Interview
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The building of the ETH in Zuerich, pictured on August 15, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die ETH Zürich ist Weltklasse. Dennoch herrscht nicht nur eitel Sonnenschein.
Bild: KEYSTONE

ETH-Präsident Lino Guzzella: «Ich steh' dazu, die ETH ist für die Eliteausbildung zuständig»

Die ETH Zürich zählt zu den weltbesten Hochschulen. Ihr Präsident Lino Guzzella ist trotzdem nicht frei von Sorgen. Im Interview spricht er über knappe Finanzen, den Eliteanspruch der ETH und die Bedeutung des EU-Programms Horizon 2020.



Die ETH Zürich zählt zu den führenden Hochschulen weltweit. Was ist das Geheimnis dieses Erfolgs?
Lino Guzzella:
Für eine gute Hochschule benötigt man vier Komponenten. Die erste ist Geld. Das klingt geradezu trivial, aber genügend finanzielle Mittel sind eine Notwendigkeit. Die zweite ist Zeit. Eine gute Hochschule entsteht nicht von heute auf morgen, man muss eine Tradition, eine Kultur und eine Reputation aufbauen. Der dritte Aspekt ist Autonomie. Eine Hochschule braucht Freiräume, damit sie ihre Nische finden kann. Der absolut wichtigste Punkt aber ist der vierte.

Und der wäre?
Die Menschen. Die ersten drei Bedingungen sind nur dazu da, damit die vierte zur vollen Entfaltung kommt. Auf diese Weise ist es der ETH und nicht zuletzt meinen Vorgängern gelungen, talentierte Menschen an die ETH heranzuführen und sie zu einer derart fantastischen Hochschule zu machen.

Lino Guzzella ist seit 1999 ordentlicher Professor für Thermotronik am D-MAVT. Vom 1. August 2012 bis 31. Dezember 2014 er Rektor der ETH Zürich. Seit 1. Januar 2015 ist Lino Guzzella Präsident der ETH Zürich.

Bild: ETH Zürich / Markus Bertschi

Lino Guzzella

Der 59-jährige Maschineningenieur ist seit 2015 Präsident der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Zuvor war er von 2012 bis 2014 Rektor der ETH. Lino Guzzella ist schweizerisch-italienischer Doppelbürger.

Die Entwicklungen der letzten Zeit waren für die ETH nicht nur positiv. Was bereitet Ihnen die grössten Sorgen?
Das kann ich nicht einmal sagen. Es sind so viele Dinge, die mich beschäftigen. Die Finanzierung ist wichtig, wir müssen weiterhin auf einer soliden Basis stehen, damit wir uns im globalen Wettbewerb behaupten können. Er wird immer härter. Singapur hat entschieden, sein Budget für Bildung, Forschung und Innovation um fast 20 Prozent zu erhöhen. Bei uns hat der Nationalrat ein Plus von 1,5 Prozent für den ETH-Bereich beschlossen. Nimmt man die von Bundesrat Ueli Maurer angekündigten Kürzungsprogramme hinzu, liegen wir bei etwa 0 Prozent. Da wird es schwierig im Konkurrenzkampf um gute Leute mit der National University of Singapore.

Es heisst sogar, die ETH müsse ein Sparprogramm aufgleisen.
Bis vor einem Dreivierteljahr hat man uns andere Versprechungen gemacht. Wir würden wie bis anhin 3,5 Prozent mehr erhalten. Wir haben unsere Planung darauf ausgerichtet und mussten deshalb unser Budget massiv entlasten, damit wir trotzdem die nötigen Freiräume haben, um Neues anzupacken. Eine Hochschule, die das nicht macht, verdorrt. Das bedingt Abstriche in anderen Bereichen. Diverse Bauprojekte, die wir gerne realisiert hätten, mussten wir zurückstellen oder ganz streichen.

Könnten Sie durch Sponsoring mehr Geld beschaffen?
Sponsoring bedeutet, dass man Geld gibt und eine Gegenleistung erwartet. Das gibt es an der ETH praktisch nicht, ausser vielleicht bei Sportevents. Es gibt aber Zusammenarbeitsverträge mit der Industrie und Donationen. Letztere waren in den Medien ein Thema, etwa in Zusammenhang mit Professuren. Aber die ETH macht nie etwas, nur um Geld zu bekommen. Es ist umgekehrt. Wenn wir eine Idee haben, erkundigen wir uns, ob jemand sie unterstützen will. Die ETH verfolgt eine langfristige Strategie, in welche Richtung sich Forschung und Lehre entwickeln sollen. Drittmittel können dabei helfen, erst recht in Zeiten beschränkter Bundesmittel. Diese Geldquellen sind aber stets «no strings attached»!

«Ich werde es nie zulassen, dass das Qualitätsprimat unterhöhlt wird. Es bringt nichts, wenn ich gratis ETH-Diplome verteile.»

Lino Guzzella

Ist die ETH überhaupt noch «eidgenössisch»? Die Unterrichtssprache in vielen Bereichen ist Englisch.
Sie ist zu 100 Prozent eidgenössisch. Wir insistieren darauf, dass das Grundstudium an der ETH für unsere Töchter und Söhne gedacht ist. Wir unterscheiden zwischen Bildungsinländern und Bildungsausländern, nicht zwischen Schweizern und Nichtschweizern.

ETH-Budget

Der ETH-Bereich wurde 2015 vom Bund mit 2,4 Milliarden Franken unterstützt. Die Hälfte ging an die ETH Zürich, ein Viertel an die EPF Lausanne. Der Rest verteilt sich auf Einrichtungen wie das Paul Scherrer Institut und die Empa sowie den ETH-Rat. Im Rahmenkredit für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) von 2017 bis 2020 ist nach dem Willen des Bundes ein Plus von 1,5 Prozent vorgesehen. Der Nationalrat hat dies in der Sommersession bestätigt.

Was bedeutet das genau?
Bildungsinländer sind jene Leute, die hierzulande ihre Maturität gemacht haben. Dazu gehören die Ausländer, die in der Schweiz leben. Das Grundstudium ist auf Deutsch, auch darauf beharren wir. Von den knapp 9000 Studierenden in dieser Phase sind etwa 14 Prozent Bildungsausländer. Je höher man geht, umso internationaler wird es. Aber das Grundstudium ist auf Menschen aus der Schweiz ausgerichtet.

Der Nationalrat will der ETH ermöglichen, von Bildungsausländern dreimal höhere Studiengebühren als von Einheimischen zu erheben. Ist das eine Option?
Dafür ist der ETH-Rat zuständig. Diese Frage fällt nicht in meine Kompetenz.

ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser hat in einem Interview gesagt, er wolle eigentlich keine Unterscheidung bei den Studiengebühren.
Herr Schiesser ist mein Chef. Was er sagt, ist sicher richtig (lacht). Aber nochmals: Ich kann mich zu diesem Thema nicht äussern.

Die Maturandenquote in der Schweiz ist im internationalen Vergleich ziemlich tief, was immer wieder zu Diskussionen führt. Wo stehen Sie bei diesem Thema?
Uns ist eigentlich egal, wie hoch die Quote ist. Wichtig ist die Qualität der Leute, die zu uns kommen. Man hört es in der Schweiz nicht gerne, aber ich stehe dazu: Die ETH ist eine Schule, die für die Eliteausbildung zuständig ist. Unsere Leute nehmen führende Positionen ein in Wissenschaft, Wirtschaft und auch Politik. Der amtierende Bundespräsident ist ein ETH-Absolvent.

«Wenn wir das Kroatien-Protokoll nicht ratifizieren, fliegen wir am 9. Februar 2017 automatisch aus Horizon 2020 hinaus. Und wer einmal draussen ist, kommt nicht so einfach wieder hinein.»

Lino Guzzella

Er hat den Auftrag, das hiesige Fachkräftepotenzial besser auszuschöpfen.
Wir bilden Leute aus, die Ausserordentliches leisten, und dafür müssen sie ausserordentliche Talente mitbringen. Ich werde es nie zulassen, dass das Qualitätsprimat unterhöhlt wird. Es bringt nichts, wenn ich gratis ETH-Diplome verteile. Wer die Eignung zum Studium mitbringt, den nehmen wir sehr gerne, denn wir brauchen viel mehr MINT-Absolventen, also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ein ETH-Studium ist hart, wir verlieren deshalb rund 30 Prozent der Studierenden.

Sie haben es erwähnt: Viele in der Schweiz haben ein gestörtes Verhältnis zum Begriff Elite.
Das ist richtig. Darum unterscheide ich zwischen Chancengleichheit und Ergebnisgleichheit. An der ETH hat jeder eine Chance, der eine Matura mitbringt, egal welche Noten er oder sie hatte. Aber nicht jeder besteht die ETH, sondern nur, wer klug, engagiert und fleissig genug ist und sich in das Studium hinein kniet. Das entspricht meinem meritokratischen Selbstverständnis. In diesem Sinne ist die ETH eine sehr demokratische und überhaupt nicht elitäre Institution.

A student experiments with a laser system in the Laboratory of Physical Chemistry of ETH Zurich on

Studentin in einem ETH-Labor: Rund 30 Prozent beenden ihr Studium nicht.
Bild: KEYSTONE

Hat die Politik das verstanden? In den Sonntagsreden wird die Bildung als einziger Rohstoff der Schweiz beschworen, aber im Alltag wird sie manchmal wie ein Stiefkind behandelt.
Das glaube ich nicht. Die grosse Mehrheit der Politikerinnen und Politiker über alle Parteien hinweg ist sich der Bedeutung der Universitäten und speziell der ETH bewusst. Aber ein grosser Teil der Bundesausgaben ist durch gesetzliche Vorgaben gebunden. Der Bildungsbereich gehört nicht dazu, sondern zur relativ kleinen Manövriermasse. Man muss aber auch sagen, dass die Politik in den letzten zwei Legislaturperioden sehr grosszügig war gegenüber der Bildung.

Jetzt haben wir eine neue Konstellation in Bern, die lieber mehr Geld für Armee und Landwirtschaft ausgibt als für die Bildung.
Das ist die Entscheidung der Damen und Herren in Bern, ich will sie nicht kommentieren. Ich will nur festhalten, dass Bildung, Forschung und Innovation das Land reich gemacht haben. Es wäre nicht schlecht, wenn wir im Interesse unserer Kinder und Enkel durch die Weiterführung dieses bewährten Rezepts dafür sorgen würden, dass das Land wohlhabend bleibt.

Ein heisses Eisen ist die weitere Teilnahme der Schweiz am EU- Forschungsprogramm Horizon 2020. Sie steht wegen des Kroatien-Protokolls auf der Kippe.
Die Schweiz hat die Chance, kurzfristig und pragmatisch das Kroatien-Protokoll zu ratifizieren, trotz aller verfassungsrechtlicher Bedenken, die ich nachvollziehen kann. Sie wäre wieder ein voll assoziiertes Mitglied und hätte Zugang, bis die weiteren Fragen geklärt sind.

«In der Politik wird nicht immer rein sachlich entschieden. Deswegen fürchte ich sehr, dass die Europäische Union den Bereich Bildung, Forschung und Innovation dazu benutzt, ihre eigenen Interessen durchzusetzen.»

Lino Guzzella

Sie ärgern sich darüber, dass das Parlament die Ratifizierung mit einer Lösung bei der Masseneinwanderungsinitiative verbunden hat?
Ich verstehe nicht, weshalb man dieses gut funktionierende System gefährdet. Wenn wir das Kroatien-Protokoll nicht ratifizieren, fliegen wir am 9. Februar 2017 automatisch aus Horizon 2020 hinaus. Und wer einmal draussen ist, kommt nicht so einfach wieder hinein. Deshalb plädiere ich dafür, eine pragmatische Lösung anzustreben.

Horizon 2020

Weil die Schweiz die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien noch nicht ratifiziert hat, ist sie am EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 nur noch als teilassoziiertes Mitglied beteiligt. Das Parlament hat die Ratifizierung in der Sommersession beschlossen, sie jedoch aus verfassungsrechtlichen Gründen mit einer Lösung im Streit um die Personenfreizügigkeit verknüpft. Ohne Ratifizierung bis Februar 2017 droht der Rauswurf aus Horizon 2020.

Was wären die Folgen, wenn die Schweiz tatsächlich hinausfliegt?
Es gäbe eine schlimme und eine sehr schlimme Folge. Horizon 2020 besteht aus zwei grossen Mechanismen: Projektförderung und Personenförderung. Aus dem einen, grösseren Topf werden konkrete Projekte unterstützt. Ein Beispiel, an dem ich früher mitgearbeitet habe, sind sauberere Motoren für grosse Schiffe. Ohne Horizon 2020 werden wir grosse Mühe haben, bei solchen Projekten dabei zu sein. Wir müssen alles selber bezahlen. Unsere Partner werden unruhig, weil wir alles nur komplizierter machen. Wir können die Projekte nicht mehr anstossen und leiten. Das ist auch schlimm für die Schweizer Wirtschaft, die an vielen dieser Projekte beteiligt ist.

Und was ist die sehr schlimme Folge?
Sie betrifft die Personenförderung. Der European Research Council (ERC) vergibt Fördergelder an Professoren und Nachwuchswissenschaftler. Dieses Instrument ist hervorragend organisiert, mit geringem administrativem Aufwand, rein qualitätsbasiert und ohne regionalpolitische Rücksichtnahmen. Von den zehn erfolgreichsten Universitäten, die vom ERC-Programm profitiert haben, gehören neun nicht mehr zum Kerneuropa. Der grösste Teil befindet sich in Grossbritannien, das aus der EU austreten will, gefolgt von Israel und den beiden Technischen Hochschulen der Schweiz. Die einzige Ausnahme ist die Universität Kopenhagen.

Warum sind diese Fördermittel so wichtig?
Ich bezeichne sie gerne als Mini-Nobelpreise – hoch angesehen und hoch dotiert. Es wäre schlimm, wenn wir nicht mehr mitmachen könnten. Es wäre aber auch ein Schaden für die EU. Wenn England und die Schweiz draussen sind, verliert sie einen grossen Teil der Spitzenreiter in diesem Wettbewerb. Er ist gut, weil er wirklich anspruchsvoll ist. Nur die Besten der Besten erhalten einen ERC-Grant. Wenn wir hinausfliegen, verlieren wir sehr viel Geld, aber vor allem können wir nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen.

«Jetzt haben wir aber schon etwas, das funktioniert, sich über Jahre hinweg bewährt hat und weltweit anerkannt ist. Und wir gefährden es leichtfertig.»

Lino Guzzella

Warum ist das ein Problem?
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sehr wettbewerbsorientiert. Ein Professor will von den Kolleginnen und Kollegen anerkannt werden. Wenn die Anerkennungsmechanismen fehlen, kommen sie nicht mehr zu uns, sondern gehen an andere Hochschulen, wo sie am Wettbewerb teilnehmen können. Das ist ein sehr grosses Problem.

Die SVP behauptet aber, Horizon 2020 werde überschätzt, es gehe nur ums Geldverteilen.
Kritisiert wird meistens der erste Teil mit der Projektförderung. Da könnte man gewisse Abläufe tatsächlich effizienter gestalten. Bei der Personenförderung habe ich noch nie etwas gesehen, das nicht absolut korrekt und richtig gemacht wurde. Wer die ERC-Unterstützung erhalten hat, verdient sie auch. Ich kenne die meisten, das sind Topleute.

Des etudiants manifestent en effectuant un lache de ballons contre l'exclusion de la Suisse des accords Erasmus+ et Horizon 2020 ce lundi 10 mars 2014 au batiment du Rolex Learning Center de l'Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, EPFL, a Ecublens. Environ 200 etudiants ont proteste lundi contre l'exclusion de la Suisse des programmes europeens Erasmus+ et Horizon 2020. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Studierende an der ETH Lausanne demonstieren im März 2014 für die Verbleib der Schweiz bei Horizon 2020. Bild: KEYSTONE

Sie haben es angesprochen: Eigentlich kann die EU bei Horizon 2020 gar nicht auf die Schweizer Hochschulen verzichten.
Das trifft zu. Ich weiss aber nicht, ob die EU das auch so sieht. In der Politik wird nicht immer rein sachlich entschieden. Deswegen fürchte ich sehr, dass die Europäische Union den Bereich Bildung, Forschung und Innovation dazu benutzt, ihre eigenen Interessen durchzusetzen: Können wir uns mit der Schweiz nicht einigen, treffen wir sie dort, wo es ihr am meisten weh tut, also im Bildungsbereich.

EU-Kritiker schlagen vor, die Schweizer Hochschulen sollen nach dem Brexit verstärkt mit ihren britischen Pendants wie Oxford und Cambridge zusammenarbeiten.
Das geschieht heute schon. Ich kann mir vorstellen, dass man es noch intensivieren kann. Aber die Vorstellung, dass man innerhalb kürzester Zeit eine Alternative zu Horizon 2020 aufbauen könnte, ist illusorisch. Das liesse sich vielleicht innerhalb von zehn Jahren realisieren. Jetzt haben wir aber schon etwas, das funktioniert, sich über Jahre hinweg bewährt hat und weltweit anerkannt ist. Und wir gefährden es leichtfertig. Ich gebe zu, ich bin sehr froh, dass ich dafür nicht verantwortlich bin.

Sie müssten es aber ausbaden.
Ich bin als Präsident dafür da, Lösungen zu finden. Die ETH ist nicht gut, weil sie das selber sein will. Sie muss gut sein, damit sie dem Land nützt. Eine schlechte ETH nützt der Schweiz nichts. Man kennt uns weltweit. Mit einem ETH-Abschluss kann man an jede Universität gehen. Das ist der Wert unserer Ausbildung. Unsere Forschung hilft mit, die Probleme der Welt zu lösen.

«Spin-offs sind für die ETH wichtige Vehikel, um Technologien früh in die Gesellschaft zu bringen. Es ist nicht sehr weitsichtig, wenn man ihnen Schwierigkeiten bereitet.»

Lino Guzzella

Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative wurde die Rekrutierung von Arbeitskräften aus Drittstaaten verschärft. Dies dürfte Ihnen ebenfalls Bauchweh bereiten.
Etwas weniger. Wir profitieren von der Tatsache, dass der Bereich Ausbildung von der Kürzung der Drittstaaten-Kontingente nicht betroffen ist. Für Professorinnen und Professoren gibt es ohnehin ein Spezialgesetz. Ich verstehe aber alle Wirtschaftsvertreter, die darüber klagen.

Solche Klagen hört man auch von Startups, die sich ohnehin über die Rahmenbedingungen in Zürich aufregen. Ein Beispiel ist das aus ihrer Sicht gründerfeindliche Steuersystem.
Die ETH hat allein letztes Jahr 25 Spinoff-Firmen gegründet. Sie verkaufen keine Glacés, sondern sind im Hightech-Bereich tätig. Die Schweiz lebt davon, dass sie hochwertige Produkte auf dem Weltmarkt zu sehr hohen Preisen absetzen kann. Das geht nur, wenn wir die Besten sind. Die Schweiz ist dazu verurteilt, die Nummer Eins oder Zwei zu sein.

Was tragen die Jungunternehmer dazu bei?
Traditionelle Unternehmen investieren massiv in neue Spitzenprodukte, aber es gibt auch immer mehr junge Leute, die ihr Schicksal selber in die Hand nehmen. Ich finde das extrem schön und bewundere solche Menschen. Spin-offs sind für die ETH wichtige Vehikel, um Technologien früh in die Gesellschaft zu bringen. Es ist nicht sehr weitsichtig, wenn man ihnen Schwierigkeiten bereitet. Wenn sie einmal Geld verdienen, soll man sie besteuern. Sie haben ja von Steuergeldern profitiert. Aber wenn man das Pflänzchen erntet, bevor es die ersten Blüten treibt, ist das nicht sehr klug. Die Gefahr, dass das Pflänzchen nicht wächst, ist sehr gross.

Oder es verpflanzt sich an vorteilhaftere Startup-Standorte, etwa Berlin oder London.
Die Gefahr besteht, aber die Zürcher Regierung ist sich dessen bewusst. Alle sind guten Willens, Lösungen zu finden im Rahmen des Möglichen. In der Schweiz geht aber alles etwas langsamer. Das ist nicht immer schlecht, aber manchmal wird man schon etwas ungeduldig.

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ingenieur 01.08.2016 23:00
    Highlight Highlight Der Staat muss massiv mehr Geld in Innovation und Ausbildung investieren. Der Wohlstand und die Ausbildung wächst weltweit stetig. Im Moment sind wir mit ander Spitze, aber wenn wir unseren Wohlstand auf diesem Level behalten wollen, müssen wir viel mehr Gas geben in der Bildung, Forschung und dem Unternehmertum.
    • Ingenieur 02.08.2016 22:09
      Highlight Highlight Man muss verstehen, dass z.B. Indien über eine Milliarde Bewohner hat. Selbst wenn nur 10% der Informatiker dort besser wären als Schweizer Informatiker (ja, viel aus Indien ist Schmarren, aber zahlenmässig sind sie uns massiv überlegen), wird es für Schweizer Firmen zunehmends schwieriger zu rechtfertigen Schweizer einzustellen, wenn es viele Arbeiten gibt, die viel günstiger ausgelagert werden können. Und hier braucht es Innovation in der Ausbildung.
  • Stratosurfer 01.08.2016 09:48
    Highlight Highlight Weshalb werden die Schweiz und Grossbritanien vom ERC-Programm ausgeschlossen? Israel ist ja auch kein EU Mitglied?
  • Töfflifahrer 01.08.2016 08:16
    Highlight Highlight Wissen ist unsere einzige Ressource! Muss da noch mehr gesagt werden?
    • ETH1995 01.08.2016 23:18
      Highlight Highlight Nicht unsere Einzige, aber unsere Wichtigste.
  • Addix Stamm 01.08.2016 07:12
    Highlight Highlight Weniger Hunger, weniger Waffen. Das sollte das primäre Ziel sein. Ich meine dies im Zusammenhang mit der Elite der ETH. (Führung)
  • Zeit_Genosse 01.08.2016 06:04
    Highlight Highlight Gutes Interview. Danke.

    Wir sollten massiv in die ETH investieren. Wir sollten die Quote der in diesem Land geborenen und wohnhaften Studierenden hochhalten und die im Vergleich tief liegenden Studiengebühren für aus dem Ausland kommenden Studierenden stark erhöhen. Wir sollten mit dem Begriff Bildungselite progressiv umgehen und wir sollten uns freuen eine solche bedeutende Institution zu haben. Das Geld ist da und wir sollten es weniger in die Landwirtschaft versubventionieren. Alles für die Zukunft der Schweiz.
    • shubeedoo 01.08.2016 18:05
      Highlight Highlight Was haben die massiv erhöhten Gebühren für ausländische Studenten mit dem Rest zu tun?
    • ETH1995 01.08.2016 23:20
      Highlight Highlight Die ETH soll ruhig ihre Sonderstellung behalten. Ich würde allerdings eher in die anderen Unis investieren. Die meisten Professoren an der ETH haben nicht an der ETH studiert, sondern eben zum Beispiel an anderen Schweizer Unis. Denen geht es auch nicht schlecht, aber der Bundesbatzen liegt schon deutlich lockerer als der Kantonsbatzen, schon nur bei den Gebäudlichkeiten. Forschung bedarf nun mal einer gewissen Investitition.
  • Chrigi-B 01.08.2016 00:32
    Highlight Highlight Nun, nicht jeder schafft es an die ETH. Jedoch bin ich ohne Problem bereit, dies denen zu finanzieren, welche das nötige Wissen haben. Einer dieser smarten, intelligenten, wenn nicht brillianten jungen Herren oder Damen könnte der nächste Einstein etc. sein. Stromspeicherung, Solarinnovationen, Elektroauto etc. Wir haben drängende Probleme, also geben wir den intelligentesten die Möglichkeit ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
    • MeinSenf 02.08.2016 08:30
      Highlight Highlight Aber das machen wir ja schon. Nennen Sie mir ein Land, wo man so einfach und günstig an eine TopTen-Uni kommt...
  • thompson 01.08.2016 00:09
    Highlight Highlight Die ETH ist die Elite seit Jahrzehnten.
    Bin sehr stolz auf die Mädels und Jungs, die dort einen Abschluss schaffen.
    Es werden Praktiker dort ausgebildet, die eine gute Sprache zu dem kleinen Mann haben.
  • CASSIO 31.07.2016 22:06
    Highlight Highlight Mein Votum zu Guzellas Satz «Ich steh dazu, die ETH ist für die Eliteausbildung zuständig»: Bullshit! Wissen muss dem gesamten Volke zugänglich gemacht werden. Meines Erachtens sogar gratis. Dies hätte zur Folge, dass wir uns mehr und mehr zu einer Wissensgesellschaft entwickeln würden. Scheiss auf Abschlüsse, die können noch immer der "Elite" vorbehalten sein, aber das Wissen gehört uns, dem Volk. Herr Guzella, die Initiative wird kommen!
    • Madison Pierce 31.07.2016 22:22
      Highlight Highlight Wissen muss frei sein, aber nicht die ETH-Abschlüsse.

      Mit "Elite" meint er die intelligentesten und fleissigsten Leute eines Jahrgangs, nicht "Elite" aufgrund einer Herkunft oder Vermögens.

      An der ETH kann jeder studieren, der die Noten dazu mitbringt. Wir können froh sein, so ein System zu haben. In anderen Ländern kosten Unis pro Jahr mehr, als viele Leute verdienen.
    • Bowell 31.07.2016 22:35
      Highlight Highlight Es steht jedem Jugendlichen in der Schweiz zu die Matura zu machen und damit an eine Uni zu gehen (für ca. 600CHF und damit im internationalen Vergleich quasi gratis) oder sich für eine Lehre zu bewerben. Damit ist sowohl die praktische, also auch die theoretische Ausbildung der Bevölkerung gewährleistet. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir dank dem dualen Bildungssystem bereits jetzt eine sehr breit gebildete Bevölkerung haben.
    • CASSIO 31.07.2016 22:40
      Highlight Highlight @Madison Pierce: habe nichts anderes gesagt. Meine Forderung ist, das Wissen der gesamten Bevölkerung zugänglich zu machen. @ZH27: es gibt noch eine arbeitende Bevölkerung. Macht auch infrastrukturtechnisch keinen Sinn, wenn nun alle Interessierten ans Poly kommen würden und sich dort Plätze schnappen würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Addix Stamm 31.07.2016 22:06
    Highlight Highlight Hat man an einer Hochschule schon einmal echte Entwicklungshilfe untersucht oder entwickelt?
    • Hierundjetzt 31.07.2016 22:32
      Highlight Highlight Klar. Es gibt dafür sogar mehr empirische Studien als ETH Studis. Übrigens frei zugänglich in diesem neuen Zeug, wie hiess es schon wieder... richtig! Internet.
    • Addix Stamm 31.07.2016 22:59
      Highlight Highlight Und humanitäre Nothilfe? Hat die ETH oder die Uni also ein Konzept parat, wie der Rüstung Geld entzogen werden kann? ( Weltweit )
      Es geht meinst um das Geld, wie auch an der ETH.
    • Addix Stamm 31.07.2016 23:40
      Highlight Highlight Wenn schon LANDWIRTSCHAFT an der ETH, dann agriCULTURE.. im weltweiten Zusammenhang. Politisch: https://www.one.org/de/die-themen/landwirtschaft/
  • Richu 31.07.2016 20:40
    Highlight Highlight Die Universitäten aus EU Ländern (Ausnahme England) gehören nicht zur Weltspitze. Aus Europa gehören einzig Universitäten aus England und der Schweiz (ETH Zürich und ETH Lausanne) zu den 20 weltbesten Universitäten!
    • ETH1995 01.08.2016 09:30
      Highlight Highlight Es ist auch nicht notwendig, dass die Schweiz mehr als 2 Top 25 Unis hat. Alle CH-Unis sind in den TOP 150. Wissen sie wie viele Unis es auf der Welt gibt? In den letzten Rankings wurde ca. 25000 Unis berücksichtigt. Jede Schweizer Uni ist im besten Prozent. Habe an der ETH studiert und doktoriert und lehre nun an einer Schweizer Unis. Die Unterschied in der Ausbildung sind marginal. Alle Profs sind international anerkannte Leute und die Lehre auf einen ähnlichen Level. Aber vielleicht ist der ETH Student ein Spürche motivierter und ehrgeiziger...
    • guby 01.08.2016 10:06
      Highlight Highlight Da würde ich widersprechen. In meiner Erfahrung ist es wesentlich einfacher einen Abschluss an einer anderen Uni als ETH/EPFL zu erreichen. Das "angebotene" Wissen ist zwar ähnlich umfangreich, jedoch reicht weniger davon um genügende Noten zu schreiben und damit - zwar nicht hervorragend aber immerhin - abzuschliessen. Zu dieser Gegenüberstellung fühle ich mich qualifiziert weil ich selbst an der Uni Bern studiert und gleichzeitig sehr eng das ETH Studium meiner Freundin miterleben "durfte".
    • paddyh 02.08.2016 08:19
      Highlight Highlight Benot, das stimmt doch einfach nicht. Anstatt sich nach der Berufslehre zurückzulehnen, hätten alle an eine höhere Fachschule gehen können. Oder die Berufsmatur machen und an eine Fachhochschule gehen können. Oder die Matur machen und an eine Uni gehen können.
      Klar ist das nicht geschenkt. Aber abgesehen davon, dass es dich auf deiner Karriere weiterbringen kann, ist es auch etwas sehr schönes sich zu bilden.
  • metzma 31.07.2016 20:20
    Highlight Highlight Guizella macht sich lächerlich wenn er JSA als Aushängeschild gebraucht. Vor kurzem in Korea wusste der Weibel mehr als unser Bundespräsident...
    • Hierundjetzt 31.07.2016 20:58
      Highlight Highlight Wissen Sie was der Unterschied zwischen Ihnen und JSA ist? Er ist Bundesrat und Sie schreiben etwas sonderbaren Chäs in ein Newsforum.
    • Fabio74 31.07.2016 21:49
      Highlight Highlight Dann haben wir den nächsten Wirtschaftsminister gefunden
    • metzma 01.08.2016 09:44
      Highlight Highlight Es ging um die Wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen CH und Südkorea. Die Anwesenden schweizer Professoren haben sich ab unserem Bundespräsidenten ziemlich geschämt...
  • Addix Stamm 31.07.2016 20:18
    Highlight Highlight Nebst der Landwirtschaft noch mehr staatliche Doppel-Subventionen: Militärakademie
    • äti 31.07.2016 21:20
      Highlight Highlight wie das? Militär? Bin gespannt auf Erläuterungen, echt.
    • Addix Stamm 31.07.2016 21:22
      Highlight Highlight ok.. nicht so nett.. aber Berufsoffiziere an der ETH auszubilden bringt nicht viel, wenn nach her Laien und Möchtegernrambos auf das Volk losgelassen werden. Entweder haben wir eine Milizarmee oder eine Profiarmee.
    • Addix Stamm 31.07.2016 21:26
      Highlight Highlight In der heutigen schweren Zeit, mit den vielen gesellschaftspolitischen und sicherheitspolitischen Problemem, wäre es evtl. angebrachter, eine Polizei, Justiz oder Sozialarbeits-Akademie zu gründen. Anstonsten gibts ja noch die Hanfbank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 31.07.2016 19:58
    Highlight Highlight Merci für das tolle und ausführliche Interview Herr Blunschi. Ich kann nun einige Aspekte die die ETH betreffen, viel besser ein- und zuordnen.

    So wie ich Schneider-Ammann verstanden habe, wäre die Schweiz bereit, in die Finanzierungslücke zu springen, fals wir uns von Horizon 2020 verabschieden müssten.

    Diese Idee ist unter dem Gesichtspunkt Rechtstaatlichkeit klar zu befürworten. Wir haben jetzt halt leider die MEI. Unter uns: wir haben auch das Geld für dazu. Locker. (Dieses muss ja nicht immer nur für Bankrettungen eingesetzt werden...)
    • CASSIO 31.07.2016 21:59
      Highlight Highlight @hierundjetzt: Du vermischst hier Fakten: die UBS wurde faktisch nicht vom Staat gerettet, sondern von der SNB. Die SNB hat aus diesem Geschäft einen Gewinn realisiert. Ich bin klar dafür, dass der Bund das Geld für Horizon2020 einsetzt, aber wir sollten bei der Argumentation auf dem Boden bleiben, um nicht an Glaubwürdigkeit zu verlieren.
    • Peter 31.07.2016 23:20
      Highlight Highlight Danke für das Lob. Aber bei Horizon 2020 geht es eben nicht nur ums Geld. Noch wichtiger ist der Wettbewerb unter den Spitzenforschern. Der ist nicht einfach so zu ersetzen.
    • freeday 31.07.2016 23:56
      Highlight Highlight ....und da kommt es auf das bisschen Menschenrechte auch nicjt mehr an. Was juckt uns Kroatien? Geld muss her!!! Horizon über alles!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • NikolaiZH 31.07.2016 19:48
    Highlight Highlight Also bitte für die elite - studenten sind überwiegend nerds mit deutlichen defiziten in sozialkompetenzen. Diese können ihnen auch nicht beigebracht werden, eth hauptsache möglichst viele asiaten und andere ausländer alsdoktoranden statt einheimische holt. Diese können nur eins - am professor gehorchen. Mit ausbildung der Elite hat diese Einrichtung wenig zu tun
    • ConcernedCitizen 31.07.2016 20:26
      Highlight Highlight Versucht da gerade jemand, seine akademischen Defizite zu kompensieren?
    • Hierundjetzt 31.07.2016 20:56
      Highlight Highlight Nikolai: Tesla, Edison, Bill Gates, Steve Jobs und alle anderen waren ja auch voll die Partylöwen so quasi das männliche Pendant zur Paris Hilton....

      An der ETH erlernen Sie die Systematik der Forschung und Entwicklung, nicht wie man einen Cuba Libre mixt.

      Ich bin froh das wir als so kleines Land so grosse und tolle Forschungseinrichtungen haben
    • äti 31.07.2016 21:26
      Highlight Highlight @nikolai: danke, hab über 10min asiatisch gelacht und den Regen fast vergessen. Lachnerds grüssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 31.07.2016 19:31
    Highlight Highlight Signor Guzzella sollte es vielleicht nicht an die grosse Glocke hängen, dass der Bundespräsident ein ETH-Absolvent ist. Französisch scheint nicht die Stärke der Elite zu sein und auch anderweitig macht er keine gute Figur. ;)
    Die Asiaten werden wohl die Schweiz und Europa in Zukunft überflügeln mit ihren Investitionen in Bildung.

    PS: Die genannte Uni heisst entweder Nationaluniversität Singapur oder internationaler National University of Singapore, kurz NUS.
    • opwulf 31.07.2016 20:39
      Highlight Highlight Wer die Einheit sucht, wird nicht aus einem bestehenden Muster ausbrechen! Er wird zwar seine Struktur perfektionieren, jedoch bleibt das Innovative komplett aussen vor! Was dem Japaners Problem, ist des Chinesen Problem, des Inders und des Singapurers! Individualität ist der Innovation Nahrung! Und aus diesem Grunde und solange die Sprache, ergo Denkmuster, nicht ändert, wird Asien Europa in diesem Punkt nie überholen. Was Massenproduktion betrifft, haben sie uns jedoch längst überholt! Wir sollten Stärken fördern und richtig ausspielen! Nicht die Höhe der Investition sondern in was!
    • FrancoL 31.07.2016 20:40
      Highlight Highlight Na der Link von ETH zu Französisch scheint mit auch etwas fremd wenn nicht etwas gar unpassend.
    • Luca Brasi 31.07.2016 21:09
      Highlight Highlight @opwulf: Eine etwas merkwürdige Vorstellung, die Sie da über "die Asiaten" haben. Nicht innovativ? Man könnte meinen die ganzen japanischen Unternehmen mit ihren Produkten seien an Ihnen vorbeigegangen. China beispielsweise fördert die Innovation mit Hilfe von westlichem Knowhow. Universitäten wie die BeiDa oder die Fudan gehören bereits zur Weltspitze und Singapur konnte bereits früher sich mit dem Westen austauschen. Asiaten haben nebenbei auch Engagement und Fleiss und sind selbst an der ETH nicht wegzudenken.
      @FrancoL: JSA ist einfach nicht gerade das beste Aushängeschild für die ETH.
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  • Dadaist 31.07.2016 19:16
    Highlight Highlight Nur weiter bei der Bildung sparen und in 5-10 Jahren ist die Schweiz wieder ein Volk von Bauern und Armen aber ja stimmt wir haben dann eine RIESEN ARMEE und können uns Europa unter den Nagel nehmen und die totale Weltherrschaft mit dem Christi.B an der Macht🐴
  • Prof.Farnsworth 31.07.2016 19:03
    Highlight Highlight scheiss auf dieses geschwafel! was man aus seiner ausbildung macht, ist das wirkliche!
    • FrancoL 31.07.2016 20:38
      Highlight Highlight Ein guter Start ist immer noch was wert. Man muss sicherlich das Nötige dazutun, aber alles was man schon im Rucksack hat ist ein Vorsprung.
    • Prof.Farnsworth 01.08.2016 09:56
      Highlight Highlight dann willst du mir sagen die ausbildung an einer andere uni ist schlechter als die an der eth? wtf? etwas altmodisches bild, nicht? es muss zudem relativiert werden von wrlcher elite gesprochen wird, was will ein eth student ein unternehmen gluegt? was will ein wirt. akademiker eine maschiene bauen? so sehe ich das!

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …

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