Deutschland trifft zum WM-Auftakt auf Curaçao – ein DFB-Spieler kannte das Land nicht
Es ist ein ungewöhnlich offenes Geständnis: DFB-Spieler Aleksandar Pavlovic vom FC Bayern München hat im ZDF-Interview zugegeben, den deutschen Auftaktgegner bei der FIFA Fussball-WM 2026 bei der Auslosung nicht gekannt zu haben. «Bei der Auslosung, da kannte ich das Land nicht, das muss ich ehrlich zugeben», sagte der Bayern-Profi. Dem Team sei daraufhin ein erklärendes Video gezeigt worden.
Inzwischen hat sich Pavlovic mit dem Gegner vertraut gemacht – und warnt ausdrücklich vor dem Aussenseiter: «Für sie ist es sicher ein tolles Ereignis und wir freuen uns auf das Spiel. Sie versuchen zu kontern, stehen sehr tief. Darauf müssen wir aufpassen.»
Aleksander Pavlovic vor Turnierdebüt im DFB-Trikot
Für den 22-Jährigen ist der Sonntag ohnehin ein besonderer Tag: Bei der Heim-EM 2024 hatte eine Mandelentzündung seine Teilnahme verhindert, nun könnte er gegen Curaçao sein Turnierdebüt im DFB-Trikot feiern. Die Vorfreude ist ihm nicht zu nehmen: «Ich freue mich darauf, dass es losgeht, und wir haben alle Bock drauf.»
Etwas nüchterner fällt sein Urteil über das Mannschaftsquartier in Winston-Salem, North Carolina aus: «In unserem Quartier gibt es alles, was man braucht. Man wächst hier zusammen, aber es ist auch ein bisschen langweilig. Da haben sie sich aber auch was dabei gedacht.»
WM-Gegner Curaçao ist kleinstes Teilnehmerland
Dass Pavlovic den Gegner zunächst nicht kannte, ist erklärbar: Curaçao ist mit rund 156'000 bis 160'000 Einwohnern der kleinste Staat, der sich je für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hat.
Der Gesamtmarktwert des Kaders liegt laut transfermarkt.de bei rund 26 Millionen Euro – die Elfenbeinküste bringt es auf etwa das Zwanzigfache, Ecuador immerhin noch auf rund 370 Millionen Euro. (abu/t-online)
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