Energiewende
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Australiens «dreckigstes» Braunkohlekraftwerk abgerissen



In this Feb. 25, 2014, photo provided by the Incident Control Centre, a fire burns at the Hazelwood Coal Mine at Morwell, Australia. Victoria state Chief Health Officer Rosemary Lester said Friday, Feb. 28, 2014, that vulnerable residents are advised to leave the town of Morwell as a precaution because the fire in the nearby mine is expected to spew smoke for at least 10 more days. (AP Photo/Incident Control Centre) EDITORIAL USE ONLY

Die Hazelwood Power Station Bild: AP/Incident Control Centre

Australiens «dreckigstes» Braunkohlekraftwerk gehört der Vergangenheit an. Das 1964 in Betrieb genommene Kraftwerk Hazelwood Power Station, dessen acht Schornsteine 137 Meter hoch im Latrobe Tal rund 160 Kilometer östlich von Melbourne aufragten, wurde am Montag abgerissen.

Es soll für drei Prozent des Treibhausgas-Ausstosses von ganz Australien verantwortlich gewesen sein. Das zum französischen Energiekonzern Engie gehörende Kraftwerk mit rund 750 Mitarbeitern hatte zu 5.4 Prozent zur Stromversorgung Australiens beigetragen. Es war im März 2017 abgeschaltet worden, weil es sich wirtschaftlich nicht mehr rechnete.

2014 hatten Buschbrände auf die Kohlegrube des Werks übergegriffen und dort 45 Tage lang gelodert. Der Betreiberkonzern wurde vergangene Woche zu 1.56 Millionen australische Dollar (rund 960 000 Euro) verurteilt, weil das Unternehmen nicht auf solche Brände vorbereitet gewesen war und die Mitarbeiter des Werks und Anwohner Risiken ausgesetzt habe.

Australien hängt zu Zweidrittel seines Strombedarfs von Kohle ab. Der Pro-Kopf-Ausstoss an Kohlendioxid ist einer höchsten in der Welt. (aeg/sda/dpa)

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