Interview
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Russian President Vladimir Putin wears special glasses as he visits a research facility of the St. Petersburg State University in St. Petersburg, Russia, on Monday, Jan. 26, 2015. In televised comments after a meeting with students in St. Petersburg, President Vladimir Putin said that Ukraine’s army was at fault for the increase in violence and accused it of using civilians as “cannon fodder” in the conflict. “(Ukraine’s army) is not even an army, it’s a foreign legion, in this case a foreign NATO legion,” Putin said. “They have totally different goals, connected to the geopolitical containment of Russia, which absolutely do not coincide with the national interests of the Ukrainian people.” (AP Photo/RIA Novosti Kremlin, Mikhail Klimentyev, Presidential Press Service)

Kein Partner im Kampf gegen den «IS»: Wladimir Putin.
Bild: AP/RIA Novosti Kremlin Press Service

Russland-Kenner Orenstein: «Putin will den Untergang der NATO und der EU»

Soll der Westen im Kampf gegen den «IS» eine Partnerschaft mit Putin eingehen? Keine gute Idee, sagt der Politologe und Russland-Kenner Mitchell A. Orenstein. Der Westen und Russland hätten völlig gegensätzliche Interessen.



Für die einen ist Wladimir Putin ein genialer Leader, der mit dem Westen Schlitten fährt. Für die anderen ein mittelmässig begabter Pokerspieler, der sich verzockt hat. Wie sehen Sie das?
Mitchell A. Orenstein: Wir im Westen wissen nicht so genau, was Putin eigentlich im Schild führt. Er versteht es sehr gut, uns im Ungewissen über seine Absichten zu lassen. Wir können kaum nachvollziehen, wie und warum er seine Entscheide fällt. Und anders als bei Angela Merkel ist die NSA auch nicht in der Lage, sein iPhone abzuhören, da er keines benutzt.

Ist diese Unberechenbarkeit Putins eine Stärke oder eine Schwäche?
Sie macht ihn auf jeden Fall faszinierend. Es gelingt ihm sehr gut, uns alle auf Trab zu halten. Auch die Journalisten rätseln beständig, was er als nächstes unternehmen wird. Es heisst, dass er selbst den innersten Zirkel der russischen Machtelite erst im letzten Moment informiert.

Image

bild: zvg

Zur Person

Mitchell A. Orenstein (@m_orenstein) ist Politoligie-Professor an der University of Pennsylvania. Er ist Experte für Osteueropa und arbeitet derzeit an einem Buch über das Verhältnis von Russland zur EU.

Gibt es dafür Beispiele?
Man sagt, dass Putin seine Regierung erst im allerletzten Moment über seine Absicht informiert hat, in der Krim einzumarschieren.

«Putin gelingt es sehr gut, uns alle auf Trab zu halten.»

Was heisst das nun: Ist er ein Genie oder ein verantwortungsloser Spieler?
Schwer zu sagen. Was aber bestimmt zutrifft: Er steht derzeit gewaltig unter Druck.

Ist er deshalb auf die in unseren Augen lächerlichen Posen – nackt auf dem Pferd, oder Sonnenbrillen à la James Bond – angewiesen?
Er inszeniert ganz bewusst einen Kult um seine Person. Er hat aber auch eine klare Sicht auf die geopolitische Lage entwickelt.

epa01091304 Russian President Vladimir Putin enjoys fishing on the Khemchik River in Republic of Tuva 15 August 2007.  EPA/DMITRY ASTAKHOV RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL

Für westliche Augen eher lächerlich: Putin beim Fischen.
Bild: EPA

Nämlich?
Putin geht davon aus, dass die EU nicht wirklich wichtig ist. Deshalb war er auch so überrascht, dass die EU sich einigen konnte und Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Für ihn sind die Nationalstaaten die entscheidenden Player. Er fühlt sich wohl, wenn er mit Deutschen und Franzosen spricht, aber weniger wohl, wenn Amerikaner oder Briten seine Gesprächspartner sind.

In Russland scheint Putin sehr beliebt zu sein. Woher kommt der gewaltige Druck?
Die russische Wirtschaft steckt in einer Rezession, und die ausländischen Investoren ziehen – wenn möglich – ihr Geld ab. Nach wie vor verfügt Putin jedoch über militärische Macht. Deshalb befinden wir uns auch in einer sehr gefährlichen Lage.

«Putin hat eine klare Sicht auf die geopolitische Lage entwickelt.»

Woran denken Sie?
Putin geht davon aus, dass die westlichen Staatschefs Feiglinge sind. US-Präsident Barack Obama hält er für einen Schwächling. Auch von François Hollande und David Cameron hält er wenig. Er glaubt daher, dass er jetzt ein offenes Zeitfenster hat, um seine Ambitionen zu verwirklichen.

Wie sehen diese Ambitionen aus?
Er will, dass Russland wieder eine Supermacht und er an allen wichtigen geopolitischen Entscheidungen beteiligt ist, beispielsweise im Sonderausschuss der UN. Und er ist überzeugt, dass er dieses Ziel nicht erreichen kann, wenn Russland ein demokratischer Staat wird.

Spricht er deshalb von einer «gelenkten Demokratie»?
Putin ist der Chef eines sehr korrupten Regimes, das Demokratie und Menschenrechte mit den Füssen tritt. Deshalb wird Russland in den entscheidenden internationalen Gremien wie G7 oder UN immer ein Bürger zweiter Klasse sein. Wenn Russland Einfluss auf die internationale Politik haben will, muss es auf seine Trumpfkarte setzen: auf militärische Stärke.

Muss der Westen also sich auf militärische Angriffe gefasst machen?
Putin setzt seine Armee im «near abroad» ein, den umliegenden Staaten, also beispielsweise in Georgien oder der Ukraine.

Verfolgt er dabei eine Strategie oder handelt er aus dem Bauch?
Er will eine Art «Sowjetunion light» wiederherstellen. Er versucht deshalb, Russland wirtschaftlich unabhängig zu machen. Gleichzeitig hat er einen eigentlichen Propagandafeldzug gegen den Westen angezettelt, der stark an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert.

Russian troops march through the Red Square during a rehearsal for the Victory Day military parade which will take place at Moscow's Red Square on May 9 to celebrate 70 years of the victory in WWII, in Moscow, Russia, Monday, May 4, 2015. (AP Photo/Pavel Golovkin)

Russische Truppen feiern das 70-jährige Jubilläum des Sieges im Zweiten Weltkrieg.
Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

Was ausser militärischer Macht hat Russland zu bieten?
Putin setzt auf die gewaltigen Rohstoffvorkommen im Energiebereich. Unter diesem Aspekt muss man auch die Konflikte in der Ukraine und sein Eingreifen in Syrien verstehen. Es geht Putin auch darum, seine starke Stellung im Energiemarkt zu verteidigen.

Können Sie das erläutern?
Neue Technologien wie das Fracking haben den Öl- und Gaspreis in den Keller rasseln lassen. Katar und andere Erdgasproduzenten exportieren in immer grösserem Umfang Flüssiggas. Auch die EU entwickelt sich – zumindest im Energiebereich – zu einer europäischen Gemeinschaft und hat ihre Abhängigkeit von russischem Erdgas reduziert.

«Putin geht davon aus, dass westliche Staatschefs Feiglinge sind.»

Wie weit betrifft das Putin und Russland?
Putin will den Gasmarkt kontrollieren, nicht nur den europäischen, sondern auch den asiatischen. Europa ist der wichtigste Kunde von russischem Gas. Im Nahen Osten gibt es zwar ebenfalls sehr viel Erdgas, aber Länder wie Katar können dieses Gas nur als Flüssiggas nach Europa exportieren. In einer Pipeline wäre dies deutlich günstiger.

Warum bauen Sie keine solche Pipeline?
Geopolitische Spannungen und die Sanktionen gegen den Iran haben dies bisher verhindert. Das grösste Erdgasfeld der Welt liegt zu zwei Drittel in Katar und einem Drittel im Iran. Wenn die Iraner nun beginnen wollen, Gas zu exportieren, können sie dies nur über die Türkei tun. Das möchte Russland verhindern, deshalb gibt es auch die Spannungen mit der Türkei.

Es geht im Syrienkonflikt also nicht nur um Religion und Stammesfürsten, sondern auch um handfeste wirtschaftliche Interessen.
Für Russland geht es in erster Linie um wirtschaftliche Interessen. Man kann die Bedeutung des Erdgases für Putin gar nicht überschätzen. Er will ein bedeutender Player im Nahen Osten sein und als Vermittler zwischen dem Iran und dem Westen agieren. Das Letzte was Putin will, ist eine Pipeline, die Erdgas aus Katar oder Saudi-Arabien transportiert und die er nicht kontrollieren kann.

«Putin ist der Chef eines sehr korrupten Regimes.»

Was hat das für Konsequenzen im Kampf gegen «IS»? Soll sich der Westen zusammen mit Putin und dem syrischen Diktator Assad gegen die Terroristen verbünden oder nicht?
Das ist eine wirklich heikle Frage. Letztlich stehen die russischen und die westlichen Interessen komplett im Widerspruch zueinander. Europa will billigeres Gas und mehrere Gaslieferanten, Russland will einen möglichst hohen Gaspreis und ein Monopol. Und Russland möchte am liebsten auch den Untergang der EU und der Nato. Der Westen hat somit kein Interesse an einer Partnerschaft mit Russland. So gesehen ist die richtige Politik wohl ein «Containment», also der Versuch, die Optionen von Russland so beschränkt wie möglich zu behalten.

Derzeit mehren sich jedoch die Stimmen im Westen, die sagen: Wir haben keine Wahl. Gegen den «IS» müssen wir mit Putin zusammenspannen.
Ich sehe nicht wirklich ein, weshalb wir Putin in diesem Kampf brauchen. Russland greift ja nicht in erster Linie den «IS» an, sondern oppositionelle Gruppen gegen Assad, die wir teilweise sogar unterstützen. Putin ist sehr geschickt darin, den Westen davon zu überzeugen, dass er die gleichen Ziele verfolgt, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist.

Was für Ziele verfolgen die USA im Syrienkonflikt?
Es gibt nach wie vor viele Menschen, die glauben, die USA und Israel hätten den «IS» gegründet und würden ihn nach wie vor unterstützen. Dieser Unsinn wird von bestimmten muslimischen Kreisen, aber vor allem auch von Russland, verbreitet. Diese Propaganda hat dazu geführt, dass die Einschätzung der Lage sehr verwirrend geworden ist. Die USA bombardieren den «IS», wollen aber keine Bodentruppen in das Krisengebiet schicken. Einige der arabischen Alliierten wollen jedoch nicht wirklich gegen den «IS» vorgehen. Deshalb ist die Lage äusserst verworren.

Was schliessen Sie daraus?
Es ist offensichtlich, dass es den USA bisher nicht gelungen ist, eine klare Führungsrolle zu übernehmen.

Sollten die USA das tun?
Präsident Barack Obama befindet sich in einer verzwickten Lage. Niemand will den Fehler des Irakkrieges wiederholen. Andererseits zeigt die Entwicklung in Libyen, dass nur mit Bomben allein auch nichts auszurichten ist.

«Ich sehe nicht ein, weshalb wir Putin im Kampf gegen den ‹IS› brauchen.»

Müsste man also die Nase zuhalten und wieder auf Diktatoren wie Husni Mubarak in Ägypten setzen?
Schwierig zu sagen. Derzeit kann der Westen nicht viel mehr machen als zu versuchen, den Schaden zu begrenzen.

Die USA haben mit dem Iran ein Abkommen geschlossen. Was hat das für Folgen?
Man könnte argumentieren, dass dieses Abkommen den Syrienkonflikt verschärft hat.

Weshalb?
Der Iran ist der wichtigste Verbündete des Assad-Regimes. Ohne die Unterstützung des Irans wäre dieses Regime längst zusammengebrochen. Mit der Aufhebung der Sanktionen kann der Iran diese Unterstützung noch verstärken.

Wird der fallende Ölpreis Putin nicht irgendwann in die Knie zwingen?
Russland kann sein Öl und sein Gas relativ billig fördern. Es wird auch bei tieferen Preisen noch Geld verdienen. Daher wird dies nicht so rasch geschehen. Sollte der Preis eines Fasses Erdöl wie in der 1980er Jahren auf zehn Dollar fallen, dann allerdings würde Russland wie damals die Sowjetunion in ernste Schwierigkeiten geraten. Derzeit aber hat Russland noch grosse Reserven.

epa04912063 Russian President Vladimir Putin (C)  addresses delegates of oil producers as part of the Far East Economic Forum, on Russkiy island outside Vladivostok, Primorskiy area, Russia, 04 September 2015.  EPA/ALEXEY DRUZHININ/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT/RIA NOVOSTI

Putin spricht zu russischen Ölmanagern.
Bild: EPA/RIA Novosti POOL

Die Hoffnung, dass wir dank des tiefen Ölpreises Putin loswerden, ist damit eine Illusion?
Ja, zudem ist Putin im eigenen Land nach wie vor sehr beliebt. Und er hat Ressourcen, von denen wir nichts wissen. Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass Putin derzeit der reichste Mann der Welt ist.

Putin unterstützt rechtsnationalistische, ja teils offen faschistische Organisationen in Europa. Was verspricht er sich davon?
Er möchte, dass die EU am liebsten zerstört oder zumindest stark geschwächt wird. Die Ultranationalisten sind seine natürlichen Verbündeten, und er hofft, dass eine dieser Parteien sogar an die Macht kommen und das Ende der EU einleiten könnte. Die gleiche Taktik hat er schon auf der Krim angewandt. Dort hat er ebenfalls ein paar sehr bizarre Gruppierungen unterstützt – mit Erfolg.

«Putin möchte die Rolle des Fürsts von Metternich in Europa spielen.»

Es gibt auch die These, wonach Putin Deutschland und Russland als Gegenmacht zur Dominanz der USA und Grossbritannien aufbaut. Was ist davon zu halten?
In Russland zirkuliert tatsächlich die Vision einer eurasischen Grossmacht. Ich glaube jedoch, dass Putin kein Visionär oder Ideologe ist. Er ist opportunistisch und pragmatisch. Er will in erster Linie Russland stärken und das bedeutet auch, die EU loswerden.

Wie sieht Putins Europa aus?
Wie im 19. Jahrhundert nach dem Wiener Kongress. In einem Europa der Nationalstaaten könnte Russland die Rolle einer Ordnungsmacht und Putin die Rolle von Fürst von Metternich spielen. Sein Problem dabei ist, dass Russland im derzeitigen Zustand nicht in der Lage ist, demokratische Verhältnisse einzuführen. Und die Demokratie ist nun mal heute der Goldstandard der internationalen Politik.

Was bedeutet das schliesslich? Ist Putin gefährlicher als der «IS»?
Der «IS» besitzt keine Atomwaffen und auch keine chemischen oder biologischen Waffen. Russland hat diese Macht und einen Mann an der Spitze, der unberechenbar ist. Das ist eine viel grössere Gefahr, selbst wenn Sie davon ausgehen können, dass Putin nicht so verrückt ist wie die Leute an der Spitze von «IS». Zudem können wir davon ausgehen, dass der Westen den «IS» vernichten wird, sollte er zu einer substantiellen Bedrohung werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 21.01.2016 01:09
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist zwar fast schon alt, aber die bisherigen Kommentierer werden meine Nachricht evtl. lesen - falls sie durchkommt.
    Ich habe eine Empfehlung zu einem Video, in dem Putin interviewt wird. Es ist ist lang und anstrengend (weil mit Untertitel) - aber sehr sehenswert. Schaut's Euch an und reflektiert darüber. Wie zeigen uns die westlichen Medien Putin? Wie wird er im russischen Beitrag gezeigt? Was davon ist Propaganda? Ist er ein Oberfiesling oder ein grosser Staatsmann?
    • Beobachter24 21.01.2016 08:11
      Highlight Highlight Ja vielen Dank Watson! - Ihr schaltet den Kommentar auf, aber das wichtigste überhaupt im Post, den Link zu einem Video, schneidet Ihr weg.
      Warum? könnt Ihr mir das bitte erklären? Wo bleibt da Eure Offenheit?
      Grrrrrr..... echt ....
  • Anker 31.12.2015 13:25
    Highlight Highlight Interessant finde ich die Wortwahl/ Rhetorik von Orenstein, oder wie er bereits von Watson als "Russland-Kenner" angepriesen wird. Zu Beginn sagt er wir, oder der Westen weiss nicht genau was Putin will, im anschliessenden Interview scheint er jedoch dessen Intentionen ja gar Emotionen sehr genau zu kennen; "Putin will" "Putin ist" ...Liebe Watson Redaktion, lasst doch den Putin mal selber sprechen anstatt ihm irgendwelche Charaktereigenschaften und mutmasslichen Pläne aufzuerlegen. Schlussendlich geht es um wirtschaftliche Beziehungen und geostrategische Machtspiele zw. USA u RU u EU
    • roger.schmid 01.01.2016 05:34
      Highlight Highlight Putin spricht ja viel, nur handelt er nicht danach - er lügt wie gedruckt. Deswegen erklären dann Andere was er wirklich will.
    • sebjseb 11.01.2016 08:29
      Highlight Highlight Ersetze Putin durch "Brüssel" oder "Washington".
      Na, merkst was?
  • TRL 31.12.2015 02:17
    Highlight Highlight Mannomann... Solche Interviews scheinen die vielgerühmten Watson-Kommentatoren ganz schön zu polarisieren und zur Weissglut zu treiben. Den Link zu Daniele Ganser fand ich ganz gut: Medienkompetenz! Sich selber zu informieren erfordert auch mal die Perspektive zu wechseln. Und: noch viel wichtiger: Handy mal weg legen, dem Löpfe seine Meinung lassen und sich in der mehrstündigen / tägigen digitalen Auszeit eine differenzierte Meinung bilden (wenns denn nicht zu anstrengend ist so lange zu warten). Auch die USA und ihr/unser Westen lügen. Aber dort ist wenigstens alle 4 - 8 Jahre Wachablösung.
  • whatthepuck 31.12.2015 00:48
    Highlight Highlight Was ich mich immer frage bei solchen Interviews: Das Erzählte mag ja durchaus Sinn ergeben, aber - WEISS man es? Oder worauf sind solche Aussagen gestützt? Einerseits titelt man das Interview "Putin will den Untergang der NATO und der EU", im selben Interview liest man dann aber, dass sich Putin fast gar nicht in die Karten blicken lässt. Ja, was will er denn, der Wladimir?

    Wie hätten heutige Onlinezeitungen dazumal wohl die Entwicklungen in früheren Kriegen kommentiert?
    • Kookaburra 31.12.2015 11:19
      Highlight Highlight Nun, was der Wladimir will und denkt, das sagt er ja meistens sehr deutlich. Wie z.B. wer den IS geschaffen hat. Oder nach der Ukraine ... Uneinigkeit. Zur West-Ost Spannung.(Englisch)

      Play Icon
  • Smart as hell 30.12.2015 22:57
    Highlight Highlight Also wenn Putin den Untergang der EU will muss er gar nichts tun. Er muss nur warten und zusehen, wie sich die ideologietrunkenen Idioten selber fertig machen. Ich glaube nicht mehr an die Lernfähigkeit der sogenannten europäischen Elite. Wenn halt schon die grundlegende Analyse falsch ist auf der die Gründung der EU basiert... Tja...Schade um die an sich brauchbare Idee, die richtig umgesetzt durchaus Potenzial hätte. Aber so. Ich fürchte es wird richtig schlimm werden. Vladimir kann sich freuen.
  • Almos Talented 30.12.2015 22:53
    Highlight Highlight Was will er denn? Die ganze Welt regieren? Pinky and the Brain Brain Brain Brain... 😂 das ganze kommt mir manchmal wie in einem Kindergarten vor. Aber leider ist es Realität. Da hilft mir nur noch der Sarkasmus weiter
    • DerWeise 31.12.2015 00:43
      Highlight Highlight Löpfe hat auf dich gewartet
  • TanookiStormtrooper 30.12.2015 21:56
    Highlight Highlight Schon wieder ein Putin-Artikel vom Wirtschaftsjournalisten Philipp Löpfe? Seine Obsession für Putin nimmt langsam bizarre Züge an. Langsam erinnert mich sein Verhalten an das von Kai Diekmann...
    Den Standpunkt bis zum bitteren Ende verteidigen, egal was kommt.

    Ich freue mich, wenn ich mal wieder einen Artikel zum Thema Ökonomie von ihnen lesen darf (dafür sollte ja noch ein Preis bei ihnen rumstehen).
  • smoking gun 30.12.2015 19:33
    Highlight Highlight Herr Löpfe, watson ist die falsche Plattform für Propaganda. Ihre Leser sind mehrheitlich jung, hinterfragen so einiges und besitzen durchaus Medienkompetenz.

    Selbst wenn Sie noch einhundert Artikel mit simplem Gut-Böse-Weltbild veröffentlichen, hier werden Sie nicht viele in Ihr Boot holen.
    • Hackphresse 30.12.2015 19:45
      Highlight Highlight Das ist ein interview da muss nicht ausnahmslos alles mit Löpfes meinung übereinstimmen. Und mir leser ist es selbst überlassen was ich glaube. Ich denke watson-leser sind mündig genug um zu differenzieren.
      Man kann auch seine Augen vor dem offensichtlichen verschliessen, was die Tatsache aber nicht verschwinden lässt.
    • DerWeise 30.12.2015 21:41
      Highlight Highlight @Hack
      Klar, nur will ich als Konsument von meinem Dienstleister nicht für dumm verkauft werden. Und wenn, dann nicht so plump wie es Löpfe macht. Das hier hat wahrlich Foxnews-Niveau.
      Es ist zwar so, dass solche Artikel bei meinem Omi (Die Russen kommen) hängen bleiben, aber die wird nie Watsonleserin. Evt schreibt Löpfe fürs falsche Blatt (?)
    • Toerpe Zwerg 31.12.2015 02:35
      Highlight Highlight Tja, die Plumpness liegt hier halt in der Wahrnehmung ...
  • Zeit_Genosse 30.12.2015 18:23
    Highlight Highlight Grosse Staaten verfolgen grosse Interessen und setzen sich global durch. Eine starke EU wäre zur Stabilisierung von Europa wünschenswert. USA, Russland und China gestalten die Welt über militärische Stärke nach Gutdünken und geraten aneinander. Das Destabilisieren von Staaten ist meist der Anfang einer Intervention, ob militärisch oder wirtschaftlich. Letzlich geht es um Ressourcen für eigene Interessen. Deshalb kann ich das Freund-Feind-Schema nicht anwenden, da alle Freunde und Feinde zugleich sind.
    • Oberon 30.12.2015 18:42
      Highlight Highlight Ich sehe das aus meiner Sicht so, dass es Länder, Regierungen, Organisationen oder Firmen gibt die mit allen Mitteln ihre Interessen vertreten wollen. Leider finde ich die Mittel zum heulen und verstösst für mich gegen alle demokratischen Regeln.
    • Skeagle 30.12.2015 19:18
      Highlight Highlight Sry ich han der usversehe es blitzli geh 😁😅
    • Jol Bear 30.12.2015 21:16
      Highlight Highlight Die USA, die Länder Südamerikas und die meisten Demokratien oder demokratieähnliche Staaten ausserhalb Europas sind geschichtlich gesehen Abkömmlinge Europas. Die vor der Kolonialisierung dort herrschende Gesellschaften wurden von den Europäern eliminiert. Das alles ist noch nicht so lange her, als zu erwarten wäre, dass Europa als Gegenpol zu USA auftritt. Dazu sind sie sich zu ähnlich. Russland, China, USA (NATO, inkl. Grossteil Europas) werden wohl weiterhin wesentliche Machtfaktoren bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • teufelchen7 30.12.2015 17:45
    Highlight Highlight ich finde, dass die USA auch nicht zu unterschätzen sind, lieber herr löpfe! wer weisst schon, was deren geheimdienste für krumme dingen drehen. klar sagt ein amer. experte, dass der andere gefährlich wäre. gibt es beweise, dass die amis den frieden wirklich wollen? haben sie nicht nachgeholfen, dass der nahost so instabil wurde? die gründe für die angriffe wurden nie belegt. bin KEIN putin-troll, aber sind vllt. gewisse staaten und bündnisse einfach zu mächtig geworden und man musste handeln?
    • Skeagle 30.12.2015 18:24
      Highlight Highlight Lange Zeit Verschwörungstheorie, durch die Öffnung der Akten jetzt bewahrheitet wurden Operation Ajax im Iran 1953 (Putsch) und der Putsch 1973 in Chile. Bei Operation Northwood (nur geplant, von JFK verworfen) und Operation Dropkick zeigt sich auch das die US-Regierung nich mal bei der eigenen Bevölkerung skrupel hat. Irak-Kriegsgrund eine Lüge, Tonkin-Zwischenfall (Vietnam) war auch eine Lüge. Der Kosovokrieg ohne UN-Mandat durchgeführt. Das berühmte KZ wurde dann trotzdem nicht gefunden. Auch schockierend ist die Brutkastenlüge, welche auf YT und Wikipedia nachzusehen/lesen ist.
    • teufelchen7 30.12.2015 19:22
      Highlight Highlight genau. klar, russland hat viel dreck am stecken, aber man zeigt sofort auf diese, während die unschöne sachen von den amis schnell vergessen sind. warum? wahrscheinlich vor lauter schiss!
    • FrancoL 30.12.2015 20:06
      Highlight Highlight Dieser Anti-Russland-Effekt stammt noch aus der Zeit vor dem Mauerfall. Mit dem klaren Feindbild der kommunistischen Oststaaten konnte man viele Fehler des Westens zudecken und in den Hintergrund drängen. Mit dem Fehlen des globalen Feindbildes OSTmächte kommen viele alte "Verbrechen" des Westens wieder zum Vorschein. Man darf aber nicht Blind sein und übersehen dass auch die CH wacker am Zudecken dieser westlichen Fehler schön mitgeholfen haben. Kleines Beispiel: die unterschiedliche Behandlung von Flüchtlingen aus der Tschechei und und Chile.
  • Kookaburra 30.12.2015 17:24
    Highlight Highlight Also ich möchte wirklich, wirklich gerne wissen, was ihr von dieser Idee haltet. Ich weiss nicht was vorher falsch war, also versuche ich es noch einmal:)

    Wieso nicht kollektiv aus der Nato austreten und ein neues Bündnis - als EU(!) - mit Russland aushandeln?
    • Hierundjetzt 30.12.2015 18:07
      Highlight Highlight Werter Arctos: Sind Sie sicher, dass Sie den Unterschied zwischen Verteidigung und Wirtschaft kennen?

    • Kookaburra 30.12.2015 18:44
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Ja. Und darum erkenn ich das Problem, an dem die EU meiner Meinung nach scheitert. Am besten wäre doch, wenn die EU souverän und selbstständig wäre. Und beiden Blöcken sagen könnte:

      Du bist ein Freund (wirtsch.+milit.) und wir vermitteln zwischen euch. Wenn du dich dumm verhältst, dann renne wir aber sofort zum Anderen und heulen:)
    • Hierundjetzt 30.12.2015 20:33
      Highlight Highlight Die EU ist im Kern ein Friedensprojekt, damit sich der 2 Weltkrieg nie mehr wiederholt. Dazu gehört eine Währung und Transferzahlungen an ärmere Regionen

      Die Nato kämpft in Afgahnistan.

      Und wo exakt findest Du da jetzt eine Schnittmenge...?

      Das nächste Mal in Geschichte besser aufpassen ;-)

    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeagle 30.12.2015 16:48
    Highlight Highlight Da mein erster Kommentar offenbar nicht veröffentlicht wurde werde och ihn hier nochmals umformulieren.

    Zum Punkt das manche Leute glauben die USA hätte die IS gegründet:

    Ich denke nicht das die USA die IS gegründet hat aber sie haben durch die jahrelangen Bombardierungen im Irak massgeblich dazu beigetragen, dass ein Machtvakuum entsteht, welches die Entstehung solcher extremistischen Gruppen begünstigt. Man hätte jah wenigstens das Land beim Wiederaufbau helfen können, aber man hat das Land und die Bevölkerung sich selbst überlassen...
    • Toerpe Zwerg 31.12.2015 02:44
      Highlight Highlight Klar war der Irak Krieg ein Fehler. Aber den Vorwurf, die Amis haetten nicht massiv beim Aufbau geholfen ist grotesk.
    • Habicht 31.12.2015 11:12
      Highlight Highlight KennFM als Quelle echt jetzt?

      Fakt ist: Der IS konnte nur durch die Auflösung der Irakischen Armee entstehen. 450.000 Ex-Militärs von einem Tag auf den anderem auf die Strasse zu stellen war wohl die dümmste Idee, daran mangelt es ihm ja nicht, die Paul Bremer hatte.
    • Toerpe Zwerg 31.12.2015 14:30
      Highlight Highlight Sonseich.
  • Hackphresse 30.12.2015 16:22
    Highlight Highlight Was mich am meisten interessiert bei Putin und Russland: Was kommt nach Putin!?
    -Die Medizin wird zu seinen Lebzeiten wohl kaum soweit sein um seinen Kopf in ein Aquarium zu stecken wie in Futurama bzw. in einen Roboter zu pflanzen.
    -Die ganze Macht um ihn versammelt, alles ist Korrupt, das Volk hat nichts zu sagen.
    -Das Geld regiert.

    Das gibt ein gewaltiges Machtvakuum wenn er mal im Mausoleum liegt!
    Ob er einen Nachfolger aufbaut wissen wir nicht.
    Falls Ja, ist der rest der Gilde einverstanden?
    Was wenn nicht?
    Dann können wir uns heute schon auf RU-Flüchtlinge einstellen.

    • Lumpirr01 30.12.2015 17:09
      Highlight Highlight Genau, deshalb ist es so wichtig, dass Europa versuchen muss, mit Russland trotz der Unbill von Putin und den Sticheleien der USA möglichst Stabilität zu pflegen! Undenkbar, was passieren könnte, wenn dann noch zusätzlich Milionen von Russischen Migranten in den Westen kommen wollen................
  • Thomas Binder 30.12.2015 15:52
    Highlight Highlight Was die Herren der USA/NATO wollen und davon, inklusive "katastrophales katalysierendes event", bereits umgesetzt haben, gehörte auch in einen ausgewogenen Bericht:

    ""Rebuilding America's Defenses" – A Summary
    Blueprint of the PNAC Plan for U.S. Global Hegemony"

    http://www.informationclearinghouse.info/article3249.htm
    • Thomas Binder 30.12.2015 17:22
      Highlight Highlight Der Rest der Welt hat bloss die Wahl zwischen Unterwerfung und Verteidigung, und in letzterem Fall das Völkerrecht und die Ethik immer auf seiner Seite.

      Gestern in Star Wars hatte ich einerseits das Gefühl, gegen Han, Leia und Luke ganz ordentlich gealtert zu sein, andererseits, dass der hinterste und letzte Kinobesucher nicht auf der Seite des unmenschlichen totalitären Imperiums sondern auf derjenigen der für ihre Freiheit kämpfenden Rebellen stand.

      Im (westlichen) Leben ist letzteres offenbar ganz anders als im Sternenmythos...
  • Yes. 30.12.2015 14:59
    Highlight Highlight mMn sollte man (wir) gerade jetzt besonders viel in neue Technologien investieren, um uns zumindest zu einem Teil von Gasimporten unabhängig zu machen. Und damit meine ich nicht Fracking, sondern umweltfreundliche, gasersetzende Technologien.
  • ramont 30.12.2015 14:55
    Highlight Highlight Tatsächlich? Drei Minuten? Drei Minuten war mein Kommentar veröffentlicht, bis er wieder gelöscht wurde. Liebe Watson-Redaktion, können Sie mir bitte sagen, aus welchen Gründen ein Kommentar gelöscht wird? Wenn er nicht der Meinung der Redaktion entspricht?
    • Marius Egger 30.12.2015 15:13
      Highlight Highlight Hallo Ramon Tophinke
      Gelöscht werden ehrverletzende, rassistische o.ä. Kommentare. Zudem offensichtlich falsche Behauptungen oder Beleidigungen gegenüber anderen Usern. Verschiedene Meinungen begrüssen wir also sehr.
    • Thomas Binder 30.12.2015 15:28
      Highlight Highlight "Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handle es sich um blosse Meinungen."

      (Hannah Arendt)
    • opwulf 30.12.2015 16:15
      Highlight Highlight @Marius Egger - und was war an meinem 2. Kommentar der Grund? Weil ich vom journalistischen Ethos der Objektivität sprach? War der Vergleich mit der Polizei nicht angebracht dass man genau wie bei Polizisten von Journalisten erwarten kann dass sie ihre persönlichen Abneigungen aufgrund von Erfahrungen oder Ähnlichem hinten anstellen sollen zum Wohle des Rechts/Objektivität? Oder das ich schrieb dass es infantil sei sämtliche Kritiker als Putin Freunde zu stereotypisieren? Verstehen sie mich nicht falsch - Löpfe ist ein begnadeter Journalist - einfach bei diesem Thema ist es unertr. Einseitig
  • Skeagle 30.12.2015 14:55
    Highlight Highlight De USA waren seit ihrer Entstehung in weit mehr als über 50 grossen Kriegen (siehe Wikipedia). Sie waren länger im Krieg als im Frieden und besitzen immernoch die grösste atomare Streitmacht der Welt. Meiner Meinung nach geht die grösste Gefahr immernoch von dem aus, der die meisten Waffen besitzt...
    Putin ist natürlich nicht harmlos, wie die Presse aber über ihn berichtet ist mehr als nur unverhältnismässig.
    • Hierundjetzt 30.12.2015 15:17
      Highlight Highlight Und wann schon wieder haben die USA Mexiko besetzt, Belize besetzt und Quebec (Kanada) überfallen?

      Ersetzten Sie nun:
      Mexiko mit Ukraine
      Quebec mit Georgien und
      Belize mit Moldau.

      Und ein solcher Nachbar möchten Sie also lieber? aha. spannend.
    • Hackphresse 30.12.2015 16:36
      Highlight Highlight Naja, seit ihrer Entstehung 1776(+/-?).
      Ob Russland so viel friedlicher war wage ich zu bezweifeln. Bei den USA ist Erstens alles einfach besser dokumentiert und Zweitens heisst Russland erst seit 1990 (+/-?) so, war vorher eine Kommunistisch Stalinistische Diktatur (gescheitert) und war vorher ein Kaiserreich bis zum Aufstand. In den USA hingegen wechselten sich die Regierungen, durch medial geprägte aber immernoch Demokratische Wahlen, ab. Also wollte eigendlich das Amerikanische Volk (zumindest ein grosser Teil davon) die Kriege, sowie auch ein grosser Teil bei uns in der CH irgendwas wil.
    • lemkin 30.12.2015 16:55
      Highlight Highlight Von Mexiko wurden 1846, 1,3 Mio. Km2 annektiert. Die USA sollten für solche vergleiche lieber nicht verwendet werden. Der amerikanische Kontinent seht unter der Fuchtel der USA.
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  • Jarl Ivan 30.12.2015 14:48
    Highlight Highlight Ohne Worte
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    • amazonas queen 30.12.2015 15:07
      Highlight Highlight Mal sich selbst die Frage gestellt, wieso die Länder Mitglied der Nato wurden? Vielleicht war die Sowjetunion doch nicht so mega gut?
    • Toerpe Zwerg 30.12.2015 15:14
      Highlight Highlight Tatsaechlich. Unglaublich, wie es die Jahrzehnte durch Russland unterjochten Staaten nach dem Zusammenbruch der diktatorischen Sowjetunion kaum erwarten konnten dem freien Nordatlantischen Buendnis beizutreten, welches sie vor zukuenftigen Agressionen Russlands schuetzen sollte.
    • Hierundjetzt 30.12.2015 15:15
      Highlight Highlight PS: diese Länder haben sich freiwillig entschlossen in der Nato Mitglied zu werden. Bis heute, 30.12.2015, waren alle diese Länder frei in Ihrer Entscheidung wo Sie Mitglied sein wollen und wo nicht.

      Russland sollte es eher zu denken geben, dass ALLE in die Nato WOLLEN. Anscheinend haben Grenzstaaten zu Russland ein realistischen Blick auf das Geschehen als so manche Westeuropäer
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  • DerWeise 30.12.2015 14:33
    Highlight Highlight

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    • DerWeise 30.12.2015 15:56
      Highlight Highlight Mist, da war eigentlich noch ein Kommentar dabei.
      Anyway, Löpfe erinnert mich an den Typen links... kein gutes Zeichen.

      - ein Puntin-Hasser
  • Skeagle 30.12.2015 14:24
    Highlight Highlight Mein Gott, immer diese Doppelmoral, wenn Putin fischt ist es lächerlich wenn Obama es macht ist er der nette von nebenan. Und dann noch das Argument mit den Menschenrechten - Als würde es heutzutage um Menschenrechte gehen oder wieso arbeitet der Westen immer so stark mit Saudi Arabien zusammen? Aja die haben ja das Öl. Auch "für Russland geht es nur um wirtschaftliche Interessen". Wo geht es im Westen nicht um solche? Russland wurde durch die NATO-Osterweiterung mach und nach eingekreist aber man tut so als wäre es Putin der provoziert. Dabei aber selbst NATOÜbungen an der Grenze zu RU machen
    • kurt3 30.12.2015 17:19
      Highlight Highlight Deine Meinung in Ehren , differenzieren scheint nicht zu deinen Stärken zu gehören . Stil: Die haben nicht , die Anderen haben auch .
    • chrigu_ 30.12.2015 17:38
      Highlight Highlight Obama oben ohne beim Fischen? Nie gesehen... Es mag zwar auch Bilder geben, die Obama beim Golf spielen zeigen. Doch es ist die heroische Darstellung von Putin, welche anekelt.
  • phreko 30.12.2015 14:15
    Highlight Highlight Gratuliere Löpfe, hast bei vielen Usern einen wunden Punkt getroffen. Bei manchen deren Ideen muss ich mir nur an den Kopf fassen, bei anderen kann ich laut raus lachen!
  • opwulf 30.12.2015 14:13
    Highlight Highlight Was mich interessieren würde Herr Löpfe ist - wenn ich sie mal so frei fragen darf: Sind sie in einem NATO ThinkTank oder einem Atlantikbündnis? Vielleicht sogar in bester Gesellschaft mit dem neuen Chefredakteur der NZZ? Oder ist es einfach eine persönliche Aversion die sie gegen Putin hegen? Wieso berichten sie nicht öfter über die Ukraine und ihren momentanen Problemen? Wieso nicht über die doch auch zahlreichen Journalistenmorde dort - oder über die herrschende Gewalt gegen Juden oder Homosexuellen? Oder wie wäre es wenn sie über Yemen schreiben würden? Einfach mal zur Abwechslung?!
    • Skeagle 30.12.2015 16:21
      Highlight Highlight Meinst du Eric Gujer bei Avenir Suisse oder einen anderen Think-Tank?
    • opwulf 30.12.2015 16:31
      Highlight Highlight @Skeagle: Ja ich meinte Eric Gujer - Die als Avenir Suisse bekannte Stiftung Zukunft Schweiz engagiert sich als unabhängiger Think-Tank nach angelsächsischem Vorbild für die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Entwicklung des Standorts Schweiz. (O-Ton: Avenir-Suisse.ch)
  • Philipp Löpfe 30.12.2015 14:09
    Highlight Highlight Sorry, liebe Putin-Fans

    Mitchell Orenstein ist der Kronzeuge des Scheben-Artikels, mit dem alles begonnen hat. Eigentlich müsste euch das zu denken geben.
    • The Destiny // Team Telegram 30.12.2015 14:11
      Highlight Highlight Das erklärt so einiges...
    • Gottlieb Duttweiler 30.12.2015 14:15
      Highlight Highlight Welch eitles Armutszeugnis, Herr Löpfe. Wer nicht Ihrer Meinung ist, ist Putin-Fan. Da haben Sie sich ein sehr simples Weltbild zurechtgestrickt. Aber jedem das Seine. Wer es nicht anspruchsvoll mag, der muss nicht.
    • Toerpe Zwerg 30.12.2015 14:17
      Highlight Highlight Huch, denken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 30.12.2015 13:59
    Highlight Highlight Europas eigentliche Gegner sind die Stock Konservativen Islamischen Länder wie Saudi-Arabien, Türkei und Golfstaaten sowie die Massenmigration durch Türken, Araber, Albaner und andere Muslime. Die Russen sollten eher unsere Freunde sein.
    • icarius 30.12.2015 14:08
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die stockkonservativen Europäer :)
    • phreko 30.12.2015 14:09
      Highlight Highlight Der erste Teil mag ja OK sein, der 2. ist ja wohl der grösste Bullshit. Nimmst du dann freiwillig die innerrussischen Flüchtlinge aus dem Nord-Kaukasus auf, welche von deinen Freunden seit Jahren bekriegt werden?
    • NWO Schwanzus Longus 30.12.2015 14:35
      Highlight Highlight @phreko, stimmt absolut nicht das Kaukasische Völker bekriegt werden, es werden Islamische Terroristen bekämpft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 30.12.2015 13:58
    Highlight Highlight Bis vor kurzem hat Putin sehr gerne mit Europa zusammengearbeitet. Erst als der Westen (NATO) immer mehr in Richtung Osten vorgedrungen ist, hat Russland ein Problem bekommen. Warum soll Putin nun plötzliche die EU vernichten wollen? Bei der NATO sieht es wohl anders aus. (Achtung ich bein ein Putin Troll).
    • phreko 30.12.2015 14:10
      Highlight Highlight Geld nehmen und Zusammenarbeiten sind unterschiedliche Sachen. Mehr muss man dazu nicht sagen.
  • Beobachter24 30.12.2015 13:47
    Highlight Highlight Man soll sich mal die Geschichte seit 1991 (Ende der UdSSR) anschauen und kucken wie sich die NATO in dieser Zeit gen Osten ausgeweitet hat, und wieviele Kriege die NATO ohne UNO-Mandat (d.h. wider das Völkerrecht) begonnen hat und wieviele Regierungen dabei gestürzt wurden. Wer etwas mehr Zeit hat, der lege einen besonderen Fokus auf den letzten Machtwechsel in der Ukraine.
    Eine mögliche Schlussfolgerung wäre dann: Die NATO bedrängt systematisch Russland und untergräbt mit allen Mitteln die deutsch-russischen Beziehungen.
    • Toerpe Zwerg 30.12.2015 13:59
      Highlight Highlight Folgt nun eine Aufzaehlung der durch die NATO begonnenen Kriege seit 1991? Und erklaeren Sie dem geneigten Leser, worauf der Immerwaehrende Machtanspruch Russlands in Osteuropa entgegen des Willens der dortigen Bevoelkerung gruendet?
    • Mafi 30.12.2015 14:17
      Highlight Highlight Nur eine Google-Suche von 10 Sekunden bin ich auf folgendes gestossen: "Am 24. März 1999 begann die NATO im Zuge des Kosovokrieges mit Luftangriffen gegen Belgrad. Die im Wesentlichen von den Vereinigten Staaten geführte Operation Allied Force war der erste Krieg, den die NATO sowohl außerhalb eines Bündnisfalls, dessen Ausrufung bis dahin als Grundlage eines NATO-weiten Vorgehens galt, als auch ohne ausdrückliches UN-Mandat führte."

      Ein Beispiel. Und die Liste geht weiter ...
    • saukaibli 30.12.2015 14:33
      Highlight Highlight Komisch nur, dass die NATO Russland früher mal dabei haben wollte. Nur will Putin nicht einer von vielen sein, er will ganz allein als grosser Diktator an der Spitze des mächtigsten Landes der Welt stehen. Dass dieses Ziel nur zu erreichen ist indem Kriege geführt werden und Millionen von Menschen das Leben kosten, ist ihm egal. Putin ist ein Kind des kalten Krieges und kann sich mit der veränderten Welt nicht abfinden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 30.12.2015 13:44
    Highlight Highlight Das ist eigentlich ein NATO Propaganda Artikel. Man erwähnt vieles einfach nicht im Bezug zu Russland, zum bsp das die USA Druck auf Europa machte um die Sanktionen durchzuführen und so mehrere Europäische Länder leiden Wirtschaftlich mehr darunter als RU. Um so verfeindeter Europa mit RU ist, umso nachteiliger ist es mit dem Frieden auf dem Kontinent.
  • Luca Brasi 30.12.2015 13:40
    Highlight Highlight Russland, die grösste Bedrohung der Welt? Da scheint mir der Klimawandel aber bedrohlicher, denn der sorgt dafür, daß ganze Inseln, etc. untergehen. Ich bin kein Freund von Putins Russland, aber auch nicht von Saudi-Arabien. Ist nicht eher dieses Land eines der größten Bedrohungen? Russland ist für mich eher ein Land, das Investoren vergrault und auf ein veraltetes Wirtschaftsmodell baut. Bedrohlich für Nachbarländer mit russischen Minderheiten oder Länder mit russischen Stützpunkten, aber für die ganze Welt?
  • Angelo C. 30.12.2015 13:16
    Highlight Highlight In Manchem, doch längst nicht in Allem, einigermassen zutreffende Aussagen, wobei überall klar durchscheint, dass sich der Interviewte als Professor an einer US-Universität sein Brot verdient 😉! Dass Putin die Nato zerstören will, ist natürlich grotesk, von dem wird er vielleicht träumen, aber als Realo weiss er, dass sowas in den Fantasy-Bereich gehört. Richtig dagegen ist sicher, dass er Russlands int. Bedeutung der Sowjetunion annähern will.

    Bei der Unterstellung, dass er die Menschenrechte mit Füssen trete, befände er sich immerhin unter anderen Grossmächten in bester Gesellschaft!
    • _kokolorix 30.12.2015 13:44
      Highlight Highlight Obwohl auch in China und den Usa die Menschenrechte mit Füssen getreten werden, aber in Russland ist das definitiv nicht bloss eine Unterstellung
    • Mafi 30.12.2015 14:21
      Highlight Highlight Das Problem ist hier, dass der grösste Russland-Kritiker - die USA - nicht wirklich besser ist, und daher kann Putin nur darüber grinsen. Er weiss das die USA nichts direkt gegen Russland unternehmen will/kann, und kann deswegen machen was er will. Eine Offenlegung der Geheimakten wird in ca. 50 Jahren jedoch zeigen, dass auch die NATO in der Ukraine nicht untätig war... Meine vermutung wenigstens.
    • Lumpirr01 30.12.2015 14:31
      Highlight Highlight @_kokolorix: In China, Russland & Türkei werden alle Regimekritischen Journalisten konsequent verfolgt und unschädlich gemacht. Für mich wär allerdings neu, dass das in den USA auch der Fall wäre..................
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 30.12.2015 13:12
    Highlight Highlight Merci für den unaufgeregten, einordnenden Artikel. Er zeigt entspannt und nachvollziehbar Zusammenhänge auf.
  • Leon1 30.12.2015 12:56
    Highlight Highlight Schon wieder ein Artikel gegen Russland.
    Schon wieder brilliante, unabhängige Faktenlage (US-Amerikanischer Politologe als Russland-"Experte").
    Schon wieder von Phillip Löpfe.

    Toll Watson, wie ihr euch in die illustre Reihe von Nato-hörigen Medien einfügt und im 60er-Jahre Stil Russland zum bösen Feind hochstilisiert!
    Wir kennen mittlerweile Ihre Meinung zu Russland, Herr Löpfe, könnten Sie sich nun bitte wieder Wirtschaftsthemen widmen?
    Mit unabhängiger, fundierter und neutraler Berichterstattung haben diese Russland<->Syrien Artikel nämlich wenig zu tun.
    • Mafi 30.12.2015 14:22
      Highlight Highlight Nicht dass die "Russland ist gut USA ist schlecht"-Artikel besser sind. Aber wir brauchen beides nicht.
  • Gottlieb Duttweiler 30.12.2015 12:54
    Highlight Highlight "Experte" ist kein anerkannter, geschützter Titel. Bedeutet also schon mal gar nichts. Und immer schön, wenn sich Interviewer und der Interviewte mit einem suggestiven Frage-Antworte-Spiel die Klinke in die Hand geben. Mich dünkt je länger je mehr, Sie leiden an einem Russland-Komplex, Herr Löpfe.
    • phreko 30.12.2015 14:11
      Highlight Highlight Ja, dann sollte ja der Professorentitel reichen, oder akzeptierst du den auch nicht?
  • klugundweise 30.12.2015 12:54
    Highlight Highlight Wollen wir eine von den USA diktierte Hegemonie mit NSA Bespitzelung auch der befreundeten Staaten und mit gezielter Desinformation resp. Verteufelung aller anderen Kulturen. Oder wollen wir eine multipolare Welt in der auch Russland und China ihren Platz finden?
    Den "Erfolg" der ersten Variante sehen wir in Afghanistan, Lybien, Irak etc.
    Wenn China seine Machtansprüche geltend machen wird, sind wir in Europa interessiert an einer Kooperation mit Russland, mit oder ohne Putin.
    • _kokolorix 30.12.2015 13:54
      Highlight Highlight Bestimmt wäre es gut wenn wir mal die Macht der Grossfinanz beschneiden würden. Weil in allen Teilen der Welt die Politiker den Geldgebern in den A* kriechen müssen, werden auch nur deren Interessen vertreten. Und diese sind ganz bestimmt nicht deckungsgleich mit den Interessen der grossen (armen) Mehrheit.
      Wie auch immer die Welt organisiert ist, solange alle wesentlichen Akteure nach absoluter Macht streben wird es auch mit China und Russland keine vernünftigen Regelungen geben. Aus dieser Sicht hat sich die Eu bisher geradezu vorbildlich verhalten.
    • _kokolorix 30.12.2015 23:40
      Highlight Highlight und genau das müssen wir überwinden, sonst wird es nämlich nie was mit friede freude eierkuchen
  • Thomas Binder 30.12.2015 12:43
    Highlight Highlight Bis 1991 hielten sich zwei mächtige "Psychopathen" gegenseitig in Schach, beherrscht seither der übermächtige westliche "Psychopath" alleine die Welt und haben wir Ohnmächtigen dessen völlig verrückten globalen Salat.
    Nun ist der östliche "Psychopath" zurückgekehrt und dürfen wir hoffen, dass zumindest das vergleichsweise vernünftige Gleichgewicht des Schreckens wieder einkehrt solange bis wir es vielleicht irgendwann schaffen, den Schrecken zu beenden durch Entmachtung der schlimmsten "Psychopathen" aller Seiten, zuallererst natürlich derjenigen unserer scheinbar eigenen Seite.
  • Pisti 30.12.2015 12:41
    Highlight Highlight Putin gefährlicher als der IS, Putin möchte die EU abschaffen. Was ist Heute USA-EU Propaganda Tag?
    Putin bekämpft den IS immerhin effizient, während die Amis und die EU genau solche Terrororganisationen fördern.
    Und die EU wird sich schon bald selbst abschaffen, dazu braucht es Putin nicht.
    • icarius 30.12.2015 13:15
      Highlight Highlight @radiochopf

      Zwei Probleme mit ihrem Vorschlag: 1. eine Zeitung wird nicht 'neutral' wenn sie das Gegenteil einer Meinung veröffentlicht. Schon gar nicht, wenn das Gegenteil eine abstruse Verschwörungstheorie ist.
      2. Die Anstalt ist eine Satiresendung, sie werden da keinen seriösen russlandexperten finden.
    • DerWeise 30.12.2015 14:26
      Highlight Highlight @Icarius

      Die Autoren der Anstalt, scheinen immerhin fähig eine neutrale bzw realistischere Einschätzung des Nato(USA)-Russland Konflikts zu machen
    • icarius 30.12.2015 14:58
      Highlight Highlight @ Der Weise

      Überhaupt nichts gegen Die Anstalt, etwas vom Besten im deutschsprachigen TV. Aber wenn sie der Präsident des FCZ sind holen Sie sich auch nicht Beni Thurherr als Experten weil der ein paar Spiele kommentiert hat! Der Interviewpartner ist immerhin Politologieprofessor mit Schwerpunkt Osteuropa an einer renommierten Uni.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kookaburra 30.12.2015 12:39
    Highlight Highlight Ich halte die israelische Sicht für nicht viel besser als die Putins. Israel hofft halt auch auf auf jenes Ölfeld in seinem Osten, um welches es in diesem Konflikt geht. Und Israel hat auch Atombomben. Und die sind noch viel weniger legitim und darum mindestens genauso bedrohlich für den Nahen Osten.
    • Tower204CH 30.12.2015 13:21
      Highlight Highlight Sie wissen was das für folgen hat. Nemmen wir z.b an Italien verbündet sich mit Russland, Frankreich mit USA was haben Sie das gefühl wie lange es geht und wir führen den Macht krieg stellvertend für usa vs russland. Usa ist nicht der liebe bruder von nebenan aber Putin ist es sicher auch nicht. Wir sollten auf uns setzten Europa

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