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Swisscom erhöht die Löhne für 2020 um 1 Prozent



ARCHIVBILD ZU DEN STOERUNGEN AUF DEM SWISSCOM-NETZ --- Swisscom Shop von aussen, fotografiert am Freitag, 19. Januar 2018, in Zuerich Oerlikon. Die Swisscom kaempft seit Tagen mit technischen Problemen. Betroffen sind Festnetz- sowie Mobilkunden. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

Die Swisscom bezahlt ihren Mitarbeitenden ab April mehr Lohn. Der Telekomkonzern und die Sozialpartner Syndicom und Transfair haben sich in den Verhandlungen auf die Erhöhung der Lohnsumme um 1 Prozent geeinigt. 2019 hatte es 1.4 Prozent mehr Lohn gegeben.

Die Lohnerhöhung komme den rund 14'000 Swisscom-Mitarbeitenden zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstünden, schreibt der Konzern am Dienstag. In dem hart umkämpften Arbeitsmarkt sei es wichtig, nebst attraktiven Nebenleistungen auch marktgerechte Löhne zu leisten.

Zudem werde der Teuerung Rechnung getragen, heisst es weiter. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) rechnet 2020 mit einer Teuerung von +0.1 Prozent.

Lohnband

Die Lohnerhöhungen der Swisscom richten sich in erster Linie nach der aktuellen Lage im Lohnband und der individuellen Leistung der Mitarbeitenden aus. Dabei werde an Mitarbeitende, deren Löhne sich im oberen Bereich des Bandes bewegen, Einmalzahlungen bezahlt, so die Mitteilung weiter.

Der Personalverband Transfair zeigt sich in einem Communiqué mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden, übt aber Kritik an den Einmalzahlungen. Da gebe es Verbesserungspotenzial, heisst es. Für 2021 brauche es Lohnmassnahmen, die uneingeschränkt für alle Mitarbeitenden unter dem GAV Geltung hätten, fordert Transfair.

Ursprünglich hatte der Personalverband die Anhebung der Lohnsumme um 1.5 Prozent gefordert. Nun steht eine Erhöhung von 1 Prozent mit einem generellen Anteil von 0.3 Prozent zu Buche. (aeg/sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lustiger Baum 26.02.2020 14:39
    Highlight Highlight Cool. Das reicht für alle nicht Kaderleute wohl kaum um die höhere Krankenkassenkosten auszugleichen.
    Der Mittelstand verarmt. Aber immerhin die Rendite für Aktionäre steigt!
  • Octavius 26.02.2020 10:52
    Highlight Highlight Wow, die Mitarbeiter sind sicher aus dem Häuschen und wissen nicht wie sie die gehaltserhöhung ausgeben sollen.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 25.02.2020 20:46
    Highlight Highlight Wow, 1% ?!?
    Der rest ist voll in den neuen Raumduft für die Shops drauf gegangen!
  • Bitsundbites 25.02.2020 11:31
    Highlight Highlight Ist wohl ein Witz. Viele der Mitarbeiter müssen sich nach der Entlassung in der Privatwirtschaft mit 20-30% weinger Lohn anstellen lassen, gleichzeitig drückt die Gewerkschaft auf Lohnerhöhung. Die niedrig verdienenden sollten sicher mehr als 1% erhalten, diejenigen die schon +120K verdienen ohne Verantwortung zu übernehmen sollten -2% erhalten. Ganz nebenbei müsste das Unternehmen endlich weg kommen können von den zu hohen Löhnen für Kader und Qualifizierte, den der Operation Cashflow lässt alles andere als positiv in die Zukunft blicken.

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