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SVP-Parteipräsident Toni Brunner tritt überraschend zurück. Albert Rösti soll seinen Posten übernehmen.&nbsp;<br data-editable="remove">
SVP-Parteipräsident Toni Brunner tritt überraschend zurück. Albert Rösti soll seinen Posten übernehmen. 
Bild: KEYSTONE

Toni Brunner tritt als SVP-Präsident zurück

09.01.2016, 12:0009.01.2016, 14:11

SVP-Parteipräsident Toni Brunner tritt zurück. Er will sein Amt am 23. April abgeben, zum Ende der ordentlichen Amtszeit. Das teilte er seinen Kollegen an der SVP-Kadertagung in Bad Horn TG mit. 

Nachfolger von Brunner an der Spitze der SVP soll der Berner Nationalrat Albert Rösti werden, der den Wahlkampf der SVP für die eidgenössischen Wahlen im Herbst geleitet hat. Die Parteileitung schlägt Rösti den zuständigen Organen zur Wahl vor.

Unter die Lupe nehmen will die in den vergangenen 25 Jahren stark gewachsene SVP ihre Parteileitung. Die derzeitige Parteileitung setzte dazu eine Arbeitsgruppe ein, die von Toni Brunner geleitet wird. Mitarbeiten werden Fraktionspräsident Adrian Amstutz, Albert Rösti und Generalsekretär Martin Baltisser.

Albert Rösti kümmert sich im Mai 2015 in Uetendorf (BE) um sein Pferd. &nbsp;<br data-editable="remove">
Albert Rösti kümmert sich im Mai 2015 in Uetendorf (BE) um sein Pferd.  
Bild: KEYSTONE

Die Gruppe soll der Delegiertenversammlung im April einen Antrag zur Zusammensetzung der Parteileitung für die nächste zweijährige Amtszeit stellen. Ebenfalls soll sie allfällige strukturelle Anpassungen prüfen. 

Brunner will zurück auf den Hof

Der St.Galler Brunner ist seit 2008 Präsident der SVP Schweiz. Zuvor war er acht Jahre lang Vizepräsident der Partei, wie die SVP in einem Communiqué mitteilte. Brunner wolle sich wieder vermehrt auf die politische Arbeit als Nationalrat und auf seinen eigenen Landwirtschaftsbetrieb konzentrieren.

Damit wählen im April gleich drei Bundesratsparteien eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten. Denn auch bei FDP und CVP haben Philipp Müller (AG) und Christophe Darbellay (VS) ihren Rücktritt angekündigt.

Neben Brunner wird in diesem Jahr auch SVP-Generalsekretär Martin Baltisser zurücktreten. Baltisser will in die Privatwirtschaft wechseln. Wer sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin werden wird, soll in nächster Zeit geregelt werden, wie die SVP schrieb. Baltisser leitet das Generalsekretariat seit 2009. (rar/sda)

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Wieder ab ins Heu! Die besten Bilder aus dem Leben Toni Brunners

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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Amanaparts
09.01.2016 12:22registriert Januar 2014
Er hinterlässt eine Lücke die ihn vollständig ersetzt.
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jk8
09.01.2016 12:52registriert Oktober 2014
Sorry, ich konnte nicht anders😂
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koks
09.01.2016 12:22registriert August 2015
Brunner, ein typischer Vertreter der im Parlament übervertretenen und deshalb meistsubventionierten Branche der Schweiz: Die Bauern. Mehr als 50% von den Bauernlöhnen werden von uns Steuerzahlern bezahlt. Faktisch Staatsbeamten, die nachher sich sogar erdreisten, uns Mitbürgern vorzuwerfen, wir würden ihre Steuergelder verschwenden.
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