Sport
Sport kompakt

Drei neue Teams kommen, drei zittern um ihre Existenz

Bewegung in der russischen KHL

Drei neue Teams kommen, drei zittern um ihre Existenz

05.04.2014, 09:1305.04.2014, 15:30
Slawa Bykoc coacht nächste Saison St. Petersburg.
Slawa Bykoc coacht nächste Saison St. Petersburg.Bild: KEYSTONE

Nächste Saison wird die KHL mit Sotschi, Lada und Jokerit Helsinki drei neue Teams bekommen. Jokerit Helsinki, Finnlands Antwort auf den SC Bern, ist das erste durch und durch westliche Team in der KHL. Inzwischen hat VIF Oslo vom norwegischen Verband die Bewilligung zu einem KHL-Übertritt bekommen. Aber die Norweger werden erst aufgenommen, wenn sie das Budget garantieren können (rund 20 Millionen Franken).

Allerdings haben auch mehrere KHL-Unternehmen erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten. Es ist nicht sicher, ob Atlant, Spartak und Novokuznetsk den Spielbetrieb nächste Saison noch finanzieren können. Es ist möglich, dass sie die KHL verlassen werden.

Nach wie vor halten sich die Gerüchte um einen möglichen KHL-Beitritt von Servette. Zumal Servette seine Existenz in der NLA auch russischen Investoren verdankt. Allerdings ist ein KHL-Beitritt mit der Lotterarena in Genf nicht denkbar.

Slawa Bykow wird nach drei Jahren Absenz vom grossen Hockeygeschäft neuer Trainer bei St. Petersburg. Auch Sean Simpson wird nach dem Abschluss seiner Tätigkeit als Schweizer Nationaltrainer nach der WM 2013 zusammen mit seinem Kumpel Colin Muller in die KHL wechseln. (kza)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Frauen-Nati weiterhin auf Kurs – fremdelt aber mit dem Spielstil von Trainer Navarro
Die bisherigen Auftritte in der WM-Qualifikation werfen nach dem 1:1 in der Türkei erste Fragezeichen auf.
10 Punkte aus vier Spielen – die Ausgangslage der Schweizerinnen in der WM-Qualifikation ist komfortabel. Der Gruppensieg in der Liga B ist greifbar – und damit die bestmögliche Voraussetzung, sich in den Playoffs auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien in eine gute Ausgangslage zu bringen. Und doch wirft das 1:1 in der Türkei am Samstag grundlegende Fragen auf. Denn weniger das Resultat als der Auftritt zeigt: Die Nati fremdelt noch mit dem System des neuen Nationaltrainers Rafel Navarro.
Zur Story