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Bilder, die wehtun: Im Jemen droht Hungersnot

Bilder, die wehtun: Im Jemen droht Hungersnot

16.12.2016, 12:0316.12.2016, 12:39
Legs of a malnourished boy are pictured as he lies on a scale at a malnutrition intensive care unit in the Red Sea port city of Houdeidah, Yemen November 17, 2016. Picture taken November 17, 2016. To  ...
Ein unterernährtes Kind im Hospital in Houdeidah.Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS

Jemen steht nach fast zwei Jahren Krieg vor einer Hungersnot. Im ganzen Land sterben die Kinder, wie der UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe in dem Land, Jamie McGoldrick, am Freitag in Genf sagte.

Für mehr als die Hälfte der 28 Millionen Jemeniten sei die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht gesichert, sieben Millionen seien akut von Hunger bedroht.

A malnourished boy lies on a bed at a malnutrition intensive care unit in the Red Sea port city of Houdeidah, Yemen November 17, 2016. Picture taken November 17, 2016. To match EXCLUSIVE YEMEN-FOOD/ R ...
Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS
A woman holds her malnourished son at a malnutrition intensive care unit in the Red Sea port city of Houdeidah, Yemen November 17, 2016. Picture taken November 17, 2016. To match EXCLUSIVE YEMEN-FOOD/ ...
Auch diese Aufnahmen stammen aus Houdeidah.Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS

Erschwert wird die Lage dadurch, dass die grossen Getreidehändler den Import von Weizen wegen Finanzierungsproblemen infolge der chaotischen Situation der Notenbank Jemens eingestellt hatten.

epa05641287 A young Yemeni on a bicycle rides past a house destroyed by a previous alleged Saudi-led airstrike, at a neighborhood in Sana'a, Yemen, 21 November 2016. According to reports, the Sau ...
Dieser Junge spielt in den Trümmern von Sanaa.Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE
A boy drinks expired juice on a pile of rubbish at landfill site on the outskirts of Sanaa, Yemen November 16, 2016. REUTERS/Mohamed al-Sayaghi
Dieser Junge in Sanaa lebt im Müll.Bild: MOHAMED AL-SAYAGHI/REUTERS

Nach Informationen der Vereinten Nationen (UNO) sind in Jemen acht von zehn Kindern unterernährt. Alle zehn Minuten stirbt eines an vermeidbaren Krankheiten. Die UNO schätzt, dass 18.8 Millionen Menschen in dem Land humanitäre Hilfe benötigen.

In Jemen führt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz Krieg gegen die Huthi-Milizen. Saudi-Arabien will mit seiner Hilfe für den gestürzten Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi den Einfluss von Iran in der Region zurückdrängen.

Saudi-Arabien

(sda/reu)

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Bolsonaro erklärt sich zum «Anführer» und will Opposition aus USA führen
Nach seiner Ausreise in die USA will Flávio Bolsonaro die brasilianische Opposition künftig aus dem Ausland führen. Zunächst erklärte sich der Wahlverlierer sogar zum «gewählten Präsidenten» – diese Formulierung zog er wenig später wieder zurück.
In einem offenen Brief auf X erklärte Bolsonaro zunächst: «Ich bin der gewählte Präsident.» In Brasilien habe ein «abscheulicher Wahlbetrug» stattgefunden und der Sieg von Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva sei nur mithilfe eines korrupten Justizsystems zustande gekommen. Wenig später löschte Bolsonaro die Mitteilung und veröffentlichte eine abgeschwächte Version. Darin bezeichnete er sich nicht mehr als «Präsident», sondern lediglich als «Anführer» Brasiliens. Die ursprüngliche Wortwahl hätte ihm womöglich weitere Probleme mit der brasilianischen Justiz bereiten können.
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