Tour de France
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Giant-Alpecin rider Simon Geschke of Germany celebrates as he crosses the finish line to win the 161-km (100 miles) 17th stage of the 102nd Tour de France cycling race from Digne-les-Bains to Pra Loup in the French Alps mountains, France, July 22, 2015. REUTERS/Benoit Tessier

Simon Geschke hat in der 17. Etappe der Tour de France die Nase vorn. Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Simon Geschke gewinnt spektakuläre 17. Etappe der Tour de France – Schweizer Mathias Frank in den Top Ten

Freudentag an der Tour de France für den Schweizer Radprofi Mathias Frank: Der Luzerner überzeugt auf dem 17. Teilstück der Rundfahrt mit einem starken 5. Rang. Damit verbessert er sich in der Gesamtwertung auf Platz 8.



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Frank erreicht das Ziel des 161 Kilometer langen Teilstücks von Digne-les-Bains nach Pra Loup 1:40 Minuten hinter Tagessieger Simon Geschke (De). Dank seiner starken Leistung verbessert sich Frank, der Captain des Schweizer IAM-Teams, im Gesamtklassement um fünf Positionen und liegt nach der ersten Alpenetappe neu 8:47 Minuten hinter Leader Chris Froome (Gb).

18.07.2015; Mende; Radsport - Tour de France 2015 - 14. Etappe - Rodez - Mende (178,5Km); Mathias Frank (SUI) (Tim De Waele/freshfocus)

Mathias Frank zeigt eine klasse Leistung und gehört neu zur Top Ten. Bild: Tim De Waele/freshfocus

Frank kam damit seinem Ziel, Paris in den Top Ten zu erreichen, einen grossen Schritt näher. Der im Baselbiet wohnhafte Luzerner schafft es als bestklassierter Fahrer in der Gesamtwertung in die 28-köpfige Fluchtgruppe, die sich rund 100 km vor dem Ziel bildet. Das Feld lässt die Ausreisser gewähren, was Frank ausnützt und ihn letztlich zum grossen Profiteur des Tages werden lässt.

Highlight für Simon Geschke

Zum Tagessieg reicht es Frank nicht ganz. Geschke setzte sich nach einer langen Soloflucht souverän durch. Der Deutsche, der den grössten Erfolg seiner Karriere feiert, erreicht das Ziel 32 Sekunden vor dem zweitklassierten Amerikaner Andrew Talansky und 1:01 Minuten vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran (3.). Vor Frank klassiert sich auch noch der Franzose Thibaut Pinot.

Team Sky rider Chris Froome of Britain, race leader's yellow jersey, cycles to cross the finish line of the 161-km (100 miles) 17th stage of the 102nd Tour de France cycling race from Digne-les-Bains to Pra Loup in the French Alps mountains, France, July 22, 2015. REUTERS/Benoit Tessier

Chris Froome führt das Gesamtklassement weiterhin an. Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Froome und die weiteren Favoriten erreichen das Ziel mit Rückständen von sieben Minuten und mehr auf Geschke. In der Gesamtwertung liegt Froome nun 3:10 Minuten vor dem Kolumbianer Nairo Quintana und neu 4:09 Minuten vor dessen Teamkollegen Alejandro Valverde (Sp).

Erste Tour-Aufgabe für van Garderen

Der bisherige Gesamtdritte Tejay van Garderen steigt 70 km vor dem Ziel vom Rad und muss die Rundfahrt krankheitshalber aufgeben. Der Amerikaner vom amerikanisch-schweizerischen Team BMC verliert in der wie erwartet hektischen Etappe bereits beim ersten von fünf Anstiegen ein erstes Mal den Kontakt zu den Mitfavoriten. Für van Garderen ist es die erste Aufgabe an einer Tour de France, die er 2012 und 2014 jeweils im 5. Rang beendet hat. Die Tour ebenfalls aufgeben muss Weltmeister Michal Kwiatkowski (Pl).

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Tejay van Garderen muss die Tour aufgeben. gif: srf

Nebst van Garderen und Kwiatkowski gehört Alberto Contador zu den Verlierern des Tages. Nach einem Sturz in der letzten Abfahrt verliert der Spanier bis ins Ziel über zwei Minuten auf Froome. Der Sieger des Giro d'Italia vermag seinen 5. Rang im Gesamtklassement zwar zu verteidigen, muss seine Ambitionen auf den Gesamtsieg mit einem Rückstand von neu 6:40 Minuten aber wohl endgültig begraben. (si/rst)

Tour de France: Perlen aus unserem Archiv

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    Alle Leser-Kommentare
  • Illuminati 22.07.2015 17:36
    Highlight Highlight Super spannende Etappe gewesen!
    Ganz grosses Kino! Glückwunsch an Mathias für die grosse Verbesserung im Gesamtklassement und an Geschke für den Sieg! Sympathisches Siegerinterview.
    Habe nur gehofft, dass Froome von Quintana, Valverde und Nibali noch mehr herausgefordert wird...

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