Interview
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Künstler, Kellner, Lehrer – und dann kam das Virus. Seine Geschichte steht exemplarisch dafür, was in den USA falsch läuft. In der Wirtschaft, aber auch im Bildungssystem: Shawn Vales, 37-jährig, im Moment arbeitslos. bild: Shawn Vales/Shutterstock, collage: watson.ch

Interview

Seine Geschichte ist eine amerikanische Horrorstory, die leider ach so typisch ist



«From Dusk Till Dawn» von Robert Rodriguez vollführt in der Mitte des Filmes einen markanten Genrewechsel. Er beginnt als ernsthafter Road Movie, verwandelt sich aber, kaum betreten die Reisenden eine zwielichtige Bar, zu einem Splatter-Streifen.

Einen ähnlichen Wandel vollführt dieses Interview.

Eigentlich wollten wir mit Shawn Vales über seinen abrupten Fall in die Arbeitslosigkeit reden. Wie so viele Amerikaner verlor er über Nacht mehrere Jobs, mit denen er sich mit
Ach und Krach über Wasser halten konnte. Den Luxus Kündigungsfrist oder gar Kurzarbeit gibt es in den USA nicht.

Doch dann kamen wir per Zufall auf ein anderes Thema zu sprechen. Und plötzlich geriet die Arbeitslosigkeit zum Nebenschauplatz. Denn der zweite Kernpunkt dieses Interviews steht fast noch sinnbildlicher dafür, welch hartes Brot Amerikanern serviert wird, die nicht zur reichen Oberschicht gehören.

Film ab.

Herr Vales, können Sie sich kurz vorstellen?
Shawn Vales:
Selbstverständlich. Mein Name lautet Shawn Vales, ich bin 37 Jahre alt und ausgebildeter Kunstmaler (Seine Bilder gibt es hier). Bis vor Kurzem lebte ich in Berkeley in der Nähe von San Francisco.

Können Sie kurz Ihre Lebensumstände vor Ausbruch der Pandemie erläutern? Konnten Sie von Ihrer Kunst leben?
Nein. Marketing und Verkauf gehört leider nicht zu meinen Stärken. Und das bräuchte es. Meinen Lebensunterhalt verdiente ich als Kellner in einem Restaurant, als Lehrer in einem Kulturzentrum und mit Privatunterricht.

Drei Jobs?
Genau. Die Lebenskosten in der Bay Area [Anmerkund d. Red.: Die Gegend rund um die San Francisco Bay] sind sehr hoch. Trotzdem verspürte ich in Berkeley das erste Mal in meinem Leben so etwas wie das Gefühl von Stabilität. Ich gab das Trinken auf, kiffte nicht mehr. Und im Restaurant verdiente ich so gut, dass ich mir neben meinem WG-Zimmer auch ein Atelier leisten konnte.

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Und so sah Shawn Vales erstes Atelier in San Francisco aus – für 650 Dollar pro Monat. Später zog er in ein günstigeres um. Bild: Shawn Vales

Was heisst «gut verdienen» konkret?
(Lacht) Als Kellner arbeitet man auf Stundenbasis und man verdient den Minimallohn. Der beträgt in Berkeley immerhin 15.59 $. Doch zum Stundenlohn kamen Trinkgelder: Im Restaurant arbeitete ich vor allem an den Wochenend-Tagen. An denen war viel los. So kam ich auf einen Durchschnittslohn von 42 Dollar pro Stunde. Aber dazu muss man sagen: Das war der höchste Durchschnittslohn, den ich mit der Kellnerei je verdiente. Und ich mach das schon, seit ich 16 Jahre alt bin.

Ihre Situation vor dem Virus tönt recht komfortabel ...
... Es ist trügerisch. Ich hatte Stabilität. Das hielt mich in Berkeley. Aber ich war auch einsam. Meine Eltern, mein Bruder und meine Freunde sind in New Jersey. Ausserdem hatte ich das Gefühl, meine persönliche Entwicklung komme in diesem Hamsterrad zu kurz – ich versuche, stets zu lernen. Ich muss aber zugeben, dass mir Kalifornien mit zunehmender Verweildauer immer besser gefiel. Und langsam entwickelte sich auch meine Karriere als Maler. Eine Ausstellung da, eine Präsentation dort ...

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Vales erklärt an einer Ausstellung in der Bay Area Interessenten seine abstrakte Kunst. bild: shawn Vales.

... Doch das alles endete abrupt mit dem Virus. Können Sie uns beschreiben, wie unvermittelt sich die Situation für Sie veränderte?
Es war ein Sonntag. Die Pandemie wütete bereits. Ich arbeitete im Restaurant und wir registrierten einen extremen Kundenrückgang. Ich weiss noch, wie ich mit dem Besitzer im fast leeren Restaurant die Lage besprach. Am nächsten Tag kam der Anruf über die Schliessung. Das war's.

Das Kulturzentrum hatte mich vorher schon darüber informiert, dass sie aufgrund des Virus im nächsten Semester keine Kurse anbieten – und deshalb auf meine Dienste verzichten würden.

Wissen Sie. Deshalb reden wir mit Ihnen. In der Schweiz ist es fast nicht vorstellbar, welchen Bedingungen Arbeitnehmer in den USA ausgesetzt sind. Wir haben mit offenem Mund zugesehen, wie die Arbeitslosenquoten wöchentlich immer weiter in die Höhe schossen. In dieser Unverbindlichkeit zu leben, ist für uns fast unvorstellbar.
(Lacht) Und es geht ja noch weiter. Am Mittwoch rief mich einer meiner beiden WG-Kollegen an, dass er an der Universität nur noch Online-Kurse besuchen werde – und deshalb nicht mehr in Berkeley und der WG bleibe. Meine andere WG-Kollegin zog ebenfalls aus. Auch sie musste wegen des Virus gehen. Mir blieb die Wahl: Mich in Berkeley ohne Einkommen auf die Malerei zu konzentrieren und eine Wohnung für 3000 Dollar zu bezahlen – oder halt zu gehen.

Sie entschieden sich fürs Gehen?
Ja. Ich besitze nur wenig. Was nicht in meinem 2009er Yaris Platz hatte, landete in der Mülltonne. Das tönt jetzt badass, aber so viel war das gar nicht. Meine wichtigsten Bilder deponierte ich bei Freunden. Am Freitag Morgen, vier Tage nachdem ich meinen Restaurant-Job verloren hatte, fuhr ich los.

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Abstrakte Künstler können nichts? Als zusätzliche Einnahmequelle malt Vales auch Haustiere. bild: screenshot petportraitstudio.art

Ich nehme an, auch die Wohnung kann von heute auf morgen gekündigt werden.
So einfach ist es nicht. Ich musste einen Monat zusätzlich bezahlen.

Konnten Sie das? Hier herrscht die Überzeugung, dass sich Amerikaner grundsätzlich von einem Zahltag zum nächsten hangeln.
Das Stereotyp entspricht schon auch ein wenig der Wahrheit. Ich glaube nur etwa 20-30 Prozent aller Amerikaner haben einen höheren Kontostand als 5000 Dollar. Und auch ich gehörte lange Zeit zur Mehrheit der anderen. Durch meine steten Einnahmen und meinen asketischen Lebensstil konnte ich in den letzten Jahren aber etwas auf die Seite legen. Die Klassiker – Kreditkartenschulden oder Leasingschulden – habe ich nicht. Meine einzige Sorge sind die Studiendarlehen.

Studiendarlehen gelten in den USA aber auch als ein Riesenproblem.
Ja. Studiendarlehen sind ein bisschen wie der Häusermarkt, bevor die Bubble platzte. Da wird etwas zu einem Preis verkauft, der nicht dem tatsächlichen Wert entspricht. Gerade in den Kunstfakultäten. Aber in den USA wird dir das Gefühl vermittelt, dass du als Nicht-Studierter nichts wert bist. Und deshalb lassen sich viele darauf ein, sich zu verschulden. Auch ich. Weil ich so lange studiert habe, hat sich bei mir sehr viel angehäuft. Ich bin aber nicht repräsentativ. Ich glaube, das durchschnittliche Studiendarlehen in den USA beläuft sich auf 30’000 Dollar.

Jetzt wollen unsere User natürlich wissen, wie hoch Ihre Studiendarlehen sind.
Momentan belaufen sich meine Studienschulden auf etwa 300’000 Dollar.

Was?
Ich habe zu Beginn an einer sehr guten Universität studiert. Und ich hatte sehr lange für meinen Abschluss.

Ja aber … und was heisst momentan?
Für mein Studiendarlehen müsste ich monatlich über 2000 Dollar Zinsen bezahlen …

… das ist in der Region von 8 Prozent?
Genau. Was tatsächlich bezahlt werden muss, berechnet sich aufgrund des Einkommens. In Realität sind es für mich 800 Dollar pro Monat. Der Rest wird zu meinen Schulden addiert.

Ihre Schulden für Ihren Uniabschluss nehmen also monatlich weiter zu?
So ist es.

Das ist verrückt. Glauben Sie daran, dass Sie diese Summe jemals zurückbezahlen können?
Ich hoffe es. Ich wäre ehrlich gesagt von mir enttäuscht, wenn ich das nicht könnte. Ich habe einen Vertrag unterzeichnet, und den will ich einhalten. So war der Deal.

Gäbe es eine Möglichkeit, dass Ihnen die Schulden erlassen werden? Wenn zum Beispiel ein sozialerer Präsident an die Macht käme?
Wie gesagt. Ich möchte die Summe zurückzahlen. Das ist mein Ehrgeiz. Es gibt aber eine andere Möglichkeit: Wenn ich jede einzelne Rate bezahle, ohne Unterbruch, 20 oder 25 Jahre lang – ich weiss es nicht genau – wird meine Schuld getilgt. Ich bin auf gutem Weg dazu. Ich habe bisher immer alles pünktlich bezahlt. Das Ganze hat aber einen Haken.

Wie hätte es anders sein können.
In dem Jahr, in dem meine Schuld getilgt wird, wird mir dieselbe Summe als steuerbares Einkommen verrechnet. Wenn es so weitergeht, werden meine Schulden bis zu diesem Zeitpunkt etwa 450’000 Dollar betragen. Das müsste ich dann versteuern. Ab 400’000 Dollar sind Einzelpersonen in der höchsten Steuerklasse. Der Steuersatz beträgt dort etwa 40 Prozent. Das bedeutet, dass ich dann erneut etwa 180’000 Dollar Schulden hätte. Es wären dann einfach Steuerschulden.

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bild: Shawn Vales

Jesus Maria. Ich bin etwas sprachlos ... wie steht es momentan um Ihre Einkünfte?
Im Moment erhalte ich 450 Dollar Arbeitslosengeld pro Woche. Sobald ich 11’500 Dollar bezogen habe, müsste ich eine Verlängerung beantragen. Und aus dem CARES Act, der wegen des Coronavirus eingeführt wurde, erhalte ich seit Mai bis Ende Juli wöchentlich 600 Dollar. Ausserdem kriegte ich den ominösen Check über 1200 Dollar. Das Geld hat mir den Transfer nach New Jersey vereinfacht.

Ja. Kommen wir zurück auf Ihre Reise. Sie gingen von Kalifornien weg.
Am Freitag Morgen fuhr ich los. Ich fuhr an jedem Tag ca. 12 bis 14 Stunden. Am Sonntagabend war ich bei meinen Eltern in New Jersey. Es gibt die Interstate 80. Die führt quasi durchs ganze Land von der Bay Area bis nach New York.

Und jetzt leben Sie wieder bei Ihren Eltern?
Ja. Ich bin jetzt 37 Jahre alt und wohne mit meinem Bruder erneut bei meinen Eltern in einem kleinen Mietshaus in New Jersey. Weil es nicht genug Platz gibt, schlafe ich auf dem Boden in einer Nische zwischen zwei Zimmern. Es sieht auf den ersten Blick nicht nach einem Leben aus, auf das man stolz sein könnte. Doch ich bin zufrieden. Ich stehe jeden Morgen zwischen 4 und 5 Uhr auf, meditiere, gehe in die Natur hinaus und male Bilder. Ich kann tun, was mir entspricht.

Heute malt Vales vor allem Landschaften in und um New Jersey. Instagram

Haben Sie einen Plan, wie es weitergehen könnte? Was ist, wenn das Restaurant in Berkeley wieder anruft?
Im Moment ist das Restaurant noch geschlossen und ich glaube nicht, dass sich das so schnell ändert. Aber am Ende bin ich offen für alles. Ich habe keine Familie, keine Beziehung, ich habe keine Verpflichtungen. Und mit Verpflichtungen meine ich auch innere Zwänge. Das Virus, so schlimm es auch ist, und ich möchte es nicht verharmlosen, ist auch eine Chance. Zum Beispiel, um eingefahrene Sichtweisen oder Dinge neu zu bewerten. Als ich in New Jersey ankam, konnte ich eine Zeit lang nicht malen. Das war für mich eine ganz neue Herausforderung, denn «Künstler sein» war ein grosser Teil meiner Identität. Mir wurde bewusst, wie sehr mir das Bild von mir selbst als Künstler gefiel. Und nun drohte diese Identität mich zu verlassen.

Das löste in mir einen heilsamen Prozess aus. Mir wurde bewusst, welchen Einfluss mein Selbstbild auf mich hatte. Und auf meine Kunst. Ich habe früher immer geglaubt, mit meiner abstrakten Kunst etwas Bedeutsames schaffen zu müssen. Da floss viel Ego in meine Arbeit. Das habe ich heute nicht mehr. Ich habe eine ganz neue Sicht auf die Dinge. Und ich spüre, wie ich das Malen einfach brauche. Nicht als Image, sondern als Mensch.

Wie es weitergehen soll? Momentan bin ich zufrieden. Ich werde versuchen, dass das so bleibt. Als Kind wird dir eingetrichtert, dass man später alles werden kann, was man sich wünscht, wenn man sich dafür nur genug anstrengt. Eine sehr zukunftsgerichtete Perspektive. Doch irgendwann muss diese Zukunft zur Realität, zur Gegenwart, werden. Damit hatte ich bisher Schwierigkeiten. Ich hoffe, diesen Schritt irgendwann zu schaffen.

Ich habe diesen einen Künstler in Boston kennengelernt und mir geschworen, irgendwann einmal bei ihm zu studieren. Er ist sagenhaft. Aber wann? Keine Ahnung. Irgendwann. Vielleicht ziehe ich dorthin und versuche, sein Assistent zu werden. Wir werden sehen, wenn sich die Lage wieder etwas entschärft. Aber ich verschliesse keine Türen. Auch nicht, wenn das Restaurant in Berkeley anruft.

Und das Studentendarlehen?
Das bezahle ich zurück. Sieben Jahre lang 5000 Dollar pro Monat zurückzahlen. Das sollte irgendwie möglich sein. Gerade mit meinem Lebensstil.

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229Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 13.07.2020 20:28
    Highlight Highlight Falls dies tatsächlich einen "normalen Fall" eines Millenials in den USA darstellt - ist diese Gesellschaft
    finished.
    Wir sprechen hier von Generationen, die nur schon durch das Erwerben von höherer Bildung in eine moderne Form von Schuldsklaverei getrieben werden. On Top of it kommt dann noch die Ironie, dass man sich nach all den Studien immer noch am unteren Rande der Gesellschaft befindet und drei Jobs gleichzeitig handeln muss um nur schon die basic needs zu covern. Das IST die totale VERARSCHUNG. Wie kann man nur so leben ohne zu verzweifeln oder wenigstens zu revoltieren?
  • AnDerWand 13.07.2020 19:23
    Highlight Highlight Richtig guter Artikel. Bitte mehr in dieser Art.
    Meine nächste USA Reise führt mich abseits der Tourismushotspots. Ich möchte selbst sehen, was dahinter steckt.
    Ich möchte das andere Amerika kennenlernen.
  • Vollkornzwieback 13.07.2020 14:54
    Highlight Highlight Schockierend. Ein Kunstmaler, der für sein Studium ein Darlehen aufnimmt, ist danach hochverschuldet! Ich meine, wie kann so etwas sein? Früher waren es doch gerade die Kunstmaler, die sich ein Leben in Saus und Braus leisten konnten...
  • Rundlauf 13.07.2020 13:40
    Highlight Highlight Diese Lebensumstände erscheinen mir extrem merkwürdig:

    - An einer teuren Privatuni studieren, dass man riesige Schulden anhäuft
    - Nach dem Abschluss trotz unbedingt nötigem Studium an der teuren Privatuni aber trotzdem nicht durchstarten können / wollen, so dass man im Resti Nebenjobben muss
    - Dann aber trotzdem Wohnungen für 3000 Dollar bezahlen und meinen, 5000 Dollar pro Monat zurückzahlen zu können.

    Wer 3000 Dollar für eine Wohnung zahlt, muss nicht Nebenjobben - ausser er hat die Prioritäten bei seinen Ausgaben extrem schlecht gesetzt.
    • Brasser 13.07.2020 15:05
      Highlight Highlight Er musste ja nur 1/3 der 3'000 bezahlen (WG).
  • Krusty 13.07.2020 00:00
    Highlight Highlight All the best for you...
  • Spooky 12.07.2020 20:12
    Highlight Highlight Gab es in seiner Kunstschule eigentlich keine Aufnahmeprüfung?
    • karl_e 13.07.2020 10:19
      Highlight Highlight Vielleicht schon. Aber die Kunstschule könnte privat und gewinnorientiert sein. Deshalb nähme man vielleicht unter Umständen Bewerber mit etwas weniger Talent auf. Hauptsache, sie bezahlen die Studiengebühren.
  • louie louie 12.07.2020 19:09
    Highlight Highlight Gute Story. Danke Watson.
  • Alice36 12.07.2020 18:57
    Highlight Highlight Trauriger und erschüttender Einblick in den "American way of life" und seine Abhängigkeiten. Spätestens aber am Schluss als Vales erklärt er wolle 5000 Dollar pro Monat zurückbezahlen kommen mir Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte oder aber der Mann ist sowas von naiv das es schon weh tuen muss. Anyway die ist ein Einblick in das Amerika des 21th Jahrhunderts und zeigt eindrücklich das es in den USA praktisch nur zu schaffen ist wenn man Millionen erbt oder zur Social Media Ikone werden kann, traurig aber wahr.
    • Jekyll & Hyde 13.07.2020 02:10
      Highlight Highlight Das ist der vielgerühmte Ametican Way of Live. Jedem Kind wird eingebleut, du kannst es nach oben schaffen, in Wirklichkeit schaffen das maximal 1%.
      Der Rest wird z.b mit billigen Hypotheken ruhig gestellt, oder kennt ihr in der CH einen einfachen Taxifahrer, der sich ein Haus leisten kann ?

      Mit dem Crash 07/08 gabs den ersten knick als einige ihre Hypotheken nicht mehr zahlen konnten.

      Shawn Vales glaubt noch immer dran und die gute alte Zeit...so sieht der typische Trump Wähler aus !! Und davon gibts Millionen !!
    • Der Rückbauer 13.07.2020 08:29
      Highlight Highlight Ist mir auch aufgefallen. Die Zahlen sind irgendwie nicht kongruent.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 13.07.2020 10:50
      Highlight Highlight @Jekyll & Hyde

      "Das ist der vielgerühmte Ametican Way of Live. Jedem Kind wird eingebleut, du kannst es nach oben schaffen, in Wirklichkeit schaffen das maximal 1%."

      natürlich kannst du es nach oben schaffen. mit einem guten produkt/Dienstleistung schaffen das jährlich hunderttausende.

      aber mit "kunst"... naja
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 12.07.2020 18:40
    Highlight Highlight Merci für diesen Bericht. Evt. geht hier in dieser schrecklich ungerechten und unsozialen Schweiz dem einen oder der anderen ein Lichtlein auf.
    • Asmodeus 13.07.2020 09:55
      Highlight Highlight Auch hier gibt es sehr vieles dass besser gemacht werden MUSS.

      Aber sich einfach mit dem grössten Negativbeispiel vergleichen ist natürlich einfacher um sich gut zu fühlen und Probleme zu ignorieren.
    • Walser 13.07.2020 12:59
      Highlight Highlight @Asmodeus. Wer glaubt, dass die USA diesbezüglich das grösste Negativbeispiel sei, hat keinen Schimmer was auf diesem Planeten anderswo noch für Zustände herschen.
  • c_meier 12.07.2020 18:33
    Highlight Highlight wenn der hören würde wie das in Europa läuft...
    krass finde ich wie die Studentenschuld dann zu einer Steuerschuld werden kann und mandann wiederabzahlen muss..
    auf jedenfall alles Gute
    • koks 12.07.2020 19:31
      Highlight Highlight das nennt man dann wohl: sozialisierung der verluste. damit die banken den krediten nicht mehr nachrennen müssen, übernimmt der staat die faulen kredite. clever eingefädelt von der bankenlobby.
    • Ich hol jetzt das Schwein 13.07.2020 02:01
      Highlight Highlight @koks: Vielleicht zuerst informieren, bevor man wieder mal was gegen die ach so bösen Banken mault! 1. ist bei den allermeisten Studienkrediten irgend eine staatliche Institution Gläubiger (City/Town, County, Bundesstaat, Teilstreitkraft etc.) und bei den übrigen sind es private Stiftungen oder die Unis selbst. Banken gewähren keine Studienkredite! Und 2. werden die Kredite erlassen, sprich, der Gläubiger schreibt sie ab. Die neuen Schulden kommen davon, dass der Schuldenerlass in dem Jahr als Einkommen versteuert werden muss, was dann zu entsprechenden Steuerschulden führt. Lesen hilft!
    • Der Rückbauer 14.07.2020 01:14
      Highlight Highlight Ein Start ins Berufsleben mit dem Arsch voller Schulden macht unterwürfig und gefügig. Vorgesetzte lieben kritiklose Untergebene. Sie lassen sich problemlos ins System eingliedern und sind willig und billig. Ist etwa gleich, wie wenn du auf der Bank arbeitest und dich bei ihr über die Ohren verschuldest für dein neues Haus. Dann hat dich die Bank im Sack.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steibocktschingg 12.07.2020 16:38
    Highlight Highlight Das alles klingt danach als wäre das System so ausgelegt: Du bist reich, dann hast du keine Sorgen. Du bist nicht reich, dann wirst du ohne Unterlass gef... Du häufst Schulden an, um da rauszukommen. Kaum hast du es geschafft, wirst du wieder niedergeknüppelt.

    Da verstehe ich ein Stück weit, warum der Staat, der ja mitschuldig ist an diesem Schlamassel, nicht zu hoch angesehen ist. Aber die Lösung, nämlich gar keinen Staat, ist noch schlimmer, denn der Horror dort, von dem er erzählt, ist eine Folge dieses Staatshasses und der Überhöhung der Wirtschaft, alles auf Kosten der Bürger.
  • karl_e 12.07.2020 16:20
    Highlight Highlight Das U.S.-Amerikanische Sozialsystem war schon immer unausgeglichen. Bei der Lektüre von Sinclair Lewis, John Steinbeck u.a. begann ich schon vor 60 Jahren an den USA zu zweifeln. Es zeigt sich hier die calvinistische Geisteshaltung: Der wirtschaftliche Erfolg ist direkt proportional zur Gunst des Lieben Gottes. Wer nicht von Gott auserwählt ist, der ist und bleibt gemäss der Prädestinationslehre arm, von der Geburt bis zum Tode.
  • SUV-Fahrer 12.07.2020 14:10
    Highlight Highlight Nun ja, da kann ich auch durchwegs positives erkennen: er ist überzeugt davon, dass er es schaffen wird! Das ist halt auch amerikanisch. Wie es umgekehrt auch viel weniger Neid gibt als in der CH. Bei uns hat doch jeder das Gefühl, der Staat soll gefälligst für einen sorgen weil mal ja eine so überirdisch schöne Persönlichkeit hat. Es kommt nicht von ungefähr, dass aus diesem Grunde so manch eine Innovation aus den USA kam.. Wir sind leider mit unserer Versicherungsmentalität zum Mittelmass verdammt...
    • karl_e 12.07.2020 19:08
      Highlight Highlight Der Maggi-Würfel kam aus der Schweiz, genau so wie der Nescafé. Und vieles andere mehr. :-)
    • Sanduuh 12.07.2020 19:53
      Highlight Highlight Naja da bin ich lieber zum Mitelmass verdammt und geniesse eine Bildung ohne Schulden machen zu müssen. Und mit unserem Mittelmass lebt es sich extrem gut, daher bin ich sehr zufrieden.
    • BrüederVomPana 12.07.2020 19:59
      Highlight Highlight Naja dennoch sind wir gemäss Global Innovation Index 2019 auf dem Platz 1. Würde ich jetzt nicht als Mittelmass bezeichnen.
  • Relativ Subjektiv 12.07.2020 13:09
    Highlight Highlight Das wirklich katastrophale am US-Bildungssystem findet vor dem Studium statt. Der finanzielle Beitrag der Ämter an die Grundschulen hängt offenbar direkt mit den Steuereinnahmen zusammen. Umso ärmer eine Gegend ist, umso weniger finanzielle Mittel stehen den betreffenden Schulen zu Verfügung. Dies führt dazu, dass den Kindern, welche sonst schon wenige Perspektiven haben, diese durch eine schlechtere Ausbildung zusätzlich beschnitten werden. Das ist wirklich schlimm! Destruktiver und dümmer gehts „nümmer“... Diese systematische Ungerechtigkeit trägt auch einiges bei zum Pulverfass USA.😔
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 13.07.2020 10:54
      Highlight Highlight huch!
      hast du da eine sachliche quelle?
    • BANANENSALAT 13.07.2020 13:54
      Highlight Highlight @just sayin' Eine 10 Sekunden Google-Suche führt dich zum Wikiartikel "Public school funding in the United States", der folgende Aussage enthält: "Local property taxes provide most of the funding for public school and this varies in accordance to the relative affluence of each neighborhood." Also etwa dasselbe, was Relativ Subjektiv in seinem Kommentar sagt.
  • TanookiStormtrooper 12.07.2020 12:31
    Highlight Highlight Das wirklich schlimme finde ich aber, dass unsere Neo-Liberalen von FDP und SVP genau dieses System auch hier gerne hätten.
    • SUV-Fahrer 12.07.2020 14:14
      Highlight Highlight Nun, gerecht wäre es auf jeden Fall wenn die Studenten einen gewissen Anteil zurückbezahlen. Die Form als Schuld finde ich aber nich treffend. Oder aber es bekommen auch diejenigen die eine Lehre machen Geld vom Staat. Zu bedenken: ein Arzt Studium kostet ca. eine Mio CHF...
    • Steibocktschingg 12.07.2020 16:41
      Highlight Highlight Dabei würden nicht nur die USA heute, sondern auch Europa und die USA früher, vor 100, 150 Jahren, zur Genüge beweisen, dass das nicht funktioniert... Damals hielt sich der Staat raus, es gab kaum Vorschriften, keine Sozialleistungen, nur die Steuern und die Bestrafung von Verbrechen. Also den feuchten Traum dieser Pseudoliberalen. Und was passierte? Gewaltige Massenarmut, gewaltige soziale Unruhen, der Kommunismus entstand, ea gab Kriege, Aufstände... Aber hey, feudale/oligarchische Gesellschaften sind ja so schnieke...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.07.2020 21:44
      Highlight Highlight @Steibocktschingg

      Das einzige was uns die Geschichte lehrt ist, dass die Menschheit nichts aus ihr lernt.

      Und gerade die neoliberalen, welche alle Verbesserungen für Arbeitnehmer und die Gesellschaft mit Sozialismus verteufeln, für die wäre das, wie du korrekt geschrieben hast, ein feuchter Traum und wird auch angestrebt.
      Aber schön vorsichtig, damit das Volk nicht aufmukt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sälüzäme 12.07.2020 11:55
    Highlight Highlight Da muss man ja zum Bankräuber oder Drogendealer werden!

    Auch mit Studium, egal welches, ist man von heute auf morgen arbeitslos. Die einzige Planungssicherheit im Leben ist der Plan zur Schuldentilgung.
    Wenn man noch weiss, dass diese Schulden verbrieft und an die Börse gebracht werden damit Spekulanten daran verdienen verstehe ich nicht, warum sich Millionen darauf einlassen. Deshalb auch die horrenden Preise im Gesundheitswesen, Anwälten, Ingenieure, Banken, Treuhänder, Architekten etc. Die Unis aber sitzen auf Milliarden und vergeben fast keine Stipendien. Geld ist Amerikas Untergang.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 13.07.2020 11:12
      Highlight Highlight @Sälüzäme

      "Die einzige Planungssicherheit im Leben ist der Plan zur Schuldentilgung."

      nein.
      die einzige planungssicherheit ist eine anständige ausbildung, den finger aus dem ars... nehmen und arbeiten.

      nehmt euer leben selber in die hand, anstatt theaterwissenschaften zu studieren oder lustige gemälde zu machen und dann beim staat betteln zu müssen.
    • Sälüzäme 13.07.2020 13:41
      Highlight Highlight @just sayin': deine Aussage ist gegenüber vielen Berufen sehr abwertend, ja sogar arrogant, denn was eine "anständige Ausbildung" ist bleibt immer noch der Person überlassen welche diese in Angriff nimmt.
      Auch sind deine Kenntnisse der amerikanischen Verhältnisse, darauf bezog sich mein Kommentar, sehr dürftig. Man kann sich in Amerika noch so den A**** aufreissen, man steht morgen auf der Strasse ohne Job und Sozialplan, egal welcher "anständige" Beruf gewählt wurde. Das dortige System ist mit unserem in nichts zu vergleichen, bitte auseinander halten beim nächsten mal schreiben.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 13.07.2020 17:22
      Highlight Highlight @Sälüzäme 1/2

      "deine Aussage ist gegenüber vielen Berufen sehr abwertend, ja sogar arrogant"

      also eigentlich habe ich nur die theaterwissenschaftler gedisst...

      aber ich muss präzisieren.

      ich meinte: "eine ausbildung für einen beruf, bei welchem eine chance besteht, dass mir irgendwer geld für meine arbeit gibt.

      "denn was eine "anständige Ausbildung" ist bleibt immer noch der Person überlassen welche diese in Angriff nimmt."

      natürlich!

      wenn jemand vogonische dichtkunst studieren möchte, ist es ihm aber auch selbst überlassen, danach arbeitslos zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wild Turkey 101 12.07.2020 11:05
    Highlight Highlight Wenn so derart vieles am "amerikanischen System" angeblich falsch läuft, warum wurde die USA dann exakt mit diesem System zum mit Abstand erfolgreichsten Land der Welt?

    Und warum schwenken dann die tapferen Freiheitskämpfer in HongKong die amerikanische Flagge und nicht die Europäische?
    • Lord_ICO 12.07.2020 12:22
      Highlight Highlight Nach was misst du denn den Erfolg eines Landes?

      BIP total?
      BIP pro Kopf?
      Poverty Rate?
      Median Lohn?

      In all diesen Faktoren ist die USA nicht das erfolgreichste Land der Welt. Also was genau macht die USA zum, wie in deiner Aussage, mit Abstand erfolgreichsten Land der Welt?
    • PVJ 12.07.2020 12:23
      Highlight Highlight Vor 50 Jahren hätte ich Dir noch recht gegeben. Heute fallen die USA bei vielen sozioökonomischen Indikatoren zurück, z. B. sinkt die Lebenserwartung.
      Wenn Du privilegiert bist bieten die USA viele Möglichkeiten. Nur trifft dies nur auf einen Teil der Einwohner zu.
      Es kommt halt darauf an, wie Du Erfolg definierst.
    • Der_Andere 12.07.2020 14:14
      Highlight Highlight Weil der amerikanische Traum von Freiheit und Unabhängigkeit eine riesige Illusion ist. Hollywood ist ein Faktor der massiv zu dieser Illusion beiträgt.

      Die USA waren jahrzehntelang ein sehr erfolgreiches Land. Aber das waren sie nur deshalb, weil Millionen von Menschen in der USA seit Jahrzehnten einfach nur unten durch gehen. Menschen die keine Perspektiven haben. Menschen die von der Hand in den Mund leben.

      Das amerikanische System ist dafür gemacht Leute, die an der Spitze sind, an der Spitze zu halten, während alle anderen im Dreck dafür kämpfen über die Runden zu kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicky11 12.07.2020 11:01
    Highlight Highlight ... und die meisten Amerikaner meinen trotzdem noch, im tollsten Land der Welt zu leben. Einfach weil sie nichts anderes kennen und jahrzehntelange Gehirnwäsche à la "Sozialversicherungen sind Kommunismus" und "wer sich nur genug anstrengt wird es schaffen" hinter sich haben. Einfach traurig... man möchte sie schütteln damit sie aufwachen.
  • Lupe 12.07.2020 10:58
    Highlight Highlight Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, auch negative sind möglich 🤔
    • Pisti 12.07.2020 12:34
      Highlight Highlight Naja wenn sich als Kunststudent ein 300K Darlehen holen kann ist das erstmals toll, gut möglich dass es hilft seine Träume zu verwirklichen.
      Wenn man aber ziemlich introvertiert ist, offensichtlich Mühe hat sich zu vernetzen und das künstlerische Talent eher bescheiden ist, wenn ich mir die Bilder so anschaue. Sollte man sich das vielleicht vorher genauer überlegen.
      Dem System kann man vorwerfen, dass es überhaupt möglich ist, dass sich Leute so überschulden.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 13.07.2020 11:28
      Highlight Highlight @Pisti

      jep.

      es gibt genügend beispiele, wo es menschen mit guten ideen und pfeffer im ars... geschafft haben. das ist nach wie vor in den staaten möglich (wie auch in der schweiz).

      dem system die schuld zu geben ist manchmal eine entschuldigung für falsche entscheidungen und faulheit.
    • Ian Cognito 13.07.2020 15:03
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Erklärbart. 12.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Man soll/darf Träume haben. Aber diese um jeden Preis auch realisieren wollen?

    Er sagt: ohne Studium ist man nichts wert in den USA. Sein Beispiel zeigt aber, dass man auch als Studierter nicht wirklich viel wert ist.

    Ich gönne ihm seine Träume und alles, aber etwas gesunder Menschenverstand und mehr Verhältnismässigkeit würden ihm zumindest nicht schaden.
    • Hoci 12.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Merkst du nicht, dass das nicht mehr geht?
      Er redet sich seine Situation schön, bleibt positiv, das ist alles was ihm bleibt um glücklich zu sein.
      Sei deshalb nicht überrascht, wenn er Trump wählt.
      Auch ne Form von Stockholm Syndrom für mich (=man redet sich die Situation positiv und findet es korrekt, verbrüdert sich mit Entführer /Peiniger /Verursacher um seelisch und körperlich zu überleben).
      Trifft man häufig an.
    • Steibocktschingg 12.07.2020 16:47
      Highlight Highlight An ihm sieht man schön den unerschütterlichen Optimismus vieler Amerikaner: Bald, sehr bald werde auch ich zu den Reichen und Erfolgreichen gehören.

      Die Realität ist eher so: Es ist unwahrscheinlicher als in Europa und die Leistungsgesellschaft ist vor allem ein Mythos, der Leute kaputt macht und Glück sowie wohlhabende Eltern als wichtige Faktoren für den eigenen Erfolg ignoriert.

      Aber gut, ist ja ihre Entscheidung...
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 13.07.2020 11:37
      Highlight Highlight @Steibocktschingg

      "Es ist unwahrscheinlicher als in Europa und die Leistungsgesellschaft ist vor allem ein Mythos..."

      es ist um einiges leichter (und günstiger) in den staaten ein unternehmen zu gründen, als in der schweiz.

      und es gibt tausende beispiele, dass es in den staaten mit einer guten idee, dem nötigen geschäftsinteresse und fleiss möglich ist, ein erfolgreiches unternehmen zu führen.

      all diese faktoren scheinen bei der interviewten person nicht vorhanden zu sein.
  • chraebu 12.07.2020 10:38
    Highlight Highlight Erklärung zu der Steuerschuld. Wenn er 20/25 Jahre jede Monatsrate zahlt, wird der Rest der Schuld erlassen. Gemäss seiner Schätzung beträgt die Schuld dann noch USD 400k. Die erlassenen Schulden gelten als Einkommen, da ihm ja der Staat diesen Betrag "schenkt" indem er auf die Forderung verzichtet.
    • Hoci 12.07.2020 13:04
      Highlight Highlight Trotzdem total krank, denn wer Schulden nicht zurückzahlen kann zumal hohe hat aich kein Geld für Steuern. Bzw ob Schuld oder Steuern- nix erlassen, er zahlt eh. Die Frage ist für mich, obs beide Male der Staat ist.
    • lucasm 12.07.2020 13:34
      Highlight Highlight Danke für die Erklärung. Im Text wurde das wirklich lausig ausgeführt.
  • Leichterbär 12.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Der Mann ist 37 Jahre alt und hat noch Hoffnung 300k Schulden abzubezahlen und das in den USA.Was der wohl so Zeugs raucht?Da ist Ende im Gelände Junge 🤦‍♂️
  • De-Saint-Ex 12.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Wie man hier aus verschiedenen Kommentaren entnehmen kann, war es wohl keine besonders „gute Idee“, hierfür ausgerechnet einen Künstler zu interviewen, Herr Toggweiler... diese Kommentare wären vielleicht anders ausgefallen, hätte der gute Mann was „anständiges“ studiert? Ironie off.
    Tatsache bleibt, dass das amerikanische Modell schon genial ist: Staat gibt für Bildung nichts aus und kassiert auf die dadurch notwendigen Darlehen auch noch Steuern. Sollte man hier auch einführen?
    • Eistgleichemcequadrat 12.07.2020 11:39
      Highlight Highlight Warum haben Sie so viele Blitze hier? Vielleicht, weil Sie das "Ironie off." Einen Absatz zu früh eingesetzt haben?
    • De-Saint-Ex 12.07.2020 11:47
      Highlight Highlight Das wird‘s wohl sein 🙂
    • Wellenrit 12.07.2020 11:52
      Highlight Highlight Ganz genau klar führen wir das in der Schweiz auch ein! Dann haben wir auch junge studierte Menschen welche sehr gut ausgebildet sind! schulden im wert eines Hauses haben! Und somit jeden erbärmlichen job annehmen müssen damit sie einigermaßen über Wasser bleiben können! Ich hoffe du kannst bei meinem Text heraus spüren warum das in Amerika ein geführt wurde! Ansonsten gibt es auf YouTube eine sehr gute Dokumentation schau dir die mal an danach wirst du froh sein dass wir unser System haben!
  • Palpatine 12.07.2020 10:25
    Highlight Highlight Meine Fresse! Ich bin sprachlos, wie krass das ist...
  • Lucida Sans 12.07.2020 10:15
    Highlight Highlight Auch in der Schweiz ist es den meisten Künstlern finanziell nicht möglich, vom Erlös ihrer Kunst zu leben. Sie benötigen Sponsoren oder eine zusätzliche Ausbildung, um überleben zu können.
    Ich finde das Interview sehr interessant. Mich nähme es aber auch wunder, wie ein „Normalo“, der Autos oder Rasenmäher repariert, sich und seine Familie durchs Leben bringt.
    • Macke 12.07.2020 14:18
      Highlight Highlight Das Leben eines 'Normalos' sieht nicht so viel anders aus. Eine Verwandte von mir ist Hebamme und ein Wochenende, wie wir es kennen, hat sie nicht. 'Normalo'-Frauen in den USA gehen trotz erfolgter Fehlgeburt am nächsten Tag wieder arbeiten, weil sie sich den Lohnausfall nicht leisten können. Wenn man nicht äusserst privilegiert ist, ist das leider der Normalfall.
  • CalibriLight 12.07.2020 10:03
    Highlight Highlight Ich finde diese Lebensgeschichte überhaupt nicht typisch amerikanisch. Von den horrenden Studiengebühren abgesehen natürlich.
    Aber er ging wohl jahrelang an eine der teuersten Unis und hat sich für das Leben als Künstler freiwillig entschieden.
    Ich hätte lieber eine Geschichte eines 08/15 Mittelständlers gelesen.
  • stadtzuercher 12.07.2020 09:45
    Highlight Highlight 300'000 Dollar für ein Kunststudium an einer renommierten Universität ist doch ein Klacks.
    Wenn er als bekannter Künstler mal seine Werke für sagen wir bescheiden 100'000 pro Stück verkaufen kann, dann hat er das im Nu zurückgezahlt. Kann sich ein Penthouse in LA und ein Haus an der Küste leisten, Frau und Kinder durchbringen und zudem jährlich Stiftungen finanziell unterstützen die sich für den Erhalt der Biodiversität im Pazifik und der Bay Arena einsetzen.
    Einzig der Spitzensteuersatz von 40% wird ihn dann etwas plagen, der ist ja ein mehrfaches von dem was wir in der Schweiz kennen.
    • Firefly 12.07.2020 11:26
      Highlight Highlight Wieder gleicher Denkfehler, dass Erfolg planbar sei. Ist er nicht. Höchstens 1% werden das Glück haben so wie du es beschreibst zu er-leben. Der Rest wird es nicht können trotz teurem Studium und viel Arbeit.
    • Eistgleichemcequadrat 12.07.2020 11:44
      Highlight Highlight Und wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass er ein "bekannter Künstler" wird und seine Werke so verkaufen kann?
    • martinsteiger 12.07.2020 12:15
      Highlight Highlight Je nach Gemeinde in der Schweiz liegt der Spitzensteuersatz für Einkommen zwischen rund 35 Prozent (günstigste Gemeinden im Kanton Zug) und knapp 60 Prozent (teure Gemeinden im Kanton Genf).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr_President 12.07.2020 09:39
    Highlight Highlight Künstler sind arme Schweine, und die meisten können nicht von ihren Bildern leben.
    Da nur wenige Menschen Bilder für viel Geld kaufen ...
    • ruvos 12.07.2020 11:16
      Highlight Highlight Als ich meinem Vater sagte ich möchte Künstler werden, sagte er zu mir "hast du einen Dachschaden? mit diesem Beruf kannst nie auf eigenen Beinen stehen" dann habe ich Dachdecker gelernt, verdiene gut und habe meinen Job heute noch.😁
    • ostpol76 12.07.2020 12:06
      Highlight Highlight Naja... Er hat ja diesen "Beruf" freiwillig gelernt.
    • Glaedr 12.07.2020 16:21
      Highlight Highlight Das Problem sind nicht die Kunden, denn es gibt genügend Menschen die viel geld für Kunst ausgeben, das Problem ist das eigene Talent.
      Künstler ist ein Beruf wie jeder andere auch, wenn man als Bäcker jedes Brot verbrennt kann man auch nicht sagen das es halt zu wenig Kunden gibt.
      Hier wurde halt ein träumer ausgenutzt, besser gesagt ein dummer träumer
    Weitere Antworten anzeigen
  • arni99 12.07.2020 09:19
    Highlight Highlight Natürlich ist es schlimm wenn jemand unverschuldet von einem Tag zum andern in so eine Armut fällt, und nicht auf die Sozialwerke wie wir es uns gewohnt sind zurückgreifen kann (ALK, Kurzarbeitentschädigung, Sozialamt). Aber mir scheint es das dieser Kunstmaler in seinem Leben allgemein nicht nur die besten Entscheidungen getroffen hat. Um 300000$ Studienschulden zu haben muss er min. 6 Jahre an einer Elite Uni studiert haben (ca. 30000 Studiengebühr und 15000 Lebensunterhalt). In einer der teuersten Regionen der USA zu leben und 1000 Miete in einer WG zu zahlen ist halt auch keine gute Idee.
    • Jonas der doofe 12.07.2020 10:08
      Highlight Highlight Nun, denk an den Zinseszins. Momentan bezahlt er 800 pro Monat, aber 2000 müsste er. Seine Schulden steigen aktuell also etwa um 14000 pro Jahr. Nächstes Jajr dann schon um 15000. Er ist 37, also studiert er seid ca 10 Jahren nicht mehr. Meines aäErrachtens war er also wohl nicht auf einer Top Uni, sondern hat einfach krass viele Zinseszins-Schulden. Was für ein unglaublich dummes System. Und er glaubt, dass er alles zahlen kann! Anstelle dass er sagt, das System ist total kaputt. Also eigentlich verdient das Respekt. Auf der anderen Seite kann ichs einfach nicht verstehen...
    • Coffeetime ☕ 12.07.2020 10:22
      Highlight Highlight Wie im Text steht, werden die Schuldzinsen zur Gesamtsumme dazu gezählt. Er meint ja auch, dass am Ende seines Vertrages er noch 450'000 $ Schulden haben wird. Da ist Ihre Rechnung nicht ganz korrekt....
    • Binnennomade 12.07.2020 11:03
      Highlight Highlight 300'000.-$ an Schulden anzuhäufen, war sicher nicht optimal, aber die hohe Miete wird wohl locker durch den sehr hohen Lohn als Kellner aufgewogen. Und auch mit weniger hohen Schulden wäre er wohl noch den guten Teil seines Lebens verschuldet.
  • Q anon = B annon 12.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Der Knaller ist doch, hat er seine Schulden Abbezahlt. Muss er für diesen Betrag Steuern bezahlen? Wie bitte? Warum?
    Stelle mir gerade vor man würde das auch hier machen. Wer einen Kredit hat bezahlt nach Abbezahlung des Kredits noch Steuern für die ganze höhe des Kredits. Die Staatskasse wäre prall gefüllt. So lohnt es sich gar nicht die Schulden abzubauen! Und jetzt die Frage wer Profitiert von diesem System. Die Gläubiger! Das gibt immer währende Zinszahlungen! Für die Schuldner ist es ein Teufelskreis. Dieser Mann Baut auf eine Erfolgsreiche Künstler Karriere. Plan B gibt es nicht!
    • Irene Adler 12.07.2020 09:59
      Highlight Highlight Du hast es missverstanden. Er versteuert nicht die abbezahlten Schulden, sondern die er nicht bezahlt.
    • super_silv 12.07.2020 10:04
      Highlight Highlight Er zahlt doch nur Steuern auf die Menge die ihm erlassen wird? Diese wächst in den nächsten Jahren einfach au 400k an.

      Man schenkt ihm also etwa 400k Einkommen um die Schulden zu tilgen.
    • Admir Stöckli 12.07.2020 10:18
      Highlight Highlight Nicht ganz korrekt. Es wird nur als Einkommen versteuert, wenn es getilgt wird, ergo er es eben NICHT zurückbezahlt. Dann wird es behandelt wie Einkommen, weil er es ja „behalten“ kann. Auch nicht viel sinnvoller, aber doch ein Unterschied.
  • hello_world 12.07.2020 09:15
    Highlight Highlight Ein desolates Drittweltland mit einer grossen Armee.
    • Samurai Gra 12.07.2020 11:22
      Highlight Highlight Und Atomwaffen
    • ast1 12.07.2020 12:07
      Highlight Highlight Ein Drittweltland, welches einen Gucci-Gurt trägt
    • karl_e 12.07.2020 12:46
      Highlight Highlight Wie alle Supermächte.
  • Leider Geil 12.07.2020 09:11
    Highlight Highlight "Aber in den USA wird dir das Gefühl vermittelt, dass du als Nicht-Studierter nichts wert bist."

    Naja, das zumindest, ist nicht nur in den USA so.
    • nick11 12.07.2020 12:50
      Highlight Highlight Hab nicht studiert und hatte noch nie das Gefühl...
    • Nausicaä 12.07.2020 13:36
      Highlight Highlight @Leider Geil. Das geht hin wie her, sag ich dir.
      Ich hab auf zweitem Bildungsweg studiert und musste mir im Arbeiterumfeld stets blöde Sprüche anhören, während meine Meinung nicht mehr für voll genommen wurde.
      Hänge halt jetzt (mit ein paar Ausnahmen) nur noch mit Akademikern rum und gelte jetzt wohl als arrogant 🤷.
  • rodolofo 12.07.2020 09:07
    Highlight Highlight Der hofft wohl auf den berühmten "Sechser im Lotto", wenn an Einer seiner Ausstellungen ein "grosser Fisch" anbeisst, ein reicher Kunde, dem seine Bilder gefallen.
    Und WEIL dieser Reiche seine Bilder gut findet, finden dann andere Mitläufer des Reichen seine Bilder ebenfalls gut. Eine Kunst-Mode entsteht und er wird von einer Welle der kaufkräftigen Begeisterung nach oben gespült und getragen!
    Zwischen den (meist mausarmen) KünstlerInnen und den "Schönen und Reichen" besteht eine eigenartige, spannungsgeladene Symbiose-Beziehung.
    Beide leben stellvertretend für die jeweils Anderen etwas aus...
  • JoeThrasher 12.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Und in unseren Breitengraden beschweren sich viele und Wissen nicht wie gut es ihnen geht. Ich möchte niemals mit der Arbeitssituation der Amerikaner tauschen. Hier ist auch nicht alles Gold was glänzt aber da liegen Welten dazwischen.
    • Irene Adler 12.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Weisst du überhaupt, was Breitengraden sind?
    • JoeThrasher 12.07.2020 11:12
      Highlight Highlight Ja, wieso? Tut ja nur marginal was zur Sache 😉
    • Menel 12.07.2020 11:22
      Highlight Highlight @Irene; made my day 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 12.07.2020 08:53
    Highlight Highlight Ich bin platt.

    Da kannst du dir gleich die Kugel geben.

    Etwas verstehe ich nicht:

    In dem Jahr, in dem meine Schuld getilgt wird, wird mir dieselbe Summe als steuerbares Einkommen verrechnet.

    Man bezahlt einen Kredit ab auf Null. Man hat etwa 1 Sekunde Null Schulden. Dann muss bar jeder Logik die abgetragrne Schuld, als Einkommen versteuert werden zu einem Satz von 40% und schwuppsdiwupps hat man erneut 180'000 Dollar neue Schulden !
    • lilie 12.07.2020 09:59
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Er hat es so beschrieben, dass ihm die Schuld erlassen wird, wenn er 20 Jahre lang Zinsen zahlt. Der Kredit wird also nicht abbezahlt.

      Da die Schuld erlassen wird, zählt das für den Fiskus offenbar als Einkommen, weil man ihm quasi 300'000 Dollar geschenkt hat. 💁‍♀️
    • Irene Adler 12.07.2020 10:02
      Highlight Highlight Er bezahlt aber nicht alles. Wenn er 20 Jahre lang die Raten brav bezahlt, dann wird der Rest gestrichen. Diesen Rest muss er versteuern.
    • Admir Stöckli 12.07.2020 10:20
      Highlight Highlight Siehe oben. Wenn du es abbezahlt hast, wird nichts aufgerechnet. Nur schaffen das wohl die wenigsten..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 12.07.2020 08:49
    Highlight Highlight Nunja, der Mann ist ja wie er selbst sagt nicht wirklich repräsentativ für die Realität. Die durchschnittlichen 30'000 USD Schulden kann man relativ gut zurückzahlen.
    Wenn man aber 300'000 USD für ein Kunststudium ausgibt, wird's eben schwierig. Es gäbe auch in den USA weitaus günstigere Kunstschulen...

    In der Schweiz muss man als Kellner auch erstmal durchschnittlich 42 USD pro Stunde (ca. 6720 im Monat) verdienen. Von dem her liesse es sich in den USA schon auch ganz gut leben - wenn man gesund ist und arbeiten kann. Sobald man krank oder schwach ist, sieht die Sache aber ganz anders aus.
    • Nocciolo 12.07.2020 09:12
      Highlight Highlight Ich vermute mal, dass 42$ die Stunde auch eher die Ausnahme als die Regel sind.
    • Firefly 12.07.2020 09:13
      Highlight Highlight "Die durchschnittlichen 30'000 USD Schulden"... sollten eigentlich Vermögen sein, für Menschen die einen normalen Job zu 100% haben. Alles andere deutet auf einen Systemfehler in einem Land hin welches die reichsten der Reichen hervorbringt. Feudalismus reloaded so zu sagen.
    • lilie 12.07.2020 10:03
      Highlight Highlight @Ökonometriker: Es läuft eben schon schief, weil man den Kindern eintrichter, dass sie "alles werden können, was sie wollen, wenn sie sich nur bemühen", anstatt dass man sagt: Wir schauen, dass du etwas Vernünftiges lernen kannst, womit du über die Runden kommst und immer noch Freiraum hast, um dich weiterzuentwickeln.

      So vorausgaben sich die Leute und landen in der Schuldenfalle.

      Und auf 42 Dollar in der Stunde kommt er nur, weil er nur am Wochenende im Restaurant gearbeitet hat. Würde er den Job Vollzeit machen, wäre er auf viel weniger gekommen im Schnitt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zweiundvierzig 12.07.2020 08:38
    Highlight Highlight Das klingt so etwa nach der Vision von FDP/SVP für die Schweiz.
    • Tschowanni 12.07.2020 10:27
      Highlight Highlight Wen diese allein das sagen hätten wäre die hier dargestellte Situation noch ein Glücksfall
  • Adremos 12.07.2020 08:26
    Highlight Highlight Der Wahnsinn daran ist, dass er immer noch meint er könne aus diesem Hamsterrad entkommen..... und sich nicht darüber ärgert, dass die Würfel des Lebens so gezinkt wurden, dass das höchst unwahrscheinlich ist und demnach viel Glück braucht!

    Einserseits: Respekt
    Andererseits: ....
    • Firefly 12.07.2020 08:58
      Highlight Highlight Andererseits: Trägt er damit dazu bei, dass es so bleibt.
    • Leider Geil 12.07.2020 09:14
      Highlight Highlight Das ist nicht Wahnsinn. DAS genau ist der american dream! Viele träumen ihn, nur wenige erleben ihn.
    • saugoof 12.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Es gibt so eine Redewendung das sich alle Amerikaner als "Temporar nicht reiche Millionäre" fühlen. Das heist dass sie immer denken dass sie früher oder später einmal reich werden.

      Zum einen hat das ja etwas gutes, aber mit dieser Denkart wird auch vieles kaputt gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 12.07.2020 08:25
    Highlight Highlight Klar gibt es für abstrakte Kunst einen lukrativen Markt.
    Ich denke das weiß er selber.
    Aber um da ran zu kommen, braucht er einen Mäzenen.
    Der will natürlich Geld sehen. So wird er malen müßen was verlangt wird.
    Nicht schön für einen Künstler.

    Ich würde aber das mit dem Haustiere malen ausbauen.
    Viele Amis laßen sich ordentlich was kosten für ihre Lieblinge.

    Dafür braucht er nur einen guten Internet Auftritt und Instagramm Account.

    Da läßt sich bestimmt was machen...
  • Rethinking 12.07.2020 08:24
    Highlight Highlight Sehr interessant, aber ein, zwei kleine Kritikpunkte:

    1. Handelt es sich hier um einen Künstler... Die sind wohl auch bei uns nicht sonderlich gut gestellt...

    2. Ist man definitiv selber Schuld, wenn man 300‘000 Studienschulden anhäuft... Man sollte seinen Lebensstil seinen Möglichkeiten anpassen...

    3. Ist der Amerikanische Lebensstil per Se ein leben über den eigenen Verhältnissen...
    • Binnennomade 12.07.2020 10:06
      Highlight Highlight Einverstanden, aber auch Studienabgänger anderer Fachrichtungen mit vielleicht 60'000.- Studentenschulden habens nicht viel besser.
    • Rethinking 12.07.2020 11:18
      Highlight Highlight Da gebe ich dir natürlich recht. Wobei 60‘000.- abzahlen noch im Bereich des Machbaren liegen, aber 300‘000.- werden nur sehr wenige schaffen...
  • Weisser Mann 12.07.2020 08:23
    Highlight Highlight In Amerika läuft so vieles unvorstellbar falsch. 🤦‍♂️
    • GraveDigger 12.07.2020 10:13
      Highlight Highlight Nicht nur in Amerika, aber man zeigt lieber auf die anderen um vor der eigenen Misere abzulenken.

      Wenn man mit Dreck wirft sollte man ihn besser verteilen.....
    • Edwin Schaltegger 12.07.2020 12:58
      Highlight Highlight Wir sollten uns zuerst mal nach Europa orientieren bevor wir ständig "finger-pointing" auf die USA machen. Bei uns läuft ebenfalls einiges schief, wenn nicht schiefer! Beispiele: Jugend- & generelle Arbeitslosigkeit ( primär in südlichen EU-Ländern), "working poors", Ü50 Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung, Migration, Islamismus etc.
  • Dwight D Eisenhower 12.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Auch das Thema Mutterschaft. Als Lehrerin einer Staatsschule in NYC, hatte eine Verwandte von mir 3 Monate Mutterschaftsurlaub.
    Aber unbezahlt... Eigentlich nur ein dreimonatiger Kündigugngsschutz
    • Menel 12.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Der feuchte Traum von SVP und FDP 😅
    • Irene Adler 12.07.2020 12:41
      Highlight Highlight Als ob es hier viel besser wäre...
  • uth 12.07.2020 08:05
    Highlight Highlight USA: Traumland für Wohlhabende, bei Strukturen für Soziales, Gesundheit und Politik zum Entwicklungsland degeneriert; kurz vor dem gesellschaftlichen Kollaps. Silicon Valley und die grossen Universitäten können dann überlegen, wie sie das Land reformieren. Schwierig.
  • FarsonLC 12.07.2020 07:51
    Highlight Highlight Sehr interessant zu lesen. ..finde meine 850.- Semestergebühren plötzlich ganz ok
    • Irene Adler 12.07.2020 12:45
      Highlight Highlight Bei ihm waren die Semestergebühren auch nicht so horrend. Du brauchst ja auch nicht nur diese 850 Franken pro Halbjahr, sondern viel mehr. Stell dir vor, alle deine Ausgaben würdest du von Krediten finanzieren. Wieviel Schulden hättest du am Ende deiner Studien?
    • pacoSVQ 12.07.2020 14:49
      Highlight Highlight Zudem könnten wir in dieser Zeit einer normalen Arbeit nachgehen. Geht man von einem Monatslohn von 4500.- aus sind das zusätzlich rund 180‘000 Franken auf die man verzichtet für 3 Jahre Studium.
  • wast*on (*e my life on wats) 12.07.2020 07:48
    Highlight Highlight Er müsste 2000 pro Monat zahlen, zahlt aber 800 und ist zuversichtlich über Jahre 5000 zahlen zu können?? OMG.
  • Militia 12.07.2020 07:47
    Highlight Highlight Und die denken ernsthaft, sie würden im freiesten und grossartigsten Land der Welt leben. Mag für diejenigen stimmen, welche Glück hatten, für die welche noch träumen oder schon aufgewacht sind eher nicht.
    • Q anon = B annon 12.07.2020 11:27
      Highlight Highlight
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      Sollten sich viele US Amerikaner mal anschauen!
    • ast1 12.07.2020 12:19
      Highlight Highlight „It‘s called the American Dream because you have to be asleep to believe it.“ – George Carlin
    • Bartli, grad am moscht holä.. 12.07.2020 12:29
      Highlight Highlight Grossartiger ausschnitt von newsroom! Diesen trumpf spiele ich jedesmal aus, wenn einer die usa verherrlicht. Hat noch jedem zum nachdenken gebracht und sämtlichen argumenten den wind aus den segeln genommen. Und es ist so gut formiuliert, dass die diskusion gleich auch beendet ist 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 12.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Da hat sich wohl jemand gewaltig verschätzt... 300‘000.- Studienschulden!!!
    • Q anon = B annon 12.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Nein, mir wurde gesagt, wenn man in den USA sein Kind einigermassen Ausbilden will, kostet das schon vor dem Studium viel Geld!
      Also ab 5 Klasse bis ende College, pro Kind 200 000! Das ist dann nicht eine Spitzen Ausbildung, sondern das was man braucht um Chancen zu haben!
      Sorry nur ein Krankes system!!
    • TJ Müller 12.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Ne, das ist nicht verschätzt, denen sonstigen Kommentaren nach ist dieses System genau das welches du dir für die Schweiz wünschst.
  • Phteven Phtiz 12.07.2020 07:42
    Highlight Highlight Sprachlos.
  • Gawayn 12.07.2020 07:41
    Highlight Highlight Js auch solche Menschen leben in den USA.
    Fleißig, intelligent, gut im Job, ehrbar und bescheiden. Doch bitterarm.

    Amerika sollte ihre Bürger schützen, nicht ausbeuten!

    Aber sie haben halt einen Ausbeuter zum Presi gewählt.

    Hoffen wir der Nächste ist würdig das Amt zu führen und den Bürgern zu dienen.
    Nicht sich an ihnen zu bereichern....
    • ikbcse 12.07.2020 11:01
      Highlight Highlight Das hat jetzt wenig mit Donald Trump zu tun, @Gawayn. Dieses System besteht schon einiges länger.
    • Q anon = B annon 12.07.2020 11:21
      Highlight Highlight @Gawayn
      Es wird sehr schwer das zu ändern. Seit Reagan hat sich die GOP darauf Verschrieben, den Reichen alle Geschenke zu geben und den andern Vorzuwerfen das sie Krass Formuliert: Dumm oder Faul sind. Den sonst wäre man ja reich! Also ganz klar selber Schuld!
      Leider wird die GOP auch alles daransetzten um das ja nicht zu überdenken oder gar zu ändern.
      Dafür gibt es ja die guten "Milliardäre" wie die Koch Brüder, Mercier, Murdoch, DeVos und ihr Blackwater Söldner Bruder Erik Prince. Die schauen schon das die Kinder Normalos und Armen keine Chance haben etwas zu erreichen!
    • Gawayn 12.07.2020 22:00
      Highlight Highlight Alles was sich lohnt ist schwer.
      Obama hatte ja schon erste wichtige Schritte unternommen, um der USA etwas mehr Sozialstaat zu verpassen.

      Mit Hillary hätte es womöglich weiter gehen können.

      Nun hat aber Trumpel alles nieder geschmettert.

      Es ist zu bezweifeln ob Biden richten kann was der Trumpel verbockt hat.

      Es liegt an den Amis, was ihnen wichtig ist.
      Schulbildung und krankenversicherung für alle, oder weiter Reiche noch reicher zu machen.

      Der aktuelle Kurs ist zum scheitern verurteilt.
  • Kronrod 12.07.2020 07:37
    Highlight Highlight Die hier dargestellten Missstände sind gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis der Vereinigten Staaten: wer gute Entscheidungen trifft, wird dafür stärker belohnt als in Europa (Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos, etc.). Und wer weniger entscheidungskompetent ist und es beispielsweise für eine gute Idee hält, Kunst zu studieren, hat es eben schwieriger als bei uns.
    • Kiril 12.07.2020 08:12
      Highlight Highlight Das ist zu wirtschaftlich, zu amerikanisch gedacht. Wir haben es so weit gebracht, dass bei uns eine Entscheidung dann gut ist, wenn sie einen glücklich macht, und nicht dann, wenn sie uns zum Millionär macht. In den USA, da gebe ich dir recht, ist es anders herum, und deswegen betrachte ich sie auf diesem Gebiet als Entwicklungsland. Ich würde also Kunst zu studieren nicht pauschal als eine schlechte Entscheidung bezeichnen.
    • Heinzbond 12.07.2020 08:23
      Highlight Highlight Entschuldigung ich kann dieses Lob für USA nicht akzeptieren, die Beispiele sind irrelevant und wenn sie es nicht wären stünden drei gegen 30 Millionen die eben keine bezos(hungerlohnbezahler) geworden sind und es bei der Macht und den Reichtum den sie bereits angehäuft haben auch nie werden können. Der pure Kapitalismus ist ebenso eine Sackgasse wie der pure Sozialismus oder Kommunismus..
    • Moggerli 12.07.2020 08:24
      Highlight Highlight Ich finde es grundsätzlich keine schlechte Idee, Kunst zu studieren, wenn geradeeben in dieser Sparte sein Talent aufblühen kann. Er wollte seinen Lebensunterhalt damit verdienen, was ihm Freude bereitet und ihn erfüllt...
      Nicht jeder im Tech-Bereich ein Genie und hat entsprechend Talent. Nur die wenigsten leben den American Dream und zum Preis, dass es dem Grossteil der Allgemeinheit mies geht...
      Diesen Preis würde ich nicht bezahlen wollen.
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  • Moudi 12.07.2020 07:37
    Highlight Highlight Schon krass, da können wir richtig froh sein in der Schweiz leben zu dürfen! Gutes Interviewu und vergleich zum Film.
  • Ana64 12.07.2020 07:35
    Highlight Highlight Ja das ist schon etwas traurige Geschichte. Aber auf der ganzen Welt leben leben " Künstler in spe" von anderen Zusatzjobs. Kunst ist eben eine Dekoration, ein Luxus für den man bezahlt wenn man zu viel Geld hat. Wenn Geld knapp verzichtet msn auf alles was nicht dringend nötig ist. Man muss wirklich gut sein dass man von eigenen Kunst gut leben kann. So wie mit Profis, Tennis– oder Golfspieler. Vielleicht die besten 100 leben gut, Rest muss für das Hobby draufzahlen.
    • Nausicaä 12.07.2020 13:53
      Highlight Highlight Traurig ist ja nicht, dass er von Zusatzjobs lebt/e.
      Traurig ist, dass er riesige Studienschulden hat. Wahrscheinlich ist auch seinerseits etwas schiefgelaufen, dass die so frappant hoch sind, nichtsdestotrotz sind die Studienkosten in den USA ein Witz und verhindern Chancengleichheit immens.
  • maljian 12.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Kopfschütteln, Unverständnis, Ratlosigkeit.

    Wie kann man so nur Leben? Wie können es die Bewohner der USA aushalten?

    Hier noch ein gutes Video von CollegeHumor zum Thema Studienkredite
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    • Hierundjetzt 12.07.2020 10:36
      Highlight Highlight 300 Mio (USA) finden das ok
      350 Mio (Europa) finden das ok.

      Oder würden wir tauschen wollen? ....den das US-System hat zweifelsfrei auch Vorteile, darum bleibt es.
    • Dominik Treier 12.07.2020 12:35
      Highlight Highlight Das möchte ich jetzt aber klar in Zweifel ziehen Hierundjetzt.

      Das US-System bleibt definitiv nicht wegen seiner Vorteile, es bleibt, weil es eines schafft, was andere nie konnten.

      Es sperrt Menschen auch in ein sinnloses und unsicheres Hamsterrad, schafft es aber durch Erziehung, Wünsche und Träume den Menschen vorzugaukeln ihre Chancen alles zu erreichen seien intakt und sie seien allein ihres Glückes Schmied und kann sie so weiter ausbeuten.
    • Dominik Treier 12.07.2020 12:35
      Highlight Highlight Ein Ausbruch käme einem Eingeständnis gleich, die Erwartungen die man inzwischen selbst an sich stellt nicht erfüllen zu können. Nur irrationaler Glaube schützt vor Zusammenbruch.
  • lilie 12.07.2020 07:31
    Highlight Highlight Ich bin sprachlos. Wirklich, vom ernsten Roadmovie zum (finanziellen) Splattermovie. 😳

    Danke, @Patrick, für das unglaubliche Interview. Sehr persönlich, und genau nach den Dingen gefragt, die einen als Schweizer kopfschüttelnd zurücklassen.

    "Man kann alles schaffen, wenn man sich nur genug anstrengt" (bei uns: "Lern was 《Rechtes》"!). Man ist nur wer, wenn man studiert hat (bei uns dank hochstehenden Lehren und dualer Bildung kein Thema). Berge von Studienschulden (bei uns: Wer die Gebühren nicht bezahlen kann, kriegt Stipendien).

    Eindrücklich, wie er sich nicht unterkriegen lässt! 👍
    • Moggerli 12.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Das mit den Stipendien ist leider kantonal geregelt und nicht immer so einfach... habs an eigener Haut erfahren
    • Dominik Treier 12.07.2020 14:31
      Highlight Highlight Im Aargau muss man inzwischen sogar auch schon einen Teil wieder zurückzahlen, wenn man denn überhaupt etwas bekommt.
      Die bürgerliche Mehrheit lässt grüssen...
    • lilie 12.07.2020 15:36
      Highlight Highlight @Moggerli/Dominik: Ah, echt? Ich hab mitbekommen, dass es teilweise ziemlich unübersichtlich ist. Aber gibt es nicht verschiedene Stellen und auch Stiftungen, welche man anfragen kann?

      Aber auch so: Zu meiner Zeit (ist aber natürlich schon lange her) hat mir meine Mutter Fr. 1500.- pro Monat ausbezahlt, das musste für alles ausreichen (WG, Essen, Bücher, Studiengebühren, Mobilität, KK etc.).

      Das kostet für 5 Jahre studieren 90'000.-. Wie kommen die auf 300'000??? Selbst wenn man mit 2000.-/Mt. durchkommen müsste und doppelt so lange studieren würde, wäre es immer noch günstiger - in CH!!!
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  • Mira Bond 12.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Sehr spannender Einblick in die amerikanische Realität! Und was dabei vergessen wurde ist die Tatsache, dass Amerikaner i.d.R. nur eine oder zwei Wochen Ferien haben. Wir haben grosses Glück, wie es bei uns läuft.
    • Heb dä Latz! 12.07.2020 08:07
      Highlight Highlight Ein tatsächlich miserables Beispiel heranzuziehen um die eigene Ausgangslange als grosse Glück abzufeiern, zeigt in meinen Augen deutlich das Verharren und ist eine trügerische Grundeinstellung. Verbesserungen sind immer möglich und sollten nicht durch morbides Schulterklopfen eingeschläfert werden.
    • Kronrod 12.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Dafür haben die Amerikaner zahllose gesetzliche Feiertage. Da kommt auch einiges zusammen.
    • redeye70 12.07.2020 08:15
      Highlight Highlight Nicht grosses Glück, einfach das bessere System. Die Politik, auch die Demokraten, hatte diese Menschen bisher gar nicht im Blickfeld. Viele von denen wählten Trump aus Wut über die ignorante Elite. Die USA müssen sich reformieren, müssen wegkommenvon diesem neoliberalen Alptraum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Granini 12.07.2020 07:08
    Highlight Highlight *Granini kauert am Boden und sucht die Kinnlade, die ihm runtergefallen ist*

Anonymous hackt Sasek-Sekte: Schulungs-Videos zeigen, wie Mitglieder fanatisiert werden

Netzaktivisten haben Dutzende interne Sektenvideos veröffentlicht. Sie zeigen, wie Menschen in Ivo Saseks OCG-Sekte fanatisiert und darauf gedrillt werden, deren Botschaften weiterzuverbreiten.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat in der Nacht auf Montag über 70 interne Schulungs-Videos der Schweizer Sekte Organische Christus-Generation (OCG) veröffentlicht. Die Videos zeigen beispielsweise Sektenführer Ivo Sasek, wie er in einer Halle Hunderte Mitglieder mit Kriegsrhetorik auf den Kampf gegen «die Elite» und die Medien einschwört. Dabei fallen Sätze wie:

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