Hier bezahlst du am meisten für eine Wohnung in der Schweiz – und hier am wenigsten
Wer aktuell eine neue Wohnung sucht, kennt das Problem: Wer umzieht, zahlt am neuen Ort oft mehr als am alten. Nach Schätzungen von Comparis sind die Mieten zwischen 2020 und 2025 um 11 Prozent gestiegen. Wer nach Jahrzehnten in der gleichen Wohnung umzieht, erlebt oft sein blaues Wunder.
Doch nicht überall in der Schweiz sind die Mieten gleich hoch, wie die Zahlen von Lookmove zeigen, die watson exklusiv vorliegen. Das Lausanner Unternehmen hat dafür Immobiliendaten aus über 150 Quellen analysiert.
Die Ergebnisse
Städtische Gebiete sind sehr viel stärker vom Anstieg der Preise betroffen als ländliche. Dies spiegelt sich auch in der folgenden Karte wider:
Die Orte rund um den Genfer See sowie in der Nähe des Zürichsees, des Vierwaldstättersees und des Luganer Sees weisen die höchsten Werte der Schweiz auf. Die Gebiete mit den niedrigsten Mieten konzentrieren sich auf die Kantone Neuenburg, Bern und Jura sowie auf den Norden des Tessins.
3000 statt 1000 Franken im Monat
Die teuersten Mieten finden sich in den Kantonen Zürich und Zug. In der Stadt Zürich ergibt die Auswertung der 1583 Anzeigen von 3- bis 3.5-Zimmerwohnungen eine durchschnittliche Monatsmiete von 3076 Franken. In Zug (42 Inserate) kostet eine solche im Schnitt gar 3433 Franken pro Monat.
In Teilen der Westschweiz, im Kanton Bern und im Jura sind solche Wohnungen massiv günstiger. In La Chaux-de-Fonds waren im Zeitraum August bis Oktober 2025 218 Wohnungen ausgeschrieben, die durchschnittliche Monatsmiete betrug 1165 Franken.
Hier kannst du deine oder eine Ortschaft in deiner Nähe suchen oder alle Zahlen aus deinem Kanton (suche dafür nach dem Kantonskürzel) anzeigen lassen:
Hinweis: Trotz umfangreicher Kurationsarbeit kann die Fehlerquote der hier dargestellten Zahlen bis zu 10 Prozent betragen.
