Adolf Hitler
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FILE - In this  Dec. 11, 2015, file photo, different editions of Adolf Hitler's

Von Judenhass und Rassenwahn getränktes Pamphlet des Bösen: Adolf Hitlers «Mein Kampf».
Bild: AP/dpa

Hitlers «Mein Kampf» kommt aus dem Giftschrank – die Geschichte des gefährlichsten Buchs der Welt

Am 31. Dezember lief das Urheberrecht des Freistaats Bayern an Hitlers Hetzschrift aus. Bereits ist eine kommentierte Neuausgabe von «Mein Kampf» erschienen, mit dem der «Führer» einst Millionen verdiente. 



70 Jahre lang lag es im Giftschrank, das Buch, das manche für das gefährlichste der Welt halten. Adolf Hitlers Hetzschrift «Mein Kampf» – die Bibel des «Dritten Reiches» –  war in Deutschland seit dem Sieg über das Nazi-Regime verboten.

Verboten? Nicht ganz. Eigentlich war es nur so, dass der Freistaat Bayern die ihm Ende der Vierzigerjahre von der US-Regierung übertragenen Urheberrechte dazu nutzte, jede Neuauflage des Machwerks zu verhindern. Antiquarische Ausgaben durften sehr wohl verkauft und erworben werden. Zudem ist «Mein Kampf» in vielen Ländern schon lange erhältlich, und im Internet ist es ohnehin problemlos zu finden. 

«Ein neuer Koran des Glaubens und des Krieges: schwülstig, langatmig, formlos, aber schwanger mit seiner Botschaft.»

Winston Churchill

«Fatales Signal in Zeiten von Pegida»

Es sollte also kein Aufreger sein, wenn jetzt – nachdem die Urheberrechte 70 Jahre nach Hitlers Tod am 31. Dezember 2015 erloschen sind – eine neue Auflage in den Buchhandel kommt. Zumal es sich um eine kommentierte Edition handelt, die Hitlers Elaborat in über 3500 Anmerkungen zurechtrückt und zerpflückt. 

A copy of the book 'Hitler, Mein Kampf. A Critical Edition' is displayed for media prior to a news conference in Munich, Germany January 8, 2016. For the first time since Adolf Hitler's death, Germany is publishing the Nazi leader's political treatise 'Mein Kampf' ('My Struggle') unleashing a highly charged row over whether the text is an inflammatory racist diatribe or a useful educational tool.   REUTERS/Michael Dalder TPX IMAGES OF THE DAY

Kommentierte Neuauflage vom «Mein Kampf»: «Völlige Destruktion» von Hitlers Machwerk.
Bild: MICHAEL DALDER/REUTERS

«Der längste paranoide Leserbrief der Welt.»

Gideon Böss

Dennoch erregt selbst die knapp 2000 Seiten starke kommentierte Ausgabe des Münchner Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) Besorgnis. Als «fatales Signal in Zeiten von Pegida und brennenden Flüchtlingsheimen» wertet es eine Aktion der Werbeagentur Ogilvy & Mather und des Europa Verlags. Und Ronald S. Lauder, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, sähe es lieber, wenn Hitlers Hetzschrift «im Giftschrank der Geschichte» bliebe. Als könnte sich mit dem Gift des Nationalsozialismus infizieren, wer «den längsten paranoiden Leserbrief der Welt» liest, wie der Autor Gideon Böss «Mein Kampf» nennt. 

Bild

Fanatiker mit welthistorischer Mission: Hitler übt vor dem Spiegel, 1925. 
Bild: PD

«Mein Kampf», das Hitlers Widersacher Winston Churchill als «einen neuen Koran des Glaubens und des Krieges: schwülstig, langatmig, formlos, aber schwanger mit seiner Botschaft» charakterisierte, ist in der Tat ein von Judenhass und Rassenwahn getränktes Pamphlet des Bösen. Hitlers wichtigste politische Schrift ergeht sich in endlosen Fantasien über «Lebensraum im Osten» und die «asiatisch-jüdische Gefahr». 

«Bildungsbürgerliche Paradiersucht und österreichischer Kanzlistenschwulst.»

Joachim C. Fest

Aggressive Ergüsse aus dem Knast

Einen grossen Teil seiner aggressiven Ergüsse formulierte der spätere «Führer» unter dem Arbeitstitel «Viereinhalb Jahre Kampf gegen Lüge, Dummheit und Feigheit. Eine Abrechnung» im Knast: In der Strafanstalt Landsberg am Lech verbüsste Hitler von Juli bis Dezember 1924 eine kurze Festungshaftstrafe – die Quittung für seinen gescheiterten Putsch am 8./9. November 1923 in München. 

Werbeplakat für Adolf Hitlers

Werbeplakat für Hitlers «Mein Kampf», 1925. 
Bild: Bayerische Staatsbibliothek, Fotoarchiv Hoffmann

1925 erschien der erste Band unter dem Titel «Mein Kampf. Eine Abrechnung» im Parteiverlag der NSDAP; darin beschreibt Hitler seinen Werdegang, allerdings lückenhaft und stark verklärend. 1926 folgte der zweite, stärker programmatisch ausgerichtete Band («Die nationalsozialistische Bewegung»). 

Der krude Inhalt und die stilistischen Unzulänglichkeiten – «bildungsbürgerliche Paradiersucht und österreichischer Kanzlistenschwulst», wie der Hitler-Biograf Joachim C. Fest befand – schreckten womöglich das Publikum ab: Bei einem Gesamtabsatz von 23'000 Stück war «Mein Kampf» bis Ende 1928 ökonomisch kein Erfolg

Doch 1930 erschien eine verbilligte einbändige Volksausgabe, und parallel zu den Erfolgen der Nazis an den Wahlurnen stieg nun auch der Absatz der Nazi-Bibel. Noch vor der Machtergreifung Ende Januar 1933 waren 225'000 Stück abgesetzt. Danach ging es erst recht los, auch aufgrund wenig subtiler Massnahmen zur Absatzförderung: Ab 1936 wurde «Mein Kampf» frisch verheirateten Paaren vom Standesamt überreicht. Bis Ende 1944 stieg der Gesamtabsatz auf 12,4 Millionen Stück. 

Steuerfreie Tantiemen für den «Führer»

Der Millionen-Seller spülte viel Geld in den Geldbeutel des einstigen mittellosen Kunstmalers Adolf Hitler. Der NSDAP-Chef erhielt vom Parteiverlag äusserst vorteilhafte Bedingungen und konnte grosszügige Tantiemen einstreichen. Als Reichskanzler verzichtete er nicht auf diese sprudelnde Geldquelle – im Gegenteil: Ab 1935 bezog der «Führer» die Einkünfte aus dem Buchverkauf sogar steuerfrei. Schätzungsweise verdiente Hitler – der doch im Gegensatz zum raffgierigen Göring als bescheidener Asket galt – mit «Mein Kampf» insgesamt 12 Millionen Reichsmark; bei heutiger Kaufkraft über 100 Millionen Franken. 

Nach dem Krieg, als Deutschland und weite Teile Europas in Trümmern lagen, stellte sich die Frage, ob die Katastrophe vermeidbar gewesen wäre, wenn man «Mein Kampf» nicht nur gelesen, sondern auch ernst genommen hätte. Auch wenn Hitler sich in Einzelheiten nicht immer an sein in «Mein Kampf» dargelegtes Programm hielt, so ist eines sicher: Dieser Fanatiker glaubte an seine welthistorische Mission, und er setzte sie ohne prinzipielle Abstriche um, sobald er an die Macht gelangte. 

Sehr viele Deutsche hatten das Buch nicht nur im Bücherregal stehen, sie hatten es auch gelesen – etwa 12 Millionen, wie die amerikanische Militärverwaltung auf Grundlage von Umfragen schätzte. Auch die Ausleihzahlen in den Bibliotheken widerlegen den Mythos, die Hassschrift sei gar nicht gelesen worden. Und die Exil-SPD stellte im Mai 1939 in einem Bericht fest: «Über die Ziele [Hitlers] an sich kann man aus Kreisen der Hitlergegner ähnliches hören wie von überzeugten Nationalsozialisten. Man sagt, dass Hitlers Kampf über diese Ziele deutlich genug spräche, so dass man sich nicht in Vermutungen darüber ergehen brauche.»

«Mein Kampf» in einem Buchladen in Kairo

Hitlers Hetzschrift in einem Buchladen in Kairo.
Bild: rothenburg-unterm-hakenkreuz.de

Longseller in arabischen Ländern

Und auch heute noch wird «Mein Kampf» eifrig gelesen. In Indien und in arabischen Ländern ist die Hetzsschrift ein Longseller; in den Buchläden von Kairo liegt das Buch selbstverständlich zwischen religiösen Traktaten und Nasser-Biografien. Von 2005 bis 2007 fand «Kavgam», die türkische Übersetzung von «Mein Kampf», reissenden Absatz in der Türkei, dann setzte der Freistaat Bayern sein Urheberrecht durch. Dies konnte er in den USA und Grossbritannien nicht tun, denn der NS-Parteiverlag hatte die Rechte schon in den Dreissigerjahren an dortige Verlage verkauft. 

In Deutschland hingegen wird es vorderhand wohl bei der kommentierten Neuausgabe des IfZ bleiben. Schon 2014 vereinbarten die Justizminister der deutschen Bundesländer, dass unkommentierte Neudrucke weiterhin verboten bleiben sollen. Da es sich bei «Mein Kampf» um Volksverhetzung handle, werde man strafrechtlich dagegen vorgehen. 

Christian Hartmann, der Projektleiter der IfZ-Neuausgabe, sieht das Heil hingegen nicht im Strafrecht, sondern in der Aufklärung: «Mit unserer Edition wollen wir den Mythos um das Buch gründlich zerstören. Unsere Edition ist eine völlige Destruktion dieses Buchs.» 

Das wurde aus der Führungsriege des «Dritten Reiches»

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • joséklopp 11.01.2016 01:02
    Highlight Highlight Man sollte die Bedeutung von Mein Kampf für die zeitgenössische Gesellschaft nicht überbewerten: Hitler ist für die rechte Szene längst nicht mehr interessant, auch die Inhalte des Buches sind wenig zu gebrauchen, bzw. haben nicht die nötige Anziehungskraft für die heutigen Ziele.
    Die Idee der kommentierten Fassung finde ich gut.

    Ich fürchte mich viel mehr von vermeintlich politisch 'inkorrekten' Bücher von Autoren wie Ulfkotte (Die Asylindustrie, SOS Abendland) und Elsässer, welche bei Amazon als Bestseller gehandelt werden.
    • joséklopp 11.01.2016 15:08
      Highlight Highlight Kann ich nur zustimmen. Es existieren auch im Argumentarium der zeitgenössisch rechten Szene Analogien zu den dreissiger und vierziger Jahren: War es damals die bolschewistische Bestie welche das europäische 'Abendland' bedroht, wird aktuelle dem Islam diese Rolle zugesprochen.

      Meine Sorge gilt viel mehr den im Internet lauernden Gefahren: Braune Plattformen, Foren und FB-Seiten mit verführerisch einfachen 'Wahrheitsvideos' & mit dem Prädikat versehenen 'Endlich-jemand-der-die-Wahrheit-schreibt' Buchempfehlungen sind weit gefährlicher & bedienen sich modernsten Tricks, ihre braunen Inhalte
    • AdiB 11.01.2016 18:11
      Highlight Highlight die heutigen braunen wären unter hitler im kz gelandet.
      das phänomen ist genau das, dass es sie kalt lässt.
      man ist mehr auf einen himmler-kurs. doch kennen die meisten himmlers visionen gar nicht. als ich mich mit ihm befasste, bekam ich das gefühl der typ will der neue adam werden. er möchte alle töten und nur noch sein blut weiter geben. er sah nur sich als perfekt.
  • Ignorans 11.01.2016 00:18
    Highlight Highlight "Das Kapital" von Marx und Engels hat sicher einen größeren Einfluss auf die Menschheit als Hitlers Schrift...
  • Nonald Rump 10.01.2016 23:05
    Highlight Highlight ich persönlich denke nicht, dass dieses abscheuliche gedankengut anhänger in unserer aufgeklärten gesellschaft finden wird.

    nichtsdestotrotz finde ich es spannend, mehr über hitlers gedankengänge zu erfahren. werde es aus historischen überlegungen wohl mal überblättern...
    • Wilhelm Dingo 11.01.2016 15:48
      Highlight Highlight Es sind leider bei weitem nicht alle aufgeklärt in unserer Gesellschaft. Darum ist auch eine aufgeklärte Bildung so wichtig und darum wird sie von Extremisten auch verhindert, instrumentalisiert und beeinflusst.
  • Marcs 10.01.2016 21:35
    Highlight Highlight Es ist schlichtweg unnötig, abscheulich und heuchlerisch diese braune Sauce wieder aufzukochen. Diesen Mist braucht niemand.
    • Yes. 11.01.2016 19:48
      Highlight Highlight Fände es ehrlichgesagt noch spannend das Buch im Geschichtsunterricht zu lesen, antstatt immer nur darüber zu lesen. Gibt einem einen besseren Eindruck über das Gedankengut der Zeit. PS bin kein Faschist.
  • Wasmeinschdenndu? 10.01.2016 18:35
    Highlight Highlight Wird ein Bestseller
  • Amanaparts 10.01.2016 16:46
    Highlight Highlight Das Buch ist historisch gesehen sicher interessant. Inhaltlich ist es aber 1. Schlecht geschrieben und 2. Inhaltlich irrelevant und dumm. Die Ausführungen sind so abstrakt und falsch, dass es eher an eine Parodie erinnert. Man muss geistig doch sehr unterbelichtet sein um irgendwas zu finden wo man sagen könnte, vielleicht hat er recht. Das Buch entzaubert auch Hitler als den vermeintlich schlauen Diktator und hebt die Rolle von Goebbels hervor.
    • saugoof 10.01.2016 22:10
      Highlight Highlight Stimmt genau. Ich habe das Buch vor ein paar Jahren gelesen. Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist sind zwei Aspekte. Zum einen ist dass das Buch elend Langweilig! Miserabel geschrieben und zusammenhangslos, wie ein extrem langes Facebook comment. Zum anderen dass das Buch gar nicht so "extrem" ist. Was ich damit meine ist, das Buch wurde geschrieben als Hitler sich noch einigermassen "gemässigt" zeigen musste als er noch nicht an der Macht war.

      Historie stellt mich als Lügner dar, aber ich hätte gedacht das niemand Hitler ernst nehmen könnte nachdem sie diesen Schwachsinn lesen.
    • Amanaparts 10.01.2016 23:59
      Highlight Highlight Voll bei dir saugoof. Es ist halt nichts mehr als ein Pamphlet von geistigem Dünnschiss. Rückwirkend betrachtet wirkt es schon grotesk, dass sich Menschen so sehr verblenden liessen. Propaganda halt. Das gibts heute noch.... wir müssen leider nicht einmal all zu weit suchen. Juden von damals sind Flüchtlinge, Ausländer und Moslems von heute. Sie sind alleinige Sündenböcke für all unsere Probleme. Wir registrieren sie, es gibt spezielle Gesetze nur für sie und wir verweisen sie aus unserem Land. Wer die Parallelen nicht sieht ist blind und sagt später er habe von nichts gewusst.
  • Migu Schweiz 10.01.2016 15:56
    Highlight Highlight Verstehe das ganze Theater um das Buch nicht, Wir hatten damals in der Sek im Geschichtsunterricht 'mein Kampf' gelesen, ganz normal. (niemand wurde deswegen ein Skinhead)
  • Angelo C. 10.01.2016 15:19
    Highlight Highlight Was den Einen Adolf Hitlers Vademekum, ist anderen Extremisten der Koran. Beides sind faschistoide Machwerke...

    Amen
    • Angelo C. 10.01.2016 16:34
      Highlight Highlight Ja, mein Freund, schon vor langen Jahren BEIDE eingehend gelesen, und so weiss ich, von was ich rede.

      Der oft gehörte Bibeleinwand trifft bestenfalls auf das alte Testament zu, das für Christen eh keine hervorstechende Wiichtigkeit besitzt, jedenfalls habe ich noch nie einen Christen heutiger Zeit gesehen, der das AT anführt um Muslime abzustechen. Und Jesus soll (ich bin kein Christ) die Nächstenliebe gepredigt haben und nicht das Ermorden Andersgläubiger.

      Ergo ist der Bibelhinweis nicht sehr stichhaltig, denn es geht hier um noch immer angewandte und im Koran festgeschriebenen Praktiken.
    • Too Scoop 10.01.2016 18:58
      Highlight Highlight @Antoni: Lesen kann man doch Alles. Es geht mehr um das Verstehen und richtig Interpretieren. Eine Biografie liest man anders als ein Roman usw.. Schlussendlich kann man Geschriebenes falsch interpretieren und für seine Gesinnung oder Extremität missbrauchen. Koran und Bibel sind wohl die Schriften die am meisten für Macht, Herrische und Gewaltgesinnte missverstanden (absichtlich oder auch nicht) und missbraucht werden. Vergleiche zwischen den Werken zu stellen ist auch eher schwierig. Die Auswertung bringt nur Missverständnisse hervor.
    • Shlomo 10.01.2016 19:59
      Highlight Highlight Lustig wenn Angelo von Faschismus schreibt. Er muss es ja wissen 😜
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 10.01.2016 15:19
    Highlight Highlight das buch ist wohl nicht gefährlich. eher was daraus gemacht wird und wie es umgesetzt / gelebt wird. ist bei der bibel, koran, etc. nicht anders...
    wichtig ist, dass man nicht vergisst (wie es derzeit mit der DDR passiert). für diesen zweck ist das buch sicher förderlich.
  • suchwow 10.01.2016 15:18
    Highlight Highlight Habe mich auch mal am Buch versucht, allerdings nur aus dem Reiz, weil es zu den "verbotenen" Büchern gehören soll. Der Wälzer ist so verdammt langweilig geschrieben, dass ich nach einigen Seiten mein Vorhaben abgebrochen habe.

    Eine kommentierte Ausgabe zu lesen macht meiner Meinung nach schon Sinn, da man aus historischer Sicht noch viel dazulernen kann.

    Viel Spass beim Lesen, ich gönne es mir nicht mehr 😄
    • TheMan 10.01.2016 17:19
      Highlight Highlight Antoni der Koran hat such schöne Passagen die den Moslems erlaubt, die anderstgläubige als Affen, Hunden oder Tiere zu bennen, abzuschlachten bis der Islam die einzige Religion auf der Welt ist. Nächstenliebw im Koran? Wo den? Mohammed hat selber eine Ehebrecherin gesteinigt, mehr als 600 Juden umgebracht. Wo siehst du Nächstenliebe? Die Bibel NT sagt liebe deinen Feinde wie du dich selber liebst. Gib Ihnen ein Dach über dem Kopf, zu Essen und ein Bett. Das ist nächstenliebe. So wie Jesus es vorgelebt hat.
    • TheMan 10.01.2016 18:11
      Highlight Highlight Antoni die Kreuzzüge gab es weil Muslime,Christliche/Jüdische Städte eingenommen haben. Der Rest. Wo steht in der Bibel das dies Gott erlaubt hat? Im Koran erlaubt dies alles Allah.
    • TheMan 10.01.2016 18:17
      Highlight Highlight Antoni. Die Kreuzzüge gab es weil Muslime Kriegerisch, Christliche/Jüdische Städte eingenommen haben. Und der Rest beweise bitte das dies Gott erlaubt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 10.01.2016 15:09
    Highlight Highlight Gegen den Koran ist "Mein Kamp" Kindergartenliteratur.
    • Nicholas Fliess 10.01.2016 15:46
      Highlight Highlight Ein reichlich ignoranter Kommentar...
    • DerWeise 10.01.2016 16:19
      Highlight Highlight Die Bücher schenken sich nichts und deren Zwecke waren auch ziemlich ähnlich

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