Klima
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Auf über 19 Seiten präsentiert die Klimajugend den Krisenaktionsplan. bild: climatestrike

32-Stunden-Woche und Flugverbot: 3 Fakten zum Krisenaktionsplan der Klimajugend

Die Coronakrise machte der Klimajugend einen Strich durch die Rechnung. Nun melden sich die Aktivistinnen und Aktivisten mit einem Krisenaktionsplan zurück. Die Coronakrise soll als Sprungbrett in eine ökologischere Zukunft dienen.



«Unsere Bewegung ist lahmgelegt», hiess es Anfang April von der Klimajugend. Nun lässt die Bewegung wieder von sich hören. Mit einem «Krisenaktionsplan» traten sie heute vor die Medien. Der Plan soll dafür sorgen, dass die Massnahmen, die ergriffen wurden, um die Coronakrise zu überwinden, klimagerecht gestaltet werden. Der «Wiederaufbau der Wirtschaft» nach der Coronakrise müsse im Rahmen der präsentierten Strategie geschehen.

«Um die Klimakrise nicht noch weiter anzuheizen ist es zentral, ein soziales und ökologisches Konjunkturprogramm zu verabschieden», so die Klima-Aktivisten.

Was wird gefordert?

Der Plan verfolgt das bereits früh erklärte Ziel der Klimaaktivistinnen: Die Schweiz soll bis 2030 auf Netto 0 Treibhausgasemissionen kommen. Ein grosser Fokus bildet auch weiterhin der Verkehr: So fordern die Aktivisten beispielsweise ein Verbot von europäischen Passagier- und Transportflügen sowie autofreie Städte.

Klimatische Forderungen

Sozialpolitische und weitere Forderungen

An wen ist der Aktionsplan gerichtet?

Viele Politikerinnen und Politiker hätten den Aktivisten vorgeworfen, dass diese keine Lösungen präsentieren würden, so die Aktivistin Lena Bühler an der Medienkonferenz. «Wir richten diesen Plan deshalb einerseits an die Politik, wollen aber auch in der Bevölkerung eine Diskussion anstossen.»

Das Manifest werde in den nächsten Tagen an alle Parlamentarier verschickt, so Bühler. Und man hoffe damit auch Einfluss auf die kommende Sommersession nehmen zu können.

Wie realistisch ist der Krisenaktionsplan?

«Wir haben nicht den Anspruch, einen perfekten Plan zu präsentieren. Wir wollen aber, dass diese Ideen breit diskutiert werden», so Aktivist Andri Gigerl.

Zu Diskussionen anregen wird der präsentierte Krisenplan allemal. Doch die gestellten Forderungen sind zuweilen radikal. Autofreie Städte oder beispielsweise ein Flugverbot innerhalb Europa wird in der Politik kaum mehrheitsfähig sein.

(ohe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • geissenpetrov 25.05.2020 20:34
    Highlight Highlight Wie es dazu kam und wie die Lösung aussieht, bewerten Ökonomen von links bis rechts unterschiedlich, jedoch sind sie sich in einem Punkt einig. Der Kapitalismus steckt in einer tiefen strukturellen Krise.

    Wenn man Massenarbeitslosigkeit und die sich zuspitzenden Auswirkung ausgebeuteter Ressourcen (auch hinsichtlich Humankapital) abfedern möchte, bietet sich die 32h als sehr praktikable Lösung an. Den besten Effekt, aus marktwirtschaftlicher Sicht erzielt man, unter der Einhaltung des vollen Lohn- und Personalausgleichs.
  • michiOW 25.05.2020 19:42
    Highlight Highlight Manifest ist das treffende Wort.
  • andrew1 25.05.2020 19:19
    Highlight Highlight Das die Fluglinien ökologischer werden ist ja eine gute idee. Ich frage mich nur wie will man dies umsetzen? Der handlungsspielraum dürfte sehr klein sein. Die swiss kann neue flugzeuge anschaffen, welche einen geringeren Verbrauch aufweisen. Da die flotte schon sehr modern ist wird dies wenig bringen. viel mehr möglichkeiten sehe ich nicht. fliegen ist nun mal per se nicht ökologisch. gibt es adere effektive ansätze?
  • RETO1 25.05.2020 18:59
    Highlight Highlight und einmal mehr kein Wort von diesen Klimaaktivisten zum dringlichsten Problem: Die massive Zunahme der Weltbevölkerung
  • K1aerer 25.05.2020 18:45
    Highlight Highlight Wenn man ein einzelnes Kreuzfahrtsschiff schon verbietet, hat man mehr gemacht hat, als Autos zu verbieten.
  • Rethinking 25.05.2020 18:02
    Highlight Highlight Doch gute Ansätze. Bei den meisten hättet/habt ihr meine Stimme
    • Rethinking 26.05.2020 06:07
      Highlight Highlight Ich sehe schwarz für unseren Planeten....

      Alle finden es müsse etwas getan werden, gibt es Vorschläge werden sie in der Luft zerrissen...

      So retten wir unseren Planeten nicht...

      Gut habe ich keine Kinder, ich könnte ihnen nicht in die Augen sehen....
  • brudi 25.05.2020 17:47
    Highlight Highlight 32 h pro Woche? Am besten mit noch mehr Lohn... ich lach mich schlapp😂
    In Spitzenzeiten hab ich das am Mittwochabend erreicht. Mal ehrlich, unser Schweizer Erfolgsmodell beruht u.a. auch auf ehrlicher, harter Arbeit. Ein Blick nach Griechenland oder Frankreich und man sieht was solche Arbeitszeiten für Folgen im Sozialwesen hat.
    You're a dreamer you
    • Silent_Revolution 25.05.2020 19:39
      Highlight Highlight "Mal ehrlich, unser Schweizer Erfolgsmodell beruht u.a. auch auf ehrlicher, harter Arbeit."

      You`re a dreamer you
    • geissenpetrov 25.05.2020 20:53
      Highlight Highlight "32 h pro Woche? Am besten mit noch mehr Lohn... ich lach mich schlapp😂"

      Warum nicht? Macht es Dich sehr glücklich, Dich zu Tode zu schuften und am Ende, die Früchte der Arbeit Deinem Herren zu geben?
      Gerade weil unser Schweizer Erfolgsmodell auf, wie Du schreibst "ehrlicher, harter Arbeit" beruht, wäre es nicht falsch, diejenigen, die dies bewerkstelligten, dafür zu belohnen.
    • brudi 26.05.2020 14:43
      Highlight Highlight Ich führe einen obstbaubetrieb mit direktvermarktung. Möglich dass ihr ehrliche und harte Arbeit nicht kennt. Ich kann nicht einfach nach 6 Stunden alles liegen lassen und die Nüsse hochlegen.
      Aber ich liebe meinen Job. Für jemanden der einfach arbeitet um seinen Lebensunterhalt zu verdienen sind diese utopischen Ideen natürlich super.
  • 7immi 25.05.2020 17:03
    Highlight Highlight Und wiedermal ist die Luftfahrt die böseste aller Branchen. Dass wir diverse Güter ohne sie gar nicht hätten und dass man nicht einfach überall hin Hochgeschwindigkeitsnetze bauen können wird ausser Acht gelassen. Kennt die Klimajugend die Alternative zur Luftfracht? Dass man dann bei Waren aus China mal 3 Wochen wartet?
    Ob Paris-Zürich sinnvoll ist kann man sicher diskutieren, diese Pauschalverurteilung ist aber äusserst populistisch. Aber ganu darum gehts ja auch, nicht um Lösungen, sondern um Aufmerksamkeit.
    • Truth Bot 25.05.2020 18:51
      Highlight Highlight Sie haben da ziemlich frei hineininterpretiert. Nirgends steht die Luftfahrt sei böse. Auch die Luftfracht nach China taucht nicht im Text auf und Hochgeschwindigkeitsnetze werden auch nicht erwähnt. Das Beispiel Zürich-Paris zeigt aber sehr gut auf, dass in der Transportbranche massive Fehlanreize tatsächlich existieren. Auf welche Art wir die eliminieren wollen ist eine andere Frage. Eventuell sind da Verbote überzogen. Der laisser-faire der letzten Jahre hat uns aber auch nicht weiter gebracht und Lenkungsabgaben werden ja auch als des Teufels verschrien. Was wäre ihr Weg?
    • TFFFF 25.05.2020 19:10
      Highlight Highlight Wie UmverkehR sehr gut aufgezeigt hat, sind die Luftfahrts-Exporte mengen- /Volumenmässig sehr minim. Wenn nun das zum fliegen gebrauchte Kerosin (zählt auch als Exporte) abgezogen wird, reicht der freie Frachtraum von einem Bruchteil der heutzutage fliegenden Passagierflugzeuge...
    • 7immi 26.05.2020 09:30
      Highlight Highlight @truth
      "Verbot von Passagier- und Transportflügen innerhalb von Europa" sagt ziemlich genau das. Auch, dass es Emissionsgesetze braucht (obschon es diese schon gibt).
      Die Hochgeschwindigkeitsnetze sind die Konsequenz aus dem Europaflugverbot. Nur Nachtzüge können diese nicht ersetzen, da die Reisezeiten zu lange sind.
      Laisser-faire?! Hast du ansatzweise mitbekommen, was in der Luftfahrt so passiert? Die Fortschritte in den letzten Jahren waren gross, ganz im Gegensatz zu anderen Bereichen (Automobil, Haustechnik, Schifffahrt). Die Lenkungsabgabe gibts bereits: Emissionsabhängige Landetaxen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amarillo 25.05.2020 16:41
    Highlight Highlight Der Lockdown und die mehr oder weniger stillgelegte Fliegerei bzw. der stark reduzierte Autoverkehr haben die Möglichkeit geboten, diverse Messungen in den Luftschichten vorzunehmen. Fazit: Man könnte den Flugverkehr dauerhaft abstellen, ohne dass dies einen wesentl. Einfluss auf das Co2 in der Atmosphäre hätte (...was bei einem Anteil von 3% auch verwunderlich wäre...). Nebenbei: Gemäss dem von vielen bejubelten (...und von kaum jemandem gelesenen...) Klimaabkommen dürfen in Indien / China in den nächsten Jahren rund 800 Kohlekraftwerke gebaut werden. Das schaffen bzw. kompensieren wir!!!
    • Dani B. 25.05.2020 20:55
      Highlight Highlight Gerade weil der Anteil nur 3% beträgt muss die Erdölförderung mit allen Mitteln reduziert werden.
  • neutrino 25.05.2020 15:21
    Highlight Highlight Die Ideen sind erfrischend und zielen auf ein verlangsamtes Wachstum. Das ist ok, aber man muss mit den Konsequenzen leben können. Beispiel ist Japan - dort gibt es seit Jahren nur Negativwachstum mehr (nicht nur freiwillig allerdings).

    Die Luft in Tokyo wurde zwar besser, aber der Staat und die Privaten haben weniger Geld - d.h. zB. viele kleine Bahnlinien gestrichen, staatliche Unis qualitativ schlecht, Kinder leben bis über 30 zuhause, da zu wenig gut bezahlter Job, Infrastruktur (insb. Energiesysteme) veraltet aus den 80ern, etc. Ist ok, man sollte sich aber dessen bewusst sein.
    • Dominik Treier 25.05.2020 17:17
      Highlight Highlight Nun das sind aber Konsequenzen die klar von einer zu tiefen Steuerlast hervorgerufen werden. Der Staat finanziert an vielen Orten Dinge über Anleihen und hält sich damit über Wasser, dass das BIP währenddessen steigt und damit der Prozentsatz der Verschuldung zur Wirtschaftsleistung nicht. Das tut man aber nur weil man den Kapitaleignern nicht so viele Steuern auferlegt, wie die zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben gerechterweise bezahlen müssen und stattdessem, oft noch bei ihnen einen Kredit aufnimmt.
      Japan hatte da aufgrund von Krisen einfach wenig Spielraum.
    • Victor Paulsen 25.05.2020 19:05
      Highlight Highlight @neutrino
      Konsequenz wenn man nichts macht:
      Vielen Eisregionen wird das Eis wegschmilzen
      Vielerorts wird Wasser fehlen
      Meerespiegel steigt
      Dazu noch vieles mehr
      Wenn man das verhindern kann, würde ich gerne bis 50 bei meinen eltern wohnen
  • Cerulean 25.05.2020 14:44
    Highlight Highlight Nicht nur, dass ein Flugverbot innerhalb Europas politisch chancenlos wäre - es ist auch nicht wirklich durchdacht:

    Ein Beispiel:
    Die Reise nach Miami wäre dann kürzer, unumständlicher und vermutlich billiger als nach Griechenland oder Zypern - wohin reisen die Schweizer dann wohl in Urlaub?

    Ein weiteres:
    Ein Spanier könnte dann nicht mehr nach Helsinki fliegen, wohl aber nach Tangier.

    Das man dem Kurzstreckenwahn etwas entgegentreten sollte, ist wohl unbestritten, aber mit solchen verallgemeinernden Forderungen ist niemandem geholfen.
    • Dominik Treier 25.05.2020 17:21
      Highlight Highlight Es gäbe auch eine sinnvolle einfache Forderung. Eine pauschale Ticketabgabe von vielleicht 100-200.- CHF mit der Kurzstreckenflüge einfach prozentual stärker belastet weden.

      Man würde dann sicher nicht mach Miami fliegen statt nach Griechenland weil der Preis immer noch deutlich höher wäre, aber die Anzahl Flüge insgesamt Budgethalber reduzieren.
  • Stambuoch 25.05.2020 14:42
    Highlight Highlight Verbot von Frachtflügen macht gerade bei medizinischen Gütern, welche per Expressfracht verflogen werden, absolut kein Sinn. V.a. wenn ausser der Schweiz andere Länder kaum die Schienengüterkapazität erhöhen.
    Wer bezahl die Reise nach Estland von Basel aus, wohin ich hin und wieder gschäftlich reisen muss? Ohne Flug beträgt ein Weg ca. 2 Tage.
    Das Manifest riecht förmlich nach SP. Man verneint das E-auto und weitere CO2-neutrale Antriebe, da man
    gegen Individualverkehr an sich ist.
    Und man versucht mit einem Geschwurbel zu verstecken, dass man die Leute zum Veganismus per Gesetz zwingen will.
  • Frankygoes 25.05.2020 14:35
    Highlight Highlight Wenn die Corona-Krise eines gezeigt hat, dann dass wir ohne Konsum sehr sehr viele Arbeitslose hätten. Der Konsum ist aber der Haupttreiber hinter den Klimaveränderungen. Ich hätte mir gewünscht, dass der Klimaplan die Lehren der Krise berücksichtigt und nicht einfach nach dem Motto "Pause fertig, weiter wie bisher" am Stand vor der Krise ansetzt.
  • Silphium 25.05.2020 13:50
    Highlight Highlight Ein bisschen einseitig, zumal der überproportionale westliche Konsum (und dessen Folgen für das Klima bez. Herstellung und Transport) offenar kein Problem darstellen. Wäre das sogar für die Klimajugend zu radikal? Mich tangieren viele dieser Ideen nicht, da ich weder Auto fahre, noch in die Ferien fliege und Nahrungsmittel (sofern möglich) direkt ab Hof kaufe, da ich von kleinen Bauernhöfen umzingelt bin. Die Pöstchen-Forderung am Schluss dieses Manifests gibt mir allerdings zu denken. Aber hey, der nächste Bali-Trip muss ja schliesslich auch irgendwie finanziert werden.
  • Bits_and_More 25.05.2020 13:42
    Highlight Highlight Ausbildungsprogramme für Planerinnen und Planer von erneuerbaren Energien.
    Das gibt es doch schon. Sei es eine Berufslehre bei einer Firma in dieser Branche, ein Studium an einer FH oder auch Universität.

    Aus- und Weiterbildung für Fachleute der Gebäudetechnik:
    Auch hier gibt es schon viele Angebote auf dem Markt. Firmen werden Ziele vom Staat vorgegeben und um diese Umsetzen zu können gibt es Fachkräfte und spezialisierte Firmen, für welche wiederum ein Kursangebot besteht, z.B. von Berufsverbänden.
  • Rabbi Jussuf 25.05.2020 13:39
    Highlight Highlight 32 Stundenwoche?

    Nix gelernt von unseren Nachbarn, den Franzosen?
  • Rabbi Jussuf 25.05.2020 13:38
    Highlight Highlight "Förderung eines agroökologischen Ernährungssystems"
    Wenn ich das nur schon höre!

    Sagt doch gleich, dass ihr alle zur veganen Ernährung zwingen wollt!
    • Oigen 25.05.2020 14:28
      Highlight Highlight "Förderung eines agroökologischen Ernährungssystems"
      Wenn ich das nur schon höre!"

      Jo lieber den planeten endgültig zerstören @rabbi damit die nächste generation gar nicht mehr existieren kann....
    • Rabbi Jussuf 25.05.2020 15:05
      Highlight Highlight ""Förderung eines agroökologischen Nutritionssystems"
      So, jetzt wärs erst eine schöne Fremdwortfloskel ohne jeglichen Inhalt.

      Ist eigentlich schon erstaunlich, wie viele Leute auf sowas hereinfallen, gell Oigen.

      Von dieser Leere wird in der Tat "die nächste Generation" nicht mehr existieren können. Wir auch nicht.
    • roadtoglory 25.05.2020 15:30
      Highlight Highlight Mit Zwang erreicht man sichtlich wenig. Wenn jeder bewusster auf seine Ernährung schauen würde, würde dies schon sehr viel ändern.
  • Kaspar Floigen 25.05.2020 13:36
    Highlight Highlight Klimawandel ist ein Fakt. Dass er mit weit-linker Sozialpolitik zu bekämpfen ist, nicht.
    • Dominik Treier 25.05.2020 17:29
      Highlight Highlight Das die Gesellschaft nicht weiter funktioniert, wenn wir bei jeder Abzweigung die, die nicht mehr mitmögen zurücklassen ist aber einer...

      Ich bin auch skeptisch gegenüber immer mehr Regulierung, denn sie erzeugt häufig nur wenig nutzbringende aber teure Kontrollstrukturen und Machtverhältnisse an anderer Stelle.

      Ich bin dafür, dass jeder Mensch im Leben priorisieren darf, was er will und davon zumindest anständig leben können soll. Grundeinkommen...
      Nachdem der Arbeitsmarkt gerechter ist soll dann aber schlechtes Verhalten endlich den Preis bekommen können, den es verdient.
    • ungeliebte Wahrheit 25.05.2020 21:59
      Highlight Highlight Treier
      Ich glaube mehr SozialStaat als den welchen wir heute haben wirds nicht geben.

      Heute nicht und auch nicht in 100 Jahren.
      Eher weniger.

      Und dann wird man ungläubig zurückschauen und davon sprechen, dass es damals zu den goldenen Zeiten viele Leute gab die trotzdem unzufrieden waren und einfach immer mehr und noch mehr forderten.
    • Dominik Treier 26.05.2020 13:47
      Highlight Highlight Und ich glaube es gibt zwei Möglichkeiten und ich denke das dürfte für dich schon eine ungeliebte Wahrheit sein. Entweder wir schaffen es gemeinsam Egoismus, Misstrauen und das Märchen von der Schlechtigkeit des Menschen zu überwinden und unser System an unsere Natur und Bedürfnisse anzupassen, oder diese Dinge überwinden uns, oder zumindest das was uns als Menschen all diese Probleme gebracht hat, sprich die Zivilisation.
      Es spielt keine Rolle welche Möglichkeiten wir sehen um das zu schaffen und ob man die für finanzierbar hält.
      Es ist der einzige mögliche Schtitt ausser einem 3. Weltkrieg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 25.05.2020 13:23
    Highlight Highlight Der jugendliche Leichtsinn ist was schönes ... ein paar Sachen könnte man sicher umsetzen, das meiste ist schlicht unmöglich und manche Dinge wären mittel- bis langfristig sinnvoll.

    • TFFFF 25.05.2020 19:43
      Highlight Highlight Gibts da noch eine etwas genauere Erläuterung? 🙈
      Finde das einen spannenden Kommentar, der zu einer schöner Diskussion führen könnte...
  • Troxi 25.05.2020 13:21
    Highlight Highlight Für mich fehlte jetzt etwas die tiefe zu den einzelnen Forderungen, daher hier der Link zu jenem Krisenplan:

    https://www.climateactionplan.ch/de/pre-cap-2/

    Die Personen haben sich jedenfalls gute Gedanken gemacht und auch für allfällige Nebenwirkungen Varianten zur Abfederung präsentiert. Allerdings insbesondere Rund um das Auto kann man wohl einen Teil der Vorschläge kübeln. Einer wäre Autobahnspuren nur für Fernbusse. Gewerblich-Industriell ein Desaster dieser Vorschlag, aber trotzdem ein interessanter Gedanke.
  • Albi Gabriel 25.05.2020 13:02
    Highlight Highlight Schade, dass die "Klimajugend" nun endgültig von den ewiggestrigen Marxanhängern unterlaufen wurde...
    • TJ Müller 25.05.2020 14:09
      Highlight Highlight Erstens, wie kommst du darauf? und zweitens, weshalb ist Marxismus ewiggestrig bez. was sind denn deine Kritikpunkte an Marx?
    • aglio e olio 25.05.2020 14:12
      Highlight Highlight Wo findest du Marx? Bzw., was ist daran marxistisch?
    • aglio e olio 25.05.2020 16:35
      Highlight Highlight Richtig. Nicht eine Forderung hat etwas mit Marx zu tun. Hauptsache rumpöbeln und mit starken Worten wedeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 25.05.2020 12:41
    Highlight Highlight Die Mehrheit dieser Forderungen benötigt massive finanzielle Mittel. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man als Gymi-Schüler nicht das Bewusstsein hat, dass alles kostet - Papi zahlt ja. Kommt mir hier genau so vor.
  • w'ever 25.05.2020 12:31
    Highlight Highlight "Massive» Förderung emissionsarmer Verkehrsmittel (ÖV, Velo)"
    was ist mit elektroautos?
    • Bündn0r 25.05.2020 13:00
      Highlight Highlight Verglichen mit ÖV und Velo ist ein E Auto nicht emissionsarm. Es ist einzig besser als ein Verbrenner.
    • Froggr 25.05.2020 13:17
      Highlight Highlight Pöse weil Individualverkehr.
    • Arthur Sunil 25.05.2020 13:33
      Highlight Highlight @Bündn0r
      Verglichen mit einem stinkenden, lärmenden und häufig fast leer herumfahrenden Dieselbus ist ein Elektroauto äusserst emissionsarm. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Auto nur bei Bedarf fährt und dann auch die direktere Strecke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rissle 25.05.2020 12:16
    Highlight Highlight Idealismus ist etwas Schönes, wenn man es sich leisten kann. Für alle anderen bitte umsetzbare Forderungen... 40 Stunden-Woche und 5 Wochen Ferien für alle wäre schonmal was (ja genau, viele haben nur 4!)
    • Resche G 25.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Idealismus ist etwas Schönes, wenn man es sich leisten kann.

      Leider geht es beim Klimawandel nicht um Idealismus und sich leisten können. Nichts zu thun ist was wir uns nicht leisten können, leider geht das einfach nicht in die Köpfe der Leute.
    • Froggr 25.05.2020 13:18
      Highlight Highlight Resche G: Warum könne wirs uns denn nicht leisten nichts zu tun? Was wird genau passieren? Weisst du das?
    • Resche G 25.05.2020 16:55
      Highlight Highlight Nein ich weiss es nicht... Aber ich mache es überall gleich... Ich halte mich an die Meinung der Leute welche auf dem jeweiligen Feld Experten sind. Bei meinem Auto frage ich den Mechaniker, bei der Gesundheit den Arzt usw.

      Beim Klima ist es nun einmal leider so, dass uns "fast" alle welche es wissen uns davon warnen einfach weiter zu machen wie bis anhin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Passierschein A38 25.05.2020 12:13
    Highlight Highlight Sehr spannend - das innereuropäische Fliegen ganz zu verbieten ist aber etwas zu stark eingeschränkt und auch nicht immer ganz logisch: Die Strecke Athen-TelAviv wäre erlaubt, Stockholm-Lissabon aber nicht.
    Wenn die Flugreduktion wirklich umgesetzt werden soll, dann nur, indem auf Flugtickets zwei Gebühren draufgeschlagen würden:

    Für die Strecke Zürich - London retour wäre das beispielsweise:

    1. Eine CO2 Kompensation von ca. 25 Fr.
    2. Eine Lenkungsabgabe, die Fernverbindungen mit dem Zug subventioniert.

    Damit wären notwendige Flugreisen nach wie vor möglich, würden aber bewusster gewählt.
    • The Rogue 25.05.2020 12:27
      Highlight Highlight Ein Ticket für den Flug London Zürich Economy kostet je nach Auslastung und Buchungszeitpunkt zwischen 20 und 500Fr.

      Was bringt eine solche Gebühr jetzt genau?
    • rundumeli 25.05.2020 12:28
      Highlight Highlight yepp a38 , das ist ein feiner realo-ansatz im meer der gutgemeinten klima-jugend-ideen ...

      natürlich müsst man die business-flüge-überproportional besteuern ...

      und ja klar, zweckgebunden für den öv !
    • w'ever 25.05.2020 12:29
      Highlight Highlight @passierschein
      die CO2 kompensationsabgaben bringen gar nichts. die dienen nur als karma-kauf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 25.05.2020 12:02
    Highlight Highlight Wenn wir Milliarden ausgeben können, um die Swiss aus dem Sumpf zu ziehen, dann können wir auch Milliarden in eine lebenswerte Zukunft zu investieren!
    • Bits_and_More 25.05.2020 13:24
      Highlight Highlight Der Vergleich hinkt. Die Swiss erhält "bloss" einen Kredit. Mit der anderen Aussage bin ich einverstanden.
    • roadtoglory 25.05.2020 15:27
      Highlight Highlight Glück gehabt, dass gar nichts für die Swiss ausgegeben wird. :=)
    • champedissle 25.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Die Swiss zahlt das Geld zurück oder der Bund erhält das Geld via Anteile der Lufthansa. Beim Aktionsplan ist das Geld schlicht und ergreifend "weg". Idealismus sollte nicht mit Realismus verwechselt werden. Vom Idealismus kann leider niemand leben und sich schon gar nichts dafür kaufen.
  • Stinkstiefel 25.05.2020 11:56
    Highlight Highlight Ich hoffe man verschickt das Manifest elektronisch.

    Wäre schade um das Papier...
    • Froggr 25.05.2020 13:19
      Highlight Highlight Wäre schade um das verschwendete Datwnvolumen.
    • Spüdlifalt 25.05.2020 14:13
      Highlight Highlight Was für eine reife Aussage – Chapeau!
    • TJ Müller 25.05.2020 14:14
      Highlight Highlight Wird wohl so sein. Jedoch wäre auch das Papier nicht sooo schlimm: 150'000 A4-Blätter (Frischfaser!) verursachen etwa 1Tonne CO2, gleich viel wie die Produktion von 80kg Rindfleisch.
  • MarGo 25.05.2020 11:47
    Highlight Highlight über einiges muss man reden...
    über vieles sollte man reden...
    über das meiste will nicht geredet werden...
    • Gipfeligeist 25.05.2020 12:09
      Highlight Highlight ...ausser Geld. Denn das Geld redet immer mit... 🙄

Fliegen soll teurer werden: Parlament beschliesst Ticketabgabe zwischen 30 und 120 Franken

Wer ins Flugzeug steigt, muss künftig tiefer in die Taschen greifen. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat einer Lenkungsabgabe zugestimmt. Ins Visier nimmt er auch Business-Jets.

Damit soll auf Flugtickets für kommerzielle Passagierflüge eine Lenkungsabgabe in der Höhe von 30 bis 120 Franken pro Fluggast erhoben werden können – je nach Reisedistanz und Klasse. Die Abgabe wird fällig bei jedem Abflug aus der Schweiz. Ausgenommen sind Transit- oder medizinische Flüge. Die Hälfte der Einnahmen wird an die Bevölkerung zurückerstattet. Der Rest fliesst in einen neuen geschaffenen Klimafonds.

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