SVP
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZUR MK DER STIFTUNG KURT IMHOF ZUR MEDIENQUALITAET, AM MONTAG, 23. OKTOBER 2017 - ACHTUNG REDAKTIONEN: Altes Zentralschweiz am Sonntag-Logo - Die Schweizer Sonntagszeitungen NZZ am Sonntag, SonntagsZeitung, Schweiz am Sonntag, Zentralschweiz am Sonntag und SonntagsBlick liegen auf einem Tisch, aufgenommen am 5. Mai 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Schlagzeilen der Sonntagspresse. Bild: KEYSTONE

Nazi-Tattoo bei der SVP, Bitcoin-Blase und Drohnen-Crash: Das schreibt die Sonntagspresse

17.12.17, 06:49 17.12.17, 09:02


JSVP-Präsident stolpert über SS-Tattoo

Der Präsident der Jungen SVP Neuenburg, Stève Cao, ist laut Meldungen der «Ostschweiz am Sonntag» und «Zentralschweiz am Sonntag» von all seinen Ämtern zurück- und aus der Partei ausgetreten.

Aus gutem Grund: Cao trägt auf dem rechten Unterarm eine Tätowierung mit dem Leitspruch der nationalsozialistischen Schutzstaffel (SS). «Meine Ehre heisst Treue», steht dort. 

Cao bezeichnete die Tätowierung als eine Jugendsünde, die er längst habe entfernen wollen. «Die Behandlung ist aber extrem teuer», klagt der Westschweizer. Rechtsextremem Gedankengut habe er abgeschworen, sagte er den Zeitungen. Dennoch klickte er bei rechtsextremen Seite auf Facebook kürzlich auf den Like-Button. 

SVP-Präsident Albert Rösti zeigte sich schockiert über den Fall: «Rechtsextremes Gedankengut hat absolut keinen Platz in unserer Partei, das ist nicht tolerierbar», so Rösti. Nun lässt er die dortige Junge SVP durchleuchten, da auch ein anderes Mitglied ein fragwürdiges Tattoo trägt.

UBS-Chef warnt vor Bitcoin-Blase

Der Verwaltungsratspräsident der Grossbank UBS, Axel Weber, warnt in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» vor einem Absturz der Kryptowährung Bitcoin. Die Risiken seien auf Konstruktionsfehler zurückzuführen, die zu riesigen Kursausschlägen in beide Richtungen führten. «Wir haben als Bank ganz bewusst vor diesem Produkt gewarnt, weil wir es nicht als werthaltig und nicht als nachhaltig einschätzen», sagte Weber der Zeitung. Da vermehrt auch Kleinanleger in die Cyberwährung investierten, fordert der Manager, dass die Finanzaufsicht aktiv werden soll, um die unkontrollierten Preissteigerungen in geordnete Bahnen zu lenken.

Drohne crasht beinahe mit Rega-Heli

Bei einem Test mit Drohnen ist es laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» zu einem Zwischenfall gekommen. Dieser geschah, als der Schweizer Onlinedienst Siroop und der US-Drohnenentwickler Matternet in Zürich mit einer Drohne Päckli auslieferten. Auf der vorprogrammierten Route flog ein Helikopter der Rega – wegen der Wolkendecke – tiefer als üblich. Er war auf dem Weg ins Universitätsspital Zürich. Beiden Flugzeuge kamen sich bedrohlich nahe. Die Kollision blieb zwar aus, allerdings informierte die Rega das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl. Die gemessenen Abstände seien aus Rega-Sicht bemerkenswert klein gewesen. Zudem habe die Crew während des Fluges die Drohne nicht bemerkt.

CVP fordert Kopftuchverbot an Schulen

Die CVP legt ihr Parteipapier zu «Werten und Rechtsstaat» vor, das die Grundlage für einen Religionsartikel bilden soll. Darin zeigt sich laut Sonntagszeitung: Die Pläne der CVP gehen weit über ein Burkaverbot hinaus. Die Partei will gar ein «Kopftuchverbot an Schulen» durchsetzen, da die CVP Kleidungsstücke ablehne, die die Unterordnung der Frau unter den Mann symbolisierten. Schulen und Kindergärten seien gesetzliche Schutzräume für das säkulare Gesellschaftsmodell, heisst es bei der christlichen Volkspartei
Zudem soll das Aufenthaltsrecht für Migranten an verbindliche Abmachungen gebunden werden. Im Papier heisst es: «Detailliert formulierte Integrationsvereinbarungen von Neuankömmlingen als Voraussetzung für einen Aufenthalt.» Darin sollen sich Zuwanderer nicht nur auf die Einhaltung von Menschenrechten, sondern auch auf die «Respektierung unserer Werte» verpflichten.

Morales lobt Schweizer Bahnindustrie

Der bolivianische Präsident Evo Morales lobt im Interview mit dem «SonntagsBlick» die Absichtserklärung der Schweiz für den Bau des Bahnprojekts Tren Bioceánico. Die Schweizer Bahnindustrie habe einen guten Ruf und Firmen wie Stadler Rail meldeten bereits ihr Interesse an Aufträgen an. Gerade bei technischen Dingen gefielen Morales die Europäer. Deren Produkte seien qualitativ besser und langlebiger als etwa chinesische Waren. Der Sozialist kommt im Interview auch auf die Geschichte Südamerikas zu sprechen und erinnerte an die 500 Jahre der Unterdrückung und Ausbeutung. Von einer Kokain-Legalisierung hält der ehemalige Kokabauer persönlich wenig: Es sei eine Droge, die Schaden anrichte, und die er bekämpfe.

Untersuchung gegen SBB-Ribar ausgeweitet

Die zuständige Kommission des Ständerats weitet laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» ihre Untersuchung wegen des umstrittenen Mandats von SBB-Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar aus. Die Kommission habe zusätzliche Fragen – etwa zu allfälligen Reputationsschäden für die SBB – nachgereicht. «Wir behandeln das Dossier weiter, damit wir über ein Maximum an Informationen verfügen», sagte der Kommissionspräsident Claude Hêche der Zeitung. Ribar war Verwaltungsrätin der Firma «Capoinvest» des Geschäftsmanns Jean-Claude Bastos, die in Angola umstrittene Geschäfte macht.

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

27
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jekyll & Hyde 17.12.2017 15:36
    Highlight Wer soweit rechts fischt darf sich nicht wundern das ab und zu ein brauner Fisch dabei ist.......
    24 8 Melden
  • hävi der spinat 17.12.2017 12:54
    Highlight Lächerlicher Medienhype. Wider mal genug Grund um süffisant die Empörungsmaschiene anzuwerfen und sich als "der Gute" zu profilieren.
    Kinder im Sandkasten halt.
    161 23 Melden
    • Astrogator 17.12.2017 16:07
      Highlight Sehe ich auch so, die Verbindung SVP und Rechtsextremismus ist derart offensichtlich da spielt ein Fall mehr oder weniger keine Rolle mehr.
      27 85 Melden
    • Fabio74 17.12.2017 20:44
      Highlight so ein bisschen Nazi ist ja nicht so dramatisch, häfi?
      8 19 Melden
  • α Virginis 17.12.2017 11:30
    Highlight "SVP-Präsident Albert Rösti zeigte sich schockiert über den Fall" ist ja wohl DER Brüller vom Sonntag^^
    Da sag ich nur noch ganz altmodisch: Ein Lügner vor dem Herrn.
    81 76 Melden
  • super_silv 17.12.2017 11:29
    Highlight Eeeehhh Mr UBS scheint mir irgendwie keine Ahnung von Kryptowährungen hu haben. Wie will die Finnanzaufsicht die Kurse auf ein "geordnete Bahnen" bringen?😂😂😂
    42 4 Melden
  • pamayer 17.12.2017 10:12
    Highlight Dass Rösti darüber schockiert ist, nehme ich ihm nicht ab.

    Immerhin ein Welscher, und nicht einer von der Goldküste.
    40 31 Melden
  • Pbel 17.12.2017 09:59
    Highlight @CVP wird jetzt der Religionsuntericht abgeschafft?
    34 6 Melden
    • durrrr 17.12.2017 13:42
      Highlight Das wäre übrigens ein sehr guter Ansatz. Religionsunterricht hat an einer öffentlichen Volksschule nichts verloren!
      25 5 Melden
    • tomdance 17.12.2017 15:40
      Highlight @durrrr: Religionsunterricht gehört sehr wohl an die Schule. Sofern effektiv Wissen über verschiedene Religionen vermittelt wird. Über die exklusive Vermittlung der christlichen Religion können wir aber in der Tat diskutieren.
      18 5 Melden
    • Harpist 17.12.2017 15:56
      Highlight Im Religionsunterricht werden meines Wissens alle Religionen behandelt, nicht nur das Christentum.
      9 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 17.12.2017 09:36
    Highlight Wenn Herr Rösti wüsste, was da alles so kommt. Er würds bleiben lassen, wie seine Vorgänger auch.
    39 11 Melden
  • Pbel 17.12.2017 09:17
    Highlight CVP fordert "Schutzräume für das säkulare Gesellschaftsmodell". Ha ha ha. Made my day. Ok dann wollen wir mal die Kirchensteuern abschaffen, oder? Mindestens mal für die Unternehmen? 😀
    43 3 Melden
  • Walter Sahli 17.12.2017 08:47
    Highlight Dieser Cao hätte bloss sagen müssen, dass er das Tattoo nur hat, weil ihm die Buchstaben so gut gefallen, er aber nicht wisse, was sie bedeuten - hat schliesslich schon bei einem Anderen geklappt.
    72 12 Melden
  • CASSIO 17.12.2017 08:39
    Highlight Rösti sollte sich und seine Partei hinterfragen, weshalb sich dort immer wieder Nazisympathisanten einnisten. Ein Beweis mehr, dass nicht so viel Schweiz drinsteckt, wo "Schweiz" draufsteht!
    70 15 Melden
  • Astrogator 17.12.2017 08:35
    Highlight Es gibt da noch einen Vizepräsidenten mit Reichskriegsflagge im Keller, einen Parteistrategen in Herrliberg der Nazikonzerte nicht schlimm findet weil die ja keinen Ärger machen und einen NoBillag-Initianten der seine politische Karriere als Betreiber einer Webseite explizit für Rechtsextreme startete...

    Nur so als Hinweis, damit Rösti nicht noch mehr Überraschungen erleben muss...
    142 16 Melden
    • Echo der Zeit 17.12.2017 11:44
      Highlight Noch vergessen gegangen - Köppel der Hermann Göring salbt in der Weltwoche - Es wird immer offensichtlicher!
      27 81 Melden
    • andrew1 17.12.2017 12:54
      Highlight Und wie mancher spler findet die linksextremen der reitschule nicht schlimm? Trotz krawallen und delikten.
      65 24 Melden
    • Makatitom 17.12.2017 14:07
      Highlight Es gibt da auch noch einen Nationalrat, der Göbbels verherrleicht, mit ähnlichem Namen und einen ehemaligen Gymlehrer, der mit seiner Hetzpostille Schweizerzeit einem gewissen Julius Streicher in nichts nachsteht
      23 63 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rohrer 17.12.2017 07:56
    Highlight Wie Rösti bin ich auch schockiert über das Rechte Gedankengut in der Svp. Ich bin nur nicht so überrascht.
    263 31 Melden
  • gnagi 17.12.2017 07:36
    Highlight Echt jetzt? Die SVP tolieriert kein rechtsextremes Gedankengut? Dann wars das wohl mit der Sünnelipartei und die schweizer Politik kann sich wieder um die wahren Probleme kümmern. Ein Gewinn für alle (ausser den paar Schwerreichen in unserem Land)!
    198 40 Melden

10 Grafiken zum Formstand der Parteien 1 Jahr vor den Wahlen – FDP im Hoch, CVP im Elend

In einem Jahr wählt die Schweiz ein neues Parlament. Welche Parteien sind in Form und welche in der Krise? watson hat alle kantonalen Wahlen und sämtliche eidgenössischen Abstimmungen seit den letzten Wahlen 2015 ausgewertet.

Am Abend des 20. Oktober 2019 wird es strahlende Sieger und niedergeschlagene Verlierer geben: Die Schweizer Stimmbürger bestimmen die 200 Mitglieder des Nationalrats neu und wählen in den allermeisten Kantonen auch die Ständeräte.

Bei den letzten Wahlen im Oktober 2015 kam es zum Rechtsrutsch. Zulegen konnten SVP (+11) und FDP (+3 Nationalratssitze). Alle anderen Parteien verloren Nationalratssitze:  GLP (-5), Grüne (-4), SP (-3), BDP (-2) …

Artikel lesen