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Abgas-Affäre: Audi ruft weltweit 850'000 Autos zurück

Abgas-Affäre: Audi ruft weltweit 850'000 Autos zurück

21.07.2017, 12:1021.07.2017, 12:19
An Audi A4 is parked at the headquarters of German car producer Audi prior to the annual press conference in Ingolstadt, Germany, Wednesday, March 15, 2017. German media report that authorities are se ...
Von der freiwilligen Rückrufaktion sind Autos mit den Abgas-Grenzwerten Euro 5 und Euro 6 betroffen.Bild: AP/AP

Nach Daimler hat auch der zum Volkswagen-Konzern gehörende Autobauer Audi eine freiwillige Rückrufaktion für Diesel-Fahrzeuge auf den Weg gebracht. Audi bietet ein Nachrüstungsprogramm für bis zu 850'000 Fahrzeuge mit den Abgas-Grenzwerten Euro 5 und Euro 6 in Europa und weiteren Märkten an.

Die Autos sollen demnach ein kostenloses Software-Update bekommen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Audi wolle mit dem Update dazu beitragen, die Stickoxid-Emissionen in den Innenstädten zu reduzieren und so auch möglichen Fahrverboten entgegenwirken, erklärte Audi.

Auto

Der Rückruf gilt demnach auch für Modelle von VW und Porsche, die mit baugleichen Motoren ausgestattet sind. Ausgenommen von der Aktion sind die USA und Kanada.

Erst vor wenigen Tagen hatte der unter dem Vorwurf der Abgasmanipulation stehende Autobauer Daimler eine bestehende Rückrufaktion auf über drei Millionen Diesel-Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz in Europa ausgeweitet. Gegen den Vorwurf, eine illegale Abschalteinrichtung zur Senkung des Schadstoffausstosses eingebaut zu haben, wehrt sich der Konzern. (wst/sda/afp)

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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[Chris]
21.07.2017 13:21registriert Juni 2017
Scheinheiliger gehts nicht mehr !!😡!! Die Automobile-Industrie brechen zuerst mit Staatlicher Unterstützung das Gesetz und spielen sich am Schluss als Retter der Natur und Bevölkerung auf .....
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Toerpe Zwerg
21.07.2017 13:02registriert Februar 2014
Die Deutschen haben auf's falsche Pferd gesetzt. Der Diesel ist mause.
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Kanada ist für Trump eine Brücke zu weit
Der Handelsstreit mit dem Nachbarn hat für den US-Präsidenten unerwünschte Nebenwirkungen.
Der Ausdruck «A bridge too far» steht für Angelsachsen für das, was wir unter «Hochmut kommt vor dem Fall» verstehen. Er bezieht sich auf ein historisches Ereignis im Zweiten Weltkrieg. Nach der erfolgreichen Landung in der Normandie wollten die Alliierten möglichst rasch in Deutschland einmarschieren. Im Herbst 1944 schickten sie zu diesem Zweck einen Stosstrupp in die niederländische Stadt Arnheim, um eine strategisch wichtige Brücke über den Rhein zu erobern. Das war die besagte Brücke zu weit. Die Alliierten mussten sich unter hohen Verlusten zurückziehen. 1977 hat der Regisseur Richard Attenborough aus diesem Ereignis einen epischen Kriegsfilm gemacht.
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