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Uniter-Mitglieder beim Training. Bild: uniter

Prepper-Chats, Rechtsextreme und Anschlagspläne – obskurer deutscher Verein zieht nach Zug

Mit paramilitärischen Trainings, rechtsextremistischen Ansichten und Anschlagsplänen sorgen Uniter-Mitglieder immer wieder für Schlagzeilen. Jetzt zieht der Verein nach Zug. Während der deutsche Verfassungsschutz Uniter beobachtet, sieht der Schweizer Nachrichtendienst keine Bedrohung für die innere Sicherheit des Landes.



Es sind bizarre Rituale, die in einem Bericht der deutschen Zeitung «taz» erwähnt werden. Wer beim Verein Uniter (lateinisch: «in eins verbunden») die «fünfte Hierarchiestufe» erreichen will, muss zunächst alleine für 30 Minuten in einem Raum warten, in dem nur eine Kerze brennt. Danach wird man von maskierten Vereinsmitgliedern mit gezückten Schwertern symbolisch getötet, um dann bei instrumentaler Musik wiederaufzuerstehen. Am Ende der Zeremonie muss Rotwein aus einem menschlichen Totenschädel getrunken werden.

Was steckt hinter dem Verein Uniter? Und sind es nur bizarre, aber letztlich harmlose Spielereien eines Männerbundes, die hier beschrieben werden? Diese Fragen haben auch hierzulande neue Brisanz erhalten. Wie die «taz» am Montag berichtete, hat Uniter nämlich seinen Vereinssitz nach Rotkreuz im Kanton Zug verlegt.

Zweifel an Eigendarstellung

Nach aussen hin präsentiert sich Uniter betont gemässigt. Ein Vertreter stellte den Verein im vergangenen Jahr gegenüber CH Media als «eine Gemeinschaft von sicherheits- und militäraffinen Menschen, die sich in den Dienst der Gesellschaft stellen» dar. Man wolle den Wissenstransfer fördern, ehemaligen Soldaten den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern, betreibe eine Jobbörse und organisiere Grillabende.

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Ein «Wolfsring»: Diesen erhalten Uniter-Mitglieder nach fünf Jahren, wenn sie zum Erfolg des Vereins beigetragen haben.

Im Zentrum des 2016 in Stuttgart gegründeten Vereins steht laut eigenen Angaben «die Kontaktpflege unter ehemaligen und aktiven Angehörigen von Sicherheitskräften sowie deren Weiterbildung». Gemäss Vereinssatzung ist er ein «unpolitischer, unabhängiger und überkonfessioneller Zusammenschluss», der «keine radikalen oder extremistischen Tendenzen toleriert».

Doch daran gibt es ernsthafte Zweifel. Seit 2018 haben die «taz» und andere deutsche Medien in Recherchen Details über Uniter enthüllt, die die Eigendarstellung des Vereins in Frage stellen.

Todeslisten für den «Tag X»

An der Spitze von Uniter steht Gründer André S., Deckname «Hannibal», ehemaliges Mitglied des «Kommando Spezialkräfte» (KSK), der Elitetruppe der deutschen Bundeswehr. Er ist heute zwar offiziell noch Angehöriger der Bundeswehr. Die Uniform darf er zurzeit nicht mehr tragen: Es läuft ein Disziplinarverfahren gegen ihn und die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen Verstössen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz.

Wie die «taz» im November 2018 als Ergebnis einer aufwändigen Recherche enthüllte, war «Hannibal» Administrator mehrerer Chatgruppen, in denen sich so genannte «Prepper» (von englisch: to prepare) darüber unterhielten, wie man sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung in Deutschland vorbereiten solle.

Unter den Mitgliedern der unterdessen gelöschten Chatgruppen – «Nord», «Süd», «West» und «Ost» sowie je eine für die Schweiz und Österreich– sind zahlreiche Uniter-Mitglieder zu finden, darunter auch solche mit klar rechtsextremistischer Gesinnung. Sie tauschten sich auch darüber aus, wie man am «Tag X» reagieren soll, wenn die Zeichen auf Chaos stehen.

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Das Logo von Uniter. Bild: uniter via taz.de

Ermittlungen verschiedener Behörden deckten auf, dass Mitglieder der Chatgruppen Lager mit Waffen, Munition und Sprengstoff angelegt haben. In von André S. administrierten Gruppen wurden Listen mit den Namen von Politikern und Aktivisten herumgereicht – vor allem aus dem linken Spektrum –, die man am «Tag X» in Gefangenenlagern internieren und gegebenenfalls töten werde.

Training an der Waffe

Gegen zwei Mitglieder der Chatgruppe «Nord» wird wegen Terrorverdachts ermittelt. Franco A., ein Angehöriger der Bundeswehr und Mitglied der Chatgruppe «Süd», muss sich vor Gericht wegen «Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat» verantworten. Laut Anklageschrift plante A. als syrischer Flüchtling getarnt hochrangige Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens zu töten. Franco A. soll André S. alias «Hannibal» mindestens zwei Mal getroffen haben.

Später enthüllte die «taz», dass Hannibal im Juni 2018 die Mitglieder einer Uniter-Abteilung namens «Defence» auf einem Übungsgelände in Süddeutschland unterrichtete. Mithilfe von Softairguns lernten die Zivilisten, sich in Gefechtssituationen mit Waffen zu bewegen. An Schiessständen trainiert Uniter den Gebrauch von Schusswaffen.

Mitglieder des Vereins sollen als Ausbildner im Sicherheitsbereich in Libyen oder Guinea tätig gewesen sein. Auf den Philippinen stellten Uniter-Verteter im Februar 2019 vor hochrangigen Militärs, Polizisten und Vertreter privater Sicherheitsunternehmen ihre Pläne vor, im Inselstaat zwei bis vier Jahre dauernde Kurse anzubieten, deren Teilnehmer im Umgang mit «Extremsituationen» geschult werden sollen.

Nach den Recherchen von «taz» und anderen Medien zeigten sich Politiker aus unterschiedlichen Lagern besorgt darüber, dass aktive und ehemalige Angehörige der Bundeswehr möglicherweise am Aufbau einer «Schattenarmee» beteiligt sind und im In- und Ausland Zivilisten im Umgang mit Waffen trainierten. Noch im November 2019 teilte die Bundesregierung als Antwort auf eine parlamentarische Anfrage jedoch mit, sie habe keine über die Medienberichte hinausreichenden Erkenntnisse zu den Tätigkeiten von Uniter.

Doch dabei soll es nicht bleiben: Vergangene Woche berichteten mehrere deutsche Medien übereinstimmend, dass der deutsche Verfassungsschutz Uniter als «Prüffall» einstufe und auf verfassungsfeindliche Tendenzen hin beobachte.

NDB sieht aktuell keine Bedrohung

Bereits im März 2019 sagte ein Uniter-Vertreter gegenüber der NZZ, man prüfe einen Umzug in die Schweiz. Kurz davor wurden im Vereinsregister zwei in der Schweiz lebende Personen als verantwortliche Vorstandsmitglieder eingetragen. Nun wurde der Umzug wie eingangs erwähnt offenbar vollzogen. Wie die «taz» am Montagabend vermeldete, ist im Impressum der Vereinswebsite eine Adresse in Rotkreuz ZG angegeben.

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Das neue Domizil von Uniter in Rotkreuz ZG. Bild: google maps

Beim Nachrichtendienst des Bundes (NDB) heisst es am Dienstag auf Anfrage von watson, man habe Kenntnis von Uniter. Laut Sprecherin Lea Rappo konnte der NDB bisher jedoch keine gewalttätigen Aktivitäten von Uniter in der Schweiz feststellen. Auch systematische Verbindungen zwischen Uniter und der gewalttätig-rechtsextremen Szene in der Schweiz sehe der NDB derzeit nicht, wobei vereinzelte persönliche Berührungspunkte möglich seien: «Aufgrund der aktuell vorliegenden Informationen beurteilt der NDB die Bewegung Uniter nicht als Bedrohung für die innere Sicherheit der Schweiz.»

Rappo verweist darauf, dass dem NDB klare gesetzliche Schranken gesetzt seien. Er befasse sich unter anderem mit der Früherkennung und Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus. Zu dessen gesetzlicher Definition gehöre das Kriterium, dass «zur Erreichung der Ziele Gewalttaten verübt, gefördert oder befürwortet» würden. Ein ideologischer oder politischer Hintergrund von Personen alleine, beispielsweise von Rechtsextremen, reiche nicht aus, damit der Nachrichtendienst präventiv tätig werden könne.

Der Auftrag des Verfassungsschutzes in Deutschland sei weiter gefasst als derjenige des NDB, fügt Sprecherin Lea Rappo an: «In Deutschland werden Propagandadelikte – zum Beispiel das Zeigen des Hakenkreuzes oder des Hitlergrusses – als rechtsextrem motivierte Straftaten betrachtet.» In der Schweiz sei dies nicht der Fall.

Die Zuger Polizei hat Kenntnis vom erwähnten Umzug von Uniter nach Zug. Es handle sich dabei aber um keine in der Schweiz verbotene Organisation. «Der private Verein übt keine uns bekannte Tätigkeiten aus, die uns gemäss den gesetzlichen Vorgaben zu einem Handeln verpflichten», so ein Sprecher der Polizei.

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149Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DasGlow 28.02.2020 08:01
    Highlight Highlight Schon interessant was so alles in der Schweiz willkommen ist und was nicht. Vereine mit extrem rechten Gedankengut werden mit offenen Armen empfangen. In Basel wird fröhlich auf der Fasnacht der Hitlergruss gezeigt. In anderen Kantonen geht der Ku-Klux-Klan fröhlich zur Fasnacht. Ja, die Schweiz ist halt sehr modern, weltoffen und tolerant.
  • LURCH 27.02.2020 11:08
    Highlight Highlight Ganz interessant ist hier auch der gestrige Beitrag der Rundschau.
    Ich wusste bisher gar nicht dass die Schweiz zu Deutschland gehört.
    Ich dachte immer es sei andersrum.

    http://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/rechtsextremismus-die-achse-schweiz-deutschland?id=7b2bdd16-59b0-4dc5-b5ce-5ee859583ab5
  • KEULENSPIEGEL 27.02.2020 04:57
    Highlight Highlight Diese klaren gesetzlichen Grenzen für den NDB gelten anscheinend nicht gegenüber unbescholtenen Bürgern oder linken Politikern, seit die bürgerlichen das BÜPF durchgedrückt haben.
  • Schlingel 26.02.2020 18:58
    Highlight Highlight Finde es witzig, dass die ganzen "Watson-Experten" nach einem einzigen Artikel Kompetenz des NDB hinterfragen. Der Verein hat sich bisher in der Schweiz nichts zu schulden kommen lassen und man konnte ihm keinerlei Verbindungen zu irgendwelchen Millieus nachweisen. Also was soll der NDB machen? Die gleichen, die hier vollkommene Überwachung und ein sofortiges Verbot des Vereins verlangen, sind die gleichen, die gegen einen allfälligen Überwachungsstaat demonstrieren gehen. Lasst die Experten des NDB ihre Arbeit machen. Die werden schon intervenieren, wenn es Grund dafür gibt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 26.02.2020 21:53
      Highlight Highlight Todeslisten?
      Überwacht vom Verfassungsschutz?
      Umzug in die Schweiz?
      Dann noch die Chatgruppen und anderen Kontakte des Chefs?
      Die ganze Sache stinkt gewaltig.
    • aglio e olio 27.02.2020 11:17
      Highlight Highlight u.A.:
      "An der Spitze von Uniter steht Gründer André S., Deckname «Hannibal»,..."
      "In von André S. administrierten Gruppen wurden Listen mit den Namen von Politikern und Aktivisten herumgereicht – vor allem aus dem linken Spektrum –, die man am «Tag X» in Gefangenenlagern internieren und gegebenenfalls töten werde."

      Artikel gelesen?

    • Schlingel 27.02.2020 12:54
      Highlight Highlight aglio e olio: Der Artikel suggeriert ja, dass es Fakt ist, dass solche Listen rumgereicht wurden. Falls dies stimmt, hätte man die verantwortlichen Personen nicht vor Gericht zerren können? Warum wurde dies dann nicht getan? Keinerlei Anzeigen oder Verfahren? Haben die Personen auf den Listen das einfach so hingenommen?

      Worauf basiert also dieser "Fakt"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Electric Elefant 26.02.2020 17:29
    Highlight Highlight Als ob wir nicht schon mit der Weidel genug Rechtsaussen-Importe aus DE hätten... Aber es geht immer noch eine Stufe schlimmer!
  • Yamamoto /// FCK NZS 26.02.2020 16:07
    Highlight Highlight «Aufgrund der aktuell vorliegenden Informationen beurteilt der NDB die Bewegung Uniter nicht als Bedrohung für die innere Sicherheit der Schweiz.» Stimmt, gemässigte linke Politikerinnen wie Anita Fetz sind natürlich wesentlich gefährlicher als ein Zusammenschluss von potentiellen Nazi-Mördern, deshalb werden erstere auch rechtswidrigerweise fichiert.
  • Andre Buchheim 26.02.2020 13:47
    Highlight Highlight Seltsame Tendenzen, das eingangs beschriebene Ritual klingt wie ein billiger Abklatsch der Initiation in den 3. Grad der Freimaurer in den Johannis-Logen. Aber der gleiche Grundgedanke, aus guten Menschen bessere zu machen, Freiheit und Tugendhaftigkeit zu fördern, danach sieht mir das hier nicht aus.
    Die Aufgabe des spirituellen Kriegers ist, die Armen und Schwachen zu beschützen und jedermann in Not hilfreich beizustehen. Auch das scheint nicht Inhalt des Trainings zu sein. Keine Selbstbeherrschung oder Charakterveredelung.
    Suspekter Orden, mit Vorsicht zu genießen. Arme Schweiz...
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 26.02.2020 13:45
    Highlight Highlight Ja warum sollte die Schweizerische Regierung aktive werden?!?
    Schliesslich sind ja nicht dem Islam zuzuordnen!
    Und wenn was passiert, wusste man einfach nichts und war der Gefahr die von solchen Typen ausgehen einfach nicht bewusst! Alles wunderbar, verschliessen wir weiterhin die Augen und spielen heile Welt! 🤯🤯🤯
  • Elmas Lento 26.02.2020 12:55
    Highlight Highlight "Ein ideologischer oder politischer Hintergrund von Personen alleine, beispielsweise von Rechtsextremen, reiche nicht aus..."
    Bei Linken scheint das aber ausreichend zu sein...
    https://www.watson.ch/!482522120
    Im besten Fall ist der NDB "nur" auf dem rechten Auge blind, eine andere Erklärung wäre das sie mit solchen Personen sogar sympathisieren.
  • G. 26.02.2020 12:13
    Highlight Highlight Die Schlagzeile lässt sich so lesen, dass Prepper rechtsextrem sind....

    Finde ich keine gute Idee

    • Büetzer 26.02.2020 12:51
      Highlight Highlight Hast du den artikel gelesen? Diese prepper weisen deutliche Rechtsextreme tendenzen auf
    • Hasek 26.02.2020 12:55
      Highlight Highlight Nein, wer lesen kann sieht, dass die Prepper sich mit rechtsextremen und Verschwörungstheoretikern überschneiden. Und diese Feststellung ist offensichtlich.
    • Miracoolix 26.02.2020 14:31
      Highlight Highlight Die meisten sind es...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 26.02.2020 11:52
    Highlight Highlight "Die Zuger Polizei hat Kenntnis vom erwähnten Umzug von Uniter nach Zug. Es handle sich dabei aber um keine in der Schweiz verbotene Organisation. «Der private Verein übt keine uns bekannte Tätigkeiten aus, die uns gemäss den gesetzlichen Vorgaben zu einem Handeln verpflichten», so ein Sprecher der Polizei."

    Die Zuger Polizei hat offenbar noch nie vom Bundesgesetz über die im Ausland erbrachten privaten Sicherheitsdienstleistungen gehört (seit 2013 in Kraft):

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20122320/index.html

    Viele Uniter-Tätigkeiten wären schlicht verboten.
    • just sayin' 27.02.2020 11:18
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht

      nein.

      und wenn du das gesetz wirklich gelesen hättest, würdest du das wissen.

      oder du behauptest hier einfach mal etwas (und hoffst, dass niemand das gesetz wirklich liest).
    • Ueli der Knecht 27.02.2020 11:57
      Highlight Highlight Im Gegenteil, just sayin':

      Ich hoffe, dass die Zuger Polizei das Gesetz liest und bemerkt, dass die Ausbildungstätigkeiten für ausländische Milizen in Guinea, Libyen und den Philippinen verboten, bzw. bewilligungspflicht wären.

      Gemäss Art. 2 fällt Uniter unter dieses Gesetz.

      Uniter bietet Dienstleistungen an (s.o), die gemäss Art 4 unter dieses Gesetz fallen, und die gemäss Art. 8 und 9 verboten sind.

      Art. 10 bis 17 würde Meldepflichten und Auflagen regeln, welche Uniter kaum erfüllt.

      Und nicht zuletzt Art. 21 bis 27 regelt die Strafbarkeit.

      Lies das bitte mal selbst, just sayin'!
  • Privilecheese 26.02.2020 11:34
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass Ex-Militärs und Polizisten zu KZ-Prepper werden. Es ist eine verdammte Schande, dass Leute mit solchem Gedankengut überhaupt vom Staat, den sie unterwandern möchten, jahrelang bezahlt werden.
  • Mutbürgerin 26.02.2020 10:49
    Highlight Highlight Das ist doch das schöne an der EU. Alle dürfen sich bewegen, wie sie wollen. Nennt sich Personenfreizügigkeit und ist der Linken liebster Vertrag.
    Der Staat unterstützt zudem Kriminelle für die Wiedereingliederung sogar mit Ausbildung im Bereich Kampfsport. In der Schweiz muss auch niemand an einer Waffe ausgebildet werden. Auch dies erledigt der Staat mittels Jungschützen- und J&S Schiesskursen.
    Der Staat unterhält geheime Armeen (P26) und spioniert ausserhalb der Gesetze. Der Staat ist das Volk. Wieso sollen das private Vereine nicht tun dürfen?
    • Der Buchstabe I 26.02.2020 11:15
      Highlight Highlight Ja, schön, nicht? Jetzt kannst Du endlich ganz offiziell dort mitmachen.
    • ursus3000 26.02.2020 11:21
      Highlight Highlight Kennt Deine Wut unsere Verfassung ? Das Gewaltmonopol liegt beim Staat . Aber ich glaube nicht dass Du das verstehst , aber genau darum darfst Du Deine Wut nicht ausleben sondern " nur " Kommentare schreiben
    • ChlyklassSFI 26.02.2020 11:23
      Highlight Highlight Die Nazis an der Fasnacht sind dir egal. Und jetzt setzt du dich auch noch für diesen Verein ein? Unglaublich beschämend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Else 26.02.2020 10:48
    Highlight Highlight "keine uns bekannte Tätigkeiten aus, die uns gemäss den gesetzlichen Vorgaben zu einem Handeln verpflichten"
    ...
    so kann man's auch sagen...
  • smartash 26.02.2020 10:37
    Highlight Highlight Den Wolfsring erhalten die Mitglieder nach 5 Jahren vollem Einsatz für den Verein.... Welcher 2016 gegründet wurde....

    Also haben noch nicht mal die Gründungsmitglieder einen solchen Ring? Oder haben Rechtsextreme bloß etwas Mühe mit Mathematik? 😂
    • Marco86 26.02.2020 11:48
      Highlight Highlight Rein vom "Look" her gibts die Ringe bestimmt auch am Merchandisestand von Santiano. :-)
    • hutti 26.02.2020 11:59
      Highlight Highlight 🤔Viele von denen denken noch immer es wäre 1933 statt 2020, also würde ich sagen: Letzteres!
    • Balikc 26.02.2020 14:47
      Highlight Highlight 2016 war die Zweitgründung. Die Erstgründung war 2012.

      Der Wikipediaeintrag ist überhaupt noch ziemlich aufschlussreich. Scheint eine recht illustere Gesellschaft zu sein mit allerhand fragwürdigen Verbindungen von Stasi bis Verfassungsschutz:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Uniter
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 26.02.2020 10:34
    Highlight Highlight Würde sich eine paramilitarische Islamistentruppe in Rotkreuz ansiedeln, hätte man bei den Behörden wohl keine Sekunde zum handeln verschenkt. Ist es allerdings ein Nazi-Trupp, "sind einem gesetzlich die Hände gebunden".
    Zeit für Frau Amherd zu handeln. Die Zeiten, in denen Ueli Maurer die heimischen Nazis von der NDB-Liste streichen liess (um offensichtlich den Stammwählern der Partei einen Gefallen zu tun) sind vorbei. Während Bundesbern auf dem rechten Auge blind ist und die Entwicklung komplett verschläft, entdecken Nazifraktionen aus ganz Europa unsere laschen Gesetze im Umgang mit ihnen.
    • Klaus07 26.02.2020 11:38
      Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich einverstanden mit ihrem Kommentar, nur kritisieren Sie den falschen Bundesrat. Für solche Fälle ist eher das EJPD von Frau Keller-Sutter zuständig als das VBS.
    • Pafeld 26.02.2020 11:45
      Highlight Highlight Der BND ist dem VBS unterstellt, nicht dem EJPD.
    • Rabbi Jussuf 26.02.2020 23:17
      Highlight Highlight Pafeld
      Eben.
      Darum wäre KKS zuständig und nicht das VBS.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 26.02.2020 10:19
    Highlight Highlight Aber in der Schweiz lieber mal die Antifa schikanieren, als mit ihnen zusammenzuarbeiten. Die wissen in der Regel, was wo läuft zB damals das Rechtsrock Konzert im Toggenburg.
    • derWolf 26.02.2020 13:10
      Highlight Highlight Klar doch, wieso die Antifa nicht gleich in den Staatsdienst einbinden. Tolle Idee 😂
    • deepmind96 26.02.2020 18:00
      Highlight Highlight @derWolf

      In Deutschland trägt die Antifa fast mehr dazu bei Anschläge von der rechten Seite zu verhindern als der Verfassungsschutz, gehen Sie mal googeln 😉
    • Rabbi Jussuf 27.02.2020 11:26
      Highlight Highlight deepmind
      Lustig, lustig.
      Du meinst also, dass die Antifa, indem sie selber Anschläge begeht und Adresslisten von nicht genehmen Politikern veröffentlicht, rechtsextreme Anschläge verhindert?
      Das ist mir ja eine komische Ansicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 26.02.2020 10:04
    Highlight Highlight Sollte sich die SVP nicht mal mit einer Zuzugsbeschränkungsinitative gegen solche Subjekte einsetzen? Die sind doch gefährlich für die Schweiz.
    • insert_brain_here 26.02.2020 13:08
      Highlight Highlight Für die SVP sind das dringend benötigte Fachkräfte
    • Froggr 26.02.2020 18:41
      Highlight Highlight Blickwinkel der anderen Seite: Sollten die Linken nicht dafür sein, denn erstens halloo Meinungsfreiheit? Und zweitens kann man doch im Gotteswillen niemandem verbieten in unser Land zu kommen. Halloo Bewegungsfreiheit und offene Grenzen?
  • JarlUrlak 26.02.2020 09:42
    Highlight Highlight «Der private Verein übt keine uns bekannte Tätigkeiten aus, die uns gemäss den gesetzlichen Vorgaben zu einem Handeln verpflichten»

    Auch wenn die Polizei nicht verpflichtet ist etwas zu unternehmen, ist nicht für genau solche fälle (damit meine ich Terror-Prävention) das neue Polizeigesetz entworfen worden?

    Würde mich wunder nehmen ob die Polizei nichts dagegen unternehmen will weil rechter Terrorismus immer nur "Einzelfälle" sind oder weil die Uniter nicht dem Schema, dunkelhäutig und bärtig, entsprechen...
    • Hasek 26.02.2020 10:52
      Highlight Highlight Terro-Prävention zielt leider nur gegen Islamisten und wohl ebenfalls gegen böse KlimaaktivistInnen und Linke. Aber doch nicht gegen die braven stramm rechten Patrioten ;(
    • STERNiiX 26.02.2020 10:53
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass die Polizei wirklich etwas dagegen unternehmen will. Die uniter gehören nämlich zum Verein.
      Play Icon
    • STERNiiX 26.02.2020 10:54
      Highlight Highlight Etwa ab Minute 23:30 gibts Erläuterungen dazu.
  • _Qwertzuiop_ 26.02.2020 09:41
    Highlight Highlight Toll! DE hat schon ein grosses Problem mit (rechts) Extremismus und jetzt lassen wir die auch noch zu uns... Muss das sein?
    • Froggr 26.02.2020 18:41
      Highlight Highlight Was will man auch erwarten bei der Politik von DE?
  • Hasek 26.02.2020 09:41
    Highlight Highlight Prepper gemischt mit Faschos und Verschwörungstheoretikern bereiten sich darauf vor, an einem ominösen Tag X andersdenkende zu verschleppen und gegebenenfalls zu ermorden. Tauchen unter und wollen als Flüchtlinge getarnt false flag Anschläge verüben, um den Fremdenhass anzustacheln.

    Was auf der rechten Seite immer wieder als harmloser Verein durchgeht... echt erstaunlich. Und natürlich ziehen sie nicht in die Schweiz, weil sie in Deutschland aufgeflogen und vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Uniter: not welcome!
  • äti 26.02.2020 09:38
    Highlight Highlight Wer hat eigentlich die Typen nach Zug eingeladen? Ist wohl kaum wegen den tiefen Steuern, oder doch?
    • Brontolone 26.02.2020 13:54
      Highlight Highlight Freier Personenverkehr, den wir uns selbst eingebrockt haben.
    • Froggr 26.02.2020 18:42
      Highlight Highlight Brontolone: das will hier anscheinend keiner wahrhaben🤷🏽‍♂️
    • äti 26.02.2020 23:23
      Highlight Highlight Richtig, eine dicke Mauer ist nötig um 2 Dutzend Halbschlaue draussen zu lassen und eine Tür um 2 Dutzend eigene Halbschlaue nach draussen zu lassen. Problem gelöst.
  • Covid-20 26.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Beängstigend. Als dunkelhäutige Person fühle ich mich von solche Leute bedroht. Rassismus ist ein Krebs für die Gesellschaft.
    • Scott 26.02.2020 19:34
      Highlight Highlight "Beängstigend. Als dunkelhäutige Person fühle ich mich von solche Leute bedroht."

      Genau das ist der tolerierte Rassismus gegen Weisse.
    • Covid-20 26.02.2020 21:52
      Highlight Highlight Ach du arme Scott, ich kann mich nicht vorstellen, alles was du ertragen muss, gall? Erzähl mal.

      Wie gesagt, Rassismus ist Krebs für die Gesellschaft.
    • Mutzli 27.02.2020 07:41
      Highlight Highlight @Scott

      So ein Schmarrn. Falls überhaupt jemand hier was rassistisches rauslässt, dann ist das Ihre Gleichsetzung von "solche Leute (d.h. Neonazis)" = alle Weissen.

      Weder ich noch zum Glück die überwältigende Mehrheit aller anderen "Weissen" sind Neonazis, wenn ihn Ihrer Welt also Kritik an Faschisten ein Angriff auf Ihre Identität darstellt, ist das Ihr Problem.

      Lässt auch ziemlich tief blicken, aber jänu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jarekk82 26.02.2020 09:13
    Highlight Highlight Ich hab mich da mal in einer schwachen Minute folgendes gefragt: Was kann eigentlich ein demokratieliebender Bürger tun, der die Schweiz und ihr politisches System schützen will? Die extremen Rechten haben ihre Trainings und rüsten auf - und ich sollte auf den Staat und die Polizei vertrauen, die ja das Gewaltmonopol hat. Wobei - ohne übelst verschwörerisch klingen zu wollen - ja auch in der Polizei gewisse Sympathisanten des braunen Gedankenguts existieren...
    • insert_brain_here 26.02.2020 13:18
      Highlight Highlight Politisch aktiv werden. Im eigenen Umfeld aufklären, einer Partei beitreten - meinetwegen auch gründen - und Basisarbeit machen, kandidieren, sich in die Gemeindeexekutive wählen lassen etcetc

      Demokratie schützt man in dem man sie praktiziert, deswegen kann man demokratiefeindliche Kräfte sehr gut daran erkennen, dass sie in aller Heimlichkeit versuchen demokratische Abläufe zu umgehen.

      Jeder kann dazu beitragen Menschen an die Urne zu bringen. Die Rechtsradikalen gehen wählen, verlasst euch drauf.
    • Froggr 26.02.2020 18:43
      Highlight Highlight In die Politik gehen. Für regulierten Personenverkehr und mehr Polizei und Militär stimmen.
    • Borki 26.02.2020 18:55
      Highlight Highlight Doch, verlass dich auf das staatliche Gewaltmonopol.

      Im absoluten Extremfall, der hoffentlich und höchst wahrscheinlich nicht eintreten wird, wird dieses Gewaltmonopol durch die Milizarmee ausgeübt.

      Und eine Milizarmee wirst du nie wie eine Berufsarmee, die solches braunes Gesindel ja anlockt, mit ein paar 100 Rechtsextremen unterwandern und "übernehmen" können.

      Mit der richtigen Motivation würde mein damaliger Secondo-und-Kiffer-Zug plötzlich zum Bollwerk gegen Faschismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Janis Joplin 26.02.2020 09:06
    Highlight Highlight "...sieht der Schweizer Nachrichtendienst keine Bedrohung für die innere Sicherheit des Landes."
    Klar, wenn das Kalb dann ersoffen ist, wird der Brunnen zugemacht.
    • hutti 26.02.2020 12:04
      Highlight Highlight Wenn es um rechte geht, wars ja nur ein(zel) Fall. 🤔🤨
    • Froggr 26.02.2020 18:43
      Highlight Highlight Das kennen wir ja aus so vielen Bereichen der Politik, nicht?
  • Stefan Morgenthaler-Müller 26.02.2020 08:59
    Highlight Highlight «Der private Verein übt keine uns bekannte Tätigkeiten aus, die uns gemäss den gesetzlichen Vorgaben zu einem Handeln verpflichten», so ein Sprecher der Polizei.

    Und woher will die Polizei das wissen, wenn sie diese Truppe nicht observiert? Das Erstellen von Todeslisten, Anschlagsplänen ist nicht Grund genug, sich das genauer anzuschauen? Der Nachrichtendienst sieht auch keine Bedrohung.

    Warum schaut ihr weg? Breivik, David Sonboly (München), Stephan B. (Halle) Tobias R. (Hanau), usw. wann läuten bei euch endlich die Alarmglocken? Wohl erst, wenn euresgleichen auf Todeslisten auftauchen.
  • joerckel 26.02.2020 08:59
    Highlight Highlight Diese Typen werden wohl die Unterstützung durch PNOS, SVP und anderer Freunde des Rechtspopulismus sicher sein
  • Juliet Bravo 26.02.2020 08:57
    Highlight Highlight Mehr zum Netzwerk und zu den Verbindungen direkt in die Politik - sprich: zur AfD gibts bei der „Anstalt“:

    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-clip-7-170.html
  • smartash 26.02.2020 08:48
    Highlight Highlight Kann mir Jemand helfen? Ich komm bei der Mathe nicht weiter.

    So heisst es:
    Nach 5 Jahren im Verein bekommen die Mitglieder diesen Wolfsring.
    Und weiter:
    Der Verein wurde 2016 gegründet

    Also kriegen die Gründungsmitglieder ihre Ringe frühstens nächstes Jahr? 🤔

    Was genau macht der Ring im Artikel wenn ihn noch kein Mitglied tragen darf? 😂
  • ChlyklassSFI 26.02.2020 08:35
    Highlight Highlight Leider tummeln sich viele deutsche Rechtsextreme und rechtsextreme Netzwerke in der Schweiz. Warum wohl? Weil nicht viel passiert.
    • Brontolone 26.02.2020 13:59
      Highlight Highlight Und weil eine Grossteil von uns im Grunde ähnliches denkt....leider.
  • mike2s 26.02.2020 08:33
    Highlight Highlight Irgendwie passt das ganz gut zu den Rohstoffhändlern im Kanton Zug.
    • Froggr 26.02.2020 18:45
      Highlight Highlight Jetzt musste ich aber lange suchen für diesen Kommentar😂. Null Zusammenhang mit dem.
    • mike2s 28.02.2020 06:28
      Highlight Highlight @Froggr
      Wieso meinst Du?
      Paramilitars und Rohstoffhandel gehen Hand in Hand.
      Ohne Warlords keine Kobaltminen.
  • De-Saint-Ex 26.02.2020 08:15
    Highlight Highlight Dass es sich als Rechtsextremist in der Schweiz gut leben lässt, ist nichts neues... war schon zu Hitler‘s Zeiten so. Geändert hat sich seither rein gar nichts.
  • Eisvogel 26.02.2020 08:08
    Highlight Highlight Uniter kommt in die Schweiz. Und der NDB beruft sich auf seine Grenzen. Und wartet mal ab, ist ja noch nichts passiert. Und liest wahrscheinlich weder die internationale Presse noch hat er Kontakte zum Verfassungsschutz. Gefährlich und unbedarft.
    • goschi 26.02.2020 08:15
      Highlight Highlight Das sind dumme Unterstellungen

      Es ist sehr wichtig, dass sich ein Nachrichtendienst explizit an die Gesetze und die ihm gestellten Grenzen hält.
      Das mag vereinzelt jemandem nicht passen, gesamthaft aber in einer freien Gesellschaft elementar.
    • ursus3000 26.02.2020 08:19
      Highlight Highlight Sie können ebä das Verschlüsselugssystem nicht knacken
    • Eisvogel 26.02.2020 08:37
      Highlight Highlight Goschi
      Natürlich ist es sehr wichtig, dass der NDB sich an die Gesetze hält.
      Kriterium (Zitat der Sprecherin des NDB):
      «zur Erreichung der Ziele Gewalttaten verübt, gefördert oder befürwortet» 
      Das Kriterium 'Gewalttaten fördern und/oder befürworten' erfüllt Uniter, deshalb kann der NDB aktiv werden. Aber der Verein - sorry aber ich gehöre zur Generation, die die Fichenaffäre erlebt hat - ist unbedarft, ich bleibe dabei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisser Mann 26.02.2020 08:04
    Highlight Highlight Ich verstehe ja, dass man niemanden kontrolliert der rechts oder links ist. Wenn aber jemand noch ein -extrem noch angehängt hat, dann verstehe ich es nicht mehr.

    In dem Moment sind sie doch eine Bedrohung der öffentlichen Ordnung?
    • Now 26.02.2020 08:16
      Highlight Highlight Ab wann genau kann den das extrem angehängt werden?
    • Weisser Mann 26.02.2020 08:42
      Highlight Highlight @Now In dem Moment wo das Gedankengut die öffentliche Ordnung berohen kann?


      Es gibt verschiedene Suchmaschinen, da kann man "extremismus" eingeben und bekommt eigentlich eine ganz gute Erklärung was Extremismus bedeutet. Man findet sogar ganz gute Erklärungen zu Rechts- und Linksextrimismus. In tollen Zeiten leben wir heute.

    • Weisser Mann 26.02.2020 08:58
      Highlight Highlight Ps. eine Organisation aus Ex-Militaristen, die Pläne erstellt und Listen von linken Politikern und Aktivisten herumreicht, die im Falle inhaftiert oder exekutiert werden sollen, ist für mich ziemlich Extrem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baumann moni 26.02.2020 07:54
    Highlight Highlight Sie bringen nur ärger aber das ist tybisch kt. zug ich bin dafür dass man die nazis lebenslang einsperrt dies ist meine meinung
    • MaskedGaijin 26.02.2020 08:34
      Highlight Highlight Wenn man Leute wegen deren Gesinnung einsperrt ist man aber nicht besser als die Nazis.
    • P. Silie 26.02.2020 09:25
      Highlight Highlight @ Baumann: Sie meinen noch ein kleines Gulägchen hier und dort? Präventiv mal alle einsperren und wenn möglich noch deren Familien... Das wäre ja genau was die Nazis gemacht haben.. 🍾🎉
    • hutti 26.02.2020 12:12
      Highlight Highlight Auch wenn ich mit der radikalen Massnahme auch nicht einverstanden bin, sollte sowas nicht mit den Nazis verglichen werden. Denn bei einem Nazi rwicht es aus die falsche Hautfarbe zu haben um als lebensunwert angesehen zu werden. Und ich kenne keinen Nationalsozialisnus ohne den Wunsch/Plan zum Massenmord. Daher, wenn er sagt "Nazis", meint er unweigerlich auch immer potentielle Massenmörder. Die Idiologie und alle ihr artverwandten Formen, bauen darauf am Ende ein Genozid zu veranstalte. Je nach Zeitgeist variiert lediglich das Opfer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlawiner 26.02.2020 07:54
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass in der Schweiz die Schrauben gegen das Faschopack angezogen werden.
    • Froggr 26.02.2020 18:35
      Highlight Highlight Solange nichts passiert sehe ich dies nicht so.
    • Com Truise 27.02.2020 04:10
      Highlight Highlight Ja gäll, all diese rechtsextrem motivierten anschläge sind ja nicht innerhalb unserer landesgrenzen passiert.

      Todeslisten und anschlagplanung ist ja auch nur schlimm wenn diese kommunisten das machen

      Und überhaupt sind da ja auch polizisten dabei, die wissen ja was gut und recht ist

      /ironie off
  • Qui-Gon 26.02.2020 07:44
    Highlight Highlight Ja, bei uns können sich Neonazis und Co. noch richtig wohl fühlen. 🙄
    • Baumann moni 26.02.2020 15:31
      Highlight Highlight Ja stimmt da hast du Recht und machen was sie wollen
  • Macaco 26.02.2020 07:38
    Highlight Highlight "Mit paramilitärischen Trainings, rechtsextremistischen Ansichten und Anschlagsplänen sorgen Uniter-Mitglieder immer wieder für Schlagzeilen. ... sieht der Schweizer Nachrichtendienst keine Bedrohung für die innere Sicherheit des Landes."

    Well done 👏 Natürlich, in der Schweiz ist erst etwas bedrohlich wenn's schon passiert ist.
    Ich will dieses Gesindel nicht hier haben.
    • Brontolone 26.02.2020 12:54
      Highlight Highlight Macaco, Augen öffnen, es ist schon hier, (Fastnacht Basel) ausserdem gibt es hier ähnliche "Kampfgruppen"
    • Macaco 26.02.2020 13:12
      Highlight Highlight @Brontolone
      Hast leider recht :/
    • Froggr 26.02.2020 18:35
      Highlight Highlight Dann würd ich dir raten ab jetzt nicht mehr nach Zug zu gehen. Dort sind eh nur Reiche Steuersünder gell ;-)

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