitzer in den USA und laut Berichten 2.9 Millionen Fahrzeuge dort.

Betroffen seien Fahrzeuge der Modelle Corolla (Baujahre 2011-2019), Matrix (2011-2013), Avalon (2012-2018) und Avalon Hybrid (2013-2018). Toyota-Händler werden bei Bedarf einen Rauschfilter zwischen dem Airbag-Steuermodul und dem Kabelbaum installieren.

Weder Europa noch Japan seien von dem Rückruf betroffen, schreibt rp-online.de.

(sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Experte kritisiert Schweizer Zoll: «Für Betrüger ist dieses System eine Steilvorlage»
Der Umbau des Schweizer Zolls bestrafe Ehrliche und begünstige Betrüger. Spediteur Marco Tepoorten warnt vor den gravierenden Folgen unausgereifter Digitalisierung und verlorenem Zollfachwissen.
Herr Tepoorten, Sie sind international tätiger Spediteur im Tessin und einer der wenigen, die das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) offen kritisieren. Kürzlich sagten Sie, das BAZG habe offenbar «Koordination und Kontrolle» verloren. Was ist da passiert?
Für mich liegt der Wendepunkt im Jahr 2022, mit der Umbenennung der damaligen Eidgenössischen Zollverwaltung in das heutige BAZG. Das war nicht nur eine Namensänderung, sondern der Start mehrerer tiefgreifender Veränderungen: eine neue Organisationsstruktur, ein neues Berufsbild und mehrere grosse Informatikprojekte, unter anderem das Warenverkehrssystem Passar im Rahmen der Digitalisierung DaziT. Diese Transformation erfolgte parallel zum laufenden Betrieb an den Grenzübergängen. In dieser Überlagerung begann aus meiner Sicht der Verlust von Koordination und Kontrolle.
Zur Story