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Huawei Schweiz weist Spionage-Vorwürfe des US-Aussenministers zurück



Huawei Schweiz hat Vorwürfe von US-Aussenminister Mike Pompeo zurückgewiesen, wonach China durch das Telekomunternehmen in der Schweiz Spionage betreibe. Die Vorwürfe seien absurd, erklärte der Vizepräsident von Huawei Schweiz, Felix Kamer, gegenüber «Le Temps».

Felix Kramer, Huawei Schweiz, Vice President

Felix Kamer, Huawei Schweiz.

Pompeo hatte in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Dienstag die Schweiz vor den Risiken bei einer Annäherung mit China gewarnt. «Wenn China Ihnen Informationstechnologie anbietet, sollten Sie sich bewusst sein, dass der entsprechende Hersteller von Mitgliedern der Kommunistischen Partei kontrolliert wird», hatte er erklärt.

«Keine Privatsphäre»

Falls die Schweiz chinesische Technologie verwende, so der US-Aussenminister in der «NZZ», lieferten die Schweizer ihre Informationen direkt an die Kommunistische Partei Chinas. «Da gibt es keine Privatsphäre», mahnte Pompeo.

epa07639625 US Secretary of State Mike Pompeo speaks during a press briefing on the agreement the US struck with Mexico to avert President Trump's threatened tariffs at the State Department in Washington, DC, USA, 10 June 2019. Pompeo said their agreement represents 'diplomacy at its finest'.  EPA/JIM LO SCALZO

Mike Pompeo, US-Aussenminister. Bild: EPA

Felix Kamer, Vize-Chef Schweiz bei Huawei, sagte dazu am Donnerstag in einem Online-Interview mit der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps», es gehe hier um einen von den USA begonnenen Handelskrieg. «Wir sind in ständigem Kontakt mit unseren Kunden in der Schweiz, um sie laufend über die aktuelle Situation zu informieren. Die grössten von ihnen haben totales Vertrauen in uns.»

Huawei hat kürzlich die Schaffung von tausend Arbeitsplätzen im Forschungsbereich in der Schweiz angekündigt.

(sda)

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