Leben
Tier

Britische Tierärzte behandeln in Curry gefallene Seemöwe

Tierärzte behandeln «exotischen» Vogel – doch es ist nur eine, ähm... Curry-Möwe 🤷‍♀️

08.07.2019, 04:5208.07.2019, 15:47

«Das ist einer der seltsamsten Fälle, die wir seit geraumer Zeit erlebt haben», beginnt der Facebook-Post des Tiggywinkles-Tierspitals in England. Und tatsächlich, die Geschichte ist doch eher ungewöhnlich.

Das britische Tierspital erhielt vergangene Woche einen Anruf von Passanten, die von einem «leuchtend orangen» Vogel berichteten, der nicht mehr fliegen konnte. «Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet», so das Krankenhaus.

Es stellte sich heraus: Beim Vogel handelte es sich keineswegs um ein exotisches Exemplar. Es war eine ganz normale Seemöwe, die es irgendwie geschafft hatte, sich komplett mit Curry oder Kurkuma zu bedecken.

Die behandelten Ärzte kamen schnell darauf, denn der Vogel roch ausgesprochen stark nach den Gewürzen. Abgesehen davon, war er jedoch gesund. «Nach einem gründlichen Bad konnte der Vogel dann auch bald wieder in die Wildnis entlassen werden», berichtete das Tierspital.

Es ist nicht das erste Mal, dass Tierärzte einen in Curry getränkten Vogel behandeln musste. Im Jahr 2016 fiel ebenfalls eine Möwe in einen Bottich gefüllt mit Hühner-Tikka Masala, während sie auf Nahrungssuche war. Die Ärzte schafften es damals zwar, dem Vogel seine ursprüngliche Farbe zurückzugeben, doch Berichten zufolge blieb der Geruch bestehen. (ohe)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Apropos Curry ...
1 / 20
Copy of 11 klassische Curry-Rezepte, die du unbedingt beherrschen solltest
Vous devez cuisiner plus de curry! Non, pas du riz casimir que vous mangez avec la sauce jaune claire au curry, mais le vrai truc, un peu comme en Inde, au Pakistan, en Grande-Bretagne et – oui! – à partir de maintenant chez vous aussi!
quelle: obi/watson / obi/watson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Cheeseburger, Masala Dosai und Big Mac
Video: watson
«Digger»: Tom Cruise macht sich hässlich und will ums Verrecken einen Oscar
Schon Leonardo DiCaprio hat in einem Film von Alejandro G. Iñárritu nach jahrzehntelangem Warten seinen Schauspiel-Oscar gewonnen.
Unter allen Adeligen sind Ölbarone wohl die verhasstesten, gierigsten, gewissenlosesten. Das wissen wir mindestens aus «East of Eden», aus «Dallas» und jetzt auch aus «Digger». Digger Rockwell (Tom Cruise) ist dabei ein besonders aufgeblasenes Exemplar, er ist nämlich nicht nur ein ruchloser Ölgräber, er ist auch eine Zitatensammlung von superreichen Psychopathen der Filmgeschichte. Sein Schloss erinnert penetrant an Xanadu, die Fantasievilla von Citizen Kane. Es ist spektakulär geschmacklos mit Hunderten von ausgestopften Tieren und wahren Geweihwäldern dekoriert, schliesslich muss gezeigt werden, wer hier die Schöpfung im Griff hat. Und seine entsetzliche weisse Katze, die wohl schon seit Jahren vor sich hin stirbt und stinkt, ist eindeutig Blofelds Katze aus den Bond-Filmen.
Zur Story