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Blick in den Nationalratssaal an der Sondersession des Nationalrats, am Donnerstag, 29. Oktober 2020 in Bern. Aufgrund der Krise um die Pandemie des Coronavirus, Covid-19 gilt im Bundeshaus durchgehend Maskenpflicht. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Blick in den Nationalratssaal: Am 29. und 30. Oktober 2021 wird er voll mit Frauen sein. watson stellt ebenfalls eine Kandidatin. Bild: keystone

Zwei Tage Politikerin sein: Die Frauensession macht's möglich

Am 29. und 30. Oktober debattieren 246 Frauen in Bern über Gleichstellung. Kandidieren kann, wer will.



Vor 50 Jahren erhielten die Frauen auf nationaler Ebene das Stimm- und Wahlrecht. Seither ist viel passiert. Doch noch immer politisieren mehr Männer im nationalen Parlament als Frauen. Am 29. und 30. Oktober ist das anders.

Dann sitzen in den getäfelten Sälen im Bundeshaus ausschliesslich Frauen – 246 um genau zu sein. Zum 50. Jubiläum des Frauenstimmrechts organisiert Alliance F zusammen mit anderen Frauenverbänden und Organisationen eine Frauensession. So wie sie bereits 1991 das erste Mal stattfand.

In der zweitägigen Session sollen die brennendsten Themen rund um die Gleichstellung zwischen Mann und Frau diskutiert und ein konkreter Forderungskatalog formuliert werden. Die Forderungen werden dann dem Parlament und dem Bundesrat überreicht.

Teilnehmen werden prominente Politikerinnen wie beispielsweise die Grünen-Ständerätin Maya Graf. Für die restlichen Sitze kann kandidieren, wer will. Um etwas genauer zu sein: Alle Frauen, Trans-Frauen, Inter- und non-binäre Menschen oder Menschen, die in der Gesellschaft als Frau gelesen werden und älter als 16 sind, dürfen Ende Oktober mitdebattieren.

Ab Ende Mai findet bei uns auf watson eine separate Wahl für einen Sitz im Frauenparlament statt. STAY TUNED!

(ohe)

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