Religion
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Beratungsstelle Infosekta verzeichnet steigende Zahl von Anfragen



Blick in einen

Nicht alle Sekten sind so tödlich wie die Sonnentempler - hier einer ihrer Keller. Bild: KEYSTONE

Die Sekten-Beratungsstelle Infosekta hat im vergangenen Jahr erneut mehr Hilfesuchende beraten. Die Zahl der Beratungsgespräche stieg auf rund 2800. Dies entspricht einer Zunahme um acht Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht.

Zahlreiche Anfragen erhielt Infosekta zu den Zeugen Jehovas (14 Prozent), gefolgt von Scientology (4 Prozent) und ICF (2 Prozent).

Rund drei Viertel der Anfragen beziehen sich auf eine grosse Bandbreite von Anbietern wie esoterische Berater, selbsternannte Meister und verschiedene Freikirchen.

Meist seien es Angehörige und Partner oder Partnerinnen, die sich an Infosekta wenden würden, weil ein ihnen nahestehender Mensch in ein sektenhaftes Milieu abgerutscht sei. Bei jeder sechsten Anfrage seien auch ein oder mehrere Kinder involviert. (aeg/sda)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JadeLinor 03.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Leider steht jeden zweiten Samstag ein Stand der Scientology in meiner Heimatstadt, warum das noch immer toleriert wird kann ich nicht verstehen.
  • Knäckebrot 02.06.2020 18:39
    Highlight Highlight Wäre spannend zu wissen, wieviel der besorgten Anrufe vorsorgend anrufen, weil Angehörige mit den jeweiligen Gruppen zu tun begonnen haben und bei wie vielen bereits problematische Vorfälle vorgekommen sind.
  • Pollo Loco 02.06.2020 16:17
    Highlight Highlight Bin zwar kein religiöser Mensch aber ICF? Wusste ehrlichgesagt gar nicht das dies eine Sekte ist.
    • Vecchia 02.06.2020 17:26
      Highlight Highlight http://www.infosekta.ch/media/pdf/I_ICF_Friess-DarstellungStellungsnahmeVorbem_.pdf

      Sie scheint von Wirtschaftsgrössen so gut unterstützt zu sein, dass sie die Bezeichnung "Freikirche" bevorzugt. Kratzt jemand medial am Image dieser wuuuunderbar modernen Partykirche, droht ihm auch ziemlich schnell ein juristisches Nachspiel.

    • Mutzli 02.06.2020 18:45
      Highlight Highlight @pollo_loco

      Kannte ein paar Leute die beim ICF waren und das kam definitiv mehr als nur leicht Sektenartig rüber. Vom abgeben eines "zehnten", d.h. massiv viel Geld, darüber wie die Leute ermutigt wurden, möglichst den Kontakt zu "ungläubigen" zu meiden ausser zum missionieren (besonders unterhaltsam als der eine erfuhr, dass ich jüdischer Abstammung bin) hin zu anderen die extra auf Befehl an die Uni geschickt wurden um dort den Bio-Bachelor zu machen um anschliessend überzeugender zu wirken, wenn sie Kreationismus verbreiten sollten.

      Nein danke.
    • Pollo Loco 02.06.2020 20:04
      Highlight Highlight Danke @Vecchia

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