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«Hat zu viel gespart» – warum die Swisscom mehr grosse Pannen als Sunrise und Co. hat



Am vergangenen Dienstag versagte das Swisscom-Netz grossflächig: Neben dem Mobile- und dem Festnetz war auch Swisscom-TV vom Ausfall betroffen. Zudem konnten weder Sanität noch Feuerwehr und Polizei telefonisch erreicht werden.

störung swisscom februar dennis

Am vergangenen Dienstag kam es bei der Swisscom zu einem Schweizweiten Total-Ausfall: Weder Festnetz noch Internet und TV funktionierten. Bild: allestörungen.ch

Es war jedoch nicht die erste grosse Panne des Telekom-Riesen im 2020. Bereits im Januar kam es zu einem ähnlichen Problem, das einen grossen Teil der Schweiz betraf. Und im vergangenen Oktober zählte die Swisscom gleich zwei gröbere Störungen. Ralf Beyeler, Telecomspezialist beim Vergleichs-Portal Moneyland, bestätigt gegenüber der «SonntagsZeitung» eine Häufung der Zwischenfälle beim Telecom-Anbieter. Seine Erklärung: «Die Swisscom hat zu viel gespart.» Und das anscheinend ausgerechnet bei ihren Back-up-Systemen.

Der Telecomspezialist ist sich sicher, dass nicht das gut ausgebildete Technik-Personal das Problem sei, sondern die Technologie selbst: «Die Swisscom hat ihre Technologie nicht im Griff.» Zurückzuführen sei dies auf ein «kulturelles Problem»: «Das Management bremst bei den Investitionen in die Infrastruktur. Sie wird aus Kostengründen zu wenig gut gewartet.» Und wie sieht es bei der Konkurrenz aus? UPC, Sunrise und Salt sollen eben genau diese Kosten nicht gescheut haben – ihre Back-up-Systeme sollten funktionieren.

Überwacht werden die Telecom-Anbieter vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Das Amt verpflichtet die Anbieter, Netzstörungen zu melden, wenn «potenziell mehr als 30'000» Kunden betroffen sind – sofern der Ausfall mehr als eine Stunde dauert oder «die Dienste an mehr als 25 Antennenstandorten einer Mobilfunkgeneration erheblich» eingeschränkt sind.

Eine Anfrage der «SonntagsZeitung», wie viele solcher grossen Störungen vorgekommen sind, wollte das Bakom zunächst nicht beantworten. Doch die Berufung auf das Öffentlichkeitsgesetz bewog die Bakom doch noch zur Auskunft: Im 2020 haben sich bereits zwei solcher Pannen ereignet – gleich viele im gesamten 2019.

Die Swisscom selbst wollte keine Informationen über die Anzahl ihrer Störungen rausrücken. Die beiden Swisscom-Ausfälle fallen in die Kategorie für die Bakom-Meldepflicht. Sunrise meldete laut eigenen Aussagen das letzte Mal vor fünf Jahren eine solche Störung. Salt und UPC gaben sogar an, noch nie eine meldepflichtige Panne gehabt zu haben

Und wie sieht es mit kleineren Störungen aus? Diese sollen zahlreich sein, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Einzusehen sind diese im Internet auf «Allestörungen.ch». Auf dem Portal können Kunden jegliche Ausfälle melden. Die Swisscom schneidet mit 27 Ausfällen innerhalb der letzten 12 Monate schlechter ab als Salt und Sunrise zusammen – Salt meldet 16 und Sunrise sogar nur acht. UPC landet mit 41 Störungen auf dem letzten Platz.

Bei der Kundschaft der Swisscom kommt Unmut auf, wie auch Kommentare wie dieser auf «Allestörungen.ch» zeigen: «Immer nur Ärger und für den Mist bezahlt man so viel Geld!» Auch die Zunahme an Störungs-Fällen wird angesprochen: «Kann mir mal jemand erklären, was mit Swisscom los ist? Störung an Störung bei mir im TV und Internet und das seit Tagen immer wieder!»

Eines ist für Ralf Beyeler klar: Die Swisscom muss Massnahmen gegen die Häufung der Störungen treffen. Ohne einen Notfallplan steht der Telecom-Riese bei einer weiteren Panne schlecht da – im Speziellen auch, weil die Notrufdienste nicht mehr funktionierten. Deshalb fordert der Spezialist: «Die wichtigsten Notrufzentralen müssten zusätzlich an die anderen Anbieter angebunden werden.»

(mim)

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Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pointer 16.02.2020 21:02
    Highlight Highlight Wenn Carsten Schloter sich nicht das Leben genommen hätte, stünde die Swisscom heute wohl besser Da. Zudem hätten viel mehr Kunde echte Glasfaseranschlüsse.
  • Ass 16.02.2020 18:26
    Highlight Highlight Diese Swisscom bashing verstehe ich nicht? Swisscom hat diese Probleme schon lange. Mit dem abschalten des analogen Netzes sind nun halt auch die Notrufdienste betroffen. Die zuständigen Behörden haben also gewusst das dies passieren würde und auch in Zukunft passieren wird.
  • Locutus70 16.02.2020 13:50
    Highlight Highlight Um Kosten zu sparen wird zentralisiert bis es irgendwann den Crash gibt. Hauptsache die Manager haben ihre Schäfchen im Trockenen ^^
  • flubi 16.02.2020 12:39
    Highlight Highlight Ich weiss wirklich nicht warum man Swisscom Kunde sein muss.
  • Black Cat in a Sink 16.02.2020 12:37
    Highlight Highlight Herr Schäppi, Sie sind nicht Teil der Lösung, sondern Sie und ihre Kader haben die Probleme erst ermöglicht. Hoffentlich zeigt der Hauptaktionär Ihnen die rote Karte und stellt Sie vom Platz.
  • Cheekyone 16.02.2020 12:29
    Highlight Highlight Das Kaputtsparen kann ich als Ex-SC'ler bei TV bestätigen. Festangestellte mit jahrelanger Erfahrung werden (zumindest in meiner Abteilung wars so) subtil rausbefördert,um sie mit Externen zu ersetzen. Die kosten dann zwar 2x soviel,aber man kann sie einfach wieder loswerden nach getaner Sache. Weils auf ein anderes Projekt-Budget geht trickst ma so weiter. Die Stimmung geht seit Jahren runter und jeder muss sich fürchten der Nächste zu sein. Man denkt nicht langfristig. Schade,dass sich die SC so entwickelt hat.Aber ich denke da steht sie nicht alleine da.Bei allen sieht es ähnlich aus.
    • Petoman 16.02.2020 19:01
      Highlight Highlight Kenne alle drei Player. Der Unterschied; die Anderen sind Profis im Sektor. Der ehem. Sunrise CEO hat gezeigt wie‘s geht.

      Bei SC regiert hingegen die BWL. Mr. Aalglatt/Aussitzer Schäppi folgt dem Krämer Loosli... Eigentlich erstaunlich haben die Beiden und ihre längst überholte KL-Crew nicht noch gröberen Schaden angerichtet in den letzten 6 Jahren.

      Nun liegt die Hoffnung auf Sommaruga. Zeit die farblosen Erbsenzähler in die Wüste zu schicken und Profis reinzuholen. Die CH, die SC und ihr Staff hätten‘s verdient!
    • Phallumegaly 16.02.2020 20:05
      Highlight Highlight Kann mich beiden Kommentaren als (noch) SC Mitarbeiter anschliessen, sehe es genau gleich!
  • sealeane 16.02.2020 11:54
    Highlight Highlight Naja wundert mich irgendwie nicht. Mich hat Swisscom vertrieben als sie anfing mit den total überteuerten flatabos und damals ausser Prepaid auch keine Alternative bot. Das Netz von Sunrise ist schon lange genau so gut. Der Telefonservice mag etwas schlechter sein.... aber was kümmerts mich? Den brauch ich nämlich praktisch nie.. da die Technick funkioniert. Und wenn ich doch mal prbleme hatte konte es der Service immer kompetent lösen.
  • ARoq 16.02.2020 11:12
    Highlight Highlight Lic oec HSG und CEO Schäppi erwägt laut Interview personelle Konsequenzen. Er als Hauptverantwortlicher für die folgenschwere Strategie der vergangenen Jahre soll aber nicht an einen Rücktritt denken.
    Herr Schäppi, nehmen sie den Hut und überlassen sie das Feld jemandem, der etwas von Technik versteht.
    • Turbi 16.02.2020 12:36
      Highlight Highlight ja vielleicht sollte der Neue eine kleine Ahnung vom Netzwerk-Handwerk haben
  • Chaose 16.02.2020 10:48
    Highlight Highlight Zu seiner Forderung, dass die wichtigsten Notrufzentralen zusätzlich an die anderen Anbieter angebunden werden müssten: Warum die Notrufe nicht eh schon redundant angebunden sein müssen, ist mir ein Rätsel.
    • Turbi 16.02.2020 11:05
      Highlight Highlight diese Frage stelle ich mir auch schon lange.
      Zum Glück ist der Gau nun eingetreten.
      Möglicherweise erwachen jetzt einige Politiker.
      Wie kann man lebenswichtige Funktionen
      nur einem Betrieb mit Managern mit der Mentalität von Kleinkrämern überlassen.
  • Josef K 16.02.2020 10:30
    Highlight Highlight Den nicht erreichbaren Notrufzentralen würde ich dringend antraten, in Backuplinien zu investieren. Bei verschiedenen Providern, eine Linie über Kabel und eine über 5G.
    Ich war jetzt eigentlich davon ausgegangen, dass dies der Fall ist.
  • homo sapiens melior 16.02.2020 10:19
    Highlight Highlight Wir überlegen, zu welchem Anbieter wir mit Handy, Kabel und Wlan wechseln können. Zwar waren wir Jahrzehnte treue Swisscom-Kunden, auch wenn es ein wenig teurer war. Aber dieses Kaputtsparen geht gar nicht. Fragt sich halt nur, wohin sonst. Denn wir wollen nicht in wenigen Jahren schon wieder wechseln. Wir mögen bei solchen Dingen Kontinuität.
    • Ton 16.02.2020 10:39
      Highlight Highlight Ich behandle das wie meine Grundversicherung: Ich schaue jedes Jahr obs billigere Konkurrenz gibt und wechsle falls der Unterschied gross genug ist.
    • Turnbeutelvergesser 16.02.2020 10:59
      Highlight Highlight Grundsätzlich lohnt es sich einen anderen Mobilfunkanbieter als den Internetanbieter zu hause zu wählen.
      UPC: Vielerorts verfügbar, ähnliche Dienstleistung wie bei Swisscom; Nutzt Swisscom Mobilnetz
      Init7: Für Internet zu Hause Top, eher für technisch Interessierte
      Sunrise: Vor allen das Mobilnetz interessant, besonders wenn der Internetanbieter zu hause Swisscom Infrastruktur nutzt
    • mrgoku 16.02.2020 11:47
      Highlight Highlight in der hoffnung dass du die leistung nicht brauchst denn nur weil diese vorgegeben sind, heisst es nicht dass du diese bei allen im gleichen umfang bekommst... aber ja du sparfuchs geh dein weg. die 5.- im monat entscheiden über dein leben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonne 16.02.2020 09:55
    Highlight Highlight Die Kantone und der Bund sind das übel. Als Mehrheitsaktionäre budgetieren sie die Gewinne der Swisscom jährlich ein, um ihren eigenen maroden Verwaltungsapparat zu vergolden. Die Dividende der Swisscom ist seit Jahren stabil, unabhängig vom Erfolg. Der Umsatz der Swisscom schrumpft aber jedes Jahr. Dies führt zu einer Umverteilung. Die Bundesangestellten erhalten wie selbstverständlich jährlich mehr Lohn und die Swisscom Mitarbeiter werden jedes Jahr gedrückt mit Lohnreduktionen, Entlassungen und Arbeitspensenkürzungen. Jeder Swisscom Mitarbeiter finanziert Bundesangestellte.
  • Murky 16.02.2020 09:54
    Highlight Highlight Bei einer so grossen Netzabdeckung ist aber auch klar dass es mehr Probleme gibt. Das muss man schon einrechnen.
    Die Swisscom steht unter einem massiven Druck, die Surfgeschwindigkeiten werden immer höher und die Datenmengen immer grösser (Verdoppeln sich im Schnitt jährlich), aber man kann gleichzeitig immer weniger für die Wartung eines Netzes verlangen. Und Wachstum anderswo ist praktisch nicht möglich. Das heisst es wird gespart und grossflächig abgebaut um einigermassen rentabel zu bleiben. Das wirkt sich aus.
    • rönsger 16.02.2020 10:32
      Highlight Highlight Jöh, die arme Swisscom. Lieber Murky, da machst du es dir aber schon etwas zu einfach: Die Swisscom wollte die Grundversorgungskonzession. Damit hat sie aber einen gesetzlichen Auftrag - den sie aber nur mangelhaft erfüllen kann oder will. Gleichzeitig lässt sie sich ihren Auftrag aufs Tollste vergolden: Durchschnittlich gesehen ist sie in allen Bereichen immer noch einiges teurer als ihre Mitbewerber - die notabene die scheinbar doch so teuren Redundanzsysteme ohne Murren eingebaut haben.
  • Gawayn 16.02.2020 09:47
    Highlight Highlight Wie schon mehrfach hier erwähnt.
    Die Swisscom hat in den letzten Jahren, sehr viele hoch qualifizierte Spezialisten entlaßen.
    Ersetzt wurden sie wennüberhaupt, von jungen wenig erfahrenen Technikern. Auch die Call Center, haben kaum mehr echte Spezialisten.
    Deutsche, mit dem Auftrag zu verkaufen haben übernommen.

    Leider bei den anderen Providern nicht anders...
  • beaetel 16.02.2020 09:20
    Highlight Highlight Man kann eben nicht auf eine gute Dividende schielen, ohne mit dem Sparstift die Qualität zu gefährden. Das ist bei jedem privatisierten Betrieb so. Mit möglichst wenig Personal, so billig wie möglich, möglichst teure Produkte herstellen. Dass mit dieser Einstellung die Qualität leidet ist ja klar. Und wer jetzt meint, dass es der Staat sei, der das verbocke, möchte ich hinzufügen, dass auch bei diesem seit Jahrzehnten die Lobbyisten am Werk sind, die behaupten, man müsse alles privatisieren und liberalisieren. Kurzum, man findet gar keine Leute mehr, die anders denken.
  • Redback 16.02.2020 09:16
    Highlight Highlight Das kommt davon wenn nur noch die schwarzen Zahlen über Sieg oder Niederlage entscheiden.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.02.2020 15:33
      Highlight Highlight Bin ja gespannt, wieviele Empörte nun ihre Kündigung bei der Swisscom einreichen.

      Es kommt eher davon, dass Verbraucher blinde Konsumenten sind und sich von der Grösse und dem "Swiss" im Namen eines Unternehmens blenden lassen.
  • Tataaa 16.02.2020 08:55
    Highlight Highlight Zu viele Reorg, die nicht Klarheit und Struktur, sondern Orientierungslosigkeit und Energieverlust bringen, vielleicht?... muss aber nicht zwingend sein.
  • Turbi 16.02.2020 08:24
    Highlight Highlight Wer bei Swisscom Kunde ist ist einfach selber schuld.
    Es gibt genügend bessere Alternativen.
    Da ist allerdings noch das Problem der letzten Meile.
    Da behindert die Politik den Wettbewerb.
    Und für die Notfalldienste muss eine redundante Lösung
    gefunden werden
    • mrgoku 16.02.2020 11:48
      Highlight Highlight habe schon praktisch alle ausprobiert. finde nicht dass ich selber schuld bin da swisscom verglichen zum rest mir immernoch den besten service bietet
    • ingmarbergman 16.02.2020 12:38
      Highlight Highlight Ich war in meinem Leben schon bei Orange, Sunrise, Salt, Swisscom, aktuell wieder Salt.
      Ich schaue auf den Preis. Aber die Leistung war bei Swisscom immer die Beste. Sunrise war unterste Schublade und was ich bei Salt an schrecklicher Netzabdeckung erlebe ist haarsträubend.
      Also wer Qualität will, geht zu Swisscom. Wer immer nur das billigste will, hat natürlich Alternativen.
  • bebby 16.02.2020 08:16
    Highlight Highlight Ich werde nie vergessen, wie ein Swisscommanager aus dem Ausland vor Jahren sich über die 100% Mentalität der Swisscomingeneure beklagt hatte...offenbar hat 80:20 sich jetzt durchgesetzt.
    • dorfne 16.02.2020 08:49
      Highlight Highlight Setzt sich jetzt auch bei den SBB und der Post durch. Das verdanken wir dem globalen Neoliberalismus, der möglichst tiefe Steuern von den willfährigen Politikerinnen verlangt und nicht im Traum dran denkt mittels
      Steuern unseren Service publique mit zu finanzieren.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.02.2020 15:40
      Highlight Highlight Voll nicht, das liegt an den Menschen, die unbedingt nicht auf das Nachschieben von Nachwuchs verzichten können. Damit können solche Konzepte überhaupt erst funktionieren. Es ist natürlich einfacher, mit dem Finger auf jene zu zeigen, die daraus ein Geschäft machen, als bei sich selbst den Fehler zu suchen.
  • Alice36 16.02.2020 08:10
    Highlight Highlight Zu viele Häuptlinge und zuwenig Indianer - mal kurz zusammangefasst🤢
  • p4trick 16.02.2020 08:04
    Highlight Highlight Allestörungen.ch ist bei weitem kein Indikator ob es Probleme gibt. Gerade bei UPC sieht es für mich so aus als schreiben die Leute von Problemen wenn sie mal nicht 100% Leistung haben oder ihr Anschluss dank Unwissen nicht funktioniert.
    Ich bin seit 2000 Kunde bei Cablecom/UPC. Dank Smarthome und Unifi weiss ich immer sofort wenn das Internet auch nur für 5min nicht läuft. Unterbrüche bei UPC gibt's auch normalerweise kein Unterbruch wenn's hoch kommt 1 maximal 2 pro Jahr! Und die Dauer ist ca. 30min bis 1h maximal! Und diese Störungen sind immer lokal stark eingeschränkt.
    • lucasm 16.02.2020 09:03
      Highlight Highlight 1-2 unterbrüche im jahr sind 1-2 unterbrüche zu viel und genau das bildet allestörungen.ch ab. Bin bei sunrise und kann mich nicht daran erinnern, schon jemals einen unterbruch erlebt zu haben.
    • PeteZahad 16.02.2020 09:23
      Highlight Highlight Ich war bisher an zwei Standorten gezwungen UPC zu verwenden, da Telefonleitungen noch Freileitungen und kaum Bandbreite über diese verfügbar war. Beide Male hatte ich x Mal Problems und jedes Mal ein heiden Aufwand mit UPC. Kann sein dass dies heute besser ist. Meine Erfahrung mit UPC ist auf jeden Fall eine andere, als die hier schildern.
      Und ja, wenn sie über längeren Zeitraum nicht Mal einen zehntel der versprochenen und bezahlten Leistung erhalten, ist das aus meiner Sicht auch eine Störung.
    • Madison Pierce 16.02.2020 10:15
      Highlight Highlight „Allestörungen“ macht nette Grafiken und kann Hinweise auf grossflächige Ausfälle geben. Aber es ist kein verlässlicher Dienst, um einzelne Ausfälle zu erfassen. Jeder kann dort alles melden. Viele der gemeldeten „Störungen“ werden eine Ursache bei Benutzer oder dessen Netzwerk haben, nicht beim Anbieter.
  • Bitsundbites 16.02.2020 08:02
    Highlight Highlight Spart jeder in seiner Firma mal 100 mio pro Jahr, mal sehen. Vorallem ist es eine grosse Kunst wenn Management und Co. STUFE 1-3 immer noch 30% über der Privatwirtschaft entlöhnt sein wollen. Der Rest der Leute kann man entlassen, bis das Budget im Lot ist. Wie wir merken mit kleinen Nebenwirkungen.
    • Bitsundbites 16.02.2020 10:54
      Highlight Highlight Hab noch was vergessen,... Hauptsache die Dividende kann weiter bei 22.-- bleiben damit alle Anleger Ihren Profit haben, was in der Firma geschieht ist Nebensache. Aber warten wir mal ab, der Operation Cashflow 2019 hat ja für sich gesprochen.
    • Donald 16.02.2020 15:29
      Highlight Highlight Die Swisscom GL hat verglichen mit anderen SMI Unternehmen den kleinsten Lohn. Hauptsache mal bashen.
    • Bitsundbites 16.02.2020 20:21
      Highlight Highlight Es trägt ja auch keiner die Verantwortung für das was er tut oder in den Sand setzt. Siroop und Co. Lässt grüssen.
  • gbfa 16.02.2020 08:00
    Highlight Highlight Der "Experte" hört sich wie ein Stammtischgast an... wenig Fakten, viel Gelaber....
    • Murky 16.02.2020 09:59
      Highlight Highlight Beyeler ist ein ausgewiesener Experte der die Telecom-Industrie schon Jahre verfolgt. Der hat schon ganz gute Insights. Und das sage ich als Ex-Swisscömmler.
    • My Senf 16.02.2020 10:20
      Highlight Highlight Am Stammtisch, nach 2 Bierchen, kriegst Du die besten heads up von den Insidern der Branche. Nicht vergessen noch die Rechnung zu bezahlen dann gibts nächstes mal schon nach dem ersten Bier die wichtigsten Informationen
    • Ralf Beyeler 16.02.2020 20:30
      Highlight Highlight Statt pauschalen Anschuldigen sagen sie doch bitte konkret, was an meinen Aussagen Gelaber ist und was an meinen Aussagen nicht stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • daenu 16.02.2020 07:56
    Highlight Highlight das war ja klar, wenn die fantasielosen erbsenzähler die macht übernehmen können die särge bestellt werden.
    • dorfne 16.02.2020 08:51
      Highlight Highlight Sparen, sparen, damit die neoliberalen Raffzähne in der Politik Freude haben und fette Boni drin liegen.
    • Murky 16.02.2020 10:00
      Highlight Highlight Die Boni sind bei der Swisscom nicht das Gelbe vom Ei. Aber der Druck der Politik ist massiv. Und der Hauptaktionär will eben doch seine Millionen sehen...
    • daenu 16.02.2020 14:14
      Highlight Highlight es geht nicht per se um sparen und boni, es geht um die frage wieso macht mach einen buchalter und big boss vom coop zum big boss des wohl wichtigsten technologie unternehmens der schweiz. solche vorgänge entziehen sich mir völlig...
  • lucasm 16.02.2020 07:54
    Highlight Highlight Zu sehen, dass die qualität bei swisscom nicht nur rosig und die qualität bei der konkurrenz nicht nur schlecht ist, wird dem "für qualität und guten kundendienst bezahle ich gerne das doppelte mimimi" klientel sicherlich den sonntag vermiesen.
  • Rethinking 16.02.2020 07:48
    Highlight Highlight Immer dasselbe...

    Ein CEO kommt, spart den Betrieb kaputt und wird von den Aktionären gefeiert...

    Dann folgt der Abgang, möglichst mit fetten Abgangsprämien und was zurück bleibt ist ein Scherbenhaufen...

    Wann endlich kapieren wir, dass die meisten Manager nicht dem Erfolg des Unternehmens, sondern einzig dem eigenen Erfolg und dem eigenen Portemonnaie dienen?

    • Supermonkey 16.02.2020 11:34
      Highlight Highlight Auf den Punkt getroffen!
    • MAOAM 16.02.2020 18:01
      Highlight Highlight Das ist das altbewährte System. Schlimm ist nur, dass jetzt auch halbstaatliche Firmen betroffen sind. Komisch, Schäppi hat noch nicht nach mehr Geld verlangt - also für sich.
    • Rethinking 16.02.2020 20:43
      Highlight Highlight Schon krank oder?

      Wir stellen charismatische, selbstsichere, egoistische Narzisten als Manager ein und versuchen sie dann durch entsprechende Bonussysteme dazu zu bewegen korrekt zu handeln...

      Als ob dies je funktionieren würde...
  • Chili5000 16.02.2020 07:46
    Highlight Highlight Die Swisscom will ihre überrissen hohe Marge einhalten und versucht es mit massiven Einsparungen beim guten Personal. Ich bin unendlich dankbar das nun einige gute Anbieter gibt wie Wingo, Coop Mobile oder M-Budget Mobile welche die Swisscom Netzabdeckung anbieten. Sunrise ist und bleibt eine einzige grosse Panne.
    • lucasm 16.02.2020 08:54
      Highlight Highlight Wingo, mbudget etc sind genauso swisscom. Mit den billigmarken versucht swisscom zu verhindern, dass kunden gänzlich abwandern. Lieber wenig verdienen als gar nichts mehr, während mit den "normalen" swisscom kunden richtig abkassiert wird.
  • Todesstern 16.02.2020 07:45
    Highlight Highlight Gier frisst Gehirn.
  • DerRaucher 16.02.2020 07:04
    Highlight Highlight Ich weiß nicht warum, aber in meiner Region (Nordostschweiz) läuft UPC 1A. Wenn ich mal einen Ausfall habe, was vielleicht ein bis höchstens zweimal im jahr vorkommt, dann nur mal eine halbe Stunde. Und ich bin nun immerhin seit 2012 Kunde. Deswegen kann ichs auch absolut nicht nachvollziehen warum UPC den letzten Platz belegt auf allestörungen.ch

    • lucasm 16.02.2020 09:05
      Highlight Highlight Weil die konkurrenz keine 1-2 ausfälle pro jahr hat.
    • loquito 16.02.2020 10:39
      Highlight Highlight Lucasm... Quicköine hatte ich nun etwa 12 Störfälle in 2 Jahren... Bei UPC krine 12 in 15 Jahren.... Meine Erfahrung mit UPC war immer gut...
  • Drummer 16.02.2020 06:30
    Highlight Highlight Ich persönlich habe eigentlich nie grosse Probleme mit der Swisscom. Das läuft alles einwandfrei bei mir. Solche Sachen aber mit Notrufnummern sind sicherlich ernst zu nehmen. Dürfte eigentlich so nicht passieren. Oder eine Notlösung müsste da sein, wenn das passiert. So das es dann auch greift.

    Swisscom sollte sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Backup Systeme sind wohl das wichtigste. Das mit der Swisscom Cloud war ja auch so eine Geschichte, als gewisse Kunden plötzlich alle Daten weg hatten und es kein Backup gab?!
    • Drummer 16.02.2020 13:46
      Highlight Highlight Ja und wer übt kann nichts 😆😉
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 16.02.2020 06:23
    Highlight Highlight Sind doch zum grossen Teil Quatsch diese aussagen. Die anderen haben Ihre Netze und Infrastruktur verkauft und betreiben sie nicht mehr selber z.B. Cellnex und Huawai bei Sunrise. Diese Unternehmen wollen alle grosse Gewinne machen.
    • lucasm 16.02.2020 07:58
      Highlight Highlight Wieso sollten die aussagen quatsch sein? Der artikel tätigt aussagen über die störungsanfälligkeit der anbieter und nicht über die eigentumsverhältnisse der netze. Mir egal, wem das netz gehört, hauptsache es funktioniert. Und das netz der swisscom gehört genau gesehen dem steuerzahler.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 16.02.2020 09:26
      Highlight Highlight Ich habe noch Kollegen die da arbeiten. Die Techniker bei Salt und Sunrise wurden auch outsourced. Die arbeiten auch nicht mehr für die Anbieter. Deshalb quatsch! Aber das verstehen viele Blitzer halt nicht.
    • lucasm 16.02.2020 09:48
      Highlight Highlight Der Artikel behandelt auch nicht die frage, wer outsourced und wer nicht. Es wird lediglich festgehalten, dass swisscom momentan mehr probleme hat, einen störungsfreien betrieb zu garantieren als sunrise und salt. Wenn es mit outsourcing der technik weiterhin gut funktioniert (beispiel antennenverkauf sunrise), dann sollen sie es doch so tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 16.02.2020 05:58
    Highlight Highlight Ihr stellt das in der Überschrift dar, als ob es Fakten sind, dabei wird nur von der SonntagsZeitung zitiert und die verlassen sich auf die Aussagen eines "Experten", der gemäss Xing Profil schon immer ein "Experte" war.

    Somit ist das alles hier einfach nur Spekulation.

    Die Aussage des Experten, dass top ausgebildete Techniker Ihre eigene Technik nicht im Griff haben, ist ein bisschen ein Widerspruch.
    • lucasm 16.02.2020 08:19
      Highlight Highlight Die statistiken des bakom sind deiner meinung nach auch spekulation?
    • Tobias W. 16.02.2020 08:56
      Highlight Highlight Zumindest gibt es saumässig viele Ausfälle, und jedesmal so richtig grossflächig. Sunrise hat etwa das gleich gute Netz, aber so gut wie nie einen Ausfall.

      Warum ist/war Swisscom immer so stark im Mobile-Bereich? Ja genau: wegen dem besten Netz. Deshalb waren die Kunden bereit, erheblich mehr zu bezahlen!

      Dann ist es doch fahrlässig, genau bei der Infrastruktur zu sparen, oder nicht?
    • PeteZahad 16.02.2020 09:17
      Highlight Highlight Also hier im Artikel steht, dass die Swisscom bei den Investitionen in die Infrastructure insbesondere in die Backup-Systeme gespart habe. Dann können Techniker noch so top ausgebildet sein wenn die Infrastructure nicht (mehr) zeitgemäss ist. Aber ich geb die schon recht - die Medien verlassen sich zu sehr auf sogenannte Experten.
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