Energiewende
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this June 14, 2018, photo, ducks swim underneath the solar panels built on a duck farm in Binzhou in east China's Shandong province. China says it is challenging a U.S. tariff hike on solar panels before the World Trade Organization, adding to its sprawling conflicts with President Donald Trump over trade and technology. (Chinatopix via AP)

Bild: AP/CHINATOPIX

Diese Fotos zeigen, wie eindrücklich uns Deutschland in Sachen Solarenergie abtrocknet

16.08.18, 15:55 17.08.18, 08:49


Swissolar jubiliert. Gemäss dem Branchenverband wurden mit den Schweizer Solaranlagen im Monat Juli verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt ein Mehrertrag von 35 Gigawattstunden oder 13 Prozent produziert. Zwar nimmt die Effizienz von Photovoltaikanlagen mit zunehmender Temperatur ab – der Effekt der vielen Sonnenstunden wiegt aber viermal mehr.

Trotzdem produzieren Photovoltaikanlagen in der Schweiz nur etwa 3 Prozent des gesamten Stromes. Viel Potential geht verloren – vor allem im Vergleich zu Deutschland, wie die Satellitenaufnahmen verschiedener Grenzregionen aufzeigen.

Fall 1: Hohentengen vs. Weiach

bild: google.maps/watson

Der erste Kartenausschnitt zeigt die Grenzregion zwischen Weiach (Schweiz) und Hohentengen (Deutschland). Wir haben anhand der Satellitenaufnahmen die Solaranlagen auf den Dächern markiert.

Fall 2: Rheinheim vs. Zurzach

Hauptgrund der enormen Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz ist die staatliche Förderung. Schwer ins Gewicht fällt vor allem die Einspeisevergütung privater Photovoltaikanlagen (und anderer Anlagen mit erneuerbaren Energien), die in Deutschland seit 1990 in Kraft ist.

So erhalten Besitzer von Photovoltaikanlagen 20 Jahre lang eine zu Beginn festgelegte Vergütung. Wie hoch diese ausfällt, hängt vom Typ der Anlage ab – und vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Wer vor 2005 eine Photovoltaikanlage in Betrieb nahm, kassierte pro kWh mehr als 50 Cent.

Der Vergütungssatz nimmt seit 1990 aber stetig ab, was Immobilienbesitzer dazu ermutigen soll, den Bau einer Anlage nicht weiter zu vertrödeln. 

Mit diesem System waren Photovoltaikanlagen für Privatbesitzer in Deutschland bereits rentabel, als die Preise für die Installation noch weit höher lagen. Deshalb brach in Deutschland bis 2013 ein regelrechter Boom aus. Heute produzieren 1,58 Millionen Solaranlagen knapp 6% des benötigten Stroms.

Fall 3: Waldshut vs. Koblenz (im Aargau)

Doch der rückläufige Vergütungssatz hat auch seine Kehrseite. Seit 2014 hinkt die Entwicklung den Erwartungen hinterher. 

Ein erster Schweizer Versuch einer flächendeckenden Einspeisevergütung scheiterte kläglich. Zu wenig Geld und zu viele Bewerber sorgten bei der KEV (Kostendeckende Einspeiseverfügung) für einen Kurzschluss. Nur etwa jeder fünfte Photovoltaikbesitzer kam in den Genuss der Subventionen. Deshalb wurde die KEV am 1. Januar 2018 durch die Einmalvergütung (EIV) und das kostenorientierte Einspeisevergütungssystem (EVS) (für grössere Anlagen ab 100 kW) ersetzt.

Damit sollte es auch in der Schweiz möglich sein, kleinere Photovoltaikanlagen längerfristig mindestens kostendeckend zu betreiben. Noch liegen für 2018 keine Zahlen vor, verschiedene Experten berichten aber von einer steigenden Nachfrage.

Fall 4: Geht doch! Rodels & Pratval (GR)

Locals werden entrüstet sein: Auch diese Karten sind nicht ganz up-to-date. Die neue Überbauung in der Spitzkehre (mit Solaranlagen auf den Dächern) ist noch nicht aufgeführt. Trotzdem ist klar ersichtlich: Auch in der Schweiz wird etwas getan.

Dieses Haus produziert 7x mehr Energie als es verbraucht

Video: srf

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

106
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Redback 18.08.2018 08:42
    Highlight Tja. Es benötigt in Deutschland auch keine Baubewiligung die sich über 3 Monate hinzieht und teuer ist. Und wenn sich dann ein Nachbar noch über die Pannels aufregt ist das ganze sowieso aussichslos. In D werden die Dinger einfach gebaut und fertig is
    5 4 Melden
  • rodolofo 17.08.2018 14:29
    Highlight Einen Grenzschutz-Ort im Kanton Aargau zu nehmen ist natürlich sehr tendenziös von Watson!
    Niemand erwartet von diesem rückständig Rechtsnational dominierten Kanton von ewig gestrigen AKW-Befürwortern ein gutes Resultat, was die Solarenergie-Nutzung angeht!
    Dafür können die für ein Schwingfest innert Kürze fünf Gross-Tribünen aufbauen und nach drei Tagen wieder abbauen!
    Das ist doch auch eine imposante Leistung!
    Vergleicht mal die Anzahl Schwingfeste mit der Deutschen Seite!
    11 26 Melden
  • Christian Rusch 17.08.2018 14:24
    Highlight Die Schweiz steht mit dem 40/60 Kern- Wasserkraft Mix vergleichsweise sehr gut da. Einzig, dass wir wegen dem Bevölkerungswachstum immer mehr auf Importstrom (Atom/Kohle) angewiesen sind, gibt zu denken. Deutschland hat die Hälfte ihrer Kernkraftwerke (8 sind immer noch in Betrieb) nicht durch Alternativstrom ersetzt, sondern mit Kohlestrom. Die Wind- und Solarkraftwerke dienen nur dazu Subventionen auszuschütten und den Strompreis für Private in die Höhe zu treiben.
    8 4 Melden
    • ujay 18.08.2018 04:05
      Highlight @Rusch. Ui, das böse Bevölkerungswachstum....amüsant.
      4 2 Melden
  • Stromer5 17.08.2018 12:52
    Highlight Würden die Zulagen für PV-Anlagen nicht immer mehr gekürzt, würden sich viel mehr Eigenheimbesitzer überlegen auf erneuerbare Energiene umzurüsten...
    Aber eben... für das haben wir die falschen gewählt.
    13 5 Melden
  • flv 17.08.2018 00:04
    Highlight Ich find die Kommentare hier ja echt lustig! Jaja, die Deutschen haben subventionierte Solarpanels ABER Kohlestrom!! Ja, natürlich haben sie Kohlestrom. Aber sie haben mittlerweile Solardächer ohne Ende! Kann man denn nicht einfach auch mal zu dem weitsichtigen Effort gratulieren? Die deutsche Subventionspolitik, die die Panelherstellung damals komplett überfordert hatte, hat die Massenproduktion angekurbelt. Und jetzt kann auch der kleine Opportunistenstaat in den Alpen davon profitieren.

    Mögen die Blitze einschlagen...;)
    49 13 Melden
  • DomKi 16.08.2018 23:35
    Highlight ach, komm, was ist die Lebensdauer solcher PV Anlagen? Wirkungsgrad?
    5 17 Melden
    • Stromer5 17.08.2018 12:54
      Highlight Je höher das die Anlage liegt, umso höher der Wirkungsgrad. Folglich würde das bei uns schon Sinn machen, insbesondere richtung Bergkantone...
      11 1 Melden
  • Dani Düsi 16.08.2018 23:18
    Highlight In Alternativenergie führend, doch mit Kohle immernoch ganz dick im Geschäft. Wie dumm ist das denn? Das ist wie perfekte Mülltrennung beim Sammeln, dann aber doch alles in einen Ofen werfen. In Wahrheit ist das rückständig, nicht fortschrittlich.
    13 14 Melden
    • Pafeld 18.08.2018 12:13
      Highlight Nein. Das nennt man Übergangsphase. Aber weil man die Welt von heute auf morgen nicht komplett umkrempeln kann, sollte man es doch einfach lassen.
      0 0 Melden
  • amazonas queen 16.08.2018 22:44
    Highlight Anmerkung zu Zurzach. Die Hälfte der Häuser steht unter Denkmalschutz. Selbst wenn du magst, du darfst kein Solar installieren. Eigene Erfahrung...
    26 2 Melden
  • Silvan80 16.08.2018 22:03
    Highlight Bitte mal den Vergleich mit Energie gewonnen aus Wasserkraft machen. Danke
    8 5 Melden
    • Pafeld 18.08.2018 12:14
      Highlight Aber exkusiv dem mit Kohlestrom hochgepumpten Wasser bitte sehr.
      0 0 Melden
  • Gummibär 16.08.2018 19:58
    Highlight Die Schweiz schläft den Schlaf der Gesättigten.
    Ueberproduktion an Solarstrom kann mittels Herstellung von Wasserstoff "gelagert" werden.
    H2 als Treibstoff für Generatoren und Landwirt-schafts/Kommunalfahrzeuge benötigt weder Fracking, Borlöcher, Pipelines, Raffinerien, Tankertransporte über grosse Distanzen etc.
    Andernorts wird kräftig entwickelt: https://www.electrive.net/2018/06/20/ferguson-shipbuilders-entwickelt-wasserstoff-faehre/
    36 22 Melden
    • Reich und sexy 17.08.2018 07:41
      Highlight Kennst du dich mit Wirkungsgraden und Vollkostenrechnungen aus? Wahrscheinlich nicht
      12 6 Melden
    • Pafeld 18.08.2018 12:17
      Highlight Vollkostenrechnung ist ein Scheinargument für Pfennigfuchser und Stänkerer, da sich diese bei der Etablierung eines Systems ziemlich schnell drastisch ändern können. Anschubfinanzierung heisst das Zauberwort.
      0 1 Melden
  • whatthepuck 16.08.2018 19:47
    Highlight Macht den Vergleich mal mit Wasserkraft. Oder generell klimafreundlichen Arten der Energiegewinnung.
    50 11 Melden
  • atomschlaf 16.08.2018 19:40
    Highlight ...und kein Wort über die rekordhohen Strompreise in DE, über immer mehr Haushalte, die die Stromrechnung nicht mehr bezahlen können, den trotz allem hohen CO2-Ausstoss, weil mangels Speicherkapazität für den Solarstrom CO2-intensive Kohlekraftwerke als Backup gebraucht werden. 🙄
    82 29 Melden
  • G-. 16.08.2018 19:30
    Highlight Auf den ausgewählten Kartenausschnitten liegt die deutsche Seite jeweils nördlich des Rheins, auf der Sonnenseite des "Tals". Denke dadurch sind Solaranlagen auf der deutschen Seite schicht effizienter und es lohnt sich mehr das Geld zu investieren.

    Komme aus der Region und die Unterschiede bei den Sonnenstunden sind definitiv ein nicht auszuschliessender Faktor.
    77 10 Melden
  • Ironiker 16.08.2018 19:21
    Highlight Dazu muss man auch noch hinzufügen, dass bis vor ein paar Jahren meistens eine Baubewilligung benötigt wurde, und man den einenen produzierten Strom nicht selber verbrauchen durfte. Man musste ihn also billig dem Elektrizitätswerk verkaufen und gleichzeitig teuer wieder einkaufen... Man stelle sich das mal vor. Zum Glück hat sich das geändert. Im Kt. Bern ist klar geregelt, wo und wie eine Anlage ohne Bewilligung aufgestellt werden darf. Und den Strom darf man schweizweit selber verbrauchen. Es ist also auch in der CH etwas gegangen.
    50 2 Melden
  • Ironiker 16.08.2018 19:17
    Highlight Also ich habe eine 8.4 kWp Anlage aufs Dach gestellt. Dazumal hätte sie in der CH über 40'000 gekostet. Deshalb habe ich sie aus DE kommen lassen. Ich weiss, leide Diskussion. Aber ich hatte die Wahl: Anlage aus DE oder gar keine! Gekostet hat sie 21'000 Einmalvergütung 7'000. Habe also Netto 14'000 bezahlt.

    Ich habe das Glück, dass ich recht viel für den eingespeisten Strom erhalte. Nämlich 17.5 Rp. pro kWs. Die Anlage ist bald 3 Jahre im Betrieb und hat für über 5'000.-- Strom produziert. Man rechne... Würde man überall soviel für den gelieferten Strom erhalten, gäbe es auch mehr Anlagen!
    52 7 Melden
    • Reich und sexy 17.08.2018 07:45
      Highlight Und wer zahlt das? Was du propagierst ist Selbstbereicherung auf Kosten der Allgemeinheit.
      8 19 Melden
    • Ironiker 17.08.2018 10:30
      Highlight @Reich und sexy

      Dein Neid ist hier fehl am Platz!

      Ich produziere umweltfreundlichen Strom aus erneuerbarer Quelle. Ich stelle mein Dach dafür zur Verfügung und tätige eine Investition.

      Nach ca. 9-10 Jahren habe ich die Investition amortisiert, danach kann ich für die gleiche Zeit nochmals etwas verdienen. Wenn denn die Vergütung gleich hoch bleibt... Mein Risiko!

      Ich könnte natürlich auch einfach 20 Jahre in einen Aktienfonds investieren und hätte am Schluss vielleicht sogar mehr davon. Aber der Bund würde seine Klimaziele in der Energieproduktion nie erreichen.
      20 3 Melden
    • rodolofo 17.08.2018 14:34
      Highlight @ Reich und sexy
      Na wer wohl? DU natürlich!
      2 2 Melden
  • ostpol76 16.08.2018 18:46
    Highlight Sie trocknen uns in Sachen Solarenergie ab und machen es mit ihrem Kohlestrom um ein hunderfaches wieder kaputt.
    54 12 Melden
  • Livia Peperoncini 16.08.2018 17:56
    Highlight Als mein Hausdach saniert werden musste entschied ich mich für eine Begrünung des Daches. Das Dach wird durch Regenwasser das ich in einem unterirdischen grossen Tank speichere grün gehalten. Der Hauptgrund für die Begrünung war die miese Energiebilanz der Solarpanel. Meinen Strombedarf decke ich über's EWZ mit Ökostrom. Für mich war das die bessere Lösung, besser als wärmeabstrahlende Solarpanels auf dem Dach.
    44 14 Melden
  • franzfifty 16.08.2018 17:36
    Highlight Ja klar hat Deutschland auch andere Energie-"Quellen", aber irgendwann muss man ja anfangen und umstellen/umsetzen auf saubere Energie. Irgendwann sind sie dann soweit und koennen vollumfaenglich auf saubere Quellen umstellen. Was machen wir? schauen auf 2 aeolische Felder und protestieren immer noch gegen Kernkraftwerke?
    42 15 Melden
  • infomann 16.08.2018 17:35
    Highlight Wir werden halt immer mehr ein durchschnittlicher Staat in Europa, meinen abet immer noch wir gehören zu den Besten.
    Bei unserer Verhinderungspolitik musste das ja soweit kommen.
    SVP lässt grüssen.
    70 83 Melden
    • grumpy_af 16.08.2018 17:55
      Highlight Gefühlt jeder Artikel auf watson hat einen Kommentar, welcher irgendwas von SVP labert...
      68 17 Melden
    • ostpol76 16.08.2018 18:50
      Highlight Habe schon fast gedacht bei diesem Bericht schaffen wir es ohne SVP Kommentar 😉
      43 10 Melden
    • infomann 16.08.2018 18:55
      Highlight OK.....bitte
      Wem denkst du haben wir mehr Verhinderungspolitik zu verdanken, wie der SVP??
      19 32 Melden
    • grumpy_af 16.08.2018 21:22
      Highlight Mag sein, dass sich die SVP bei vielen progressiven Themen querstellt. Das ist aber nicht Gegenstand dieses Artikels.
      8 2 Melden
    • Mario Conconi 16.08.2018 23:28
      Highlight Merkel 😉
      0 3 Melden
    • Skip Bo 17.08.2018 07:39
      Highlight Info, in unserer Gegend werden die PV Anlagen fast ausschliesslich durch SVPler (landwirtschaftliche Gebäude) betrieben. Die sind nicht der gleichen Meinung wie die Parteiführung.
      Noch eine Bitte, beende deine Antwort an mich nicht mit den üblichen Ausrufezeichen, ist respektlos.
      9 4 Melden
  • Kaspar Floigen 16.08.2018 17:12
    Highlight Diese Karte zeigt, wie eindrücklich wir Deutschland in Sachen CO2-Ausstoss abtrocknen

    https://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC?view=map
    38 11 Melden
    • Ueli der Knecht 16.08.2018 20:07
      Highlight Auf dieser Karte trocknen vorallem Griechenland, Jemen, Somalia und so alle anderen ab.

      Ein komisches und trügerisches Mass: CO2-Kilos pro BIP-Dollar. Vorallem weil mindestens jeder zweite Dollar CH-BIP im Ausland erwirtschaftet wird.
      15 3 Melden
  • dmark 16.08.2018 17:10
    Highlight Schön und gut. Dafür zahlt der durchschnittliche dt. Michel auch bereits über 30 ct. für jede angefangene KW/h. Tendenz steigend...
    Oder glaubt denn jemand wirklich, dass der Staat diese 50 ct. Vergütung aus eigener Tasche bezahlt?
    35 15 Melden
  • gusg 16.08.2018 17:05
    Highlight Also 3 vs 6 Prozent des gesamten Strombedarfs? Hätte mir irgendwie einen grösseren Unterschied vorgestellt. Dass die Schweiz noch mehr Potential hat bzgl Solaranlagen ist klar.
    41 2 Melden
  • ARoq 16.08.2018 17:02
    Highlight Aufgrund der Lage von meinem Haus ist für eine Photovoltaikanlage eine Baugenehmigung nötig; eine solche habe ich letzte Woche eingereicht.

    Rentieren wird die Anlage laut Berechnung erst in 18 Jahren. (Einmalvergütung, plus 10 Rp pro zurückgespeiste kWh)

    Bis jetzt habe ich jedoch erst 2 Einsprachen.
    "Passt nicht in's Landschaftsbild". "Könnte Blenden".
    60 2 Melden
    • Caturix 16.08.2018 18:10
      Highlight Solaranlagen auf einem Hausdach sollte Schweizweit ohne Baubewilligung gebaut werden dürfen. Wenn man sieht was für eine Häusermist mit Bewilligung hingepflastert wird frage ich micht wem eine Solaranlage stört oder was diese Personen für eine Störung haben..
      63 6 Melden
    • ARoq 16.08.2018 19:06
      Highlight Normalerweise ist kein Baugesuch nötig und es reicht eine Meldung an die Behörden.

      Mein Haus steht allerdings ausserhalb der Wohnzone und in einer Schutzzone von einem "Kulturdenkmal von Kantonalem Interesse".
      22 0 Melden
    • esmereldat 16.08.2018 19:30
      Highlight @ Caturix: auf einem Grossteil der Gebäude ist eine PV Anlage ohne Baubewilligung realisierbar.

      @ARoq: viel Erfolg mit der Anlage! 18 Jahre Amortisationszeit sind ok, Einsparungen wirst du ja aber ab dem 1. Tag schon merken. :)
      23 2 Melden
  • Energia 16.08.2018 16:58
    Highlight Könnte auch aufgezeigt werden, wieviel die Deutschen an Abgaben bezahlen im Vergleich zu den Schweizern? Das Geld muss von irgendwo herkommen und das ist von der Allgemeinheit. Wenn wir gleich hohe Abgaben hätten, wären wir auch weiter.

    Was aber noch viel interessanter wäre, wäre ein Artikel über die Energieamortisation von Solarpanels. Bis vor 1-2 Jahren verbrauchte die Herstellung und die Vernichtung einer Sollarzelle mehr Energie als sie in ihrem Betrieb produzierte. Aber hauptsache bei uns sieht jeder grün aus und die Produktion von Solarzellen findet in China mit Kohlekraftwerken statt.
    50 84 Melden
    • Yippie 16.08.2018 17:17
      Highlight Blödsinn!
      Eine PV- Anlage braucht ca. 2 Jahre bis sie die Produktionsenergie wieder reingeholt hat
      40 18 Melden
    • Lienat 16.08.2018 17:18
      Highlight "...verbrauchte die Herstellung und die Vernichtung einer Sollarzelle mehr Energie als sie in ihrem Betrieb produzierte."

      Diese Aussage war schon vor 20 Jahren veraltet. Ein heutiges Solarmodul (c-Si, Alurahmen) hat iin unseren Breiten eine Energierücklaufzeit von weniger als 2 Jahren. Anders ausgedrückt: Das Modul produziert mehr als das zehnfache seiner grauen Energie.
      53 6 Melden
    • loquito 16.08.2018 17:32
      Highlight Sry aber das war bereits 2002 nicht so, als ich ins Gymnasium ging. Im EF Physik haben wir anhand einer damals handelsüblichen Anlage genau das ausgerechnet... Bereits bei etwa 3/4 der Lebenserwartung war diese im +
      Und wir haben eine Anlage besucht, welche bereits doppelt so alt wie die vorgegebene Lebenswlerwartung war und immer noch funktioniert hat. Heute wird dies wohl um ein vielfaches besser sein...
      42 4 Melden
    • PVJ 16.08.2018 17:43
      Highlight @energia, die Energieamortisation von PV- Anlagen beträgt 2 Jahre, bei einer Laufzeit von 20-30 Jahren. Deine Aussage ist schlicht nicht wahr, jedenfalls nicht für die letzten 1-2 Jahre.

      https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

      Seite 38
      22 2 Melden
  • Domino 16.08.2018 16:58
    Highlight Jetzt bitte ne Statistik zu Wasserkraft. Verfügbarkeit der erneuerbaren Energie.
    Oder die Produktion von erneuerbarer Energie in den letzten 100 Jahren.
    34 17 Melden
    • PVJ 16.08.2018 17:47
      Highlight Wasserkraft benötigt Gefälle... wird schwierig bei der Topographie in D
      21 8 Melden
    • Zurigo 17.08.2018 09:59
      Highlight oder einfach so, wie es wir Schweizer machen: Schöner Pumpspeicher und mit dem "dreckigem" Strom aus dem Netz (um eine Überspannung zu vermeiden) die Wasser hochpumpen und danach als "öko-Strom" verkaufen.
      3 4 Melden
    • PVJ 17.08.2018 10:42
      Highlight @Zurigo: Zwischengespeicherter Strom darf nicht als Ökostrom vermarktet werden, sofern er nicht bereits vorher Ökostrom war. Ist ein Grundsatz des ganzen Systems und gesetzlich so geregelt.

      Bitte bleib bei den Fakten.
      5 0 Melden
    • Zurigo 17.08.2018 13:07
      Highlight nun den Grundsatz kenn ich nicht. Ich habe letztes Jahr den Hochgebirgsstauseen Kaprun besucht und da eine 3 Stündige Führung besucht. Der Herr hat uns ziemlich genau das gesagt: Sauberer Strom aus Wasserkraft (Obwohl die Pumpen genau so in der Nacht laufen und das defintiv nicht mit Ökostrom).
      Hast du eine Quelle dazu? Finde ich ein spannendes Thema.
      1 0 Melden
    • PVJ 17.08.2018 17:21
      Highlight @Zurigo: (1/2) Du kannst selbstverständlich Kohlestrom verpumpen wenn er billig ist und wieder turbinieren wenn die Preise hoch sind. Dies ist das wichtigste Geschäftsmodell jedes Pumpspeicherwerks. Was Du aber nicht darfst, ist diesen Strom danach als Ökostrom zu vermarkten. Dazu benötigst Du Herkunftsnachweise, deren Verwendung in der Schweiz gesetzlich im Energiegesetz (Art. 9) und der entsprechenden Verordnung (Art 2/3) geregelt ist. Einen Überblick kannst Du Dir auch auf der Website der Pronovo (www.pronovo.ch), welche die HKN Herausgibt verschaffen.
      1 0 Melden
    • PVJ 17.08.2018 17:26
      Highlight @Zurigo (2/2): Das HKN-System lässt sich sehr wohl kritisieren, weil es nur Energiemengen erfasst, aber nicht sicherstellt, dass auch die exakten Produktionsstunden eingehalten sind. So kannst Du bei Deinem EW z. B. Solarstrom bei Nacht einkaufen. Dein EW muss dazu nur HKN in der verkauften Menge für das betreffende Jahr beschaffen.
      1 0 Melden
  • MinnesotaWild 16.08.2018 16:53
    Highlight Naja die Deutschen haben in ihrem Strommix auch noch ca. 35-40% Kohle während die Schweiz praktisch keine Kohle hat. Wenn jemand hinterher hinkt sind das die Deutschen.
    283 102 Melden
    • penetranz 16.08.2018 17:12
      Highlight und der Kohlestrom dreht an der Grenze wieder um?
      Wir nutzen hier such Kohle aus D und Atom aus F.
      Träum weiter
      38 11 Melden
    • dmark 16.08.2018 17:16
      Highlight Gute ostdeutsche Braunkohle, weil die Steinkohle muss grösstenteils von Südafrika oder Polen importiert werden, weil man in Deutschland etliche Steinkohlezechen schliessen lies. Das bringt nun eine phantastische Umweltbilanz, weil man den Atomausstieg etwas zu voreilig beschlossen hatte.
      Achja, es wurde sogar damals vom grünen Umweltminister (Hrn. Tritin) ein neues Braunkohlekraftwerk eingeweiht.
      29 9 Melden
    • Lienat 16.08.2018 17:20
      Highlight Sehr richtig. Aber sie haben eben auch ca. 20% neue erneuerbare Energien, vor allem Windkraft. Von den Deutschen können wir also durchaus noch etwas lernen.

      Wir in der Schweiz haben auch das Glück, dass wir hier auf dem Wasserschloss von Europa sitzen.
      41 11 Melden
    • roger_dodger 16.08.2018 17:46
      Highlight Ja und die Schweizer importieren kräftig Atomstrom aus Frankreich. In punkto erneuerbarer Energien ist die Schweiz ausser bei Wasserkraft ein Entwicklungsland. In Deutschland wird wenigstens ein Anreiz geschaffen.
      32 8 Melden
    • Oberon 16.08.2018 17:47
      Highlight Da hast du recht aber wir laufen in ein grösseres Problem rein.
      https://www.infosperber.ch/Umwelt/Wie-die-Schweiz-vom-Stromimport-abhangig-wird
      7 1 Melden
    • Caturix 16.08.2018 18:13
      Highlight Viele Wasserkraftwerke laufen doch als Pumpspeicher. Also Atom und Kohle Strom um sie zu betreiben.
      13 4 Melden
    • Paraflüger 16.08.2018 18:17
      Highlight @Lienat Wir haben jedoch nicht riesige Ebenen in Meeresnähe, welche wir mit Windparks zubauen können.
      11 5 Melden
    • Schlange12 16.08.2018 20:02
      Highlight Nur seigen die gerade aus dem Atomstrom aus und leider gibt es ein Unterschied zwischen Grundlastkraftwerken Spitzenlastkraftwerke.
      7 0 Melden
    • Jason84 17.08.2018 05:20
      Highlight Dafür laufen in Deutschland bald keine absolut veralteten AKW‘s mehr.
      7 0 Melden
    • Pafeld 18.08.2018 12:10
      Highlight Wir waschen den Deutschen Kohlestrom dafür mit unseren Stauseen sauber.

      Zur Zeit ist Deutschland mit seinen zwar noch aktiven Kohlekraftwerken nicht gerade sauber, sie sind jedoch wesentlich näher dran als wir, langfristig nachhaltig sauber zu werden. Die Schweiz hat den Anschluss beim Solarstrom komplett verschlafen. Da täuschen auch keine gehässigen Kohlestromkommentare darüber hinweg.

      Und zum sicheren und sauberen Atomstrom: Frankreich muss seit Jahren Strom aus Deutschland importieren, weil die Meiler nicht mehr zuverlässig genug laufen.
      1 0 Melden
  • Johnny Geil 16.08.2018 16:53
    Highlight Sind das jetzt Solaranlagen oder PV-Anlagen? Das ist dann ein grosser Unterschied. Eine Solaranlage ist für Warmwasser und die Photovoltaik für Strom.
    133 55 Melden
    • Lienat 16.08.2018 17:15
      Highlight Falsch! Eine Solaranlage ist der Überbegriff für alle Anlagen, welche Energie aus Sonnenlicht gewinnen. Eine Solarthermieanlage gewinnt Wärme, Eine Photovoltaikanlage gewinnt elektrische Energie.
      42 4 Melden
    • Meli_ZH 16.08.2018 18:21
      Highlight Falsch! Solaranlagen sind ein sammelbegriff für die verschiedenen Solarthermieanlagen (Also wärme!) jeder Fachmann benutzt den Begriff Solaranlage nur für die Warmwasser gewinnung! Ich habe noch nie in meinem berufsleben oder im Studium (Erneuerbahre Energien) den begriff Solaranlgen für eine PV-Anlage gehört!
      10 7 Melden
    • Dsign 16.08.2018 21:18
      Highlight Solaranlagen sind technische Einrichtungen um Sonnenenrgie in eine andere Form von Energie umzuwandeln. Wenn klugsch... dann aber richtig. Und im Text ist klar zu verstehen, dass es sich um elektrischen Strom handelt. Mein Gott ...
      5 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 16.08.2018 23:35
      Highlight Das kann man aus den Satellitenbildern schlecht auslesen. Solaranlage wird hier als Oberbegriff für PV, thermische und photochemische Anlagen verwendet.
      11 2 Melden
    • Moos 17.08.2018 00:54
      Highlight eine Solaranlage produziert aus Sonneneinstrahlung Energie – sei das nun Strom (PV) oder Wärme (thermische Anlage) oder beides in kombinierten Anlagen

      sprich: Solaranlage ist korrekt (Versuch mal auf einem Satellitenfoto den Unterschied zwischen einer thermischen und einer PV-Anlage zu erkennen...)
      4 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 16.08.2018 16:42
    Highlight Der meiste Solarstrom fällt dann an, wenn er nicht benötigt wird: im Sommer. Solange keine Tragfähigen Konzepte bestehen, wie der Solarstrom für den Winter gespeichert werden kann, macht auch ein massenhafter Ausbau keinen Sinn. Es gäbe durchaus Ansätze wie Power-to-Liquid aber ich habe das in der Politik nur selten gehört.
    32 49 Melden
    • ARoq 16.08.2018 17:18
      Highlight Speicherseen sind ein tragfähiges Konzept und wir haben einige davon.
      46 5 Melden
    • Lienat 16.08.2018 17:29
      Highlight Aus technischer Sicht könnte man Stand heute jährlich mindestens 10TWh bzw. 16% photovoltaisch erzeugten Strom ins CH-Netz einspeisen, ohne Speicher einzubauen. Davon sind wir noch weit entfernt. Ein weiterer Ausbau macht also durchaus schon jetzt Sinn.

      Aber ja: Bis die Welt voll erneuerbar versorgt wird, benötigt es noch einiges an Netzausbau. Power-to-Liquid ist nur eine Möglichkeit.
      27 1 Melden
    • loquito 16.08.2018 17:33
      Highlight Hmmm feag mal jedes Land, welches so heiss ist wie die Schweiz diesen Juli wann am meisten Strom verbraucht wird.... Auch bei uns wird immer mehr mit Klimaanlagen gebaut werden...
      26 3 Melden
    • Johnny Geil 16.08.2018 17:38
      Highlight Können sich die Blitzer erklären? Dingo hat Recht! Deutschland hat jetzt schon enorme Probleme im Sommer wegen der Überlastung des Stromnetzes aufgrund von eingespeistem Solarstrom.
      16 21 Melden
    • aglio e olio 16.08.2018 17:48
      Highlight "Der meiste Solarstrom fällt dann an, wenn er nicht benötigt wird: im Sommer."

      Keine Sorge, das Problem löst sich von "alleine".
      Bald wird der Sommersolarstrom für die Klimaanlagen benötigt, ohne die wir nicht mehr können oder wollen.
      15 4 Melden
    • Wilhelm Dingo 16.08.2018 18:35
      Highlight @ARoq: nein, Speicherseen werden im Sommer von Niederschlägen gefüllt. Allenfalls taugen Seen als Kurzzeitspeicher.
      @Lienat: ja, aber die konventionellen Kapazitäten müssen für den Winter vorgehalten werden, so bekommen wir eine "Doppelversorgung"
      @loquito: ja, stimmt für Südliche Länder
      @Johnny Geil: komplexes Thema, die meisten blicken nicht durch.
      5 10 Melden
    • Lienat 16.08.2018 19:40
      Highlight @Johnny G***: Im Grundsatz hast Du schon recht. Für das Spitzenproblem gäbe es aber die simple technische Lösung, dass man die Solaranlagen zu solchen Zeiten einfach zurückregelt (das wäre sogar billiger als irgendwelche Speicher). Ich will die Problematik überhaupt nicht schönreden. Was mich aber stört ist, wenn die Photovoltaik den Kopf dafür herhalten muss, dass es Politik und Big Player des Strommarktes in der Vergangenheit so richtig verschlafen haben.
      15 3 Melden
    • esmereldat 16.08.2018 19:46
      Highlight @Wilhelm Dingo: auch im Sommer wird für die Industrie und in Haushalten viel Strom verbraucht. Wie Lienat schon schrieb, kann das schweizer Stromnetz schon heute bis 20% Solarstrom "ertragen" ohne weitere Speicher.

      Kleinere, lokale Speicher werden mittelfristig verfügbar sein. Es wird nie 100% Solarstrom geben bei uns, sondern ein sinnvoller Mix von (erneuerbaren) Stromproduzenten. Das "Problem" ist mehr die Kombination von KKW und PV. Unflexible Bandenergie und eher fluktuierende Erneuerbare, das ist eine schwierige Kombi.
      11 0 Melden
    • Lienat 16.08.2018 19:48
      Highlight @Wilhelm Dingo
      Zur Doppelversorgung 1: Das ist richtig. Und deshalb müssen diejenigen, welche zu sonnenarmen Zeiten noch einspeisen können, diesen Mehrwert entsprechend vergütet bekommen. In einem ersten Schritt sollte man daher unser vorsinthflutliches Zweitarifsystem abschaffen und auch dem Endkunden einen Strompreis nach Angebot und Nachfrage verrechnen. Um den Markt fair zu gestaltet, braucht es zusätzlich bei allen Stromerzeugern die Kostenwahrheit (inkl. allen Folgekosten für Umwelt und Gesundheit). Damit würde sich schon viel selbst regulieren.
      12 2 Melden
    • loquito 16.08.2018 20:01
      Highlight Wo warst du diesen sommer... Trocken und heiss @Wilhelm
      1 2 Melden
    • Lienat 16.08.2018 20:05
      Highlight @ Wilhelm Dingo
      Zur Doppelversorgung 2: Es ist auch nicht so, dass Photovoltaik im Winter gar nichts erzeugt. PV im Flachland und Laufkraftwerke ergänzen sich im Jahresprofil sogar recht gut mit alpiner PV und Windkraft. Auch damit liesse sich schon ein guter Teil des Problems lösen.

      Zur Doppelversorgung 3: Eine rein erneuerbare Doppelversorgung ist in vielerlei Hinsicht immer noch besser als eine teilweise fossil-nukleare Einfachversorgung.
      11 2 Melden
    • ARoq 16.08.2018 23:46
      Highlight @Wilhelm Dingo
      Speicherseen können gut für PV-Energie genutzt werden. Gerade wenn wir mit dem Verschwinden der Gletscher künftig mit weniger Wasser rechnen müssen.
      Aber trotz Gletscher haben wir in den Speicherseen derzeit ein jahreszeitliches Defizit von 177 GWh, also noch viel Platz für PV-Strom.
      3 0 Melden
    • Skip Bo 17.08.2018 07:49
      Highlight Die Stromspitzen im Sommer sind ein nicht kleinzuredendes Problem. Die Kebag in Zuchwil hat mit der Neutralisierung von Stromspitzen ein neues Geschäftsfeld erschlossen. Das nennt sich Power-to-heat und ist nichts anderes als Wasser zu erhitzen und dafür bezahlt zu werden. Die Wärme wird via Fernwärmenetz den Verbrauchern (Industrie, Gewerbe, Private zur Warmwasseraufbereitung) weiterverkauft.
      0 0 Melden
    • sheimers 17.08.2018 09:28
      Highlight Probleme haben die mit dem Wind, der im Norden konzentriert ist. Solar ist schön übers Land verteilt und bringt über Mittag etwa die Hälfte vom Verbrauch. Das gibt gar kein Problem.
      5 1 Melden
  • Olf 16.08.2018 16:28
    Highlight An Spitzentagen, dass heisst mit viel Sonne und Wind, gibt es bei der Swissgrid schon mal Strompreise von bis zu - 80CHF pro MW/H. Das heisst ich bekomme Geld wenn ich Strom aufnehmen und vernichten kann. Die produzierte Energie kann nicht gespeichert werden. Das ist das Resultat einer durch Grüne und Reporter fehlgeleiteten Energiepolitik in Deutschland. Fürs Energie produzieren gibt es übrigens höchstens 30 CHF pro MWh
    56 66 Melden
    • loquito 16.08.2018 17:41
      Highlight Ok, aber Sie wissen schon, dass immer mehr und bessere Batterien von Grünen Teslafans weiterverwendet werden um Strom zu brauchen... Und schon jetzt kann man sehr viel Strom mit Pumpspeicher speichern. Aber statt Lösungen suchen, einfach an altem festhalten und dann?
      28 7 Melden
    • PVJ 16.08.2018 18:30
      Highlight @Olf: Heute war ein sonniger Tag, oder? Strom im Markt Schweiz wurde in den Mittagsstunden zu mehr als 50 Euro/MWh gehandelt. So schlimm kann es nicht sein.

      https://www.eex.com/en/market-data/power/spot-market/auction#!/2018/08/16

      Negative Preise gab und gibt es vor allem in DE, typischerweise an warmen, windigen Sonn- oder Feiertagen im Winterhalbjahr mit sehr tiefer Nachfrage. Wir reden hier aber von relativ wenigen Stunden pro Jahr.

      https://www.welt.de/wirtschaft/article172642273/Agora-Energiewende-Chef-verteidigt-negative-Strompreise.html
      10 1 Melden
    • Lienat 16.08.2018 19:19
      Highlight @Olf: Das ist eher der Arroganz der Netzbetreiber geschuldet, welche PV jahrelang nicht ernst genommen haben und dabei so irrsinige Normen verabschiedet haben, welche vorschreiben, dass ein Solarwechselrichter bei Überfrequenz einfach abschalten soll (sogenanntes 50.2Hz Problem). Die sind dann erst erwacht, als diese Peanuts in Deutschland eine installierte Leistung von 20GW erreicht hatten.
      9 1 Melden
  • Snowy 16.08.2018 16:24
    Highlight Bin prinzipiell Regulierungskritisch aber bezüglich Umweltschutz muss man leider den Menschen zu seinem Glück zwingen.

    Aufklärung etc reicht leider nicht. Erst wenn es den Menschen im Portemonnaie schmerzt, ändern sie ihre Angewohnheiten - dann dafür aber rapide (Bsp. Abfallsackgebühr).

    Heisst bezüglich Energie *: Hersteller und Nutzer sauberer Energie müssen steuerlich stärker entlastet, unsaubere Hersteller/Nutzer belastet werden (Bonus-Malus System).

    Sad but true.

    *Dito für Mobilität, Bauwesen, Lebensmittel etc
    35 12 Melden
    • Lienat 16.08.2018 20:33
      Highlight Es braucht dafür nicht einmal zusätzliche Steuern. Es würde schon reichen, wenn wir eine Kostenwahrheit hätten. Zwei Beispiele dazu:

      1. Kernkraftwerke müssen nur die Zwischenlagerung der Abfälle (ca. 0.05% der Gesamtzeit) finanzieren. Daneben bezahlen sie noch nicht einmal eine Versicherung, welche für die Schäden bei einem schweren Störfall aufkommen würde.

      2. Kohlekraft ist eine der Hauptquellen für menschgemachten CO2-Ausstoss. Sie wird aufgrund des Klimawandels Folgekosten im Billionenbereich verursachen. Dennoch ist Kohlestrom immer noch etwas vom billigsten auf dem Markt.
      1 0 Melden
  • taikken2 16.08.2018 16:08
    Highlight Super Sache Deutschland! Und damit die Bilanz der Erneuerbaren nicht zu positiv ausfällt noch ein paar Kohlekraftwerke betreiben....
    326 70 Melden
    • ujay 16.08.2018 17:30
      Highlight @taikk.....Helvetische Selbstbeweihräucherung....die Schweiz macht bei Bedarf von diesem Kohlestrom noch so gerne gebrauch. Lieber mal vor der eigenen Haustüre wischen😉
      33 8 Melden
    • mad_aleister 16.08.2018 17:31
      Highlight Ja und abbauen tun sie es auch. Und dafür ganze Dörfer verschieben und so. Da braucht man auch noch Bagger und so... und Braunkohle muss man ja auch noch exportieren. Sonst hat man am Ende noch zu viel davon. Und dabei gräbt man auch nur irgendwie das Vierfache des Bodensees um. Aber die Löcher kann man ja irgendwann mit dem vorrätigen Wasser füllen. Am besten das Wasser vom Rhein nehmen, swiss made und so. Dann kann man dort schwimmen und so. Ende gut, alles gut...
      6 14 Melden

Studie vom Bund gefordert: Wird die «Generation Praktikum» ausgenutzt? 

Ein 100-Prozent-Job für 200 Franken im Monat, ist das okay? Die Grünen-Nationalrätin Lisa Mazzone will wissen, ob Schweizer Praktikanten ausgenutzt werden und fordert einen entsprechenden Situationsbericht. Über ihren Vorstoss debattiert nächste Woche das Parlament. 

Als «Generation Praktikum» sind sie besonders in den Nachbarländern bekannt: Junge Berufseinsteiger, die gleich viel chrampfen wie Festangestellte, dafür aber einen massiv tieferen Lohn erhalten. 

Ob mies bezahlte Praktika auch in der Schweiz zum problematischen Massenphänomen geworden sind, weiss niemand so genau. Offizielle Studien fehlen. Hier will die Grünen-Nationalrätin Lisa Mazzone ansetzen. «Es geht doch nicht, dass wir keine Ahnung haben, was Praktikanten in unserem …

Artikel lesen