USA
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Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., left, and South Bend Mayor Pete Buttigieg stand on stage before a Democratic presidential primary debate hosted by CNN/New York Times at Otterbein University, Tuesday, Oct. 15, 2019, in Westerville, Ohio. (AP Photo/John Minchillo)
Elizabeth Warren,Pete Buttigieg

Elizabeth Warren und Pete Buttigieg während der TV-Debatte von gestern Abend. Bild: AP

Diese Frage bei der Demokraten-Debatte macht Zuschauer und Kandidaten wütend



Wieder eine TV-Debatte der US-Demokraten: Am Dienstagabend (Ortszeit) stellten sich die Präsidentschaftsbewerber der Partei den Fragen von CNN. In dieser Debatte war vor allem Senatorin Elizabeth Warren im Fokus. In den Umfragen war sie zuletzt nach oben geschossen und sah sich als Topfavoritin im Rennen den Attacken der anderen Bewerber ausgesetzt.

Attackiert wurde aber auch CNN. Denn zahlreiche prominente Zuschauer waren mit dieser TV-Debatte so gar nicht einverstanden.

Die Wut entlud sich dann vor allem bei einer Frage.

Es ging um ein Foto der Moderatorin Ellen Degeneres mit dem früheren Präsidenten George W. Bush. Degeneres wurde dafür kritisiert, die liberale Moderatorin verteidigte aber die Freundschaft mit dem konservativen Ex-Präsidenten.

CNN-Moderator Anderson Cooper wollte von den Kandidaten wissen: «In diesem Sinne möchten wir, dass Sie uns von einer Freundschaft erzählen, die uns überraschen würde und die Auswirkungen auf Sie und Ihre Positionen hat.»

Die Frage sorgte für Kritik, weil sie offenbar nebensächlich schien. Und andere wichtige Themen in der TV-Debatte nicht angesprochen wurden. Es gab etwa keine Fragen zum Klimawandel.

Die Satire-Show «The Daily Show» setzte daher diesen Tweet ab:

Die Satiriker setzten noch einmal nach:

«Cooper: Der unumkehrbare Klimawandel bedeutet einen schmerzhaften Hitzetod für die gesamte Menschheit, wenn wir nicht bald handeln. Also muss ich natürlich fragen: Wer ist Ihr beschissenster Freund und warum?»

Kamala Harris, selbst eine der Kandidatinnen auf der Bühne, beschwerte sich hinterher in einem Tweet über die Fragen-Auswahl:

US-Demokrat Julian Castro kritisierte diesen Umstand ebenfalls – und bezog die Degeneres-Frage mit in seinen Tweet ein:

«Vox»-Journalist Zack Beauchamp setzte auch einen Tweet dazu ab:

Die Tweets sind nur eine Auswahl. Aber es lassen sich zahlreiche weitere finden. Der Tenor ist immer derselbe: Für viele wichtige Themen sei offenbar kein Platz bei der TV-Debatte gewesen, für die Frage nach einer Freundschaft aber schon. (watson.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Helicobacter 16.10.2019 19:20
    Highlight Highlight Wenn die Frage die Kandidaten wütend gemacht hat, warum haben sie dann nicht Rückgrat bewiesen und gleich interveniert? Hätten Harris und Castro nicht Pluspunkte gesammelt, wenn sie ihre Twitter Statements als Antwort auf die Ellen Frage gegeben hätten? Vielleicht tu ich ihnen auch unrecht und ihnen wurde die Frage gar nicht erst gestellt oder sie haben was gesagt. Die Debatten sind allgemein ziemlich nervig. Immerhin bleibt noch ein Jahr. Wenn sich die Dems jedoch weiterhin selber zerfleischen und nicht (bald) hinter einem knackigen Duo vereinigen können, wird das schwierig gegen Trump/Pence.
  • vision27 16.10.2019 17:52
    Highlight Highlight Leider mit keinem Wort erwähnt wird die Kandidatin, die mit Abstand den besten Eindruck machte: Tulsi Gabbard. Sie will die unnötigen Kriege im Nahen Osten beenden, obwohl sie - oder sogar weil sie - 16 Jahren in der Armee gewirkt hat. Sie ist Vegetarierin, trinkt keinen Alkohol und will das amerikanische Volk wieder erst nehmen und ihm dienen. Bravo Tulsi. Weitere Infos über sie auf ihrer Webseite: tulsi2020.com.
    Benutzer Bild
    • Helicobacter 16.10.2019 18:47
      Highlight Highlight Wollen denn nicht alle Kandidaten die unnötigen Kriege im Nahen Osten beenden? Das Problem ist doch eher zu welchen Bedingungen. Wie findet man einen Kompromiss damit alle Parteien einigermassen zufrieden sind? Da liegt der Hund begraben und bisher sind alle daran gescheitert, weil jede Konfliktpartei stur seine Eigeninteressen verfolgt. Was ist denn Gabbards Rezept? Einfach sagen man wird die Kriege beenden kann jeder. Hat ja Trump auch gesagt. Nur so fyi Trump trinkt auch keinen Alkohol... macht ihn aber nicht zum besseren Präsidenten.
    • Bert der Geologe 16.10.2019 19:05
      Highlight Highlight Darauf nehm ich einen kräftigen Schluck. Prost
    • Max Dick 16.10.2019 19:10
      Highlight Highlight Vielleicht für Sie machte sie den besten Eindruck. Ich persönlich bin froh gewesen, hat sie so wenig Redezeit gehabt, denn Intelligentes ist von ihr weder gestern noch sonst je gekommen. Im Gegensatz zu den übrigen Kandidaten.

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