10-Millionen-Initiative scheitert am Ständemehr ++ Hochrechnung: Ja zum Zivildienstgesetz
SGB: «Wir haben die Bilateralen gesichert»
Das Tessin als Taktgeber
GLP-Grossen: «Ich habe befürchtet, es wird viel enger»
SVP-Aeschi spricht von starkem Zeichen
10-Millionen-Initiative gescheitert
FDP-Co-Präsidentin: «Es hat sehr viel Einsatz gebraucht»
10-Millionen-Initiative schlittert auf Ablehnung zu
EU-Parlamentarier begrüsst Ablehnung der SVP-Initiative
Dabei erwähnte er das bilaterale Vertragspaket, das vom Bundesrat und der Europäischen Kommission unterzeichnet wurde und sich im Ratifizierungsprozess befindet. Die Verträge werden auch Bilaterale III genannt. «Diese Abkommen werden konkrete Antworten auf mehrere in der Schweiz geäusserte Bedenken liefern, insbesondere dank einer Schutzklausel für den Fall erheblicher Schwierigkeiten», sagte Grudler.
Unter der Schutzklausel ist ein Instrument gemeint, das dem Bundesrat die Möglichkeit gibt, bei «schwerwiegenden wirtschaftlichen oder sozialen Problemen» die Einwanderung zu steuern. Damit das Instrument in Kraft treten kann, müssen die Bilateralen III vom Parlament und allenfalls auch von der Stimmbevölkerung gutgeheissen werden.
Das Vertragspaket muss auch in Brüssel vom Europäischen Parlament verabschiedet werden. Grudler ist dabei federführend und der Berichterstatter für das Dossier und die Beziehungen zur Schweiz im Allgemeinen. Der Franzose gehört im Europäischen Parlament der zentristisch-liberalen Fraktion Renew an. (sda)
SVP-Präsident Dettling: «Ich bin sehr enttäuscht»
Der Kanton Luzern lehnt die 10-Millionen-Initiative ab
Kein Freipass für die Gewissensprüfung
Erste Schlussresultate aus Uri und Zug
SP-Meyer: «Ich bin unglaublich erleichtert»
Zweite nationale Hochrechnung ist da
10-Millionen-Initiative: 55 Prozent Nein, 45 Prozent Ja.
Zivildienstgesetz: 53 Prozent Ja, 47 Prozent Nein.
Damit hat sich im Vergleich zur letzten Hochrechnung nichts verändert.
Hoher Andrang bis zuletzt
SVP reagiert verhalten auf erste Hochrechnung
Die erste Hochrechnung ist da
10-Millionen-Initiative: 55 Prozent Nein, 45 Prozent Ja.
Zivildienstgesetz: 53 Prozent Ja, 47 Prozent Nein.
Erste Zwischenresultate aus den Kantonen
In Luzern sieht es etwas anders aus, hier liegen die Gegner der Initiative nach 57 von 80 Gemeinden mit 51,4 Prozent hauchdünn vor den Befürworterinnen und Befürwortern. Etwas mehr Vorsprung haben die Gegnerinnen und Gegner hingegen im Kanton Basel-Landschaft, hier liegen sie nach 43 von 86 ausgezählten Gemeinden mit 54 Prozent vorn.
Für die Initiantinnen und Initianten wird jedes Kantonsresultat wichtig, denn für ein Durchkommen einer Initiative ist nach Schweizer Recht nicht nur das Volks- sondern auch das Ständemehr vonnöten. Alle aktuellen Resultate findest du hier.
Marcel Dettling trifft ein
Nein-Trend: Grenzenlose Freude bei der SP
Nein-Trend bei der 10-Millionen-Initiative
«Ich bin sehr angespannt»: So äussert sich SVP-Vertreter
Das Zivildienstgesetz tendiert zum JA
Erster Trend ist da
10-Millionen-Initiative: Kein Trend
Zivildienstgesetz: Ja
In Kürze folgt der erste Trend

Beim Nein-Lager der 10-Millionen-Initiative
SP-Co-Präsident Cédric Wermuth ist schon vor Ort, Chefökonom des Gewerkschaftsbunds Daniel Lampart auch.
Festsaal in Aarberg füllt sich
Alle Indikatoren im Nein
#Abst26
— CH-Polit-X (@wahlforschung0) June 8, 2026
11 Indikatoren der Willens- und Meinungsbildung zur Volksabstimmung #10MioCH vom 14.6.26: zwischenzeitlich alle auf Nein/knapp Nein pic.twitter.com/M5kkvNJt4A
Erstes Resultat da
Abstimmungen auch auf kantonaler Ebene
Hohe Stimmbeteiligung in den Städten
Wie hoch die Stimmbeteiligung auf dem Land ist, lässt sich derzeit weniger gut abschätzen. Die kleineren Gemeinden geben nicht fortlaufend bekannt, wie viele Stimmcouverts eingegangen sind. (cma)
Erste Resultate ab 12 Uhr
Zweite nationale Vorlage
Die von der bürgerlichen Mehrheit im Parlament durchgesetzten Gesetzesänderungen werden mit einem Referendum der Jungen Grünen und des Verbandes Civiva bekämpft. Unterstützt werden sie von SP, Grünen und GLP sowie der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa). In den jüngsten Umfragen gab es ein Patt zwischen Befürwortern und Gegnern. (sda)
Die Schweiz entscheidet über eine Obergrenze ihrer Einwohnerzahl
Mit der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» will die SVP die Zuwanderung begrenzen. Die ständige Wohnbevölkerung soll zehn Millionen vor 2050 nicht überschreiten dürfen. Leben vor 2050 9,5 Millionen Menschen im Land, müssten Bundesrat und Parlament Massnahmen ergreifen. (sda)
Darum geht es am Sonntag
Ein harter Abstimmungskampf findet am Sonntag vor den Urnen sein Ende. Die Keine-10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP beherrschte dabei die mediale Aufmerksamkeit. Besonders knapp dürfte es laut Umfragen aber eher beim Zivildienstgesetz werden. Beide Vorlagen könnten am Sonntag an der Urne scheitern.
Auch auf kantonaler Ebene wird abgestimmt. In Zürich etwa gelangen gleich drei Wohnungs-Initiativen zur Abstimmung. Im Kanton Basel-Stadt wird hingegen darüber befunden, ob die Steuern künftig direkt vom Lohn abgezogen werden sollen und wie man die Taubenpopulation senken könnte. Alle News zu den nationalen sowie kantonalen Abstimmungen findest du am Sonntag live oben im Ticker. (leo)
