DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bilder, die wehtun: Im Jemen droht Hungersnot



Legs of a malnourished boy are pictured as he lies on a scale at a malnutrition intensive care unit in the Red Sea port city of Houdeidah, Yemen November 17, 2016. Picture taken November 17, 2016. To match EXCLUSIVE YEMEN-FOOD/ REUTERS/Khaled Abdullah

Ein unterernährtes Kind im Hospital in Houdeidah. Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS

Jemen steht nach fast zwei Jahren Krieg vor einer Hungersnot. Im ganzen Land sterben die Kinder, wie der UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe in dem Land, Jamie McGoldrick, am Freitag in Genf sagte.

Für mehr als die Hälfte der 28 Millionen Jemeniten sei die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht gesichert, sieben Millionen seien akut von Hunger bedroht.

A malnourished boy lies on a bed at a malnutrition intensive care unit in the Red Sea port city of Houdeidah, Yemen November 17, 2016. Picture taken November 17, 2016. To match EXCLUSIVE YEMEN-FOOD/ REUTERS/Khaled Abdullah

Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS

A woman holds her malnourished son at a malnutrition intensive care unit in the Red Sea port city of Houdeidah, Yemen November 17, 2016. Picture taken November 17, 2016. To match EXCLUSIVE YEMEN-FOOD/ REUTERS/Khaled Abdullah

Auch diese Aufnahmen stammen aus Houdeidah. Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS

Erschwert wird die Lage dadurch, dass die grossen Getreidehändler den Import von Weizen wegen Finanzierungsproblemen infolge der chaotischen Situation der Notenbank Jemens eingestellt hatten.

epa05641287 A young Yemeni on a bicycle rides past a house destroyed by a previous alleged Saudi-led airstrike, at a neighborhood in Sana'a, Yemen, 21 November 2016. According to reports, the Saudi-led military coalition announced the end of a 48-hour ceasefire of hostilities in Yemen as the 20-month fighting continued between Houthi rebels and Saudi-backed Yemeni government forces in several battlefronts in the war-affected Arab country.  EPA/YAHYA ARHAB

Dieser Junge spielt in den Trümmern von Sanaa. Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

A boy drinks expired juice on a pile of rubbish at landfill site on the outskirts of Sanaa, Yemen November 16, 2016. REUTERS/Mohamed al-Sayaghi

Dieser Junge in Sanaa lebt im Müll. Bild: MOHAMED AL-SAYAGHI/REUTERS

Nach Informationen der Vereinten Nationen (UNO) sind in Jemen acht von zehn Kindern unterernährt. Alle zehn Minuten stirbt eines an vermeidbaren Krankheiten. Die UNO schätzt, dass 18.8 Millionen Menschen in dem Land humanitäre Hilfe benötigen.

In Jemen führt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz Krieg gegen die Huthi-Milizen. Saudi-Arabien will mit seiner Hilfe für den gestürzten Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi den Einfluss von Iran in der Region zurückdrängen.

(sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Es ist ruhig in Joe Bidens Amerika – unangenehm ruhig

Wie fühlt es sich an im Nach-Trump-Amerika? Wie auf einem rauchenden Vulkan. Oder neben einem Tigerkäfig mit offenem Gatter. Eine Reise durch ein gespaltenes Land.

Das Impfziel wurde knapp verfehlt. Bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli sollten 70 Prozent der amerikanischen Bevölkerung geimpft sein, hatte Präsident Joe Biden erklärt. Stattdessen wurden es 66 Prozent. Das ist gut (Schweiz: etwa die Hälfte). Aber eben nicht so gut wie angekündigt. Der Präsident habe die Vorgabe nun abgeändert, spottete der Fernsehkomiker Jimmy Fallon: «Das neue Ziel heisst good enough.»

Covid hat seinen Schrecken verloren. Am Abend des Fourth of July drängten sie sich vor der …

Artikel lesen
Link zum Artikel