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Mit Schnaps und über 200 km/h gerast: Vier junge Männer identifiziert, Fahrer verhaftet

Vier junge Männer rasten mit bis zu 230 km/h über die Autobahn - und filmten sich dabei. Der Fahrer spielte während der Fahrt sogar mit einer Schnapsflasche. Nun wurde der Aargauer Lenker verhaftet.



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Zeitweise liess der Fahrer sogar das Lenkrad los. Bild: Screenshot Instagram

Ende Dezember hatte sich eine Gruppe von vier Männern dabei gefilmt, wie sie mit teilweise 230 Stundenkilometern über die Autobahn rasten. Auf der Fahrt nach Elm GL rauchte der Fahrer und hantierte nebenher mit einer Flasche Jägermeister. Die Schnapsflasche, das zeigen weitere Instagram-Videos, war vor der Fahrt noch verschlossen und gefüllt.

Nachdem das Video über Instagram geteilt wurde, leitete die Kantonspolizei Zürich daraufhin Ermittlungen ein. Wie «20 Minuten» berichtet, konnten die Insassen nun identifiziert werden. Bei den Verhafteten handele es sich laut Polizei um vier Schweizer Staatsbürger im Alter zwischen 20 und 23. Der Lenker sei im Kanton Aargau wohnhaft, die drei Mitfahrer im Kanton Zürich.

«Am Dienstagmorgen wurden die vier Insassen des Fahrzeugs durch die Kantonspolizei an ihren jeweiligen Wohnorten festgenommen. Zudem wurden vier Hausdurchsuchungen durchgeführt», sagte Staatsanwalt Michael Huwiler, Leiter Strassenverkehr zu «20 Minuten». «Das Auto, ein leistungsstarker VW Golf 5 R32 wurde sichergestellt.» Nach der Festnahme und der Befragung seien die vier Männern wieder aus der Haft entlassen worden.

Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren möglich

Gegen den Aargauer werde wegen mehrfacher qualifizierter Verletzung der Verkehrsregeln ermittelt, so die Polizei weiter, gegen zwei weitere Insassen wegen Gehilfenschaft. Bei der vierten Person gebe es keine Hinweise auf eine strafbare Handlung.

Da der Lenker die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um mehr als 80 Stundenkilometer überschritten hatte, droht dem Aargauer neben dem Führerausweisentzug nun sogar eine Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren. «Da er zwei Mal über 200 gefahren ist, dürfte sich die Strafe dementsprechend erhöhen», so Huwiler. Wie die Personen identifiziert werden konnten, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgeben. (phh/chmedia)

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