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Peugeot übernimmt Opel – Kaufpreis steht fest

epa05792930 Flags with a logo of Opel and Peugeot fly at a car dealer in Darmstadt, Germany, 14 February 2017. According to media reports on 14 February 2017, French carmaker PSA Group is exploring th ...
Der Kaufpreis für die GM-Europasparte liegt bei 1.3 Milliarden Euro, wie die Unternehmen am Montag in Paris mitteilten.Bild: RONALD WITTEK/EPA/KEYSTONE

Paukenschlag in der Autobranche: Peugeot legt für Opel 1.3 Milliarden Euro auf den Tisch

06.03.2017, 07:5306.03.2017, 08:12

Der französische Autokonzern PSA hat sich mit General Motors (GM) auf die Übernahme des Herstellers Opel verständigt. Der Kaufpreis für die GM-Europasparte liegt bei 1.3 Milliarden Euro, wie die Unternehmen am Montag in Paris mitteilten.

PSA mit seinen bisherigen Marken Peugeot, Citroën und DS will damit zu einem «europäischen Auto-Champion» und zur Nummer Zwei hinter Volkswagen aufsteigen.

Neben dem Automobilgeschäft erwirbt PSA in einem Joint Venture mit der Grossbank BNP Paribas auch das europäische Finanzierungsgeschäft GM Financial, dieses wird mit 0.9 Milliarden Euro bewertet. PSA legt damit insgesamt 1.8 Milliarden Euro auf den Tisch.

«Wir sind zuversichtlich, dass der Turnaround von Opel/Vauxhall mit unserer Unterstützung deutlich beschleunigt wird», erklärte PSA-Chef Carlos Tavares. «Gleichzeitig respektieren wir die Verpflichtungen, die GM gegenüber den Mitarbeitern von Opel/Vauxhall eingegangen ist» Für Montagvormittag war auch eine Pressekonferenz in Paris angekündigt. (sda/dpa)

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4 Kommentare
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«Wenn vieles gleichzeitig schief geht, könnte es zum grossen Crash kommen»
Martin Wolf ist Mitherausgeber und Chef-Kommentator der einflussreichen «Financial Times». Mit watson sprach er am St. Gallen Symposium über die grossen Herausforderungen der globalen Wirtschaft – und zeigte sich dabei überraschend optimistisch.
Sie sagten zu Beginn des Jahres, Sie machen sich mehr Sorgen um die Politik als um die Wirtschaft. Seither ist einiges passiert, wir haben eine Energiekrise, es drohen Lieferkettenunterbrüche und die Inflation ist zurück. Würden Sie das heute immer noch so sagen?
Martin Wolf:
Zu dieser Frage habe ich zwei Antworten. Die erste: Es handelt sich hier nicht um eine ökonomische Krise im eigentlichen Sinne, vielmehr ist es das Spiegelbild einer politischen Krise.
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