Fussball
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epa07125845 (FILE) - Leicester City's owner Vichai Srivaddhanaprabha (C) reacts after lifting the Premier League trophy after the English Premier League match between Leicester City and Everton at the King Power Stadium Leicester in Leicester, Britain, 07 May 2016. According to reports on 27 October 2018, a helicopter of Leicester City owner Vichai Srivaddhanaprabha, has crashed and burst into flames outside King Power Stadium in Leicester after the Premier League soccer match between Leicester City and West Ham United. It is still unclear if Srivaddhanaprabha was onboard.  EPA/PETER POWELL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 75 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications *** Local Caption *** 52743251

Der Höhepunkt eines Märchens: Leicester gewinnt 2016 die Premier League. Bild: EPA/EPA

Das tragische Ende eines Märchens: Das war Leicesters Besitzer Srivaddhanaprabha

Nun ist die traurige Nachricht bestätigt. Vichai Srivaddhanaprabha, Präsident und Besitzer von Leicester City, ist beim Helikopterabsturz vor dem eigenen Fussballstadion ums Leben gekommen. Ein Rückblick auf das Leben eines grosszügigen Menschen, das zwischenzeitlich zum Märchen verkam.



Seine Geschichte bei Leicester begann am 12. August 2010. Damals kaufte Vichai Srivaddhanaprabha den englischen Klub für bescheidene 43 Millionen Euro. Heute ist Leicester 344 Millionen Euro Wert. Der Verein war ein Hobby für den Thailänder, der mit dem belgischen OH Leuven noch einen weiteren Klub besass.

1989 eröffnete er ein Geschäft für zollfreie Waren. Später erlangte er das Monopol auf Duty-Free-Shops in sämtlichen Flughäfen Thailands. Bereits um die Jahrtausendwende war er Milliardär. Sein Unternehmen King Power ist Trikotsponsor von Leicester City und auch Namensgeber für das Stadion der Foxes. Sein Vermögen wird heute auf rund 4,3 Milliarden Euro geschätzt.

epa07125383 (FILE) - A partial view of the helicopter of Leicester City Chairman Vichai Srivaddhanaprabha (not seen) after the English Premier League soccer match between Leicester City and Southampton at The King Power Stadium in Leicester, Britain, 03 April 2016 (reissued 27 October 2018). According to reports on 27 October 2018, a helicopter of Leicester City owner Vichai Srivaddhanaprabha, has crashed and burst into flames outside King Power Stadium in Leicester after the Premier League soccer match between Leicester City and West Ham United. It is still unclear if Srivaddhanaprabha was onboard.  EPA/TIM KEETON

Der Leicester-Präsident betritt seinen Helikopter nach einem Spiel im Jahr 2016. Bild: EPA/EPA

Unter den Anhängern von Leicester City war Srivaddhanaprabha sehr beliebt. Im Februar 2011 übernahm er zudem das Amt des Präsidenten. Sein Sohn Aiyawatt wurde Vize-Präsident. Das Duo ergriff einige ungewöhnliche Massnahmen und liess unter anderem Mönche einfliegen, die das Stadion des Klubs mit religiösen Ritualen segnen sollten.

Doch vor allem mit ihren umfangreichen Investments trugen sie zu Leicesters sportlichem Aufschwung bei. In der Saison 2013/2014 feierte der Club als Tabellenerster die Rückkehr in die Premier League. Als der Zweitliga-Pokal vor jubelnden Fans in die Höhe gestemmt wurde, war Srivaddhanaprabha mittendrin und liess sich von den Fans feiern.

Die Anteilnahme in England ist riesig.

Seine Popularität stieg weiter. Denn nachdem die Foxes in der Comeback-Saison der Premier League mit einem beeindruckenden Schlussspurt den Abstieg verhindert hatten, gewann die Mannschaft unter dem neuen Coach Claudio Ranieri 2015/16 sensationell die englische Meisterschaft – ein Fussballwunder.

So feiert Leicester den Sensationstitel mit dem Pokal

Srivaddhanaprabha gilt als grosszügig. Der Milliardär spendete zwei Millionen Pfund (rund 2,6 Millionen Schweizer Franken) für ein Kinderspital in Leicester und war bei weiteren wohltätigen Aktionen in der Region beteiligt. Nach dem Titelgewinn löste er sein Versprechen ein und beschenkte 19 Spieler mit Luxusautos im Wert von jeweils rund 100'000 Pfund (ca. 149'000 Franken). An seinem Geburtstag spendierte er den Fans im Stadion regelmässig Bier, Hotdogs und Kuchen.

Der Nachname Srivaddhanaprabha wurde ihm 2013 vom damaligen thailändischen König Bhumibol verliehen. Er bedeutet «Licht des progressiven Ruhmes» und ist eine Ehrung für die vielen wohltätigen Beteiligungen des Businessmans, darunter Projekte für Bildung und Kinderspitäler. (abu/sda/ap/apa)

Was vor der Meistersaison wahrscheinlicher war als der Titel für Leicester City

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    Alle Leser-Kommentare
  • die 200 29.10.2018 10:03
    Highlight Highlight ... und wie so oft in dieser Welt hat es mal wieder einen völlig falschen erwischt.
  • Raddadui 29.10.2018 08:06
    Highlight Highlight R.I.P.
  • salamandre 29.10.2018 07:45
    Highlight Highlight Leute mit viel Geld und dem Herz am richtigen Ort gibts leider viel zu wenig. Der grasierende Rechtspopulismus wäre auch weit weniger, ginge die Schere zwischen arm und reich nicht immer weiter auf.
    • pun 29.10.2018 09:45
      Highlight Highlight Das liegt leider an der Art, wie man im Kapitalismus reich wird. Als Menschenfreund hast du in der Regel keine Chance.
    • s_rosenthaler 29.10.2018 11:59
      Highlight Highlight Aber leider scheinen dies die Wenigsten zu merken. Stattdessen gehen sie lieber all diesen „Heilsbringern“, welche nur mit denn Finger auf künstlich geschaffene Probleme zeige können, auf den Leim... Traurig!
  • chr1zz 29.10.2018 07:01
    Highlight Highlight Ehrenmann RIP

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