USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump listens during a meeting with North Korean defectors where he talked with reporters about allowing the release of a secret memo on the F.B.I.'s role in the Russia inquiry, in the Oval Office of the White House, Friday, Feb. 2, 2018, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Bild: AP/AP

Trumps Finanzen bleiben ein Geheimnis



Die finanziellen Verhältnisse von Donald Trump bleiben weiter ein Geheimnis: Die US-Regierung hat am Dienstag eine Frist verstreichen lassen, die Steuerunterlagen des Präsidenten an den Kongress zu übergeben.

Der für Steuerfragen zuständige Ausschuss im Repräsentantenhaus hat Trumps Steuererklärungen der letzten sechs Jahre angefordert. Eine erste Frist am 10. April liess die US-Regierung verstreichen. Die zweite Frist lief nun am Dienstag aus.

Finanzminister Steven Mnuchin teilte dem Ausschussvorsitzenden Richard Neal einem Bericht der «Washington Post» zufolge mit, er werde erst am 6. Mai entscheiden können, ob er die Unterlagen der ihm unterstellten Steuerbehörde IRS zur Verfügung stellen werde.

Finanzminister: «Steuerdaten sind vertraulich»

Mnuchin erklärte, die wahre Absicht sei es, Trumps Steuererklärungen öffentlich zu machen. Der Fall werfe «schwerwiegende verfassungsrechtliche Fragen» auf, die unter anderem mit dem Justizministerium geklärt werden müssten. Unter anderem gehe es um den Schutz vertraulicher Daten von Steuerzahlern.

Treasury Secretary Steven Mnuchin testifies before a House Appropriations subcommittee hearing, Tuesday, April 9, 2019, on Capitol Hill in Washington. Mnuchin said Tuesday that his department intends to

Finanzminister Steven Mnuchin. Bild: AP/AP

Trump hält in einer für US-Präsidenten höchst ungewöhnlichen Weise seine Finanzverhältnisse unter dem Deckel: Er ist der erste Präsident seit Richard Nixon, der eine Veröffentlichung seiner Steuererklärungen verweigert. Gegen die Herausgabe von Steuerunterlagen durch eine Steuerberaterfirma klagt er gemeinsam mit seinen Söhnen sogar vor Gericht.

Traditionell legen US-Politiker schon während der Kandidatur für das Präsidentenamt ihre Steuerunterlagen offen, unter anderem, um dem Volk Einblick in ihre finanziellen Verhältnisse zu geben.

Demokraten beraten mit Anwälten

Die Demokraten, die im Repräsentantenhaus seit Januar die Mehrheit haben, wollen nach eigenen Angaben untersuchen, inwieweit der Fiskus die Finanzen eines US-Präsidenten prüft.

Der Ausschussvorsitzende Richard Neal hatte gewarnt, sollte auch die zweite Frist verstreichen, werde dies als Weigerung angesehen, die Steuerunterlagen zu übergeben. Medienberichten zufolge beraten die oppositionellen Demokraten nun mit Anwälten über das weitere Vorgehen. (sda/dpa/afp)

Dieser Instagram-Account kreiert Albträume – indem er Trump und die Queen mixt

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 24.04.2019 09:19
    Highlight Highlight Der erste Präsident seit Tricky Dick Nixon


    #tscheggsch?
  • Nonald Rump 24.04.2019 09:01
    Highlight Highlight Ich sehe das Milliardäre, die keine Steuern zahlen nicht als die Bösen. Ich sehe Politiker, die solches erlauben und nach Lobbying durchwinken als die echten Verbrecher.
  • darkshadow 24.04.2019 08:30
    Highlight Highlight Warum echt ? Der Bürger würde sich verarscht vorkommen wenn raus kommt, dass es 0.- waren...
  • [CH-Bürger] 24.04.2019 07:23
    Highlight Highlight "geht es um den Schutz vertraulicher Daten von Steuerzahlern":

    GENAU! von SteuerZAHLERN...
    Trump zahlt(e) aber vermutlich keine Steuern, also dürfte man seine Rechnung offenlegen, oder...?! 😜
  • AdvocatusDiaboli 24.04.2019 06:56
    Highlight Highlight Jetzt wo Mueller nichts gefunden hat wird es verdammt schwierig sein auf juristischem Weg an Trumps Steuerunterlagen zu kommen.
  • Walter Sahli 24.04.2019 06:43
    Highlight Highlight Kann in diesen Steuerunterlagen überhaupt etwas stehen, das Trump zu Fall bringt? Falls nicht, profitiert Trump von diesem ganzen Gstürm.
    Ich glaube inzwischen nicht mehr daran, dass sich viele kleine Mosaiksteine zu einem Stolperstein für Trump zusammenfügen. Der verschwindet nur durch Nichtwiederwahl oder Ablauf seiner Amtszeit.

Entlassen für (nicht publizierten) Trump-Cartoon – die Story von Karikaturist de Adder

Michael de Adder tat lange, was er am besten kann. Karikaturen zeichnen. Seit 20 Jahren greift der heute 52-jährige Kanadier zu Stift und Papier – nun wurde ihm eine Zeichnung zum Verhängnis. Oder doch nicht?

Fakt ist: Am 26. Juni teilte de Adder einen seiner Cartoons auf Twitter, harter Tobak, kein Stoff für Zartbesaitete. Die Zeichnung bezieht sich auf ein aktuelles Migrationsdrama, auf Oscar Martinez Ramirez und seine Tochter Valeria aus El Salvador, die letzte Woche beim Versuch, die USA zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel