DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Viel schneller als die zwei Schweizer: Der alte und neue Weltmeister Filippo Ganna.
Viel schneller als die zwei Schweizer: Der alte und neue Weltmeister Filippo Ganna.
Bild: keystone

Keine WM-Medaillen für Küng und Bissegger – Ganna erneut Zeitfahr-Weltmeister

19.09.2021, 16:5719.09.2021, 18:33

Die beiden Thurgauer Stefan Küng und Stefan Bissegger haben an der Weltmeisterschaft in Flandern ihr Ziel einer Medaille verfehlt. Titelverteidiger Filippo Ganna gewann erneut die Goldmedaille.

Ganna erwies sich somit in Belgien als Party-Crasher, schliesslich verdrängte er die beiden Einheimischen Wout van Aert und Remco Evenepoel auf die Plätze 2 und 3. Nur etwas mehr als fünf Sekunden fehlten van Aert nach 43,3 völlig flachen Kilometern für Gold.

Die Top Ten im Zeitfahren:

Küng büsste auf dem Parcours zwischen der Küstenstadt Knokke-Heist und Brügge 1:06 Min. auf Sieger Ganna an, der Rückstand von Bissegger betrug 1:25 Min. Die Thurgauer schafften es damit auf die Ränge 5 und 7.

«Ich kam hierhin, um Weltmeister zu werden»

Statt Freude herrschte Frust vor bei Küng. «Das ist eine Enttäuschung, ganz klar», sagte er. «Ich kam hierhin, um Weltmeister zu werden oder zumindest eine Medaille zu gewinnen. Platz 5 ist nicht sehr weit davon entfernt, aber ich war heute zu wenig stark.»

Nach der riesigen Enttäuschung bei den Olympischen Spielen, wo er die Bronzemedaille nur um 0,4 Sekunden verfehlte, rappelte sich Küng wieder auf. Zuletzt an den Europameisterschaften gewann er – vor Ganna und Evenepoel – wie im Vorjahr den Titel im Zeitfahren, weshalb er mit grosser Zuversicht nach Belgien reiste.

Als ansprechend darf Bisseggers siebter Rang eingeordnet werden. «Ich habe mein Bestes gegeben, schlussendlich reichte das nicht», sagte der 23-Jährige. «Angeblich hatten die später gestarteten Fahrer auch noch günstigeren Wind, aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Heute reichte es nicht, vielleicht das nächste Mal.» (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Tour de France: Perlen aus unserem Archiv

1 / 42
Tour de France: Perlen aus unserem Archiv
quelle: ap / peter dejong
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dinge, die du nur kennst, wenn alle anderen schlecht Auto fahren

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

«Wir sind reicher als ihr!» – so feiern Newcastle-Fans ihre Saudi-Besitzer

Newcastle United gehört neuerdings einem Konsortium aus Saudi-Arabien und gilt damit als reichster Fussballklub der Welt. Am Sonntag trug der Klub sein erstes Spiel seit der Übernahme aus. Man wähnte sich an einem Maskenball.

«Neue Besitzer, altes Newcastle», schreibt der «Telegraph» zur 2:3-Niederlage von Newcastle United in der Premier League gegen Tottenham Hotspur. Überschattet wurde die Partie von einem Schockmoment, als auf der Tribüne ein Zuschauer eine Herzattacke erlitt und wiederbelebt werden konnte.

Gespannt war man im Vorfeld, wie Newcastles Anhänger auf die neuen Besitzer reagieren würden. Seit eineinhalb Wochen gehört der Klub einem Konsortium aus Saudi-Arabien, das über ein Vermögen von rund 340 …

Artikel lesen
Link zum Artikel