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President Donald Trump holds a Bible as he visits outside St. John's Church across Lafayette Park from the White House Monday, June 1, 2020, in Washington. Part of the church was set on fire during protests on Sunday night. (AP Photo/Patrick Semansky)
Donald Trump

Für dieses Foto hat Trump friedliche Demonstranten mit Tränengas vertreiben lassen. Bild: keystone

Analyse

Donald Trumps Krieg gegen Amerika

Um seine Wiederwahl zu sichern, schürt der Präsident bewusst die Unruhen.



Army Gen. Mark Milley ist der Chairman of the Joint Chiefs, der höchste Militär in den USA. In diesen Tagen stapft er in voller Kampfmontur in Washington herum, um den Einsatz der Ordnungskräfte zu überprüfen.

Einer dieser Einsätze bestand darin, eine Gruppe von friedlich demonstrierenden Menschen vor der Kirche St. John in der Nähe des Weissen Hauses mit Schlagstöcken und Tränengas zu vertreiben. Grund: Der Präsident wollte sich mit einer Bibel in der Hand vor ebendieser Kirche fotografieren und filmen lassen.

Der präsidiale Foto-Termin hat einen landesweiten Aufschrei zur Folge gehabt. Mariann E. Budde, die für die Kirche zuständige anglikanische Bischöfin, erklärte: «Er hat nicht gebetet. Er hat den Namen von George Floyd nicht erwähnt. Und er hat nicht vom Schmerz der Menschen gesprochen, die seit hunderten von Jahren unter dem schrecklichen Rassismus und der weissen Herrschaft leiden.»

epa08459542 Protesters take a knee on Sunset Boulevard during a protest following the death of George Floyd, in Hollywood, California, USA, 01 June 2020. A bystander's video posted online on 25 May appeared to show George Floyd, 46, pleading with arresting officers that he couldn't breathe as an officer knelt on his neck, in Minneapolis, Minnesota. The unarmed black man later died in police custody.  EPA/ETIENNE LAURENT

Friedliche Demonstranten in Hollywood. Bild: keystone

Das Weisse Haus hat alle Propaganda-Hebel in Bewegung gesetzt, um den Mord an George Floyd in Minnesota neu zu interpretieren. Der scheussliche Mord eines weissen Polizisten an einem schwarzen Mann soll zu einem Aufstand eines ungezügelten Mobs umgedeutet werden, der unter der Anleitung von Terroristen die amerikanische Gesellschaft zerstören will.

Anstatt Verständnis für die Wut der Schwarzen zu äussern, droht der Präsident daher mit «bösartigen Hunden» und «neuen Waffen» gegen die Demonstranten, die er generell als «Schläger» bezeichnet. Sein ihm treu ergebener Justizminister William Barr erklärt derweil, die Proteste seien «von linksextremen Anarchisten geplant und durchgeführt».

Tatsache ist, dass die meisten Demonstranten friedlich auf die Strasse gehen. Sie protestieren gegen das, was man «institutionellen Rassismus» nennt. Was ist damit gemeint?

Die Wunden der Sklaverei sind in den USA bis heute nicht vernarbt. Nach dem Bürgerkrieg wurden die Schwarzen zwar formell frei, blieben jedoch weiterhin unterdrückt. Mit den sogenannten Jim-Crow-Gesetzen wurden ihre Freiheiten massiv eingeschränkt, mit der Segregation wurden sie in Ghettos verbannt.

Bild

Ku-Klux-Klan-Demonstration in Washington zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der Ku-Klux-Klan war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine mächtige Organisation. Mit Lynchmorden wurden die Schwarzen in Angst und Schrecken versetzt, um zu verhindern, dass sie von ihrem Stimmrecht Gebrauch machten. Der Mord an Floyd erinnert an diese schreckliche Zeit. Christopher Hayes, Geschichtsprofessor an der Rutgers University in New Jersey, erklärt gegenüber der «Financial Times»: «Wir können in Zeitlupe zuschauen, wie das Leben dieses Mannes ausgelöscht wird. Das hat alle Merkmale eines altmodischen Lynchmordes.»

Viele amerikanischen Organisationen – etwa die Feuerwehr und auch die Armee – haben inzwischen den institutionellen Rassismus weitgehend unter Kontrolle. Nicht so die Polizei. Schwarze werden von Polizisten nicht nur viel häufiger schikaniert als Weisse, sie werden auch häufiger misshandelt oder gar getötet. Es sind mehr als ein paar «faule Äpfel», welche die amerikanische Polizei in Verruf gebracht haben. Es hat System.

Der schwarze Präsident Barack Obama hat erste Versuche gemacht, gegen den institutionellen Rassismus der Polizei vorzugehen. So hat er die Polizisten angehalten, die sogenannte «stop-and-frisk»-Taktik aufzugeben, will heissen, damit aufzuhören, junge schwarze Männer pausen- und grundlos zu überprüfen. Er hat die Polizisten zudem aufgefordert, sich nicht wie «Krieger» aufzuführen, und er hat ihre zunehmend militärische Ausrüstung teilweise wieder rückgängig gemacht.

Mit Trump wurde alles wieder anders. Er sprach von einem «Krieg gegen die Polizei» seines Vorgängers, forcierte erneut die militärische Aufrüstung und forderte die Ordnungshüter offen auf, härter gegen Kriminelle vorzugehen. Die Saat des Präsidenten ist aufgegangen. Lt. Bob Kroll, Vorsteher der Polizei-Gewerkschaft in Minneapolis, lobte den Präsidenten: Er lege die «Handschellen wieder den Kriminellen und nicht uns an».

epa08452312 Minnesota National Guard deploy around the area of daily protests and looting as fires continue to burn following protests over the death of George Floyd, in Minneapolis, Minnesota, USA, 29 May 2020. Floyd's life was cut short after a Minneapolis police officer pinned Floyd's neck to the street for several minutes three days earlier. The protesters demand that four of the officers involved in the incident, the one who allegedly killed Floyd and three others who allegedly failed to stop him, be arrested and prosecuted. The death of Floyd, an African-American man, comes after years of what critics describe as systemic police violence against black US citizens.  EPA/CRAIG LASSIG

Die Nationalgarde im Einsatz in Minneapolis. Bild: keystone

Angesichts der schweren Unruhen genügen Trump selbst die militärisch aufgerüsteten Polizisten nicht mehr, auch wenn sie inzwischen von der Nationalgarde unterstützt werden. Diese paramilitärische Schutztruppe ist für die innere Sicherheit zuständig.

Doch die Nationalgarde untersteht dem Kommando der Gouverneure der einzelnen Bundesstaaten. Diese beschimpft der Präsident als «Weicheier» und «Idioten», die viel zu viel Verständnis für die Demonstranten aufbringen würden.

Ob Trump das Recht hat, das Militär aufzubieten, ist umstritten. Auf jeden Fall wäre es das Dümmste, das er im Moment tun könnte. Die Soldaten sind nicht dafür ausgebildet, Unruhen im eigenen Land zu bekämpfen. «Das Risiko, Fehler zu begehen, ist sehr hoch», warnt selbst das konservative «Wall Street Journal». «Mr. Trump würde für ein allfälliges Blutbad verantwortlich gemacht werden. Zudem braucht es die Soldaten gar nicht. Die Nationalgarde steht zur Verfügung, und sie hat mehr Erfahrung mit heimischen Unruhen.»

Der Präsident hat jedoch offensichtlich kein Interesse daran, die Unruhen möglichst rasch in den Griff zu bekommen. Im Gegenteil, er schüttet ganz gezielt Öl ins Feuer und hofft, sich so als konsequenter Kämpfer für Recht und Ordnung zu profilieren. Diese zynische Rechnung könnte gar aufgehen.

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Proteste in Minneapolis

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 03.06.2020 10:57
    Highlight Highlight Aber etwas gutes hat die Situation ja auch. Immerhin hat Biden nun wieder eine Chance im Herbst. Seine Kandidatur war ja schon länger praktisch Tod
  • inquisitio 03.06.2020 09:30
    Highlight Highlight Wann nennen wir Trump endlich nicht mehr Präsident sondern Machthaber des Regimes? So wie wir das immer in allen Ländern machen, wo uns die Regierung nicht passt und einen Regimechange anstreben?
  • Donalf 02.06.2020 23:38
    Highlight Highlight Dem Mann ist alles zuzutrauen, es wundert mich dass er in der anderen Hand keine Waffe trägt. Wer diesen Mann, ob normaler Mensch oder Politiker noch ernst nimmt, der sollte einmal über sich selbst nachdenken.
  • Nicky11 02.06.2020 22:48
    Highlight Highlight Das richtig absurde ist doch eigentlich schon die grundsätzliche Diskussion: Wer ist schwarz und wer ist weiss und was macht das für einen Unterschied? Obama zum Beispiel ist genau 50/50 - Mutter weiss und Vater schwarz. Er ist also genau so weiss wie er schwarz ist. Und gilt als erster schwarzer Präsident?? Bei Meghan Markle sind die Voraussetzungen genau gleich - gilt sie jetzt als erste "schwarze" Prinzessin? Eine völlig sinnlose, einfach nur abgrundtief dumme Diskussion. Wir sind alle einfach Menschen und das Ziel sollte sein, die Welt positiv zu gestalten.
  • mightyshizzle 02.06.2020 21:29
    Highlight Highlight Ich glaube, eine Runde Naruto schauen würde allen gut tun.
  • De-Saint-Ex 02.06.2020 21:15
    Highlight Highlight @ Watson. Seit heute morgen 10 Uhr habe ich verschiedene Kommentare abgegeben (nicht nur zu diesem Thema). Kein einziger wurde bislang aufgeschaltet. Bin der Meinung, dass keiner in irgendeiner Form gegen die Regeln verstossen hätte. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Ihr technische Probleme habt. Sollte ich aber grundsätzlich hier nichts mehr schreiben dürfen, bitte ich Euch, mir dies mitzuteilen. Danke und Gruss.
    • De-Saint-Ex 02.06.2020 22:35
      Highlight Highlight Ihr macht mir „Spass“... und den da schaltet Ihr auf... tsss
  • homo sapiens melior 02.06.2020 19:11
    Highlight Highlight Habe bei der NZZ kürzlich gelesen, dass Schwarze in den USA 50-70% des Jahreseinkommens von Weissen haben. Ob 50 oder 70 ist abhängig von der Region.
  • südfüessler 02.06.2020 18:27
    Highlight Highlight Ich hab da mal eine frage,herr löpfe.
    Sie schreiben als "unterüberschrift"

    Um seine Wiederwahl zu sichern, schürt der Präsident bewusst die Unruhen

    Ich bin ja grundsätzlich ihrer meinung was das selbsternannte genie betrifft.aber könnten sie,und wenns nur für eine begriffsstutzige person wie mich ist,ihren artikel überarbeiten und die stellen farbig markieren wo ich dann den zusammenhang zu donalds wiederwahl herauslesen kann?
    Genau diesen aspekt hätte mich interessiert,aber hab ihn leider nicht erkennen können.
    • lilas 02.06.2020 20:30
      Highlight Highlight "Der Präsident hat jedoch offensichtlich kein Interesse daran, die Unruhen möglichst rasch in den Griff zu bekommen. Im Gegenteil, er schüttet ganz gezielt Öl ins Feuer und hofft, sich so als konsequenter Kämpfer für Recht und Ordnung zu profilieren. Diese zynische Rechnung könnte gar aufgehen."
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 02.06.2020 21:15
      Highlight Highlight Der letzte Abschnitt beantwortet das vielleicht.

      Die Eskalation bietet ihm die Möglichkeit sich als Law & Order - Typ darzustellen.
  • Duese50 02.06.2020 18:22
    Highlight Highlight Die Idioten haben das Zepter definitiv wieder übernommen. Und jetzt wir auch gleich noch die Bibel gekapert.
    • beaetel 03.06.2020 13:32
      Highlight Highlight Weil Menschen, die an das Gute und an eine gerechte Welt glauben, tendenziell versucht sind den Opfern eine Mitschuld zu geben. Wenn also Donny den Starken mimt, werden solche Leute ihn wieder wählen, weil irgendetwas müssen die Opfer ja falsch gemacht haben, sonst hätte sie Gott ja schützen müssen ... wir nennen das „selber Schuld“, die Inder, „Karma„, und in der Bibel, „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“. Diese Masche funktioniert scheinbar ziemlich gut.
    • Steibocktschingg 03.06.2020 13:58
      Highlight Highlight War das jemals wirklich anders mit der Bibel?
  • CH-Bürger 02.06.2020 18:06
    Highlight Highlight Also wenn der Orange nicht bald gestoppt wird, dann hat er noch die selbe Idee mit Europa, China, Naher Osten usw. unbestritten es gefällt ihm er wird auch gut beraten in seinem Sinne.
    Hat man uns nicht schon mal erzählt:
    "Es haben damals alle nur zugeschaut" Und heute? Machen wir schon wieder daselbe oder noch nicht....?
  • Don Alejandro 02.06.2020 18:04
    Highlight Highlight Wann hört dieser Albtraum endlich endlich auf?!
    • Basti Spiesser 02.06.2020 19:16
      Highlight Highlight 2024
    • Siru 03.06.2020 02:34
      Highlight Highlight Basti, sollte er wiedergewählt werden, wird er mit Sicherheit versuchen, eine dritte Amtszeit anzuhängen. Irgend ein zulässiger Grund wird ihm, bzw. die, die seine Fäden ziehen, schon einfallen.

      Ich denke sogar, dass er versuchen wird, die Verfassung umzuschreiben, so dass es für Präsidenten keine befristete Regierungsdauer gibt. Die Reps werden da fleissig mitmachen.
    • Basti Spiesser 03.06.2020 12:58
      Highlight Highlight @Siru

      Schön dass du meine Hoffnung teilst 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vipermaschine 02.06.2020 17:51
    Highlight Highlight Das ganze Schlammassel in den USA hat nur ganz am Rande etwas mit Trump zu tun. Die Amis haben seit ihrem Bestehen eine kleine Elite und eine grosse Masse an ungebildeten Hurra-Patrioten. Der Rassismus ist auch seit Abschaffung der Sklaverei fester Bestandteil dieses Landes geblieben. Ein nur einigermassen gebildetes Volk würde es nie zulassen, dass 700 Milliarden für Rüstung ausgegeben werden und gleichzeitig Millionen unter dem Existenzminimum dahinvegetieren müssen.
    • Mutzli 02.06.2020 18:50
      Highlight Highlight @Vipermaschine

      Ich wirklich alles andere als ein Fan der Republikaner (und auch gegenüber der USA an sich eher...weniger begeistert), aber die Mehrheit der aller Leute als ungebildete Masse zu beschimpfen?

      Nee, das ist nicht okay.

      Zur Erinnerung: Weder hat eine Mehrheit Trump gewählt, noch die Republikaner im Allgemeinen. Der einzige Grund weshalb diese eine Mehrheit haben, ist das absolut veraltete und undemokratische politische System. Leider waren da auch die Demokraten bisher entweder zu zaghaft oder konservativ das System umzubauen, als sie Gelegenheit hatten.
    • Varanasi 02.06.2020 22:08
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass die Ausgaben für das Militär das Zehnfache der Ausgaben für die Bildung betragen, ist es leider kein grosses Wunder, dass es jetzt so ist, wie es ist.
    • Steibocktschingg 03.06.2020 14:02
      Highlight Highlight Anscheinend sind ja nicht wenige der Jungen und auch eine recht grosse Zahl der Ältere genau der Meinung, dass mehr Geld für soziale Sicherheit statt fürs Militär ausgegeben werden sollte. Das Problem ist jedoch, dass die, die vom heutigen System profitieren, Reps, Libertäre, Milliardäre (nicht alle) alles so eingerichtet haben, dass sie an der Macht bleiben und alles beim Status Quo behalten können. Da wird dann auch gerne mal der "Red Scare" McCarthys wiederbelebt, um den Leuten Angst einzujagen und sie von diesen "kommunistischen Ideen" abzubringen...
  • John Henry Eden 02.06.2020 17:50
    Highlight Highlight Trumps Kalkül wird ziemlich sicher aufgehen.

    Die europäische Presse übersieht einen entscheiden Faktor der Proteste, nämlich die insgesamt bescheidene Anzahl der aktiv Demonstrierenden.

    Die grösste Demo in Minneapolis, dem Ort der Tragödie, hatte gerade mal 20'000 Teilnehmer.

    Alle wollen Gerechtigkeit in dieser Sache. Doch mit Randale erreicht man diese nicht.

    Obwohl gelangweilte Teenager auf dem Revoluzzer-Trip in den sozialen Medien dir Gewalt gutheissen. Sie wissen nicht, was Gewalt anrichten kann und Trump von ihr im Endeffekt profitiert.
    • AndOne 02.06.2020 20:31
      Highlight Highlight Anscheinend stimmen der Gewalt viele zu. Aber dann nicht heulen wenn die Gegenseite (Staat) dann auch ihr Gewaltmonopol ausspielt.
    • Mutzli 02.06.2020 22:26
      Highlight Highlight @John Henry Eden
      "Alle wollen Gerechtigkeit in dieser Sache. Doch mit Randale erreicht man diese nicht."

      Lassen Sie diese heisse Info dann doch mal der Polizei zukommen, die inzwischen zigfach dokumentiert Journalisten angegriffen und friedliche Demonstrierende beschossen und verprügelt haben.

      Scheint mir nämlich eine eher komische Strategie zu sein, um die Leute davon zu überzeugen, dass die Polizei ebenfalls wegen Polizeigewalt besorgt ist.
    • Wiedergabe 02.06.2020 22:54
      Highlight Highlight Trumps Kalkül ist: "solange die Mehrheit von Wählern es OK finden, wenn ein Polizist grundlos einen Schwarzen umbringt, komme ich wahlkampfmässig gut weg."
      Falls dem so ist, was stellt das der USA für ein Zeugnis aus..?
  • Enzian034 02.06.2020 17:47
    Highlight Highlight Komisch hier tönt das aber ganz anders
    Play Icon

    • Uranos 02.06.2020 19:33
      Highlight Highlight Ah, du meinst weil der Übersetzer es so aussehen lässt als könnte Trump einen geraden Satz vom Teleprompter aufsagen? Vielleicht hast du nur die ersten 10 Sekunden gesehen oder beim Teil, wo er dem amerikanischen Volk mit militärischer Gewalt droht, einfach weggehört?
    • Arthur Sunil 02.06.2020 20:16
      Highlight Highlight Hier noch das Original in Englisch
      Play Icon
    • AndOne 02.06.2020 20:33
      Highlight Highlight Tönt aber ganz vernünftig, dachte er würde Unruhen schüren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 02.06.2020 17:46
    Highlight Highlight Trump hat offensichtlich bei Erdogan gut zugeschaut. Nur, auch Erdogan wird eher früher als später genauso zur Rechenschaft gezogen wie Trump, Bolsanaro und all ihre diktatorischen „Freunde“ rund um die Welt. Etwas lässt sich auf lange Frist nämlich nicht zerstören, der Drang nach Freiheit.
    • GianniR 03.06.2020 10:06
      Highlight Highlight Leider muss man oft "früher ODER später" sagen. Alle Diktatoren sind irgendwann "gegangen", oft aus "natürlichen Gründen" (Alter). Bis es so weit war, haben sie aber unerträgliches Leid angerichtet. Man müsste mal einen Weg finden, wie sie vorher gestoppt werden könnten!
  • Verbesserer 02.06.2020 17:46
    Highlight Highlight Waffen hat’s ja genug und wenig Hirn auch. Alle Zeichen für einen Bürgerkrieg sind vorhanden, auch dank eines selbstverliebten Präsidenten. Make america great aigain! Womit den?
  • LURCH 02.06.2020 17:39
    Highlight Highlight Mal schauen wie lange es geht bis die ersten wieder ums brennende Kreuz tanzen.
    Benutzer Bildabspielen
    • Dr. Rantanplan 03.06.2020 01:07
      Highlight Highlight Die hatten mal aufgehört??
    • LURCH 03.06.2020 16:56
      Highlight Highlight Man konnte sie temporär kryokonservieren, doch die Klimaerwärmung hat dem leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.
      Erste aufgetaute Exemplare wurden kürzlich auch bei uns im Kanton Schwyz gesichtet.
      An der Wiederbelebung der Denkfähigkeit arbeiten sie aber noch, falls diese jemals vorhanden war.
      😁
  • De-Saint-Ex 02.06.2020 17:33
    Highlight Highlight ... und kein Wort zum ohrenbetäubenden Schweigen der Demokraten? Die haben Angst, durch eine Stellungnahme die Wahl ihres Kandidaten zu gefährden... und sind damit keinen Deut besser. Kommt hinzu, dass es bei diesen Unruhen bei weitem nicht mehr „nur“ um George Floyd und den institutionellen Rassismus in der Polizei geht. Auch weisse Protestierende, manifestieren ihre Wut über die grassierenden Ungleichheiten gesellschaftlicher Schichten über das weiss-schwarze hinaus. Mit einer Reform lediglich der Polizei wäre es bei weitem nicht getan. „Welt“ schau genau hin!
  • Quo Vadis 02.06.2020 17:28
    Highlight Highlight «Das Risiko, Fehler zu begehen, ist sehr hoch», warnt selbst das konservative «Wall Street Journal»

    Das Editorial des WSJ ist konservativ.. die Ausgabe an und für sich ist nicht als konservativ einzuordnen.
    • swisskiss 02.06.2020 18:45
      Highlight Highlight Quo Vadis: Wenn WSJ, ein Medium von Rupert Murochs, news.corp (FOX news, WP, WSJ etc.), und engem Freund Trumps, solche Warnungen ausspricht, ist dies keine Kritik an nationalkonservativer Politik, sondern die Sorge, dass ein solch inkompetenter Präsident, mit seinen Handlungen Wirtschaft und Börse nachhaltig beschädigtund die Erholung durch den Coronavirus behindert und verzögert.

      Selbstverständlich ist WSJ, konservativ, wie alle von Murdochs Medien! Politischer Standpunkt wird von Oben vorgegeben, Abweichler werden entlassen!
  • smartash 02.06.2020 17:18
    Highlight Highlight „Die Soldaten sind nicht dafür ausgebildet, Unruhen im eigenen Land zu bekämpfen.“

    Die Polizei offenbar genau so wenig
    • Kruk 02.06.2020 18:13
      Highlight Highlight Die Soldaten können ja Bonbons und Spielzeuge an die Kinder verteilen um die Bevölkerung für sich zu gewinnen, im Irak hat das auch gut geklappt...

      Haha. Ha.
  • Knety 02.06.2020 17:07
    Highlight Highlight https://www.instagram.com/p/CA6V-drBBtE/?igshid=vwcxxgg0b0o7

    Dabei wäre es so einfach.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 02.06.2020 17:06
    Highlight Highlight Ganz ehrlich wenn Amerika krieg gegen Amerika führen will, bitte sehr!
    Zur Abwechslung wird dabei ein 3.Weltland in ruhe gelassen. Deren Bevölkerung so arm ist das sie nicht genug essen haben um satt zu werden, geschweige sich zu wehren.
    Immer grosskotztig anderen belehren aber selber nicht dazu lernen... Karma is a Bi**h!
    Sie haben Donald Trump als Präsidenten gewählt und sie werden ihm am 3 November sicher nochmals wählen... So sind die Amis einfach!

    • Kruk 02.06.2020 18:17
      Highlight Highlight Nicht Amerika führt einen Krieg gegen Amerika, Amerika führt einen Krieg gegen seine Bevölkerung und zwar mit grosser wahrscheinlichkeit jener Teil der Bevölkerung, der Trump nicht gewählt hat.

    • Horobar 02.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Zynischerweise stimmt genau dass nicht. Es wird wieder gegen ein Dritweltland Krieg geführt. Denn die USA ist in vielen Teilen leider genau dass.
    • GianniR 03.06.2020 10:17
      Highlight Highlight Nicht sehr differenzierter Kommentar. Viele Amerikaner (von denen die meisten DT nicht gewählt haben) leiden ebenfalls unter ihm. Und Iwmnnm: Ich hoffe, dass dein Blick in die Kristallkugel getrübt war.
      Und noch zum Schluss: Deine Bemerkung bezüglich "Amis" ist ebenso rassistisch wie einige/viele/nicht alle "drüben" sind. "Die Amis" gibt es nicht, wie es auch "die Schweizer" nicht gibt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ottomane 02.06.2020 16:52
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • petrolleis 02.06.2020 18:16
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • je-maison 02.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Tatsache ist nun mal, dass die Proteste anfangs friedlich sind (und auch niemand dagegen einschreitet), sobald es dunkel wird aber die ueblichen Berufsdemonstranten sich unter die friedliche Menge mischen und anfangen, Radau und Chaos zu veranstalten. Dass man da vielleicht mit mehr als nur der Polizei auffahren muss, ist wohl verstaendlich und auch ueberfaellig. Die kleinen Ladenbesitzer haben es ziemlich satt, zuerst mussten sie schliessen wegen Corona, nun muessen sie ihre Laeden verbarrikadieren wegen sogenannter "Antifa"-Chaoten, die nur um der Zerstoerung willen mitmachen.
    • Eiswalzer 02.06.2020 17:31
      Highlight Highlight Oh, soso, Antifa-Chaoten? Lol. Da fällt aber jemand schnell auf Trump-Propaganda rein... Ausser du meinst Antifa ironisch.
      Es ist hinlänglich bekannt, dass solche Protests in den USA (auch früher schon) schnell ausarten können, wenn sie Kleinkriminelle und politisch extreme Gruppen zum Opfer fallen. In diesem Fall ist übrigens bekannt, dass rechtsextreme Gruppierungen sehr aktiv mitmischeln. Aber Trump schafft es, die ganze Bewegung als eine Antifa-Sache und ein Problem “schwacher” Demokraten darzustellen. Haarsträubend lächerlich.
    • derWolf 02.06.2020 18:18
      Highlight Highlight @ eiswalzer haarsträuben lächerlich ist, nach 6 Krawall Nächten, in denen die friedlichen Demonstranten des Tages Extremisten aus allen Lagern und Plünderern weichen, dies noch immer zu negieren. Es ist eine Tatsache das Trump unfähig ist, es ist ebenso eine logische Tatsache das extreme Rechte und Linke die Situation zum kippen bringen wollen! Extreme sind nicht kontrollierbar.
      Wenn ein schwarzer Geschäftsinhaber fast totgeschlagen wird im eigenen Bezirk, wo oder was ist da die Aussage? Nun muss tatsächlich für Ordnung gesorgt werden, toll durchdacht. Und das Amt hat noch immer Trump inne.😧
    • Heidi Weston 02.06.2020 18:36
      Highlight Highlight @je-maison
      Die Polizei von Minneapolis spricht davon, das über 20% der Demonstranten von ausserhalb angereist sind, darunter etliche Mitglieder der Boogaloo Bois.
      Sie dürfen gerne selbst im Internet nachforschen, aber ich kann ihnen versichern, von der Antifa sind die nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • locke136 02.06.2020 16:33
    Highlight Highlight Dieses Land aufgebaut auf Rassismus und Unterdrückung ist so armseelig tief gespalten, dass es irgendwann dazu kommen musste. Ein Gesundheits- und Bildungssystem welches bei mir nur Kopfschütteln auslöst, Imperialismus vom feinsten auf der ganzen Welt, illegale Kriege… die Liste scheint unendlich zu sein. Nun kriegen sie ihre verdiente Quittung und der Rest der Welt mag es ihnen schon fast gönnen. Europa soll sich endlich von dem einzig wahren Shithole abwenden und die Amis sich selbst überlassen! America first, dass ich nicht lache!
    • Vipermaschine 02.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Genau so ist es, anzufügen wäre neben Rassismus und Unterdrückung auch Diebstahl, das Land haben sie ja den Indianern gestohlen.
    • derWolf 02.06.2020 19:39
      Highlight Highlight @viper. Wer "Sie", das waren unsere Vorfahren aus Europa! "Sie" waren damals vorwiegend europäische Einwanderer ;) sry, aber so ist es nunmal 🤷‍♂️
    • d10 02.06.2020 20:20
      Highlight Highlight Ihr habt einerseits völlig Recht - andererseits würdet Ihr ohne amerikanisches Betriebssystem diese Zeilen nicht schreiben können ;) Die USA stand schon immer sinnbildlich für "the worst" & "the best"

    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 02.06.2020 16:19
    Highlight Highlight "Ob Trump das Recht hat, das Militär aufzubieten, ist umstritten. Auf jeden Fall wäre es das Dümmste, das er im Moment tun könnte."

    Bitte nicht so laut! Denn bisher hat das orange Genie keine Dummheit aushelassen.
    • Prometheuspur 02.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Ja man sollte Donald möglichst oft zu einer Schutzmaske raten, so das man ihn zumindest ein paar Dezibel weniger gut hört. Wenn er sich weigert, müsste man ihm einfach eine der gröbsten Aktivkohlefilter Maske überzieht und sie rundum mit Sekundenkleber festkleben - Basta.
  • Wiedergabe 02.06.2020 16:14
    Highlight Highlight Er hat Steuergeld als Druckmittel für seinen Wahlkampf verwendet.
    Nun hat er die Staatsmacht als Platzputzer gegen friedliche Menschen verwendet.
    Da es seiner machtgierigen Partei anscheinend nichts ausmacht, hoffe ich echt die Wähler zeigen Ende Jahr etwas mehr Vernunft als 2016.
  • blueberry muffin 02.06.2020 16:06
    Highlight Highlight Das Lincoln Project Ad der never Trump Republicans passt dabei perfekt zum Titel.
    Play Icon
    • blueberry muffin 03.06.2020 02:53
      Highlight Highlight @Chrigi-B
      Schön dass du mit den Nazis stehst. Warum dann so krypto faschistisch rumeiern mit Ausreden?

      Reiche Republikaner? Wie Trump und sein Kabinett?
    • blueberry muffin 03.06.2020 04:07
      Highlight Highlight Uebrigens, schon komisch dass alle, die Obama damals als boesen Sozialist der die Reichen hasst, beschimpften, heute fuer Trump und nach dir gegen die reiche Elite sind.

      Also entweder solltest du deine politische Bildung ueberdenken oder zugeben, dass du die armen Trump Voter selbst fuer dumme Idioten haeltst, die auf euch Eliten reinfallen.
      Play Icon
  • Kaishakunin 02.06.2020 16:00
    Highlight Highlight Mit dem Brecheisen regieren zu wollen, geht einfach nicht. Erst wenn es global kein 'sie und wir' mehr gibt, dürfen wir uns wahrhaftig eine Zivilisation nennen.
  • Hans Jürg 02.06.2020 15:56
    Highlight Highlight Noch hat er nur ein oranges Gesicht. Bald trägt er hoffentlich auch einen orangen Overall.
    • trichie 02.06.2020 19:01
      Highlight Highlight Au das würde mich mal interessieren: Angenommen er wird im November tatsächlich abgewählt, was für Möglichkeiten gibt es dann ihn für all die Verbrechen und Lügen zur Rechenschaft zu ziehen? Wär wohl mal ein interessanter Löpfe-Artikel ;-)
  • Atavar 02.06.2020 15:56
    Highlight Highlight Diese Umdeutungen sind ja nicht neu. Genau, wie der "latente" Rassismus in den USA sehr hoch ist.

    Überraschung: in Europa ist er das auch. Weniger offensichtlich, weil (vielleicht) nicht gleich brutal und sicher medial weniger präsent.

    Die Gemengelage ist überirdisch:
    - eine meist schlechte Ausbildung (Polizei)
    - seit Jahrzehnten ist Versöhnungsrethorik punktuell / rar
    - eine Zementierung sozio-ökonomischer Schichten durch ein lächerliches Bildungssystem
    - Medien, die nur noch ihren Selbstzweck verfolgen
    - ...

    Alles hausgemacht. Steht Europa auch noch bevor. Wir sind auf gutem Weg...
  • flyingdutch18 02.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Das Ansehen der USA und von Trump ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Das äusserst gewaltsame Vertreiben friedlicher Demonstranten gestern Abend, damit Trump einen Fototermin mit der Bibel in der Hand machen kann, setzt dem Ganzen die Krone auf.
  • 1of8mio 02.06.2020 15:47
    Highlight Highlight Ganz unter dem Motto: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen". Ich glaube nicht mal mehr, dass es Krieg "gegen jemanden" ist sondern eher einfach "Für Mich" - ohne Hemmungen und Grenzen.
  • Lowend 02.06.2020 15:44
    Highlight Highlight Der Amerikanische Präsident der weissen Minderheit hat dem Amerikanischen Volk der Farbigen den Krieg erklärt. So einfach und erschreckend ist das!
    • Mutzli 02.06.2020 16:45
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      Verstehe die Passage "amerikanisches Volk der Farbigen" auch nicht so ganz, aber Trump ist definitiv der Präsident einer weissen Minderheit. Siehe Grafik unten von https://cnn.it/3eGD2sw

      Da Trump Millionen von Stimmen weniger als Clinton erhielt, kann man ihn nur als den Präsident einer Minderheit der Wählerschaft bezeichnen.

      Punkto Republikaner: Während manche den Mord verurteilt haben, haben die viele geschwiegen um sich erst wieder zu Wort zu melden um die Proteste zu verurteilen. Tucker Carlson ging so weit Ted Cruz anzugreifen, weil dieser von Polizeibrutalität sprach...
      Benutzer Bild
    • McStem 02.06.2020 17:31
      Highlight Highlight Man kann auch das "weiss" vor Minderheit weglassen und es bleibt immer noch ein wahrer Satz (Wo bei man fairerweise auch sagen muss, dass Clinton ebenso unter 50% blieb)
      Benutzer Bild
    • Lowend 02.06.2020 19:29
      Highlight Highlight Im Amerikanischen spricht man von "Coloured People" wenn man von "Farbigen” spricht, dabei ist dies wirklich falsch, wenn man dieses wunderschöne Gedicht eines Afrikaners kennt:

      Poem by an African

      When I born, I Black,
      When I grow up, I Black,
      When I go in Sun, I Black,
      When I scared, I Black,
      When I sick, I Black,
      And when I die, I still black..

      And you White fella,
      When you born, you Pink,
      When you grow up, you White,
      When you go in Sun, you Red,
      When you cold, you Blue,
      When you scared, you Yellow,
      When you sick, you Green,
      And when you die, you Gray..

      And you calling me Colored?
  • Kyle C. 02.06.2020 15:40
    Highlight Highlight Herr Löpfe, Ihre Sicht auf DT/USA trifft nahezu immer auch meine Meinung. Aber beim obigen Fazit, dass hinter all dem politisches Kalkül steckt habe ich so meine Zweifel. Wie wenn nicht so, könnte ein von jeglicher Rhetorik und Diplomatie befreiter Pseudopolitiker vorgehen? Nein, ich denke spätestens jetzt sieht die USA/Welt, wo die Grenzen seiner ohnehin schon eingeschränkten Führungskompetenz liegen, von denen er nicht mehr so leicht ablenken kann. Wo er sich nicht mehr auf seine korrupte Gang verlassen kann. Corona UND Floyd ist mind. ein ungebetener Gast zuviel auf seiner Wiederwahlparty.
    • Nora Flückiger 02.06.2020 16:21
      Highlight Highlight Es ist jetzt jedoch nur zu hoffen dass das Volk erwacht und Mr. Trampel endlich in den Ruhezustand versetzt. Eine weitere Amtszeit unter Trump würde den USA und der ganzen Welt wohl nicht so gut bekommen!
    • Rock'n'Rohrbi 02.06.2020 16:31
      Highlight Highlight ...solange die Demokraten keinen Kandidaten haben der was taugt, kann Don Trumpel nicht vom Thron verjagt werden. Und mit Biden Joe haben die Demokraten bereits verloren. Der wird windelweich geklopft und hält dem Sturm nicht Stand.
      4 weitere Jahre bis zum bitteren Ende für dieses so grossartige Land.
      🔥🇺🇸🔥
    • Relativist 02.06.2020 16:45
      Highlight Highlight "Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht."
      Die politische Maschinerie die hier am Werk ist, wird oft unterschätzt, weil der Schauspieler im Fernseher nicht dazu fähig scheint. Das war mit GWB und den Neocons so und ist nun mit DJT und den Neonationalisten so.
      Im Vergleich zu den Wolfowitzes der Neocons, sind die Roger Stones von Trump weniger kompetent - das machen sie jedoch mit Ambition und Demokratieverachtung wett. Diese Bewegung als dumm zu unterschätzen, nur weil Donald zu dumm ist einen Schirm zu schliessen, wäre fatal.
  • biketraveller001 02.06.2020 15:38
    Highlight Highlight Solange in der Polizei bei Fehlverhalten ein System der Omerta besteht, ändert sich nichts. Die eine Hand wäscht die andere.
    • je-maison 02.06.2020 16:47
      Highlight Highlight Voelliger Bloedsinn. Oder glaubst du, der betreffende Polizist kommt ungeschoren davon?
    • Coffeetime ☕ 02.06.2020 17:23
      Highlight Highlight @Je-maison jetzt nicht mehr, aber auch die Obduktion war ja schon nicht OK, weil einfach das US System an vielen Ecken krankt...

      In vielen Fällen ist die Polizei davongekommen. Jetzt ist genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 02.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Der beste Beweis, dass wir Menschen alles andere als eine "Fortschrittliche Gesellschaft" sind, wenn Menschen wie diese immer noch etwas zu sagen haben. Und dann noch mit einem Märchenbuch in der Hand. Passt ja..
  • Hercanic 02.06.2020 15:32
    Highlight Highlight Schönes Foto (Quelle AFP):
    Benutzer Bild
  • Dummbatz Immerklug 02.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Dass Donnie Orange alles zuzutrauen ist, wusste man eigentlich ja. Nun da es eintritt, macht es einem schon Angst. Setzt der nun wirklich die Armee auf das eigene Volk an? Donnie ist selbst zur nationalen Bedrohung mit Mission Ego-Befriedigung geworden. Und niemand kann ihn stoppen.

    God bless America!
    • rüeblisaft 02.06.2020 15:50
      Highlight Highlight Das Volk kann ihn stoppen. Es muss nur an die Wahlurne gehen.
    • stimpy13 02.06.2020 16:04
      Highlight Highlight Diese Hoffnung habe ich auch immer noch. Bleibt abzuwarten, was passiert falls er nicht wieder gewählt werden sollte, denn die Weichen werden so gestellt, dass er dies nicht anerkennen würde. So oft wie ich mich täuschte als ich dachte, es kann nicht schlimmer kommen, so würde mich das nun auch nicht mehr verwundern...
    • giguu 02.06.2020 16:13
      Highlight Highlight @rüeblisaft: Das will Donnie Orange aber Verhindern.Er führt Krieg gegen Abstimmung per Brief, da dies ja soooo ein riesen Risiko ist zum die Wahlen verfälschen 😁
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Interview

«Die Schweizer Beteiligung am Kolonialismus war sehr viel stärker, als viele annehmen»

Die Schweiz war keine Kolonialmacht, dennoch haben auch wir eine Kolonialgeschichte. Nur kennt sie fast niemand. Im Interview erklärt die Kulturwissenschaftlerin Patricia Purtschert, warum in der Schweiz eine «koloniale Amnesie» herrscht und wie sich die Verwicklung im Kolonialismus auf den Rassismus auswirkt.

Frau Purtschert, erstaunt es Sie, dass gerade jetzt nach der Schweizer Kolonialgeschichte gefragt wird?Patricia Purtschert: Nein, ich denke das ist die Frage, die jetzt gestellt werden muss. Sie ist wichtig, um einzuordnen, was gerade passiert. Denn Black Lives Matter, das Thematisieren von Rassismus gegenüber Schwarzen Menschen, hat sehr viel mit der Kolonialgeschichte zu tun, auch mit derjenigen der Schweiz. Obwohl die «koloniale Schweiz» lange ein undenkbarer Begriff war, weil die Schweiz …

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